Kathinka hat geschrieben:Wenn es für dich ok ist, würde ich es so weiter machen wie bisher. So habe ich immer einen Tag komplett in meinem Büchlein stehen. Finde ich jetzt irgentwie einfacher, hab mich schon so daran gewöhnt.
Klar. Mir ist es egal. Ich dachte, für dich könnte es vielleicht leichter sein. Wie du magst.
Ja das stimmt, eher 250 ml. Freitag ist super. Ich würde lieber nur mit 15 starten. Das gibt mir ein besseres Gefühl. Ansonsten denke ich doch immer wieder, dass sie noch Hunger hat.
Wie sind denn deine Erfahrungswerte. Funktioniert die Reduktion tatsächlich ? Worauf muss ich vorbereitet sein. Ich habe noch nicht in anderen Stillgeschichten nachlesen können um deren Erfahrungen zu verfolgen.
15 ml sind okay. 10 ml auch. Das überlasse ich dir (außer ich soll es für dich entscheiden

). Wenn du mit weniger ein besseres Gefühl hast, machen wir es so. Sie wird aber nicht hungern. Deswegen schauen wir aufs Gewicht, die Ausscheidungen und die Anzahl der Stillmahlzeiten.Und falls es nötig ist, stoppen wir die Reduktion oder setzen die Zufüttermenge wieder rauf.
Hast du mal 15 ml Wasser abgemessen? Das ist nicht viel (ein Esslöffel voll). Die Menge kann deine Brust locker mehr produzieren.
Nicht jede Frau kann wieder zum Vollstillen kommen. Aber hier gibt es schon echt viele, die das geschafft haben. Wenn es bei 100 ml Zufüttermenge bleiben sollte (nur als Beispiel), dann wäre das aber doch sicherlich besser als 250ml. Und sobald dein Kind Beikostreif ist, könntest du dann die Pre durch Beikost ersetzen und dann ganz normal srtillen und Beikost geben. Aber jetzt warten wir mal ab. Es würde ja auch noch die Möglichkeit bestehen, Domperion zu versuchen.
Wenn du meine persönliche Meinung hören möchtest: Ich bin guter Dinge, dass du zum Vollstillen kommst. Reines Bauchgefühl
Worauf du vorbereitet sein musst. Eventuell müssen wir die Reduktion stoppen oder du musst wieder mehr zufüttern ind wir starten später einen neuen Versuch. Eventuell wäre Domperion auch noch eine Option, wenn es nicht "ganz rund läuft". Das sehen wir dann.
Bis jetzt hat sie heute ja nur 250ml dazu bekommen. Meinst du ich soll ihr noch etwas anbieten heute Nacht ?
Was meinst du?
Wegen mir brauchst du es nicht. Die letzten drei Tage hat sie auch nicht mehr zusätzlich getrunken.
Auch daran gewöhnen wir / ich uns langsam. An turbulenten Tagen ist es schwerer. Häufig hintereinander im 1 Stunden Rhytmus ist meist in den Abendstunden und da ist mein Mann dann da.
Das nennt man dann "clusterfeeding"!
Emma tut sich generell schwer im Moment mit der Situation, dass Mama nicht immer 100% für sie da ist. Ich geniesse immer die Zeit wo Paula und alleine sind und wir ganz in Ruhe stillen und kuscheln können. Ansonsten fordert Emma ( sie ist jetzt gerade 2 Jahre geworden ) schon sehr ihre Aufmerksamkeit ein.
Nicht immer leicht alles unter einen Hut zu bekommen und vor allem quält mich dann oft mein schlechtes Gewissen. Dann habe ich Angst, dass ich aufgrund des häufigen Stillens, Emma zu kurz kommen lasse. Aber das ist auch nicht jeden Tag so.
Ausserdem bringt das Alter von ihr, sowieso trotziges Verhalten mit sich.
Das ist für mich auch immer schwer. Manchmal plagt mich auch das schlechte Gewissen, weil ich das Gefühl habe, dass ein Kind zu kurz kommt. Aber da es nicht zu andern ist und ich mich nicht drei teilen kann, ist es halt so. Als mein Jüngster 6-8 Wochen alt war, war es super mega doll anstrengend, weil beide Großen total eifersüchtig waren und sich dazu noch ständig gestritten haben. Ich kann also gut mitfühlen.
Wichtig ist: Zeit für sich allein, Zeit für sich und Paula, Zeit für sich allein mit Emma und auch Zeit nur mit deinem Partner. D.h. Hilfe annehmen und um Hilfe bitten. Erst nimmt Oma Emma für eine halbe Stunde und dann Paula für eine halbe Stunde. Am Wochenende dein Mann beide für kurze Zeit und abends verabredet ihr euch im Wohnzimmer, wenn die Kinder schlafen. Einzelzeiten sind für mich ganz wichtig. Und für die Kinder auch.
So handhabe ich es in etwa und das tut gut.
Du kennst das bestimmt, bei drei Mäusen oder ?
Liebe Grüße
deidamaus