Selbstregulation

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Capesider
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Re: Selbstregulation

Beitrag von Capesider »

danke Nuala, das klingt sehr gut und passend für mich selbst und meine beiden Kids. Ist hier auch sehr akut gerade mit den Auszuckern bei uns allen *seuuufz*
Liebe Grüße
Danny BildBild mit 16-jähriger Pferdeflüsterin Bild und dem Dinoexperten :

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Linlin
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Selbstregulation

Beitrag von Linlin »

Hier ist es auch das 2. Kind. Und ich denke, dass uns die gleichen Dinge stressen und wir uns dann oft hochschauckeln.

Ich hab in letzter Zeit noch beobachtet, dass falsches Essen sich stark auf seine und meine Laune auswirkt.
Ameisenmädchen 05/2009 & Ameisenjunge 11/2013
Lösche Benutzer 17612

Re: Selbstregulation

Beitrag von Lösche Benutzer 17612 »

Bei uns ist es einfach schon total klar, dass die Kinder absolut unterschiedlich sind, schon optisch haben sie nix gemein. Die sind eher wie kleine Mini-MEs ihrer Eltern. Mein kleiner Sohn ist grundlegend wie ich was die Sensibilität angeht, aber er hat damit viel mehr Schwierigkeiten. Bzw. vielleicht auch umgekehrt, ich wollte als Kind immer gefallen und hab deshalb vieles Unterdrückt. Mein Sohn lässt all die Gedanken und Impulse die ich habe ungefiltert raus. Ich habe schon immer eine schlechte Selbstregulierung aber eine gute Selbstkontrolle. Mein Sohn hat quasi keine Selbstkontrolle, das mach es schwierig.


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Linlin
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Selbstregulation

Beitrag von Linlin »

@Ellen - witzig hier genau so. 1 x braune Haare und Augen und einmal hellblond und blaue Augen. Jeder hat seinen Klon [emoji23]
Ameisenmädchen 05/2009 & Ameisenjunge 11/2013
Lösche Benutzer 17612

Re: Selbstregulation

Beitrag von Lösche Benutzer 17612 »

Sohn 1 sieht auch dem
Papa auf den Kinderfotos zum Verwechseln ähnlich. Kind 2 mir bis ungefähr 5, dann haben sich die Gesichtszüge etwas verändert. Ist aber auch ein Junge


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Kate
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Re: Selbstregulation

Beitrag von Kate »

Nach wie vor bin ich fasziniert von dem Buch. Wie das alles geschrieben ist, was im Stress im Gehirn passiert (z. B., dass das "vernünftige", "soziale" Denken ausgeschaltet ist, dass Kampf- oder FluchtMechanismen in Gang gesetzt werden und dann "Totstellen", was irrigerweise als "endlich hört das Kind" aufgefasst ist, ist so unglaublich zu lesen. Auch, wie bei zu viel Stress der Alarm ständig losgeht, obwohl eigentlich nichts bedrohliches da ist, und das Gehirn dann schlussfolgert, wo Alarm ist, da muss Feuer sein.

Das Buch spricht mir selbst aus der Seele und gleichzeitig ist es so beruhigend zu lesen, dass meine Intuition stimmig ist, die ich aber so oft durch gesellschaftliche Erfahrungen untergrabe. Und immer wieder merke, da stimmt doch was nicht.

Spannend auch daß Marshmallow-Experiment, was scheinbar belegt, dass Kinder mit starker Selbstkontrolle (die die Süßigkeit vor der Nase nicht essen) erfolgreicher sind; ohne zu berücksichtigen, was Stress für eine Rolle bei diesem Zusammenreißen spielt.

Gerade habe ich die Geschichte von Steven gelesen und hätte fast geheult.


Wie ist das bei Euren Kindern, für die Selbstregulation so eine Herausforderung ist, mit dem Selbstbeschäftigen? Ich denke, diese Ruhe würde meinem Kind eigentlich gut tun, aber das Selbstbeschäftigen-sollen an sich, scheint es sehr zu stressen :-/ (und mich stresst es sehr, keine Ruhe zu haben ...)

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„Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern.“ (Alexandra)
Lösche Benutzer 17612

Re: Selbstregulation

Beitrag von Lösche Benutzer 17612 »

Mein Kind beschäftigt sich schon sehr lange Phasen selbst und braucht das sehr zur Selbstregulation. Das Problem ist gerade das WENN er keine Möglichkeit dazu hat. Daheim gibt es quasi keine Probleme, da kann er jederzeit in sein Zimmer und Lego spielen oder Malen. Auch gerne mal 2-3 Stunden.
Unerträglich sind oft Situationen in der Öffentlichkeit, in denen er dann auch noch ruhig dasitzen soll oder so. Restaurant zum Beispiel ist immer furchtbar, da geh ich schon gar nicht mehr gerne hin. Aber er ist immerhin schon 7.
Er braucht die Abschottung von den Menschen und deren Geräuschen, kann dazu aber zum Beispiel auch Computer und Co nutzen ( aber nur MIT Ton) Nur fühlt es sich für mich schon komisch an mein Kind dann auswärts immer vor die Nintendo DS des Bruders zu Setzen. Lesen oder Malen in eigenen Zimmer schafft ihm daheim im Haus Ruhe, aber inmitten vieler Leute braucht er noch das akustische Abtauchen. Sonst wird es unerträglich für alle Beteiligten.
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Kaengu
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Re: Selbstregulation

Beitrag von Kaengu »

Mein Buch ist gestern gekommen und ich hab schnell nen Stift hinzugenommen um anstreichen zu können.
Bin aber jetzt noch nicht weit, hab mich aber in der Beschreibung der ersten Mutter wiedergefunden.


Knapp da mobil:-)
Grüße von Kaengu mit Tanzmaus *9/2011 und Baggerfan *1/2015
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Jamelek
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Re: Selbstregulation

Beitrag von Jamelek »

Ach je, jetzt habe ich mir das Buch auch gerade bestellt.

Tänzel ja schon seit Beginn des Threads drumrum, aber hier liegen noch soviel un- oder unvollständig gelesene Werke herum und Samstag erscheint der neue Harry Potter. Aber egal, das klingt ja hier alles wie für mein Kind und unsere Beziehung geschrieben. Ein eindeutiges musthave sozusagen.
Jamelek
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meikili
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Re: Selbstregulation

Beitrag von meikili »

Das Buch ist auf dem Weg zu mir. Nur was mache ich, wenn der Hauptstressor das Baby ist und die restliche Familie Stresspingpong spielt?
Dezembermädchen (12/12)
Maimädchen (05/16)
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