Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex
Moderator: Giraeffchen
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nido56
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex
Hallo Nelly,
Uff, soviele verschiedene Meinungen machen einem das Leben natuerlich nicht leichter. Zu den koerperlichen Aspekten kann ich nichts sagen. Bei unserem Schlechtschlaefer haben sowohl Kinderaerztin als auch Osteopathin ein koerperliches Problem damals ausgeschlossen (und ich eigentlich auch, da seine koerperliche Entwicklung wirklich vollkommen unauffaellig war).
Ich habe den Piraten nie geferbert, lehne das Konzept aber auch nicht so vehement ab, wie viele hier. Ich denke, es ist ein Mittel fuer Familien, bei denen wirklich nichts mehr geht. Wenn das Kind alt genug ist, um ein bisschen zu verstehen, was passiert (ich wuerde sagen etwa ab einem Jahr), alle sanfteren Methoden versagt haben, und die Eltern absolut am Ende sind, dann finde ich Ferbern besser als weitermachen bis zum Zusammenbruch. Es ist einfach so, dass Ferbern praktisch immer funktioniert. Warum, das ist eine andere Frage, aber wenn man an einem Punkt ist, wo es einfach nicht mehr geht, wo die koerperliche und/oder seelische Gesundheit der Eltern auf dem Spiel steht, dann finde ich die Anwendung legitim.
So, nun muss ich aber zugeben, dass ich es nicht gemacht habe. Ich konnte die Verzweiflung meines Kleinen einfach nicht aushalten. Dazu haette ich ins Hotel ziehen und das Ferbern dem Vater ueberlassen muessen (der das wahrscheinlich begeistert getan haette). Bei mir war der Leidensdruck also wohl noch nicht gross genug. Allerdings haette der Pirat sich auch NIEMALS durch meine Anwesenheit beruhigen lassen, ohne dass ich ihn aus dem Bett genommen haette. Mich sehen, aber nicht auf den Arm duerfen? Dabei tickt er erst so richtig aus! Bei anderen Kindern mag das besser klappen.
Mit etwa 15 Monaten wurde das Schlafverhalten des Piraten dann langsam besser und seit er etwa 18 Monate alt ist, ist es OK fuer mich. Ich stile ihn jetzt nacht nicht mehr, und wenn er aufwacht, sucht er mich (schlaeft im angebauten Kinderbett neben mir), kuschelt sich an, meckert ein bisschen im Halbschlaf und schlaeft mit Koerperkontakt weiter.
Zusammengefasst wuerde ich sagen, dass ich zwar nicht glaube, dass Ihr Eurer Tochter die Moeglichkeit, stark und selbstaendig zu werden, verweigert, wenn ihr sie nicht ferbert (ich bin sicher, es gibt in ihrem und Eurem Leben noch genug andere Situationen, in denen sie Frustration aushalten und sich selbst regulieren muss), aber ich finde auch, dass ihr durchaus ueber die Anwendung eines Schlafprogramms nachdenken koennt, ohne Euch deshalb schuldig zu fuehlen. Ausgeruhte Eltern bringen auch viele Vorteile fuer die Entwicklung des Kindes.
Uff, soviele verschiedene Meinungen machen einem das Leben natuerlich nicht leichter. Zu den koerperlichen Aspekten kann ich nichts sagen. Bei unserem Schlechtschlaefer haben sowohl Kinderaerztin als auch Osteopathin ein koerperliches Problem damals ausgeschlossen (und ich eigentlich auch, da seine koerperliche Entwicklung wirklich vollkommen unauffaellig war).
Ich habe den Piraten nie geferbert, lehne das Konzept aber auch nicht so vehement ab, wie viele hier. Ich denke, es ist ein Mittel fuer Familien, bei denen wirklich nichts mehr geht. Wenn das Kind alt genug ist, um ein bisschen zu verstehen, was passiert (ich wuerde sagen etwa ab einem Jahr), alle sanfteren Methoden versagt haben, und die Eltern absolut am Ende sind, dann finde ich Ferbern besser als weitermachen bis zum Zusammenbruch. Es ist einfach so, dass Ferbern praktisch immer funktioniert. Warum, das ist eine andere Frage, aber wenn man an einem Punkt ist, wo es einfach nicht mehr geht, wo die koerperliche und/oder seelische Gesundheit der Eltern auf dem Spiel steht, dann finde ich die Anwendung legitim.
So, nun muss ich aber zugeben, dass ich es nicht gemacht habe. Ich konnte die Verzweiflung meines Kleinen einfach nicht aushalten. Dazu haette ich ins Hotel ziehen und das Ferbern dem Vater ueberlassen muessen (der das wahrscheinlich begeistert getan haette). Bei mir war der Leidensdruck also wohl noch nicht gross genug. Allerdings haette der Pirat sich auch NIEMALS durch meine Anwesenheit beruhigen lassen, ohne dass ich ihn aus dem Bett genommen haette. Mich sehen, aber nicht auf den Arm duerfen? Dabei tickt er erst so richtig aus! Bei anderen Kindern mag das besser klappen.
Mit etwa 15 Monaten wurde das Schlafverhalten des Piraten dann langsam besser und seit er etwa 18 Monate alt ist, ist es OK fuer mich. Ich stile ihn jetzt nacht nicht mehr, und wenn er aufwacht, sucht er mich (schlaeft im angebauten Kinderbett neben mir), kuschelt sich an, meckert ein bisschen im Halbschlaf und schlaeft mit Koerperkontakt weiter.
Zusammengefasst wuerde ich sagen, dass ich zwar nicht glaube, dass Ihr Eurer Tochter die Moeglichkeit, stark und selbstaendig zu werden, verweigert, wenn ihr sie nicht ferbert (ich bin sicher, es gibt in ihrem und Eurem Leben noch genug andere Situationen, in denen sie Frustration aushalten und sich selbst regulieren muss), aber ich finde auch, dass ihr durchaus ueber die Anwendung eines Schlafprogramms nachdenken koennt, ohne Euch deshalb schuldig zu fuehlen. Ausgeruhte Eltern bringen auch viele Vorteile fuer die Entwicklung des Kindes.
nido mit dem Piraten (01/2012)
- Carraluma
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex
Ich komme auch immer wieder ins Grübeln, wenn ich andere Sichtweisen höre. Und das ist ja auch gut so, solange man nicht einfach nur komplett verunsichert wird.
Aber was ist denn die Begründung des Arztes warum sie dann besser schlafen würde? Ist es nicht so, dass geferberte Kinder genauso häufig aufwachen, aber nur sich nicht mehr melden, weil sie aufgegeben haben, weil ihnen ja eh keiner hilft?
Wenn es gegen dein Gefühl spricht, dann würde ich es nicht machen, egal was andere dazu sagen. Außerdem wärs dann wahrscheinlich auch für dich die Hölle und wenn du es dann früher abbrechen musst, habt ihr alle umsonst gelitten.
Das verschiedene Menschen unterschiedliche Stresstoleranz haben ist klar, aber inwieweit Gene, Erziehung und Erlebnisse beteiligt sind, ist noch höchst unklar und weil das so schwierig zu bestimmen ist, wird das wohl auch nicht so schnell restlos geklärt werden. Dass Babies und Kleinstkinder durch Schreienlassen im Leben besser zurecht kommen ist wohl kaum bewiesen! Es gibt da eher andere Hinweise aus Untersuchung der Stressfaktoren im Körper.
Aber letzten Endes, wenn du meinst, dass deine Tochter schon so verständig ist, sich ohne Körperkontakt durch Sprechen alle drei Minuten beruhigen lässt und dabei zur Ruhe kommt, dann würde ich es wohl probieren. Wenn das Kind aber nur in höchster Verzweiflung aus Erschöpfung einschläft, würde ich es nicht machen.
Mhh, oben habe ich es irgendwie ganz anders beschrieben. Vielleicht klappt ferbern auch ohne "Gewalt", wenn die Kinder verständig genug sind, aber ob man es dann noch ferbern nennt? Aber ob das dann auch das Durchschlafen fördert???
Naja egal, ich drücke dir die Daumen, dass ihr euren Weg findet und euch gut fühlt.
Aber was ist denn die Begründung des Arztes warum sie dann besser schlafen würde? Ist es nicht so, dass geferberte Kinder genauso häufig aufwachen, aber nur sich nicht mehr melden, weil sie aufgegeben haben, weil ihnen ja eh keiner hilft?
Wenn es gegen dein Gefühl spricht, dann würde ich es nicht machen, egal was andere dazu sagen. Außerdem wärs dann wahrscheinlich auch für dich die Hölle und wenn du es dann früher abbrechen musst, habt ihr alle umsonst gelitten.
Das verschiedene Menschen unterschiedliche Stresstoleranz haben ist klar, aber inwieweit Gene, Erziehung und Erlebnisse beteiligt sind, ist noch höchst unklar und weil das so schwierig zu bestimmen ist, wird das wohl auch nicht so schnell restlos geklärt werden. Dass Babies und Kleinstkinder durch Schreienlassen im Leben besser zurecht kommen ist wohl kaum bewiesen! Es gibt da eher andere Hinweise aus Untersuchung der Stressfaktoren im Körper.
Aber letzten Endes, wenn du meinst, dass deine Tochter schon so verständig ist, sich ohne Körperkontakt durch Sprechen alle drei Minuten beruhigen lässt und dabei zur Ruhe kommt, dann würde ich es wohl probieren. Wenn das Kind aber nur in höchster Verzweiflung aus Erschöpfung einschläft, würde ich es nicht machen.
Mhh, oben habe ich es irgendwie ganz anders beschrieben. Vielleicht klappt ferbern auch ohne "Gewalt", wenn die Kinder verständig genug sind, aber ob man es dann noch ferbern nennt? Aber ob das dann auch das Durchschlafen fördert???
Naja egal, ich drücke dir die Daumen, dass ihr euren Weg findet und euch gut fühlt.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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mafe
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex
Nelly (((()))) und toll/danke für deine offene Art!
Ich habe beschlossen, dass ich meine Tochter fördere mit sämtlichen Übungen, die sie NICHT mehr zum weinen bringen. Und wenn sich die Therapie dadurch verlängern sollte, was soll's, wir gehen eh schon über 11 Monate hin und ein Rezept mehr oder weniger macht den "Braten auch nicht mehr fett". Ich möchte nicht wissen, wo wir ohne diese 11 Monate Therapie stehen würden, aber das Ganze hat doch auch "Nebenwirkungen": ich habe relativ wenig Vertrauen mehr in meine Tochter, dass sie das schon irgendwann lernen wird. Also versteht ihr was ich mein?! Man ist da so unter Druck, weil man ja das Beste für das Kind will, aber ich möchte nicht nur mit ihr Übungen machen, wenn sie gut drauf ist, ich möchte sie nicht scheuchen, damit sie stärker im Krabbeln wird-ich möchte endlich mal mein Kind genießen!
Mehr kann ich im Moment nicht dazu sagen, auch ich bin hin und her gerissen... Deine Übungen habe ich noch nie gehört, ich werde aber mal meine Physiotherapeutin fragen, ob sie das kennt usw. Und wegen den unterschiedlichen Aussagen der Ärzte: hast du das Gefühl, dass deine Tochter das alles braucht? Und wenn du mal zu einer anderen Physiotherapeutin gehst?
Nun zu eurer Situation (sorry fürs abschweifen...):
Ich denke oft, dass das Problem darin liegt, dass wir immer nach Lösungen SUCHEN. Wir waren schon überall wegen dem nicht-schlafen und JEDER hatte eine andere Meinung/Idee. Und eigentlich hat nichts geholfen. Ich mache seit Monaten immer das Gleiche (stillen/Ritual etc pp) und es gibt gute und (viel mehr) schlechte Nächte. Weder der Ostheopath, Heilpraktiker, Chiropraktiker, Physiotherapeut noch sonst wer konnte helfen. Es IST einfach so und wahrscheinlich gibt es keine Lösung, außer abzuwarten und zu hoffen, dass es so läuft, wie Nido geschrieben hat.
Ich für meinen Teil schließe JKKSL ganz klar aus: ich kann mein Kind nicht weinen lassen, ohne sie zu trösten und ich werde auch nicht nach so und so vielen Minuten rein und raus gehen. Sie schafft es nicht alleine und sie braucht mich. Vielleicht habe ich auch nur so eine strikte Haltung demgegenüber, weil ich wohl selbst als Kind alleine schreien musste, wenn ich nicht schlafen wollte. Und ja ich denke, dass es mir (mit vielen anderen mütterlichen Unfähigkeiten) geschadet hat. Ich bin sehr kopflastig und habe kaum Urvertrauen. Naja, oh man, ich schweife wieder ab, sorry!
Ich versuche das schlechte schlafen irgendwie hinzunehmen und meinen Alltag dementsprechend zu gestalten. Oft suche ich weiter nach Lösungen und wenn ich denke, das ist es, ist es doch nicht die Lösung und ich bin wieder enttäuscht. Deshalb versuche ich es jetzt ohne Suchen und mal schauen, wohin das uns bringt...
Falls das alles zu wirr war, was ich geschrieben habe, bitte entschuldigt, aber es kommen so viele Gedanken gleichzeitig hoch...
Ich habe beschlossen, dass ich meine Tochter fördere mit sämtlichen Übungen, die sie NICHT mehr zum weinen bringen. Und wenn sich die Therapie dadurch verlängern sollte, was soll's, wir gehen eh schon über 11 Monate hin und ein Rezept mehr oder weniger macht den "Braten auch nicht mehr fett". Ich möchte nicht wissen, wo wir ohne diese 11 Monate Therapie stehen würden, aber das Ganze hat doch auch "Nebenwirkungen": ich habe relativ wenig Vertrauen mehr in meine Tochter, dass sie das schon irgendwann lernen wird. Also versteht ihr was ich mein?! Man ist da so unter Druck, weil man ja das Beste für das Kind will, aber ich möchte nicht nur mit ihr Übungen machen, wenn sie gut drauf ist, ich möchte sie nicht scheuchen, damit sie stärker im Krabbeln wird-ich möchte endlich mal mein Kind genießen!
Nun zu eurer Situation (sorry fürs abschweifen...):
Ich denke oft, dass das Problem darin liegt, dass wir immer nach Lösungen SUCHEN. Wir waren schon überall wegen dem nicht-schlafen und JEDER hatte eine andere Meinung/Idee. Und eigentlich hat nichts geholfen. Ich mache seit Monaten immer das Gleiche (stillen/Ritual etc pp) und es gibt gute und (viel mehr) schlechte Nächte. Weder der Ostheopath, Heilpraktiker, Chiropraktiker, Physiotherapeut noch sonst wer konnte helfen. Es IST einfach so und wahrscheinlich gibt es keine Lösung, außer abzuwarten und zu hoffen, dass es so läuft, wie Nido geschrieben hat.
Ich für meinen Teil schließe JKKSL ganz klar aus: ich kann mein Kind nicht weinen lassen, ohne sie zu trösten und ich werde auch nicht nach so und so vielen Minuten rein und raus gehen. Sie schafft es nicht alleine und sie braucht mich. Vielleicht habe ich auch nur so eine strikte Haltung demgegenüber, weil ich wohl selbst als Kind alleine schreien musste, wenn ich nicht schlafen wollte. Und ja ich denke, dass es mir (mit vielen anderen mütterlichen Unfähigkeiten) geschadet hat. Ich bin sehr kopflastig und habe kaum Urvertrauen. Naja, oh man, ich schweife wieder ab, sorry!
Ich versuche das schlechte schlafen irgendwie hinzunehmen und meinen Alltag dementsprechend zu gestalten. Oft suche ich weiter nach Lösungen und wenn ich denke, das ist es, ist es doch nicht die Lösung und ich bin wieder enttäuscht. Deshalb versuche ich es jetzt ohne Suchen und mal schauen, wohin das uns bringt...
Falls das alles zu wirr war, was ich geschrieben habe, bitte entschuldigt, aber es kommen so viele Gedanken gleichzeitig hoch...
mafe mit Zwergin (12/12) und Zwerg (09/15) auf dem Arm und Sternchen tief im Herzen (10/14)
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex
Das kann ich so unterschreiben. Mein Kind würde die Krise kriegen. Hatte gestern so einen Moment, wo ich sie direkt vor dem Schlafengehen kurz in ihr Bett gesetzt habe, um mir selbst den Schlafanzug anzuziehen. Sie hat mich dabei ganz unbedarft angesehen. Und mir hat es fast das Herz zerrissen. Weil ich mir gedacht habe:"Hey, du weißt, dass ich dich gleich wieder hochnehme und so lange festhalte, bis du schläfst. Klar, du brauchst keine Angst zu haben und zu weinen!!!" Versteht ihr, was ich meine? Beinahe hätte ich dieses Vertrauen meiner Tochter kaputt gemacht. Diesen Moment, wo ihr ruhiges Abwarten in Panik umschlägt, weil ich sie nicht wieder rausnehme, das stelle ich mir echt schlimm vor.nido56 hat geschrieben:
So, nun muss ich aber zugeben, dass ich es nicht gemacht habe. Ich konnte die Verzweiflung meines Kleinen einfach nicht aushalten. Dazu haette ich ins Hotel ziehen und das Ferbern dem Vater ueberlassen muessen (der das wahrscheinlich begeistert getan haette). Bei mir war der Leidensdruck also wohl noch nicht gross genug. Allerdings haette der Pirat sich auch NIEMALS durch meine Anwesenheit beruhigen lassen, ohne dass ich ihn aus dem Bett genommen haette. Mich sehen, aber nicht auf den Arm duerfen? Dabei tickt er erst so richtig aus! Bei anderen Kindern mag das besser klappen.
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Mit etwa 15 Monaten wurde das Schlafverhalten des Piraten dann langsam besser und seit er etwa 18 Monate alt ist, ist es OK fuer mich. Ich stile ihn jetzt nacht nicht mehr, und wenn er aufwacht, sucht er mich (schlaeft im angebauten Kinderbett neben mir), kuschelt sich an, meckert ein bisschen im Halbschlaf und schlaeft mit Koerperkontakt weiter.
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Das hoffe ich soo sehr, dass es einfach langsam von selbst besser wird. Aber ganz ehrlich? Gerade wird es eher schlimmer... Bisher ließ sie sich wenigstens immer recht schnell beim Stillen beruhigen. Jetzt trinkt sie eine gefühlte Ewigkeit an beiden Seiten und rutscht dabei auf meinem Bauch hin und her und brüllt dann wie angestochen, wenn ich ihr statt meiner Brust den Schnuller andrehen will
Naja, er meint, wenn sie merke, dass ihr Verhalten keine Wirkung mehr zeige, würde sie resignieren und zwar nach wie vor aufwachen, aber von selbst wieder einschlafen. Das ginge natürlich am besten im eigenen Kinderzimmer... Nein, ich will mein Baby bei mir haben, mich nervt nur, dass er meinem Mann damit Flausen in den Kopf gesetzt hat...Carraluma hat geschrieben: Aber was ist denn die Begründung des Arztes warum sie dann besser schlafen würde? Ist es nicht so, dass geferberte Kinder genauso häufig aufwachen, aber nur sich nicht mehr melden, weil sie aufgegeben haben, weil ihnen ja eh keiner hilft?
Ich bin mir ganz sicher, dass es solche Kinder gibt, die dann halt ein wenig rummotzen und sich dann zur Seite drehen und einschlafen. Aber wie gesagt, mein Kind ist nicht so. Das kriegt nen HerzkasperCarraluma hat geschrieben:
Aber letzten Endes, wenn du meinst, dass deine Tochter schon so verständig ist, sich ohne Körperkontakt durch Sprechen alle drei Minuten beruhigen lässt und dabei zur Ruhe kommt, dann würde ich es wohl probieren. Wenn das Kind aber nur in höchster Verzweiflung aus Erschöpfung einschläft, würde ich es nicht machen.
Mhh, oben habe ich es irgendwie ganz anders beschrieben. Vielleicht klappt ferbern auch ohne "Gewalt", wenn die Kinder verständig genug sind, aber ob man es dann noch ferbern nennt? Aber ob das dann auch das Durchschlafen fördert???
Naja egal, ich drücke dir die Daumen, dass ihr euren Weg findet und euch gut fühlt.
Nein, meine Entscheidung ist längst gefallen. Es hat nur irgendwie in mir rumort, dass ein solcher Kinderarzt, den ich als absolut kompetent erlebt habe, solche Ansichten vertritt...
Das habe ich eine Zeitlang echt gut geschafft, sie nicht mehr zum Weinen zu bringen, jetzt hat sie allerdings einfach keinen Bock mehr darauf. Sie kreischt schon los, wenn ich sie mir nur seitlich auf den Oberschenkel setze. Glaube auch gelesen zu haben, bzw. hat die Osteopathin mir das gesagt, dass Vojta das Schreien quasi verlangt...mafe hat geschrieben:Nelly (((()))) und toll/danke für deine offene Art!
Ich habe beschlossen, dass ich meine Tochter fördere mit sämtlichen Übungen, die sie NICHT mehr zum weinen bringen. Und wenn sich die Therapie dadurch verlängern sollte, was soll's, wir gehen eh schon über 11 Monate hin und ein Rezept mehr oder weniger macht den "Braten auch nicht mehr fett". Ich möchte nicht wissen, wo wir ohne diese 11 Monate Therapie stehen würden, aber das Ganze hat doch auch "Nebenwirkungen": ich habe relativ wenig Vertrauen mehr in meine Tochter, dass sie das schon irgendwann lernen wird. Also versteht ihr was ich mein?! Man ist da so unter Druck, weil man ja das Beste für das Kind will, aber ich möchte nicht nur mit ihr Übungen machen, wenn sie gut drauf ist, ich möchte sie nicht scheuchen, damit sie stärker im Krabbeln wird-ich möchte endlich mal mein Kind genießen!Mehr kann ich im Moment nicht dazu sagen, auch ich bin hin und her gerissen...
Mir hat die Physio jetzt auf den AB gesprochen, sie habe noch einmal nachgedacht, weil meine Kleine sich zur Zeit so querstellt, ich solle doch mal langsam machen und nur ein bißchen Backe-Backe-Kuchen auf dem Schoß, dass sie ihre Aversion überwindet. Das schaffe ich ehrlich gesagt gerade nicht so gut, weil ich das Gefühl habe, dass sie ohne Übungen wieder extrem häufig aufwacht.
Und da kommen wir zum nächsten Punkt. Ich kenne das total gut, dass man plötzlich jede Bewegung und Eigenschaft an seinem Kind pathologisiert. Bei uns war es ja schon die Hebamme, die direkt nach der Geburt meinte:"Na, mit der werden sie noch Freude haben..."
Ich bin mir eigentlich sicher, dass 90% der Kias und Physios meine Tochter als absolut gesund betrachten würden, aber da ist halt dieses häufige Aufwachen und ihre extreme körperliche Spannung, die mich glauben machen, dass es durch die Übungen schon besser wird... Deshalb möchte ich die Physio schon weitermachen.
Du sprichst mir aus der Seele, genau das versuche ich auch. Aber gerade heute, nachdem sie heute Nacht wieder stündlich kam, bin ich echt fertig und habe gar keine Lust auf den Tag. Und nachher bei den Schwiegis kommt wieder die Standardfrage, ob mittlerweile das Schlafen besser ist. Und dann gibt es eine Runde Mitleid für die arme Mutter und dann geht alles wieder seinen gewohnten Gang. Da fällt mir ein, ich muss unbedingt meinem Mann noch sagen, dass er bloß nichts von dem letzten Kia und seinen Ansichten erzählen soll, sonst gibt es die große Diskussion. Ach Mann!!!!mafe hat geschrieben:
Ich denke oft, dass das Problem darin liegt, dass wir immer nach Lösungen SUCHEN. Wir waren schon überall wegen dem nicht-schlafen und JEDER hatte eine andere Meinung/Idee. Und eigentlich hat nichts geholfen. Ich mache seit Monaten immer das Gleiche (stillen/Ritual etc pp) und es gibt gute und (viel mehr) schlechte Nächte. Weder der Ostheopath, Heilpraktiker, Chiropraktiker, Physiotherapeut noch sonst wer konnte helfen. Es IST einfach so und wahrscheinlich gibt es keine Lösung, außer abzuwarten und zu hoffen, dass es so läuft, wie Nido geschrieben hat.
Ich versuche das schlechte schlafen irgendwie hinzunehmen und meinen Alltag dementsprechend zu gestalten. Oft suche ich weiter nach Lösungen und wenn ich denke, das ist es, ist es doch nicht die Lösung und ich bin wieder enttäuscht. Deshalb versuche ich es jetzt ohne Suchen und mal schauen, wohin das uns bringt...
Falls das alles zu wirr war, was ich geschrieben habe, bitte entschuldigt, aber es kommen so viele Gedanken gleichzeitig hoch...
Liebe Grüße,
Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
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mafe
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex
Nelly, ich drück dich!!!
Und ich finde es super, dass du das mit dem Schlafprogramm nicht durchgezogen hast, auch wenn du nach so einer Nacht wie heute das kleine Teufelchen auf der Schulter sitzen sieht, dass das wehemment fordert... Ich denke aber, dass falls deine Kleine durch so ein Programm besser schlafen würde, dass du permanent mit Schuldgefühlen kämpfen müsstest (weil man sich dann fragt, ob das Kind resigniert und jegliches Vertrauen in die Mama verloren hat...).
Bei uns hier wird vermehrt in letzter Zeit gesagt: "was habt ihr denn, sie ist doch ganz lieb." Ja klar, ist sie lieb und kann toll spielen und schreit dabei nicht, DAS haben wir auch nie gesagt, sondern eben, dass der Schlaf nachts echt bescheiden ist. Das nervt mich so und dabei komm ich mir wie ne Rabenmutter vor, die ständig erzählt, wie schlimm ihr Kind sei
Aber dabei sag ich doch nur, dass sie eben schlecht schläft... Hmpf... Ich kann dich so gut verstehen, wirklich! Und dass dein Mann eher für das Programm ist, wäre hier auch so. Ich denk aber, dass sie uns damit helfen wollen und ich glaube auch, dass ihnen auch ein Stück weit das Feingefühl fehlt. Sie sind tolle Papas, aber wir Mamas haben noch einen Tick mehr Feingefühl. Sag ihm nochmal deutlich, warum du denkst, dass das Programm für euch und eure Tochter nicht gut ist; vielleicht versteht er dich dann besser.
Und wegen den Übungen: vielleicht tut es euch wirklich erstmal gut, wenn ihr nicht die Übung macht. Es muss doch noch ne andere Übung geben, bei der sie nicht weint, du aber das Gefühl hast, dass es doch was bringt für den Schlaf?!
Ich wünsche euch allen (trotzdem) frohe Weihnachten und hoffentlich stressfreie Tage! Lasst euch reich beschenken
Und ich finde es super, dass du das mit dem Schlafprogramm nicht durchgezogen hast, auch wenn du nach so einer Nacht wie heute das kleine Teufelchen auf der Schulter sitzen sieht, dass das wehemment fordert... Ich denke aber, dass falls deine Kleine durch so ein Programm besser schlafen würde, dass du permanent mit Schuldgefühlen kämpfen müsstest (weil man sich dann fragt, ob das Kind resigniert und jegliches Vertrauen in die Mama verloren hat...).
Bei uns hier wird vermehrt in letzter Zeit gesagt: "was habt ihr denn, sie ist doch ganz lieb." Ja klar, ist sie lieb und kann toll spielen und schreit dabei nicht, DAS haben wir auch nie gesagt, sondern eben, dass der Schlaf nachts echt bescheiden ist. Das nervt mich so und dabei komm ich mir wie ne Rabenmutter vor, die ständig erzählt, wie schlimm ihr Kind sei
Und wegen den Übungen: vielleicht tut es euch wirklich erstmal gut, wenn ihr nicht die Übung macht. Es muss doch noch ne andere Übung geben, bei der sie nicht weint, du aber das Gefühl hast, dass es doch was bringt für den Schlaf?!
Ich wünsche euch allen (trotzdem) frohe Weihnachten und hoffentlich stressfreie Tage! Lasst euch reich beschenken
mafe mit Zwergin (12/12) und Zwerg (09/15) auf dem Arm und Sternchen tief im Herzen (10/14)
- beccarei
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex
Nelly, ich drücke Dich. ((()))
Ich kann Dich so gut verstehen.
Die Kleine hier würde auch nicht aufgeben und genau dieser Moment, wo Hoffnung in Verzweiflung umschlägt, macht mir Angst und hindert mich daran, ein darauf basierendes Programm durchzuziehen.
Mein Mann zieht da GsD mit.
Hör auf dein Herz.
Zum Umstimmen Deines Mannes schick ihn mal auf www.ferbern.de. Das ist eine Seite, die die Schattenseiten des Ferberns darstellt und Alternativen aufzeigt.
Wir scheinen dann Bobath gemacht zu haben in der Krankengymnastik. Ich kann dir aber bestätigen, dass es bei uns dort auch Gebrüll gab und die Kleine die Übungen zeitweilig hasste. Ich hatte die Übungen mit Spielchen verknüpft. Zu jeder Übung ein anderer Reim, ein anderes Spiel. Den einen Kinderreim darf ich erst seit kurzem wieder aufsagen, davor gab es Geschrei, wenn sie ihn hörte.
Ich wünsche euch stressfreie Weihnachten mit der Familie. Wenig Diskussionen und eine ruhige Nacht.
Ich kann Dich so gut verstehen.
Die Kleine hier würde auch nicht aufgeben und genau dieser Moment, wo Hoffnung in Verzweiflung umschlägt, macht mir Angst und hindert mich daran, ein darauf basierendes Programm durchzuziehen.
Mein Mann zieht da GsD mit.
Hör auf dein Herz.
Zum Umstimmen Deines Mannes schick ihn mal auf www.ferbern.de. Das ist eine Seite, die die Schattenseiten des Ferberns darstellt und Alternativen aufzeigt.
Wir scheinen dann Bobath gemacht zu haben in der Krankengymnastik. Ich kann dir aber bestätigen, dass es bei uns dort auch Gebrüll gab und die Kleine die Übungen zeitweilig hasste. Ich hatte die Übungen mit Spielchen verknüpft. Zu jeder Übung ein anderer Reim, ein anderes Spiel. Den einen Kinderreim darf ich erst seit kurzem wieder aufsagen, davor gab es Geschrei, wenn sie ihn hörte.
Ich wünsche euch stressfreie Weihnachten mit der Familie. Wenig Diskussionen und eine ruhige Nacht.
Liebe Grüße,
Becca
(Mit der Bari-Sax-Spielerin (2012), dem Posaunisten (2015) und dem Kämpfer im Herzen (2015)
Becca
(Mit der Bari-Sax-Spielerin (2012), dem Posaunisten (2015) und dem Kämpfer im Herzen (2015)
- Nelly2012
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex
Danke Becca, ich hoffe, das hattet ihr auch.
An die mit den irgendwann besser schlafenden Kindern: Ich habe das Gefühl, dass meine Maus, wenn sie nachts wach wird, überhaupt nicht jemals von selbst wieder zurück in den Schlaf findet. Das heißt, sie braucht dann IMMER mich und die Brust zum Wiedereinschlafen.
Darf ich noch hoffen, dass sie irgendwann mal, wenn sie nachts aufwacht, von selbst wieder einschläft? Oder kann sie das einfach nicht, weil sie es nie gelernt hat und ich darf mich drauf einstellen, die nächsten Jahre stündlich die Brust hinzuhalten oder herumzutragen?
Bin wieder verzweifelt. Sie schläft so besch.... .
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An die mit den irgendwann besser schlafenden Kindern: Ich habe das Gefühl, dass meine Maus, wenn sie nachts wach wird, überhaupt nicht jemals von selbst wieder zurück in den Schlaf findet. Das heißt, sie braucht dann IMMER mich und die Brust zum Wiedereinschlafen.
Darf ich noch hoffen, dass sie irgendwann mal, wenn sie nachts aufwacht, von selbst wieder einschläft? Oder kann sie das einfach nicht, weil sie es nie gelernt hat und ich darf mich drauf einstellen, die nächsten Jahre stündlich die Brust hinzuhalten oder herumzutragen?
Bin wieder verzweifelt. Sie schläft so besch.... .
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Liebe Grüße,
Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
- Carraluma
- alter SuT-Hase
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex
Hi Nelly,
kann dir noch nicht so ganz das erhoffte versprechen. Unsere Kleinen sind ja ähnlich alt und meine Kleine schläft im Bett bisher nur mit Brust (wieder) ein, mehrmals die Nacht. Aber momentan habe ich schon das Gefühl, dass es besser wird, noch nicht deutlich und regelmäßig, aber zumindest bilde ich es mir ein. Viele hier haben auch geschrieben, dass es bei ihnen mit etwa einem Jahr besser wurde. Man merkt ja auch, wieviel mehr die Kleinen einen nun verstehen und sich uns verständlich machen. Und ich denke, bald werden sie auch immer mehr verstehen, wenn wir sie mit Worten beruhigen wollen und wir werden besser wissen, was sie wollen.
Ich hoffe, dass es in einem halben oder spätestens einem Jahr schon regelmäßig etwas besser wird. Bis dahin wünsche ich uns viel Geduld und gutes Durchhaltevermögen!
kann dir noch nicht so ganz das erhoffte versprechen. Unsere Kleinen sind ja ähnlich alt und meine Kleine schläft im Bett bisher nur mit Brust (wieder) ein, mehrmals die Nacht. Aber momentan habe ich schon das Gefühl, dass es besser wird, noch nicht deutlich und regelmäßig, aber zumindest bilde ich es mir ein. Viele hier haben auch geschrieben, dass es bei ihnen mit etwa einem Jahr besser wurde. Man merkt ja auch, wieviel mehr die Kleinen einen nun verstehen und sich uns verständlich machen. Und ich denke, bald werden sie auch immer mehr verstehen, wenn wir sie mit Worten beruhigen wollen und wir werden besser wissen, was sie wollen.
Ich hoffe, dass es in einem halben oder spätestens einem Jahr schon regelmäßig etwas besser wird. Bis dahin wünsche ich uns viel Geduld und gutes Durchhaltevermögen!
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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nido56
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex
Nelly, ich weiss wie hart solche Nächte sind, und dass man sich nicht vorstellen kann, dass es jemals besser wird. Bei uns wurde es das aber wirklich. Der Pirat wacht auf, jammert kurz "Mama", kuschelt sich an mich und schläft weiter. Manchmal weint er kurz, beruhigt sich aber ganz schnell wieder. Vor einem Jahr hätte ich das niemals für möglich gehalten.
Ohne mich im eigenen Bett würde er im Moment bestimmt noch nicht schlafen, aber das kommt ganz sicher auch irgendwann.
Wenn Du kein Schlaftraining machen willst, dann vertraue drauf, dass es irgendwann besser wird und versuche solange soviel Ausgleich zu schaffen, wie möglich. Schick Papa und Kind mal einen Tag weg, leg Dich aufs Sofa und ruh Dich aus. Bei mir hat das immer Wunder gewirkt.
Ohne mich im eigenen Bett würde er im Moment bestimmt noch nicht schlafen, aber das kommt ganz sicher auch irgendwann.
Wenn Du kein Schlaftraining machen willst, dann vertraue drauf, dass es irgendwann besser wird und versuche solange soviel Ausgleich zu schaffen, wie möglich. Schick Papa und Kind mal einen Tag weg, leg Dich aufs Sofa und ruh Dich aus. Bei mir hat das immer Wunder gewirkt.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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mafe
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex
Genau dasselbe habe ich mich auch gefragt, Nelly. Hier geht - was das Thema schlafen allgemein angeht - GAR NIX ohne mich (und die Brust). Und nachts gleich dreimal nicht. Gut, ich muss aber auch gestehen, dass ich sofort die Brust auspacke, wenn Zwergin aufwacht, in der Hoffnung, dass sie und ich gleich weiterschlafen können... Vielleicht ist das auch falsch?!
So, da sich hier Gleichgesinnte tummeln, eine Frage: Zwergin wird hier tagsüber und nachts in den Schlaf begleitet (stillen, singen, streicheln, klopfen, etc pp) und irgendwann dabei schläft sie ein. Dass ich sie hinlege und sie von allein einschläft war hier noch NIE der Fall. In meinem Freundeskreis gibt es 3 weitere Babys, allesamt jünger und verschieden alt. Aber ALLE Kinder können alleine einschlafen; sie werden hingelegt und nach ein paar Minuten vor sich hinbrabbeln oder motzen schlafen sie einfach so ein. Ich bin jedesmal erstaunt und ertappe mich dabei, dass ich das auch mal haben möchte. Erst vorhin beim Kaffee trinken bei der Freundin ist das 5 Monate alte Töchterchen alleine problemlos im Bett eingeschlafen, als wir im Wohnzimmer saßen. So, jetzt meine Frage: hängt das wirklich nur mit der Hirnreife zusammen? Ist mein Kind dann weniger/verzögert entwickelt??? Was mache ich falsch?
Ich bin wirklich immer wieder verunsichert, weil mein Kind IMMER in den Schlaf begleitet werden muss; früher durchs rumtragen/Kinderwagen fahren und jetzt im Bett durch stillen und Co.
An alle "Geplagten" (((())))
So, da sich hier Gleichgesinnte tummeln, eine Frage: Zwergin wird hier tagsüber und nachts in den Schlaf begleitet (stillen, singen, streicheln, klopfen, etc pp) und irgendwann dabei schläft sie ein. Dass ich sie hinlege und sie von allein einschläft war hier noch NIE der Fall. In meinem Freundeskreis gibt es 3 weitere Babys, allesamt jünger und verschieden alt. Aber ALLE Kinder können alleine einschlafen; sie werden hingelegt und nach ein paar Minuten vor sich hinbrabbeln oder motzen schlafen sie einfach so ein. Ich bin jedesmal erstaunt und ertappe mich dabei, dass ich das auch mal haben möchte. Erst vorhin beim Kaffee trinken bei der Freundin ist das 5 Monate alte Töchterchen alleine problemlos im Bett eingeschlafen, als wir im Wohnzimmer saßen. So, jetzt meine Frage: hängt das wirklich nur mit der Hirnreife zusammen? Ist mein Kind dann weniger/verzögert entwickelt??? Was mache ich falsch?
Ich bin wirklich immer wieder verunsichert, weil mein Kind IMMER in den Schlaf begleitet werden muss; früher durchs rumtragen/Kinderwagen fahren und jetzt im Bett durch stillen und Co.
An alle "Geplagten" (((())))
mafe mit Zwergin (12/12) und Zwerg (09/15) auf dem Arm und Sternchen tief im Herzen (10/14)