Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

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kiezkind
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von kiezkind »

Ja das finde ich auch echt schlimm. ... 1 Jahr so weiter machen wenn man nicht mehr kann hinterlässt Spuren. .... bei uns auf jedenfall. ...
Ich konnte mit einem kurzen Attest vom Arzt auch später als die genehmigten 6 die Kur antreten
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Sarafina
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von Sarafina »

Ui, hab gerade mal nachgesehen. Man muß ja ganz schön finanziell in Vorleistung treten für so eine Kur. 220 Euro Tagessätze, Fahrtkosten vorstrecken - da kommt man schon auf eine Stange Geld. :( Das muß man erst einmal (übrig) haben... :?
LG,
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Schnullerpuppe
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von Schnullerpuppe »

Sarafina hat geschrieben:Ui, hab gerade mal nachgesehen. Man muß ja ganz schön finanziell in Vorleistung treten für so eine Kur. 220 Euro Tagessätze, Fahrtkosten vorstrecken - da kommt man schon auf eine Stange Geld. :( Das muß man erst einmal (übrig) haben... :?
Hm, du kannst aber zumindest was die 220,- € angeht, vorher schauen, ob du dich bei der KK befreien lassen kannst. Es gibt da eine Belastungsgrenze, dass heißt, wenn du die überschritten hast, dann wirst du den Rest des Jahres von der Zuzahlung befreit. Einige im Mutter-Kind-Kur-Forum schreiben z. B. von 90,- €, die sie dann ggf. schon bei der Kasse gezahlt haben und damit war das dann schon vor der Kur erledigt.
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julimama
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von julimama »

Ja, aber die 220€ müsstest du auch zahlen, wenn du irgendwo anders so lange im kh bist. Ich glaub, wenn du mit der bahn fährst, kannst du dir die Tickets zuschicken lassen. Mit dem pkw kannst du erst danach abrechnen, was für mich auch mehr sinn macht. Wenn du befreit bist, musst du ja eh nix zuzahlen. Von deinen Fahrtkosten werden dur nämlich noch mal 2x Zuzahlung für transport/taxi abgezogen. ;-) d.h. würdest du 100€ einreichen, bekämst du nur 90 wieder ;-)
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julimama
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von julimama »

Ich hab übrigens erst während der kur vor Ort die 220€ bezahlt.
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Katha
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von Katha »

Seerose hat geschrieben:
linus mama hat geschrieben:Ich verlasse das Thema zu Gunsten der Nettiquette.
Es verletzt mich so falsch verstanden zu werden.
Nee, bleib hier. Das ist doch alles Käse.

Alles Affentheater. Vorallem diese Sozialschmarotzerthese, die Du in Deinem letzten Posting erwähnst.

Ich bin nicht drin in der Diskussion und auch nicht groß motiviert einzusteigen. Aber laß Dir doch keine Angst machen.

Eine Kur ist eine Präventionsmaßnahme und sollte jedem zustehen. Und selbstverständlich sollte man hingehen können und sagen, daß man einen schönen Urlaub haben möchte ohne zu kochen für die Kinder etc. Es gibt Kurkliniken die das längst begriffen haben und dies ganz offen aussprechen. Ich war vor einigen Jahren auf Rügen in der Jäckerklinik und da wurden wir am Bahnhof empfangen und gesagt wir sollen ab sofort unser Gepäck stehen lassen, nichts mehr tun, denn hier beginne unser URLAUB. (Und eben nicht unsere Kur wo wir jetzt so tun sollen als ob wir schwerst krank sind und 100 Therapien beantragen sollen, damit es ja nach außen hin gut aussieht).

Ich hab auch einen guten Vergleich. Ich war 5 Jahre vorher in einer AWO-Klinik und die wollten daß alle so tun als seien sie schwerst krank. Das Resultat war dann, daß der Arzt der alle untersucht hatte zu meiner (inzwischen) Freundin gesagt hat, daß sie die einzige sei, die aufgrund ihrer 100 Erkrankungen in eine Klinik gehöre und alle anderen die da seien eben nicht.

Mein Fazit:
Für eine Mu-Ki-Kur muß man nicht krank sein. Man muß (mindestens) ein Kind haben, DAS ist die Voraussetzung.

Der Witz ist ja, daß diejenigen denen es wirklich schlecht geht, es nicht packen eine Mu-Ki-Kur zu beantragen. Und schon gleich 10x nicht, wenn die KK nicht auf ihrer Seite ist. Und vorallem: WENN man wirklich krank ist, was nützt denn eine Mu-Ki-Kur????? Das ist ein Witz. Das sind 3 Wochen Urlaub, die jedem gut tun, aber es heilt nichts, absolut gar nichts. 3 Wochen (eigentlich sind es nur 2 wegen An- und Abreisedurcheinander) physische und/oder psychische Therapie nützt rein gar nichts, nichtmal für einen winzigen Anstoß.

Also sollte jeder, der (noch:) einigermaßen gesund ist, eine Mu-Ki-Kur beantragen als reine Vorsorgemaßnahme. Und er soll auch nicht lügen müssen von wegen wie krank er sei und was er alles an Therapien bräuchte. Alles Quatsch und merken tun sie es eh. Deswegen kam ja früher (wo die Kuren noch nicht so einklagbar waren wie heute) schon obligatorisch ne Ablehnung wenn man mit Rückenschmerzen und so nem Zeug argumentierte.
das hast Du sehr schön geschrieben, ich unterschreibe da mal faul

was nützt mir, wenn ich auf Teufel-komm-raus versuche mein Kind für eine Massage und ein Wannenbad fremdbetreuen zu lassen, wenn es mir dafür die nächsten Tage so am Bein klebt, dass ich nicht mal in Ruhe aufs Klo kann?
Wenn das aber das Ziel ist, weil es "kein Urlaub" sein soll, die Kur, dann Gute-Nacht.
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von Mijoco »

Ich bin sicher, dass ich hier zuhause in drei Wochen für uns mehr als 220,- für Lebensmittel ausgebe. Insofern finde ich diesen Eigenanteil gar nicht schlimm. Schließlich hat man damit Vollverpflegung.


@Seerose
ich finde deine Formulierung zu pauschal. Für mich waren die drei Wochen jedes mal ein intensiver Anstoß und wirklich die Rettung aus einem tiefen Loch. Ich habe mir auch beides mal wirklich was mit nach Hause genommen und Änderungen bewirkt. Schade, dass du das so für dich anders erlebt hast. Aber ich finde es einfach nicht richtig, dass du daraus schließt, dass so eine Kur bein niemandem mehr bewirken kann.
Ich stimme allerdings mit dir überein, dass eigentlich jede Mutter einfach einen Anspruch auf eine Kur haben sollte. Die Realität sieht ja nun leider anders aus.
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von Seerose »

Judica hat geschrieben: @Seerose
ich finde deine Formulierung zu pauschal. Für mich waren die drei Wochen jedes mal ein intensiver Anstoß und wirklich die Rettung aus einem tiefen Loch. Ich habe mir auch beides mal wirklich was mit nach Hause genommen und Änderungen bewirkt. Schade, dass du das so für dich anders erlebt hast.
?

Hab ich doch gar nicht. Aber ich hab ja auch hier nicht mitdiskutiert. Und kenne auch die vorangegangenen Postings nicht.
Aber wenn ich lese, daß hier jemanden wohl vorher Sozialschmarotzertum vorgeworfen wird, da derjenige wohl nicht krank genug ist zur Kur fahren zu dürfen, dann regt mich das nicht nur auf, sondern dann fühle ich mich genötigt zu berichtigen denn eine Kur heilt NICHTS in 3 Wochen sondern ergibt wenn man ganz viel Glück hat möglicherweise Anstöße wie bei Dir und übrigens auch bei mir nach der Jäckerklinik.

JEDE Mutter sollte zur Kur fahren können, eben um präventiv vorzusorgen. Ohne sich gefakte oder echte Attest mit Rückenschmerzen und blabla holen zu müssen!
Aber ich finde es einfach nicht richtig, dass du daraus schließt, dass so eine Kur bein niemandem mehr bewirken kann.
Ich schließe aus gar nichts, aber schrieb daß eine Kur in zwei Wochen (halbe Woche An-, halbe Woche Abreise) keine physische und/oder psychische Krankheit heilen kann.
Ich stimme allerdings mit dir überein, dass eigentlich jede Mutter einfach einen Anspruch auf eine Kur haben sollte. Die Realität sieht ja nun leider anders aus.
Richtig. Ich hab's letztes Jahr nicht geschafft und auch dieses nicht. Aber ich hab auch keine Kraft darum zu kämpfen. Mal sehen, vielleicht passiert ein Wunder und ich hab großes Glück. :wink:

Und eine Kur ist eben nicht mehr als ein Urlaub, aber solch ein Urlaub kann Wunder bewirken. :wink:
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Liebe Grüße,
Seerose
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von Mijoco »

Seerose hat geschrieben:Und eine Kur ist eben nicht mehr als ein Urlaub, aber solch ein Urlaub kann Wunder bewirken. :wink:
Das ist genau der Punkt, wo ich nicht mit dir übereinstimme. Aber müssen wir ja auch nicht :wink: Für mich war die Kur jedes mal deutlich mehr als ein Urlaub.
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von Seerose »

Judica hat geschrieben:
Seerose hat geschrieben:Und eine Kur ist eben nicht mehr als ein Urlaub, aber solch ein Urlaub kann Wunder bewirken. :wink:
Das ist genau der Punkt, wo ich nicht mit dir übereinstimme. Aber müssen wir ja auch nicht :wink: Für mich war die Kur jedes mal deutlich mehr als ein Urlaub.
Das ist doch Wortpflückerei, ob Du jetzt schreibst deutlich mehr als ein Urlaub und ich nun schreib es hat Wunder bewirkt...

Es kommt halt immer auch darauf an welche Art von Urlaub man früher gemacht hat und womit man vergleicht. :mrgreen:


Mein Punkt war wie gesagt, daß es ein Unding ist Mütter die raus wollen, Urlaub machen wollen, nicht schwer krank sind, Sozialschmarotzertum vorzuwerfen. Das ist alles.
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Liebe Grüße,
Seerose
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