Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...
Verfasst: 12.01.2014, 00:27
Wie lange dauert denn eine BES-Mahlzeit für gewöhnlich, also bis der Tank alle ist?
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Hmm, ich würde sagen, dass er 50 ml - wenn alles klappt und der Schlauch gleich richtig sitzt - in 10 - 15 Minuten getrunken hat. Ich kann es nicht genau sagen, werde aber das nächste Mal darauf achten...jusl hat geschrieben:Wie lange dauert denn eine BES-Mahlzeit für gewöhnlich, also bis der Tank alle ist?
Eher schnell, aber noch normal.Unser Junior benötigt für 50 ml Pre aus dem BES (dünnster Schlauch, Tank sehr weit unten) ca. 10 Minuten. Wie schätzt Du diese Geschwindigkeit ein? Normal/schnell/langsam...?
Klar klar: Macht aus meiner Sicht KEINEN Sinn. Wir kennen das Ergebnis ja bereits. Der Muttermilchanteil beträgt ca 40-50% des Gesamttagesbedarfs, d.h. Dein Baby trinkt etwa 30-50 g pro Mahlzeit. Genauer brauchen wir es definitiv nicht zu wissen; die Zunahme ist in letzter Zeit normal, kein Grund also für weitere Eingriffe.Ich habe noch eine Frage: da es mich interessieren würde, wie viel Muttermilch ich tatsächlich habe, frage ich mich, ob ich Stillproben (gemäß dem Thread "Durchführung von Stillproben") durchführen sollte. Macht das aus Deiner Sicht Sinn oder würde ich mich dadurch nur unnötig "verrückt" machen??
Ok, dann werde ich das auf jeden Fall nicht machen. So wie ich mich kenne, würde ich mich damit noch zusätzlich verrückt machen...jusl hat geschrieben: Klar klar: Macht aus meiner Sicht KEINEN Sinn. Wir kennen das Ergebnis ja bereits. Der Muttermilchanteil beträgt ca 40-50% des Gesamttagesbedarfs, d.h. Dein Baby trinkt etwa 30-50 g pro Mahlzeit. Genauer brauchen wir es definitiv nicht zu wissen; die Zunahme ist in letzter Zeit normal, kein Grund also für weitere Eingriffe.
Ja sicher, immer dann, wenn entsprechende orthopädische Probleme beim Säugling vorlagen, die ihn am Entwickeln einer effektiven Trinktechnik gehindert haben.Hast Du aus Deiner Stillberatung bei zu wenig Milch schon einmal von Erfolgen nach einer osteopathischen Behandlung gehört?
Das kann ich nicht beurteilen, da ich Dein Kind noch nie live gesehen habe. Wenn Du bei Deinem Baby Symptome erkennst, die möglicherweise aus dieser medizinischen Ecke kommen, würde ich das abklären lassen.Macht das Sinn und sollte weiterverfolgt werden oder eher nicht?
Die Frage ist: Reichen wofür? Die Gewichtsentwicklung ist in der letzten Zeit normal. DAFÜR, also für gutes Gedeihen, reicht die Menge also ganz offensichtlich aus.Julia, meinst Du, die 400 - 450 ml sollten wir weiterhin belassen oder kann es tatsächlich sein, dass ihm diese Menge nicht reicht?!?!
Naja, es kommt durchaus vor, dass auch Babys nicht "zufrieden von der Brust weggehen", deren Mütter reichlichst Milch bilden. Oft besteht natürlich ein gewisser Zusammenhang zwischen "zufrieden" und "hungrig" - allerdings nicht immer. Es gibt Babys, die sind nicht mehr hungrig, wirken jedoch unzufrieden, und es gibt auch Babys, die wirken zufrieden, haben aber gar nicht genug Milch bekommen.Immerhin soll er ja satt und zufrieden von der Brust (klar, mit BES) weggehen. Hier habe ich aber allerdings immer häufiger den Eindruck, dass dies nicht der Fall ist.
Das ist gut verständlich, dass Dich diese Vorstellung bedrückt. Ich denke, es ist eine Frage des Abwägens der Möglichkeiten:Ich empfinde diese Zwiemilch-Ernährung als wahnsinnig anstrengend und hatte in manchen Situationen schon die Überlegung, einfach abzustillen und auf Flaschennahrung umzustellen. Aber das will ich ja eigentlich gar nicht, da ich großer Stillfan bin und das auch wirklich durchziehen möchte. Aber irgendwie fehlen mir "Erfolgserlebnisse" (ich weiß eigentlich gar nicht, was ich erwarte). Ich genieße das Stillen wirklich sehr und mir kommen bei der Vorstellung, dass die Milch vielleicht eher weniger als mehr (das ist eben momentan mein Eindruck) wird, schon die Tränen.