Plueschwuschel hat geschrieben: 04.09.2023, 10:14
Elena hat geschrieben: 04.09.2023, 09:54
Ich habe schon sehr viel Zeit damit verbracht, verschiedene Dinge abzuklären und zu erwägen, aber auch die Fachleute, mit denen ich gesprochen habe, haben bisher keinen griffigen Ansatz. Deshalb mache ich weiter und entscheide letztendlich immer neu, wie es weitergeht. Aber frustrierend ist es, wenn man sich auf einem guten Weg wähnt und es dann so daneben geht! Leider riskiere ich ja mit manchen Dingen mein Leben, das hat mir mein mehrtägiger Aufenthalt auf Intensiv letztes Jahr gezeigt.
Hast Du Untersuchungen vornehmen lassen? Ich erinnere, dass er teuer war,
Schon teuer für ein Freizeitpferd, aber nicht teuer genug, um Röntgenbilder zu fälschen, würde ich sagen.
wahrscheinlich liegen (ältere) Röntgenbilder vor, hast Du die selbst in Auftrag gegeben? Wenn nein, wäre das was, die Aufnahmen von den typischen Stellen (Rücken, HWS) in einer vertrauenswürdigen Klinik zu wiederholen?
Die Bilder waren zum Zeitpunkt des Kaufs 2 Monate alt und nicht von uns in Auftrag gegeben, aber wir haben sie mit unserm Tierarzt sehr gründlich angeschaut. Ich überlege tatsächlich, nochmal welche machen zu lassen und werde das mal mit dem Tierarzt besprechen, der bald wegen impfen wieder da ist.
Hinter so einem Verhalten können IMMER Schmerzen stecken, auch wenn die Person obendrauf vermeintlich "nur locker" gemacht hat, belastet sie den Bewegungsapparat inkl. Ausrüstung doch mit mindestens 60kg.
Ja, absolut. Das Konische daran ist, dass das Buckeln in so unterschiedlichen Situationen auftrat:
1. Situation: Meine Tochter hat mit ihm gearbeitet, lange warmgeritten, dann im Trab gelöst, linke Hand galoppiert, Handwechsel, rechte Hand galoppiert. Da wird er auf einmal schneller und schneller, sie kriegt ihn nicht eingefangen, er rast ein paar Runden durch die Halle, buckelt schließlich und sie fliegt runter.
2. Situation 2 Tage später: Ich steige auf (in derselben Halle) und er buckelt mich ab, bevor ich mich richtig hingesetzt habe.
3. Situation: Nachdem die Bereiterin über 3 Monate intensiv mit ihm gearbeitet hat, setzt sie sich Ende April drauf, arbeitet 40 min mit ihm, er läuft so gut und locker wie nie. Sie will noch einmal galoppieren, er buckelt los und sie fliegt runter. Das war auf einem anderen Hof.
4. Situation: Der Kerl ist 5 Monate lang nicht geritten worden. 5 Tage vorher habe ich ein paar Minuten (selbe Halle wie Situation 1 und 2) draufgesessen, die Trainerin hat mich geführt, alles total entspannt. 2 Tage vorher bin ich nach sorgfältiger Arbeit mit ihm aufgestiegen, eine Runde Schritt auf dem Platz geritten, wieder abgestiegen. Alles entspannt. An dem Tag mache ich es exakt genauso, nur flippt er aus.
Warum läuft er monatelang völlig unbuckelig unterm Reiter und flippt dann plötzlich aus?
Was hältst Du von Osteopathie? Muss niemand Fan von sein, aber die Behandlungspreise liegen deutlich unter allem, was in den Tierkliniken passiert und die Therapeut:innen können tatsächlich Problemstellen aufspüren und Empfehlungen abgeben, wo man mal hinröntgen sollte (sind wohl klassische Erstentdecker:innen von Kissing Spines).
Haben wir mit zwei verschiedenen probiert, während er im Beritt war. Die Bereiterin fand ihn nämlich gerade auf der rechten Hand recht fest, man sieht auch, dass seine Kruppe etwas schief ist. Nach Aussage der Bereiterin hat die zweite Osteopathin eine Verbesserung gebracht - aber 4 Wochen später ist er dann ausgeflippt. Ich bin eher skeptisch, aber nicht total abwehrend. Letztendlich werde ich alles irgendwie ausprobieren. Wahrscheinlich werde ich jetzt erstmal mit meiner Trainerin schauen - sie behandelt nach der Masterson-Methode, zu der ich zwar keine klare Meinung habe (habe ich auch wenig Ahnung von), aber immerhin hat sie sowas wie Verspannungen und Fehlstellungen auch im Blick.
Unserem Pferdchen geht's ganz gut. Er ist weiterhin ein absolut lieber Guter. Reiten hakelt etwas - gleich habe ich Reitstunde, hoffentlich kommen wir dabei dem "Problem der Woche" auf die Spur. Eine halbe Stunde haben wir, die andere Hälfte wird meine Trainerin ihn reiten - sie ist ihn ja probegeritten und war seitdem einmal mit ihm im Gelände. Nun möchten wir ihn nochmal unter ihr auf dem Platz sehen - ich bin so gespannt!
Oh spannend. Was ist denn das Problem der Woche?
Ein bisschen Chaos gibt's in der Haltergemeinschaft. Das gehört wohl dazu

Zum Glück haben wir dort "unsere" Leute gefunden und fühlen uns insgesamt sehr wohl.
Das ist ja oft nicht so einfach. Zum Glück haben wir hier eine echt nette Stallgemeinschaft und fühlen uns auch sehr wohl, aber komische Leute sind natürlich auch dabei.
Eine kleine Sorge macht mir grad das Weidemanagement - das Gras ist auf der aktuellen Fläche seeeeehr frisch und fett und blitzegrün, Pferd ist sehr aufgeschwemmt. Mal gucken, ob der in Zukunft dauerhaft auf Gras stehen kann.
Oh, doof. Wie ist denn das für den Winter etc. geplant? Ich habe gerade wegen unserer Stute überlegt. Sie ist sehr verfressen und frisst wirklich viel Stroh, verträgt das aber auch gut. Ich hatte überlegt, ihr mehr Heu zu geben. Aber mein Bruder (Tierarzt) hat mir vorgerechnet, dass sie mit der jetzigen Menge eigentlich gut hinkommen müsste, und da sie eher leichtfuttrig ist, riet er mir von mehr Heu ab. Er sagt, er hat ziemlich viele Rehepferde in Behandlung...