Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
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- Talgaro
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Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Sach mal, wenn sie aus deiner Ecke kommt Knäcke: habt ihr in Kreuzberg nur offensiv auftretende Langzeitstillmuttis? Und selbst wenn dürfte sie als rumreisende und jetzt in der Pampa wohnende Journalistin ja mitbekommen haben, dass es im restlichen Teil des Landes anders aussieht?!
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
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Lösche Benutzer 1828
Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
was heißt denn offensiv? Bin ich das auch schon, wenn ichm ich zum stillen meines laufenden, sprechenden Kleinkindes nicht verstecke?
Irgendwie ärgert mich das schon, weil ja eh noch so viele so ein total dämliches Bild vom Langzeitstillen im Kopf haben...
es geht ja hier wohl um einen LLL-Gruppe (meine nicht) - da gibt es in Berlin ja nur zwei....
Irgendwie ärgert mich das schon, weil ja eh noch so viele so ein total dämliches Bild vom Langzeitstillen im Kopf haben...
es geht ja hier wohl um einen LLL-Gruppe (meine nicht) - da gibt es in Berlin ja nur zwei....
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xknäckebrotx
Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Sie kommt ja nicht aus meiner Ecke, das hab ich erst später rausbekommen - sie kommt aus F'Hain. Auch nicht so großartig anders.
Und ja, zumindest in UNSERER Ecke gibts schon eine Menge äußerst "professioneller" Mütter und ich kann schon verstehen, dass die ein oder andere von allzu viel guten Ratschlägen und mehr oder weniger subtilem "Schlechtes-Gewissen-Machen" genervt ist. Mich ödet das hier im Forum ja auch gelegentlich an, aber leben und leben lassen, letztendlich mach ich alles so, wie es MIR passt und fühl mich meistens ganz gut dabei, wenn's sein muss, kann ich das auch ganz gut verteidigen, ohne einen Artikel darüber zu veröffentlichen
Offensiv und öffentlich Langzeitstillen - keine Ahnung, es ist gerade Herbst und letzten Sommer war ich eher damit beschäftigt, hinter meinem Kind herzurennen, als Titten zu erspähen
Doch, gibts schon öfter mal. Aber ob es so eklatant anders ist als im "Rest des Landes" (vor allem, WO ist denn das? Dresden, Leipzig, München, Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Köln, dazwischen, Stadt, Land..???)
Und ja, zumindest in UNSERER Ecke gibts schon eine Menge äußerst "professioneller" Mütter und ich kann schon verstehen, dass die ein oder andere von allzu viel guten Ratschlägen und mehr oder weniger subtilem "Schlechtes-Gewissen-Machen" genervt ist. Mich ödet das hier im Forum ja auch gelegentlich an, aber leben und leben lassen, letztendlich mach ich alles so, wie es MIR passt und fühl mich meistens ganz gut dabei, wenn's sein muss, kann ich das auch ganz gut verteidigen, ohne einen Artikel darüber zu veröffentlichen
Offensiv und öffentlich Langzeitstillen - keine Ahnung, es ist gerade Herbst und letzten Sommer war ich eher damit beschäftigt, hinter meinem Kind herzurennen, als Titten zu erspähen
Doch, gibts schon öfter mal. Aber ob es so eklatant anders ist als im "Rest des Landes" (vor allem, WO ist denn das? Dresden, Leipzig, München, Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Köln, dazwischen, Stadt, Land..???)
- LaLeMi
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 13541
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- Wohnort: Rhein-Main
Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Oh dear
Hm nun, wie lernt man im Studium: nur keine Publicity ist schlechte Publicity
Nichtsdestotrotz finde ich den Tenor des Artikels einfach unsäglich. Da hat jemand aber ganz ganz tief ins Klo gegriffen.
Diese Faschismus-Verweise, da finde ich es gut, daß Ihr @Alex überlegt, ob Ihr dagegen angeht. Das grenzt ja fast schon an Rufmord.
Und die Namensnennung von MissChippy - es ist zwar eine unglaubliche Frechheit, ich nehme aber fast an, daß man da nicht viel wird machen können, da ja alles im öffentlich einsehbaren Bereich im I-Net stand und ihr Echtname nicht genannt ist. Trotzdem würde ich auch meinen Anwalt dazu befragen
Und sowas von der SZ - unglaublich. Da fehlen mir echt die Worte.
Ich Hardliner binde mir dann wohl mal mein Batikshirt um den Super-In-KiWa und schmeiße ein bißchen Biokost und eine stylishe Tragehilfe dazu...
Boah.
Herzlichen Dank auch. Da kann man sich ja mit LZS-Aufklärung weiterhin viel Mühe geben
Ich gehe mal zu den Raben schauen, Denise Both ist ja dort als Stillberaterin tätig.
@Knäcke: in Hessen / FFM-Nähe ist das öffentliche Langzeitstillen ungefähr so häufig anzusehen wie die Begegnung mit schlittschuhfahrenden Kühen in freier Wildbahn .... (es sei denn, man sieht mal ein SuT-Treffen
)
Hm nun, wie lernt man im Studium: nur keine Publicity ist schlechte Publicity
Nichtsdestotrotz finde ich den Tenor des Artikels einfach unsäglich. Da hat jemand aber ganz ganz tief ins Klo gegriffen.
Diese Faschismus-Verweise, da finde ich es gut, daß Ihr @Alex überlegt, ob Ihr dagegen angeht. Das grenzt ja fast schon an Rufmord.
Und die Namensnennung von MissChippy - es ist zwar eine unglaubliche Frechheit, ich nehme aber fast an, daß man da nicht viel wird machen können, da ja alles im öffentlich einsehbaren Bereich im I-Net stand und ihr Echtname nicht genannt ist. Trotzdem würde ich auch meinen Anwalt dazu befragen
Und sowas von der SZ - unglaublich. Da fehlen mir echt die Worte.
Ich Hardliner binde mir dann wohl mal mein Batikshirt um den Super-In-KiWa und schmeiße ein bißchen Biokost und eine stylishe Tragehilfe dazu...
Boah.
Herzlichen Dank auch. Da kann man sich ja mit LZS-Aufklärung weiterhin viel Mühe geben
Ich gehe mal zu den Raben schauen, Denise Both ist ja dort als Stillberaterin tätig.
@Knäcke: in Hessen / FFM-Nähe ist das öffentliche Langzeitstillen ungefähr so häufig anzusehen wie die Begegnung mit schlittschuhfahrenden Kühen in freier Wildbahn .... (es sei denn, man sieht mal ein SuT-Treffen
- Chris-Cross
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2878
- Registriert: 05.02.2008, 11:58
Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Also der geschichtliche Hintergrund, den hab ich mir ganz gern durchgelesen. Und auch das mit der SPD-Abgeordneten. Aber dass MissChippy zitiert wurde und dann auch noch der Name ihres Kindes genannt wurde (da muss doch nur einer ihren Nick und den Namen des Kindes in die Suchmaschine eingeben und kommt hier her, sucht ein bisschen das Forum durch und weiß im schlimmsten Fall, wo sie wohnt, was sie arbeitet etc. Sowas geht schnell!!!), das geht echt zu weit *find* zudem das ganze einen merkwürdig bitteren Beigeschmack hat. Meiner Meinung nach, hat die Autorin bewusst diesen Unterton gewählt, das finde ich ehrlich gesagt schade.
Dieses Schubladen-Denken von wegen Bellybutton-Stillshirts und bloß den Abstand zu NIcht-Stillmüttern halten
Da fühle ICH mich nicht angesprochen!!!!
Wenn es für die "Außenwelt" so scheint, als ob wir eine Sekte oder ähnliches wären, dann bestimmt nicht, weil wir das so propagieren. Das ist meine Meinung.
Bin grad etwas fassungslos...
Dieses Schubladen-Denken von wegen Bellybutton-Stillshirts und bloß den Abstand zu NIcht-Stillmüttern halten
Wenn es für die "Außenwelt" so scheint, als ob wir eine Sekte oder ähnliches wären, dann bestimmt nicht, weil wir das so propagieren. Das ist meine Meinung.
Bin grad etwas fassungslos...
- LaLeMi
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 13541
- Registriert: 18.06.2007, 15:25
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Denise Both schreibt bei den Raben dies dazu:
"Hallo zusammen,
um eurer Neugierde ein Ende zu machen:-)
Ich habe im Juni ein langes, ausführliches und auch interessantes Gespräch mit Frau Frömel geführt und ihr anschließend noch verschiedene Studien bzw. Texte (KIGGS, SuSe, Texte über das Projekt des LGL-Bayern usw) zugeschickt. Daher bin ich davon ausgegangen, dass sie beabsichtigt einen fachlich fundierten, wenn auch nicht unkritischen Artikel zu schreiben. Okay, falsch gedacht ...
Wirklich schade um eine versäumte Gelegenheit, sich auf sachlicher Ebene kritisch mit dem Stillen und auch der Mutterrolle auseinanderzusetzen und damit auch ein breites Publikum zu erreichen. Denn kritische Auseinandersetzungen sind durchaus wünschenswert, könnten davon doch alle profitieren, ohne dass jemand verletzt oder diffamiert werden muss.
lg
Denise "
"Hallo zusammen,
um eurer Neugierde ein Ende zu machen:-)
Ich habe im Juni ein langes, ausführliches und auch interessantes Gespräch mit Frau Frömel geführt und ihr anschließend noch verschiedene Studien bzw. Texte (KIGGS, SuSe, Texte über das Projekt des LGL-Bayern usw) zugeschickt. Daher bin ich davon ausgegangen, dass sie beabsichtigt einen fachlich fundierten, wenn auch nicht unkritischen Artikel zu schreiben. Okay, falsch gedacht ...
Wirklich schade um eine versäumte Gelegenheit, sich auf sachlicher Ebene kritisch mit dem Stillen und auch der Mutterrolle auseinanderzusetzen und damit auch ein breites Publikum zu erreichen. Denn kritische Auseinandersetzungen sind durchaus wünschenswert, könnten davon doch alle profitieren, ohne dass jemand verletzt oder diffamiert werden muss.
lg
Denise "
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Ehut
Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
vor allem hab ich kein einziges bellybutton-shirt im schrank, und gebatikt ist hier auch nix 
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xknäckebrotx
Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Guter Punkt. Aber woran liegt es dann eigentlich?Chris-Cross hat geschrieben: Wenn es für die "Außenwelt" so scheint, als ob wir eine Sekte oder ähnliches wären, dann bestimmt nicht, weil wir das so propagieren.
Vielleicht sind da auch beide "Seiten" sofern es das gibt, nicht ganz unbeteiligt.
@LaLeMi: Die Presse ist einfach der Teufel
Und Diffamierungen sind einfach billig. Wer meint, das nötig zu haben, um auf sein Honorar zu kommen
- Chris-Cross
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2878
- Registriert: 05.02.2008, 11:58
Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Naja, wer denkt schon, dass die Autorin mit diesem Unterton schreibt... Das hätte sie wirklich nicht wissen können.
Aber dadurch, dass sie in ihrem Artikel die Stillberaterin erwähnt, hat es den Anschein, als ob diese selbst die "sekten-artige" Einstellung vertritt
Hat die Autorin wirklich schön hinbekommen!
Aber dadurch, dass sie in ihrem Artikel die Stillberaterin erwähnt, hat es den Anschein, als ob diese selbst die "sekten-artige" Einstellung vertritt
Hat die Autorin wirklich schön hinbekommen!
- LaLeMi
- Miss SuTiversum
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- Registriert: 18.06.2007, 15:25
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Also, von der SZ hätte ich mehr Niveau erwartet.



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