Re: omas spielzeug
Verfasst: 05.08.2011, 11:09
Hallo zusammen.
Genau wie du das beste für dein Kind willst, so will sie das beste für ihr Enkelkind und für ihr Kind. Für dich. Nur hat sie eben ganz andere Vorstellungen davon, was das beste ist.
Vielleicht kannst du versuchen, ihre Einmischungen aus diesem Blickwinkel zu sehen. In den letzten 24 Jahren hat sich viel verändert und jetzt wird deine Mutter mit all dem überrumpelt und versteht die Welt nicht mehr. Lass ihr Zeit und lass dir Zeit. Am Anfang ist es schwierig, weil ihr beide lernen müsst. Du musst lernen, dein "Ding" durchzuziehen und dich in deine Mutterrolle einzufinden. Und deine Mutter muss lernen, dass es eben auch anders geht, als sie es gelernt hat.
Wie jemand anders in diesem Thread schon sagte, die Zeit ist auf deiner Seite. Deinem Kind wird es gut gehen und das wird letztlich auch deine Mutter überzeugen.
Alles Gute auf eurem gemeinsamen Weg.
LG
Karin
Hier möchte ich mal ganz dick unterschreiben.nwsurgeon hat geschrieben: Also laßt uns nach dem Frustschimpfen lieber gemeinsam weinen, um das, was unseren Müttern von diesem System gestohlen worden ist.
LG
Möglicherweise möchte sie einfach nur, dass du von ihren Erfahrungen profitierst. Woher soll sie denn wissen, dass das Stillen heute nicht mehr nach der Uhr stattfindet? Dass man nicht vorher und hinterher wiegen muss und all das dumme Zeug? Vielleicht will sie dir einfach nur ersparen, was sie selber durch gemacht hat.bienenmeister hat geschrieben:Was ist daran so schwer verständlich, dass es bei mir nicht so ablaufen muss wie bei ihr? Sie hat nach ihrem besten Gewissen gehandelt, will sie das nicht auch für mich? Dass ich nach meinem besten Gewissen handele?
Das es dich verletzt, ist verständlich. Und doch seid ihr beide in einer ähnlichen Situation. Dass, was du deiner Mutter schilderst, kennt sie so nicht. Das war bei ihr früher keine Option. Es muss auf sie genauso befremdlich wirken, wie ihre Aussagen auf dich wirken.bienenmeister hat geschrieben:Jetzt kommt auch noch hinzu, dass wir uns im Geburtshaus angemeldet haben und sie völlig entgeistert ist, denn da muss man ja nach der Entbindung nach Hause und dann hat man die ganze Zeit das Kind (wie schrecklich!). Als ich ihr unter Tränen gesagt habe, dass ich es grausam finde, wenn einem im KH das Kind weggenommen wird, damit es im Säuglingsaal schläft und dass dies KEINE Option für mich ist, kam wieder nur abfällig: Aha (Augenbrauen nach oben gezogen).
Diese Verschlossenheit verstehe ich nicht. Sie tut mir nur weh.
Genau wie du das beste für dein Kind willst, so will sie das beste für ihr Enkelkind und für ihr Kind. Für dich. Nur hat sie eben ganz andere Vorstellungen davon, was das beste ist.
Vielleicht kannst du versuchen, ihre Einmischungen aus diesem Blickwinkel zu sehen. In den letzten 24 Jahren hat sich viel verändert und jetzt wird deine Mutter mit all dem überrumpelt und versteht die Welt nicht mehr. Lass ihr Zeit und lass dir Zeit. Am Anfang ist es schwierig, weil ihr beide lernen müsst. Du musst lernen, dein "Ding" durchzuziehen und dich in deine Mutterrolle einzufinden. Und deine Mutter muss lernen, dass es eben auch anders geht, als sie es gelernt hat.
Wie jemand anders in diesem Thread schon sagte, die Zeit ist auf deiner Seite. Deinem Kind wird es gut gehen und das wird letztlich auch deine Mutter überzeugen.
Alles Gute auf eurem gemeinsamen Weg.
LG
Karin