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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 13.05.2018, 22:15
von Lösche Benutzer 24700
Kann es sein, dass drei mal Stillen zu wenig ist, um die Milchmenge aufrecht zu halten? Ich höre ihn kaum noch schlucken.
Ich arbeite seit März wieder. Wir stillen nach Bedarf, wenn ich zuhause bin. Seitdem stillen wir
- morgens vorm aufstehen ( 50%/50%, wenn er schläft, wenn ich aufstehe, wecke ich ihn nicht) ,
- gegen halb 2, bzw. wenn ich von der Arbeit komme
- Nachmittags, wenn wir zuhause sind
- vorm schlafengehen
- am We öfters
Bisher auch nachts, aber seit einer Woche meldet er sich nachts selten.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 13.05.2018, 22:20
von Mondenkind
Ja, das kann sein. Das ist von Frau zu Frau unterschiedlich, aber 3x kann kritisch sein.
Du könntest schauen, ob du bei der Arbeit einmal von Hand Milch gewinnst. Oder ob du bewusst 1-2x häufiger anlegst.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 14.05.2018, 08:04
von Sommermama2017
Wie viel Ibuprofen darf ich in der Stillzeit nochmal nehmen?
L. ist 9 Monate und stillt noch sehr viel, ca alle 2 Stunden.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 14.05.2018, 08:10
von Teazer
Sommermama2017 hat geschrieben: 14.05.2018, 08:04
Wie viel Ibuprofen darf ich in der Stillzeit nochmal nehmen?
L. ist 9 Monate und stillt noch sehr viel, ca alle 2 Stunden.
Bei Selbstmedikation halte Dich an die Packungsanweisung, bei Verordnung an die ärztliche Dosierung.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 14.05.2018, 09:40
von Tweety2606
Ich muss mich doch nochmal melden...
Ich war vorhin doch beim Arzt, weil die Brust heute morgen in den schönsten rot-orange Tönen geschillert hat. Drei kleine Verhärtungen hab ich noch, der Rest ist weich. Der Arzt verschrieb mir ein Antibiotikum (Staphylex) und eine elektrische Intervallpumpe, damit soll ich einmal täglich ampumpen. Die Hebamme in der Praxis meinte noch, Lecithin wäre sinnvoll und viel Salbeitee... Aber macht letzteres Sinn? Ich will ja gar nicht die komplette Milchmenge reduzieren... Ich würde auch nicht sagen, dass da grade so viel Überschuss da ist, das letzte Ausstreichen ist 12 Stunden her und bis auf die drei Verhärtungen ist alles weich... Körperlich geht es mir wieder gut, Müdigkeit, Kopfschmerzen sind weg. Sorry, dass ich hier den Thread so okkupiere...
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 14.05.2018, 09:54
von Angua
Tweety2606 hat geschrieben: 14.05.2018, 09:40
Drei kleine Verhärtungen hab ich noch, der Rest ist weich. Der Arzt verschrieb mir ein Antibiotikum (Staphylex) und eine elektrische Intervallpumpe, damit soll ich einmal täglich ampumpen. Die Hebamme in der Praxis meinte noch, Lecithin wäre sinnvoll und viel Salbeitee... Aber macht letzteres Sinn? Ich will ja gar nicht die komplette Milchmenge reduzieren...
Meine persönliche (!) Erfahrung dazu: Pumpe sorgt nur für haufenweise Milch zum Baden. Lecithin schmeckt zumindest ganz nett und vielleicht bringt es was. Literweise (!) Salbeitee wegen Halsschmerzen über die Jahre hat meine Milchmenge null beeindruckt und das "man kann ja mal vorsichtig eine Tasse Salbeitee trinken um den Überschuss kurz nach initialer Brustdrüsenschwellung ein bisschen in den Griff zu kriegen" von meiner Hebamme vor 3,5 Jahren finde ich nur noch lachhaft. Möglich, dass Salbeitee bei anderen abstillend wirkt, ich kann das nicht bestätigen. Wenn du dem skeptisch gegenüber stehst würde ich es also eher bleiben lassen.
Gute Besserung!
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 14.05.2018, 09:59
von cutetemptation
Lecithin habe ich letztes Jahr genommen, als ich Milchbläschen-bedgingt Milchstau hatte.
Der Stau war insgesamt eine Woche da, aber nur ganz am Anfang 1x kurz mit erhöhter Temperatur und rot und heiß. Da es dann nur noch leicht hart war, die anderen Symptome aber verschwunden, war ich dann nicht beim Gyn, habe mich einfach geschont und entspannt und viel gekühlt.
Elektrische Zahnbürste zum Massieren während und nach dem Stillen hat mir dann letztendlich geholfen. Und das Baby einer Freundin anlegen, das die "blöde" Brust nicht von vornherein abgelehnt hat, um das Milchbläschen frei zu saugen. Mit der (Handmilch-)Pumpe habe ich nämlich nichts raus bekommen.
Aber AB ist bei dir, mit diesen Symptomen, nun unumgänglich. Lecithin schadet sicher auch nicht, es gibt z.B. bei dm so ein Granulat, das man ganz gut in Jogurt o.ä. einrühren kann.
Salbei-Tee ist wohl eher Placebo.
Gute Besserung!
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 14.05.2018, 10:13
von Tweety2606
Danke euch beiden für eure Rückmeldung! Ich muss vielleicht noch dazu sagen: das Ausstreichen tut mir mittlerweile weh

Warum, weiß ich nicht, vielleicht liegt es an der Entzündung.
Ob Salbeitee wirken würde, weiß ich gar nicht, hab ich noch nicht probiert. Und ja, eigentlich weiß ich, dass es auch null Auswirkung haben kann.
Krank geschrieben hat er mich übrigens nicht. Sitze grade im Büro. Gott sei Dank ist grade im Labor nicht viel los...
Cutetemptation - Massage mit der Zahnbürste muss ich mir merken

Und leider habe ich kein kleines Baby, das ich ausborgen könnte... Käfer lehnt schon ab, wenn er den Busen sieht... Und heute nacht hat er nur einmal gezogen und gleich gemotzt. Ach Mann. Und das nach über vier Jahren unkomplizierter Stillzeit. Käfer hat übrigens den ganzen Samstag nicht einmal nach dem Stillen gefragt. Erst abends im Bett.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 14.05.2018, 10:27
von sanilii
Gute Besserung Tweety!
Schmerz wie von beißenden Zähnchen beim Ansaugen und danach für ca 20 Sekunden, dann nachlassend bis ganz weg, bei Nuckelpause und wieder Ansaugen kurz nochmal und weniger heftig. Keine Schmerzen oder auch nur groß unangenehme Gefühle bei manueller Stimulation von Brustwarze/Warzenhof, keine sichtbaren Verletzungen.
Ab und an sind die Brustwarzen mal etwas weiß, nicht lange und nur oben.
Kann da ein Zusammenhang bestehen oder schafft Bärchen es doch nur irgendwie, komisch Druck auszuüben?
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 14.05.2018, 10:54
von delfinstern
Ansaugschmerzen hatte ich rund um den Eisprung und kurz vor der Mens. Und jetzt fast dauerhaft, ich schiebs auf den Bauchbewohner...
Magnesium hilft ab und zu (wenn ichs regelmäßig nahme) und dem Zwerg sagen, dass er langsam (!) und vorsichtig trinken soll.