Nachts abstillen - hilfe!
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- deidamaus
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Re: Nachts abstillen - hilfe!
Nein, so sollte es nicht rüberkommen. Solange es keinerlei Probleme gibt, kann so lange und viel gestillt werden, wie das Baby es will. Problematisch ist es, wenn schon Karies vorliegt. Dann sollte darauf geachtet werden, dass nachts schon 1-2 h Pause zwischen den Stillmahlzeiten liegen. Bei Schmelzdefekten ist man wohl ziemlich machtlos. Wasser trinken ist auch nicht besser als Muttermilch. Flasche (egal mit welchem Inhalt) ist auch ungünstig. Mumi macht den Zähnen nichts, problematisch ist die andere Nahrung. Wichtig ist, dass die Zähne abends vor dem Schlafen wirklich sauber sind.
Denise Booth kann man auch telefonisch erreichen (bei der LLL ist ihre Telefonnummer zu finden), sie kennt sich da am Besten aus. Bevor ich (nachts) abstillen würde, würde ich mit ihr nochmal Rücksprache halten.
Liebe Grüße
Deidamaus
Denise Booth kann man auch telefonisch erreichen (bei der LLL ist ihre Telefonnummer zu finden), sie kennt sich da am Besten aus. Bevor ich (nachts) abstillen würde, würde ich mit ihr nochmal Rücksprache halten.
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Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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lalelu2
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Re: Nachts abstillen - hilfe!
Ich werde erstmal morgen den Zahnarzt termin abwarten und sie dann ggf nochmal kontaktieren. Danke auf jeden Fall für die viele Mühe!
- deidamaus
- Mod a.D.
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Re: Nachts abstillen - hilfe!
Bitte. Gern geschehen.
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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MamaSunshine
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Re: Nachts abstillen - hilfe!
So, jetzt hab ich den thread nochmal ganz gelesen, und bin auch mal am pc statt handy.
Danke euch allen schonmal sehr! Euch anderen Betroffenen vor allem möcht ich jetzt einfach auch mal eine Portion Mut und Aufmunterung schicken!
Und allen anderen vielen Dank für die vielen Infos. Speziellen Dank an deidamaus! Ich werde Denise Booth die nächsten Tage anrufen.
Ich schwanke selber täglich, wie ich unsere Situation sehe. Ich hoffe nun aber sehr auf eine zahnärztliche Zweitmeinung in einem Monat und werde bis dahin nun erstmal nur wenig ändern.
Wenn ich alles recht verstanden habe (und hier mal für mich selbst resümieren darf), hat Muttermilch fast den selben pH-Wert wie Speichel und die Kariesbakterien können sich nicht von MuMi "ernähren" (weil Laktose ist ein Zweifachzucker, die Kariesbakterien essen Einfachzucker). Das heißt, MuMi ist nicht schlechter als Wasser nachts. Einzig dauernuckeln/dauerspülen der Zähne ist ungünstig bei Karies, und daher wären Stillabstände von zwei o mehr Stunden gut.
Für mich heißt das jetzt erstmal: Mit aller Kraft versuchen, nachts wach zu werden zum Stillen, und mal einige Nächte beobachten, wie das Stillverhalten überhaupt ist. Bisher schlafen wir nämlich eigentlich so: Ich mit offenem Stillbh und Baby dran. Klar mit Unterbrechungen, aber ich habe morgens kaum Erinnerungen an die Nacht... Eigentlich toll, aber der Schlaf lähmt mich nachts so, dass ich es letzte Nacht schon vergeblich versucht hab zu ändern...
Ich glaube aber, die meisten Male ist mein Kind nicht richtig wach, wenn es nach mir bzw Milch ruft. Erklärungen würden daher gar nicht ankommen. Rauszögern stell ich mir auch schwer vor. Ich hab echt keinen blassen Schimmer, wie wir nachts abstillen könnten!
Sicher wär es alles leichter, wenn mein Leidensdruck höher wäre. So könnt ich ja nur abwägen: Sich verschlimmerndes Karies gegen das Bedürfnis nach Mama rum schlafen
Übel...
Mein Mann: "Andere Kinder müssen das ja auch schaffen!" Da hat er recht. Aber wie? Ohne Quatsch, ich habe einfach noch nie etwas anderes getan als nachts gestillt, wenns nötig zu sein schien. Ich fühl mich hilflos. (Und schaff es ja noch nicht mal, bei nächtlichem Stillen wach zu bleiben und damit dauernuckeln zu vverhindern...)
Danke euch allen schonmal sehr! Euch anderen Betroffenen vor allem möcht ich jetzt einfach auch mal eine Portion Mut und Aufmunterung schicken!
Ich schwanke selber täglich, wie ich unsere Situation sehe. Ich hoffe nun aber sehr auf eine zahnärztliche Zweitmeinung in einem Monat und werde bis dahin nun erstmal nur wenig ändern.
Wenn ich alles recht verstanden habe (und hier mal für mich selbst resümieren darf), hat Muttermilch fast den selben pH-Wert wie Speichel und die Kariesbakterien können sich nicht von MuMi "ernähren" (weil Laktose ist ein Zweifachzucker, die Kariesbakterien essen Einfachzucker). Das heißt, MuMi ist nicht schlechter als Wasser nachts. Einzig dauernuckeln/dauerspülen der Zähne ist ungünstig bei Karies, und daher wären Stillabstände von zwei o mehr Stunden gut.
Für mich heißt das jetzt erstmal: Mit aller Kraft versuchen, nachts wach zu werden zum Stillen, und mal einige Nächte beobachten, wie das Stillverhalten überhaupt ist. Bisher schlafen wir nämlich eigentlich so: Ich mit offenem Stillbh und Baby dran. Klar mit Unterbrechungen, aber ich habe morgens kaum Erinnerungen an die Nacht... Eigentlich toll, aber der Schlaf lähmt mich nachts so, dass ich es letzte Nacht schon vergeblich versucht hab zu ändern...
Ich glaube aber, die meisten Male ist mein Kind nicht richtig wach, wenn es nach mir bzw Milch ruft. Erklärungen würden daher gar nicht ankommen. Rauszögern stell ich mir auch schwer vor. Ich hab echt keinen blassen Schimmer, wie wir nachts abstillen könnten!
Sicher wär es alles leichter, wenn mein Leidensdruck höher wäre. So könnt ich ja nur abwägen: Sich verschlimmerndes Karies gegen das Bedürfnis nach Mama rum schlafen
Mein Mann: "Andere Kinder müssen das ja auch schaffen!" Da hat er recht. Aber wie? Ohne Quatsch, ich habe einfach noch nie etwas anderes getan als nachts gestillt, wenns nötig zu sein schien. Ich fühl mich hilflos. (Und schaff es ja noch nicht mal, bei nächtlichem Stillen wach zu bleiben und damit dauernuckeln zu vverhindern...)
Mama Sunshine mit dem kleinen Sonnenschein (09/13) und dem Fröschlein (11/18)
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EhMibima
Re: Nachts abstillen - hilfe!
nur kurz zu satz von deinem mann: ich würde nIcht versuchen, andere kinder als das maß für meine erziehung oder die beziehung zu meinem kind zu nehmen. "andere kinder" müssen noch viel mehr schaffen, auch im sinne von verkraften. nur wein sie es schaffen, ist es noch längst nicht gut. und auch noch längst nicht geeignet für ein kind.
zweitmeinung: wir haben uns 5 meinungen angehört. 5verschiedene wohlgemerkt.
zweitmeinung: wir haben uns 5 meinungen angehört. 5verschiedene wohlgemerkt.
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EhMibima
Re: Nachts abstillen - hilfe!
satz hinterherschmeiß: geholfen hat uns die 5t-meinung auch nicht.
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lalelu2
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2374
- Registriert: 26.10.2013, 09:22
Re: Nachts abstillen - hilfe!
Das klingt ja nicht so ermutigend.
Wir haben heute den Zahnarzttermin, bisher war ich ja nur beim Kiarzt mit ihr, weil ich dort sofort hingehen konnte.
Irgendwie hoffe ich immer noch, dass es vielleicht nicht so schlimm ist
und wir alles noch mit verschärftem Zahnpflegeprogramm in den Griff bekommen können.
Irgendwie hoffe ich immer noch, dass es vielleicht nicht so schlimm ist
- Mutterhenne
- Profi-SuTler
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- Registriert: 03.04.2014, 15:13
Re: Nachts abstillen - hilfe!
..von mir auch alles Gute ((()))!
"Die meisten Zitate im Internet sind falsch." (Aristoteles)
Grüße von der Henne
mit Superheldin (09/2013), Piepselchen (11/2018) und den Schutzengel-* (März 2012, November 2017, April 2021)
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lalelu2
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2374
- Registriert: 26.10.2013, 09:22
Re: Nachts abstillen - hilfe!
Ach, ihr seid ja lieb!! :-@ Wir sind schon zurück und es war in großen und ganzen eher beruhigend. Eine Behandlung ist noch nicht nötig, es soll engmaschig beobachtet werden. Ansonsten konsequente Zahnpflege, wenig Zucker... das übliche halt. Zum Thema Stillen meinte unsere noch seeeehr junge Zahnärztin nur, dass langfristig halt die nächtlichen Mahlzeiten wegfallen sollen, damit die Zähne Zeit haben, sich zu erholen.
Sie denkt, (und ich hoffe) dass wir es schaffen können, dass Fortschreiten einzudämmen, und zu warten bis das Kind in einem Alter ist, wo es kleine Behandlungen machen lässt.
Was mich erstaunt hat, war ihre Meinung zu Fluorid: Man solle nur einmal täglich Zahnpasta benutzen und keine Fluoretten mehr geben, weil sonst der Fluorgehalt wegen Fluor im Speisesaltz und Trinkwasser zu hoch wäre.
Mein Kinderarzt hatte mich vorige Woche noch getadelt, weil ich auf die Fluorprophylaxe durch Tabletten verzichtet hatte (seit die Kleine 12 Monate ist) weil wir ja zweimal täglcih mit Fluoridhaltiger Zahnpasta putzen.
Scheint auch wieder so ein Experten Streit zu sein.
Wir beschränken uns also erstmal auf extrem gründliches Putzen und spülen mit Xylith und versuchen langfristig vom nächtlichen Stillen loszukommen, wobei ich da immer noch zündende Ideen gebrauchen könnte.
Sie denkt, (und ich hoffe) dass wir es schaffen können, dass Fortschreiten einzudämmen, und zu warten bis das Kind in einem Alter ist, wo es kleine Behandlungen machen lässt.
Was mich erstaunt hat, war ihre Meinung zu Fluorid: Man solle nur einmal täglich Zahnpasta benutzen und keine Fluoretten mehr geben, weil sonst der Fluorgehalt wegen Fluor im Speisesaltz und Trinkwasser zu hoch wäre.
Mein Kinderarzt hatte mich vorige Woche noch getadelt, weil ich auf die Fluorprophylaxe durch Tabletten verzichtet hatte (seit die Kleine 12 Monate ist) weil wir ja zweimal täglcih mit Fluoridhaltiger Zahnpasta putzen.
Scheint auch wieder so ein Experten Streit zu sein.
Wir beschränken uns also erstmal auf extrem gründliches Putzen und spülen mit Xylith und versuchen langfristig vom nächtlichen Stillen loszukommen, wobei ich da immer noch zündende Ideen gebrauchen könnte.