Ja, Lotti, das mit den Hülsenfrüchten hatte ich mir uah schon hin und wieder gedacht. Bei Urgeschmack sind sie ja auch erlaubt.
Die Begründung ist ja meist, dass da auch so viel Böses drin ist und roh ungesund und und und.
Ich für mich sehe ja auch, dass ja sehr wohl in manchen Kulturen jahrhundertelang Getreide und/oder Hülsenfrüchte gegessen wurde und die Menschen nicht automatisch krank oder dick wurden. Und genau da ist für mich der Knackpunkt: wenn man Hülsenfrüchte korrekt kocht, werden die gewaschen und eingeweicht und mit speziellen (Gewürz)Mitteln lange (!) gekocht. Da geht bestimmt einiges an Giften raus. Dasselbe mit Getreide. Brot herzustellen war früher ein unheimlich langwieriger Prozess. Da wurde gemahlen, gesäuert, gehen gelassen... Heute gibt's schnelles billiges Hefebrot mit dem dreifachen Glutengehalt. Gesund KANN das ja nimmer sein! Und: Da kann man locker drei Scheiben essen und ist immer noch hungrig. Und das ist ja auch ein Zeichen dafür, dass da was nicht stimmen kann, oder? Früher gabs auch Brot, JA! Aber erstens ein GANZ anderes und zweitens eine Scheibe. Dazu ordentlich Butter, Speck, vielleicht ein hartes Ei... Ich glaube einfach das man das mit der Art und Weise was HEUTE Brot bedeutet, kaum vergleichen kann.
Der Unterschied zu Hülsenfrüchte ist mMn, dass diese nicht so stark verändert wurden und immer noch üblich zubereitet werden (können). Deswegen sind die für mich jetzt auch nicht sooo das No-Go wie zB. ein Bäckerbrötchen.
Milchprodukte: ist hier nach wie vor ein zwiegespaltenes Thema. Doch gerade wenn es gesäuert ist, in Maßen gegessen und gut vertragen - warum nicht??? Also nicht literweise Milch trinken, aber ab und zu ein Becher pures Joghurt. Ich glaub das schadet nicht unbedingt.
Danke auf jeden Fall für deinen Bericht, Lotti! Und die schönen Bilder!
Ich freu mich echt, dich übermorgen kennen zu lernen!
Und natürlich auch auf die anderen!