Nachbarskind wird eingeschloßen im dunklen Zimmer

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Antworten
Benutzeravatar
Melli22
Profi-SuTler
Beiträge: 3009
Registriert: 26.07.2008, 21:27

Re: Nachbarskind wird eingeschloßen im dunklen Zimmer

Beitrag von Melli22 »

Ich hatte einen ähnlichen fall in der Nachbarschaft, Kinderzimmer lag an unserem Schlafzimmer... Kind brüllte zum Einschlafen, nachts, manchmal 30 Minuten oder 2-3 Std...
Das Jugendamt hat nix gemacht, erst als ich anrief weil sie ihr Kind nun auch nachts um drei mehrfach geschlagen hatte, weil er nicht aufhörte zu weinen, wenn sie mit ihm meckert oder der Lebensgefährte gegen das Bett tritt....
2 Tage später war dann das Jugendamt da. Sie sind leider recht schnell danach ausgezogen :(
Liebe Grüße von mir und meinen Kids (2007/2010/2013) einem Sternchen(*Mai `12)




meist klein schreibend da einhändig oder ganz schnell auf'm iPad
Benutzeravatar
4tiere
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1085
Registriert: 26.11.2011, 13:43
Wohnort: Göttingen

Re: Nachbarskind wird eingeschloßen im dunklen Zimmer

Beitrag von 4tiere »

MaareMum hat geschrieben:
Sakura hat geschrieben:
Minchen hat geschrieben:Ich habe eine gute Freundin, bei der ich das mal ansatzweise versucht habe, weil sie ihr Kind mit 7 Monaten im Bett brüllen ließ (vor dem Bett gesungen hat, eine Stunde lang!
Also Deine Freundinn saß dabei? Finde ich ehrlich gesagt nicht so schlimm wie komplett allein lassen.
Ne ich auch nicht. Ich finde das einen himmelweiten Unterschied. Denn mal ehrlich, welches Kind hat noch nicht im Bett geweint (egal ob eigenes oder familienbett). Wenn dann aber Mama da ist und tröstet aber trotzdem dabei bleibt, dass jetzt Schlafenszeit ist, dann ist das doch was völlig anderes als das Kind einfach alleine schreien zu lassen. Es gibt ja schon auch andere Wege als nur Einschlafstillen.
Auf den oben fett merkierten Satz habe ich mich bezogen. Es ging mir nicht um Schreikinder, sondern darum, dass scheinbar vorgegeben wird, wann Schlafenszeit zu sein hat und dass das dann durchgesetzt wird.
Das nennt fau im allgemeinen Schlaftraining und wir wissen alle, dass in dem alter Schlafen nicht gelernt werden kann.

Sakura hat geschrieben: Hm... ich hatte ein Schreikind. Ich habe es oft schreiend im Tuch gehabt. Und wollte ihr durch Tragen und Schunkeln "klar machen, dass jetzt Schlafenszeit ist". Und das Kind hat gebrüllt. Bin ich jetzt eine böse Mama? Weil ich es nicht besser getröstet habe? Weil ich es habe schreien lassen?

Wie viele von uns sind schon mit schreiendem Kind in der Babyschale Auto gefahren?
Sind das jetzt alles böse Mamas?

Keiner von uns war in der Situation dabei. Woher wissen wir, dass die betreffende Mama nicht versucht hat, ihr Kind zu trösten?
Sie saß vor dem Bett, sie hat gesungen, vielleicht hat sie es gestreichelt. Wir wissen es nicht. Wir urteilen nur.

Vielleicht sehe ich vieles anders, weil mein Kind ein Schreier war. Aber für mich sind "schreien lassen" und "ALLEIN schreien lassen" zwei GRUNDVERSCHIEDENE Sachen.
Ich finde es etwas polemisch ein Schreikind, welches Hilfe braucht und ja auch bekommt mit einen Baby zu vergleichen, welches schlafen soll, weil Schlafenszeit ist. (Man denke nur was Gordon dazu schreibt ... eben, dass unter einem Jahr kein Schlaftraining vorgenommen werden sollte und ich persönlich finde diese Grenze noch sehr niedrig gesetzt!)


Soviel von mir zum Off-Topic ...
Bild-liche Grüße

Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße! Bild
Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ... ;-)
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
Benutzeravatar
Sakura
Miss SuTiversum
Beiträge: 16267
Registriert: 01.05.2011, 19:17
Wohnort: MEI

Re: Nachbarskind wird eingeschloßen im dunklen Zimmer

Beitrag von Sakura »

Ein müdes (!!!) Kind ins Bett zu legen und sich daneben zu setzen ist für mich kein Schlaftraining. Dass diese Methode suboptimal ist, steht außer Frage. Aber ich würde eine Mutter, die sich neben ihr Kind setzt und singt, niemals auf die gleiche Stufe stellen wie eine Mutter, die ihr Kind allein schreien lässt. Was nicht heißt, dass ICH mein Kind ins Bett legen würde, und mich daneben setzen.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)

Pauline2010
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1379
Registriert: 16.03.2010, 16:04
Wohnort: Bayern

Re: Nachbarskind wird eingeschloßen im dunklen Zimmer

Beitrag von Pauline2010 »

thari. hat geschrieben:Boah, puh, ich glaube ich würde mich ans Jugendamt wenden, ich finde das geht gar nicht :(
Warum findest du das?
Mit Kindern vergehen die Jahre wie im Fluge, doch Augenblicke werden zu Ewigkeiten.
Benutzeravatar
4tiere
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1085
Registriert: 26.11.2011, 13:43
Wohnort: Göttingen

Re: Nachbarskind wird eingeschloßen im dunklen Zimmer

Beitrag von 4tiere »

Sakura hat geschrieben:Ein müdes (!!!) Kind ins Bett zu legen und sich daneben zu setzen ist für mich kein Schlaftraining. Dass diese Methode suboptimal ist, steht außer Frage. Aber ich würde eine Mutter, die sich neben ihr Kind setzt und singt, niemals auf die gleiche Stufe stellen wie eine Mutter, die ihr Kind allein schreien lässt. Was nicht heißt, dass ICH mein Kind ins Bett legen würde, und mich daneben setzen.
Wenn das dauernd so läuft, ist es schon sowas wie Schlaftraining. Es geht ja darum (und ich wiederhole mich) vorzugeben, wann Schlafenszeit ist, so habe ich jedenfalls Minchen verstanden. Daneben setzen und Singen ist jedenfalls in einem Punkt so ähnlich wie die Minutenweise-Rausgeh-Methode. Es geht nämlich mehr darum, das Schreien erträglicher zu machen. Jetzt mal ehrlich: Eine Stunde vorsingen (ohne Körperkontakt) ... hallo, stellt euch das bitte mal vor ...

Im Übrigen auch ich habe manchmal ein müdes Baby, was nicht so richtig in den Schlaf findet. Dann sitzen wir zusammen im Bett, kuscheln, spielen, stillen gefühlte 100 Mal und irgendwann schläft sie zufrieden ein.

Es geht hier auch nicht darum Jemand auf die gleiche Stufe zu stellen.
Einsperren im dunklen zimmer ist definitiv schlimmer! Aber dadurch wird Schreien lassen nicht besser. (So frei nach dem Motto: Schlagen ist schlimmer, daher ist ignorieren als Strafe irgendwie ok.) Verstehst du, was ich meine. Irgendwann geht das politisch korrekte Verhalten (ach es könnten ja ganz andere Gründe noch dazu kommen, die wir nicht kennen ...) zu weit. In diesem Punkt bin ich jedenfalss nicht politisch korrekt! Denn hier geht es um kleine verletzliche Seelen!





(Und P.S. Meine grosse Tochter habe ich geferbert. War damals so inn! Ich bin nicht stolz darauf und bereue es zutiefst!
Das Ergebnis war, dass sie als sie selbst aus dem Bett aussteigenn konnte, doch wieder bei uns war und vor allen Dingen hat sie noch heute (!) Angst alleine zu sein und wenn ein Hinderniss kommt, geht sie immer davon aus, dass sowieso alles schief gehen wird ... Wir habe ihr damit einen grossen Teil ihres Urvertrauens genommen!)
Bild-liche Grüße

Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße! Bild
Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ... ;-)
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
Lulilaj
gehört zum Inventar
Beiträge: 560
Registriert: 22.02.2012, 13:49
Wohnort: Franken

Re: Nachbarskind wird eingeschloßen im dunklen Zimmer

Beitrag von Lulilaj »

@4Tiere.
der fall uebermuedetes baby das nicht ins schlaf findet ->
ich finde, man muss den kleinen oft ins schlaf helfen.
ob tragen, einschlafstillen, singen, kuscheln, hinlegen und haendchen halten oder was, jeder hat da irgendwelche gewoehnheiten (es ist nicht so, das einzige was korrekt ist, ein einschlafstillen ist).
und ich bin nicht der meinung, dass das fuer baby schaedlich ist!

schlafbegleitung, das schreien lassen mit einbindet, toleriere ich auch nicht und finde nicht richtig.

meine bekannte praktizierte "kein schlafprogramm extrem".
erstens man duerfte dem kleinen nicht auf dem arm nehmen, da sie beim vorherigen baby bandscheiben vorfall hatte und wollte nicht dass er sich zum herumschleppen gewoehnt.
zweitens der kleiner hat solange herumgeturnt bis er umgekippt ist. das fand ich grusellig. ein baby (krabbelndes) mit dicken roten augen, quengelnd, und irgendwann in der ecke eingeschlafen(=umgekippt). ich konnte mir das nicht ansehen.
in der ecke, meistens im laufstall halt.
Lulilaj mit Lady Bamm-Bamm (04/2012) und Herrn Entspannt (01/2015)
Benutzeravatar
Sakura
Miss SuTiversum
Beiträge: 16267
Registriert: 01.05.2011, 19:17
Wohnort: MEI

Re: Nachbarskind wird eingeschloßen im dunklen Zimmer

Beitrag von Sakura »

Ich habe mir nochmal durchgelesen, was Minchen geschrieben hat, und was ich geschrieben habe. Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich das gut finden würde, oder dass ich das machen würde, eine Stunde neben einem schreienden Kind sitzen. Ich habe geschrieben, dass ich Ferbern eindeutig SCHLIMMER finde. Das heißt nicht, dass ich alles andere gutheiße. Aber dass ich gern differenzieren würde.

4tiere hat geschrieben:Es ging mir nicht um Schreikinder, sondern darum, dass scheinbar vorgegeben wird, wann Schlafenszeit zu sein hat
Das steht nirgendwo. Es steht nirgendwo, dass die Frau ein Kind, das nicht müde war, allein ins Bett gelegt hat.
Vielleicht war das Kind hundemüde?

Das nennt fau im allgemeinen Schlaftraining und wir wissen alle, dass in dem alter Schlafen nicht gelernt werden kann.
Nein, Schlaftraining heißt, das Kind ALLEIN zu lassen.


Ich finde es etwas polemisch ein Schreikind, welches Hilfe braucht und ja auch bekommt mit einen Baby zu vergleichen, welches schlafen soll, weil Schlafenszeit ist
Nochmal, nirgendwo steht, dass sich die Mutter nicht an den Müdigkeits zeichen des Kindes orientiert hätte. Und nach verzweifelten Monaten mit einem Schreikind kann ich nur sagen: es hätte auch Hilfe gebraucht, und eben NICHT bekommen. Sie hat NICHT bekommen, was sie gebraucht hätte, sonst hätte sie ja nicht geschrien. Ich habe versagt. Ich/wir konnten ihr nicht geben, was sie brauchte. Wir haben getan, was WIR dachten, was hilft. Es hat aber nicht geholfen.

Nicht jede Mutter, die ihre Kinder nicht in den Schlaf trägt oder einschlafstillt ist eine "böse" Mutter. Ich kenne die Frau nicht, ich war nicht dabei, aber was ich hier so lese, hat sie versucht, ihr bestes zu geben. Und sie hat ihr Kind NICHT allein gelassen!!! Ich finde es schlimm, wenn jede nicht-einschlafstillende Mutter auf das gleiche Niveau wie eine ferbernde Mutter gesetzt wird. Besagte Mutter hat getan, wovon sie dachte, dass sie es richtig macht, wovon sie dachte, dass sich ihr Kind beruhigt. (Sage ich mal. Ich war nicht dabei).

Jede hat ihre Geschichte im Hinterkopf, wenn sie sowas liest. Du, 4tiere, hast Eure Geschichte im Hinterkopf, und reagierst daher auf sowas vielleicht sensibler.
Aber meiner Meinung nach ist nicht alles ferbern. Ferbern ist nur, wenn das Kind allein gelassen wird.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)

Benutzeravatar
Giraeffchen
Moderatoren-Team
Beiträge: 5639
Registriert: 10.01.2011, 15:31

Re: Nachbarskind wird eingeschloßen im dunklen Zimmer

Beitrag von Giraeffchen »

Sakura hat geschrieben: Ferbern ist nur, wenn das Kind allein gelassen wird.
Ich würde eine Erweiterung dazu sehen. Nämlich, wenn das Kind emotional alleine gelassen wird, obwohl es Nähe suchen würde, wenn es dürfte. Und das nicht nur an einem Abend, sondern sehr regelmäßig.
Wenn jemand daneben sitzt und ausstrahlt, wie genervt er ist, dass das Kind nicht schläft, dass es seine Zeit raubt, dass es das immer noch nicht alleine kann, dass es seine Erwartungen nicht erfüllt. Dass er nur deshalb da ist, um noch schlimmeres Theater zu vermeiden.
Das ist für mich auch ferbern. Weil das Kind im Grunde alleine ist. Zwar nicht alleine im Raum, aber dennoch alleine mit seiner Angst und Not.

Der Unterschied zwischen dir, Sakura, und der Mutter im Anfangsbeispiel ist der, dass du immer um das Wohl deines Kines besorgt warst.
Nicht du hast zu einem Zeitpunkt x beschlossen, dass es jetzt Zeit ist, alleine schlafen zu lernen. Dein Kind hat geschrien, ja, aber nicht, weil du es emotional alleine gelassen hast.
Der Gedanke 'ich schaffs nicht mehr, ich bin fertig, ich kann nicht mehr' ist nicht gleichzusetzen mit 'Jetzt habe ich beschossen, dass du schlafen lernen musst.'
In einem Fall stecken eigene Vorstellungen und Wünsche dahinter, die die das Kindes völlig außer acht lassen.

Es ging ja nicht um ein Schreikind, das aus ungeklärten oder einfach nicht herausfindbaren Gründen schreit, sondern deshalb, weil ihm etwas aufgezwungen wird, was es noch nicht kann. Gegen seine Bedürfnisse.
Liebe Grüße, GiraeffchenBild mit dem großen Knopf und dem Herbstwichtel


Bild Bild


"Es ist gefährlich,
zu lange zu schweigen.
Die Zunge verwelkt,
wenn man sie nicht gebraucht."

(Astrid Lindgren)
Benutzeravatar
MaareMum
Dipl.-SuT
Beiträge: 4462
Registriert: 24.01.2012, 22:10
Wohnort: Deutschland

Re: Nachbarskind wird eingeschloßen im dunklen Zimmer

Beitrag von MaareMum »

4tiere hat geschrieben: Auf den oben fett merkierten Satz habe ich mich bezogen. Es ging mir nicht um Schreikinder, sondern darum, dass scheinbar vorgegeben wird, wann Schlafenszeit zu sein hat und dass das dann durchgesetzt wird.
Das nennt fau im allgemeinen Schlaftraining und wir wissen alle, dass in dem alter Schlafen nicht gelernt werden kann.
Ich erklär dir mal, wie ich es meine, anhand unserem eigenen Beispiel - und ich bin absolut nicht der Meinung, dass ich mein Kind damit geferbert habe.

Unser Zwerg konnte von Anfang an (bis auf eine kurze Phase um die 3 Monate rum) NUR auf dem Arm, im Tuch oder auf dem Hüpfball einschlafen. So war unser tägliches Abendritual, auf dem Ball zu hüpfen und ihn dann schlafend ins Bett zu legen. Als er so irgendwas um die 9 Monate rum alt war, hat das aber insofern nicht mehr funktioniert, dass er zwar auf dem Ball eingeschlafen ist, aber dann jedesmal ziemlich genau 30 Minuten nach dem Hinlegen aufgewacht ist und man ihn jedesmal nur wieder auf dem Ball zum Einschlafen gebracht hat (oder mit Stillen). Und wenn das dann die ganze Nacht so geht und das nächtelang, wochenlang, dann geht man irgendwann am Stock.
Also musste ein anderes Einschlafen her.
Ich hab ihn dann wach ins Bett gelegt und mich danebengelegt, das übliche Lied gesungen und dann so getan, als ob ich auch schlafe. Am ersten Abend gab es natürlich viele Tränen. Ich war die ganze Zeit da, ich hab ihn in den Arm genommen, ihn gestreichelt, nochmal gesungen, und wenn er sich beruhigt hat, mich wieder schlafend gestellt, wenn er wieder weinte, ihn wieder getröstet. Aber ich habe ihn NICHT aus dem Bett raus und wieder auf den Ball oder an die Brust, auch wenn das die leichtere Variante gewesen wäre. Es hat 45 Minuten gedauert (und nein, er hat nicht 45 Minuten durchgebrüllt), dann ist er von alleine neben mir eingeschlafen. Am nächsten Abend das gleiche Vorgehen. Diesmal gab es keine Tränen, nur Gemecker, nach 30 Minuten hat er geschlafen. Der dritte Abend war noch besser, und seitdem klappt das so und wir liegen händchenhaltend neben ihm bis er eingeschlafen ist. Und: er wacht seitdem nicht mehr alle 30 Minuten auf sondern schläft durch bis etwa 4:00 Uhr in der Früh.

Das meine ich mit "die Mutter bleibt dabei, dass jetzt Schlafenszeit ist". Das Kind ist schließlich irgendwann müde und soll in den Nachtschlaf finden, und ich denke auch nicht, dass man das Kind krabbeln lassen sollte bis es vor Müdigkeit alleine umfällt.
Ich bin absolut nicht der Meinung, dass sowas ein herzloses Schlaflernprogramm ist. Es gibt noch viel zwischen Einschlafstillen, Einschlaftragen und Ferbern. Und ein Kind nicht aus dem Bett rausnehmen kann man auch auf eine liebevolle Art mit Kuscheln und Umarmen machen.
Gruß, MaareMum
mit dem Großkind (2011) an der Hand und dem Kleinkind (2014) im Tuch
Ehut

Re: Nachbarskind wird eingeschloßen im dunklen Zimmer

Beitrag von Ehut »

Pauline2010 hat geschrieben:
thari. hat geschrieben:Boah, puh, ich glaube ich würde mich ans Jugendamt wenden, ich finde das geht gar nicht :(
Warum findest du das?
Ist das dein Ernst? Du findest es also okay das Kind in seinem Zimmer alleine im dunkeln einzusperren und schreien / weinen zu lassen? Puh... Na prost Mahlzeit.
Antworten

Zurück zu „Schlaf, Kindlein, schlaf...“