Das Gespräch mir den Erzieherinnen ist ganz positiv verlaufen. In der Tat sehen sie sich überfordert das Fleisch aus der Suppe zu löffeln, auch weil dann xy kommen könnte und auch noch seine Möhrchen rausgepuhlt haben möchte, sind aber bereit ansonsten meine Wünsche umzusetzen und respektieren meine Wünsche. Sie konnten auch gut verstehen, dass es seltsam ist eine Extrawurst für die Moslems anzubieten, aber nicht für die Vegetarier. Zudem ist wohl die Köchin auch dazu verpflichtet auch für Kinder wie meine Tochter etwas adäquates zu Essen anzubieten. Ich muss da noch mal nachhaken. Außerdem haben wir besprochen sollte meine Tochter ganz dringend nach irgendwas aus Fleisch vom Essen verlangen soll sie es kriegen. Wenn sie sie aber auch noch mit etwas anderem ablenken können, ohne dass das für die Kleine ein Drama ist, dann machen sie das gerne. Mir ist schon klar, dass es über kurz oder lang mal dazu kommen wird. Wir setzen ansonsten zu Hause alles so weiter um wie bisher und eventuell ergibt sich ja eine Veränderung der Essensituation nächste Woche nach dem Gespräch mit der Köchin.
Danke Honigtopf für Deine Links, die sind bestimmt hilfreich!
Das Essen ist
vorwiegend aus ökologischen Anbau. Was das jetzt genau heißt ist mir schleierhaft. Müsste dann ja eigentlich mehr als 50% bedeuten. Ob da das Fleisch in dem vorwiegendem Anteil enthalten ist weiß ich nicht, werde ich aber auf dem Elternabend erfragen. Was mich aber immer stutzig macht, ist wenn 1x die Woche auf dem Essensplan etwas von Bio steht. Das kann ja dann nicht über 50% sein.

Mal abwarten. Ich bin echt sehr gespannt auf diesen Elternabend.
Ich hoffe auch, dass noch mehr Eltern mit dafür wären die Fleischgerichte pro Woche zu reduzieren. Ansonsten werde ich mich auf jeden Fall mal an die anderen KiGa´s bzw . den Elternbeirat wenden (das habe ich eigentlich schon gemacht, aber noch keine Rückmeldung bekommen). Da muss doch etwas zu bewegen sein.
Zum OT
Mein Güte, wenn ich gewusst hätte, dass meine Nebenbemerkung solch einen Staub aufwirbelt hätte ich sie nicht geäußert.
@AnnaKatharina
Ich habe nie etwas darüber gesagt was ich für eine Erwartung von der KiGa-Leitung habe was dieses Pärchen angeht..
Die städtischen KiGa´s müssen hier jeden nehmen. Ganz einfach. Selbst wenn die KiGa-Leitung wollte, sie kann dagegen nichts machen. Wobei sicher auch andere Eltern mit diesem Paar ein Problem hätten. Da wurde schon drüber geredet. Hier ist es üblich, dass sich die Eltern den KiGa anschauen, wenn ein Platz frei ist und Eltern es gibt die den Platz wollen, dann bekommen sie ihn.
Wir kommen eher aus der linken Ecke. Auch wenn der Typ kein Brandzeichen oder ein Hackenkreuz auf der Stirn hat, war er wie gesagt deutlich als Nazi erkennbar (niemand von Euch hat ihn gesehen und niemand von Euch kann das also beurteilen). Und ich bin sicher, ohne das auf mich irgendetwas davon
AnnaKatharina hat geschrieben:vegan lebst, kein Auto hast, Dreadlocks trägst und gebatikte Stoffhosen in Kombination mit einem Pali-Tuch
auf mich zutrifft und ich auch sonst keine Brandzeichen trage, hat er auch erkannt, dass ich auf der anderen Seite der politischen Bandbreite stehe.( Auch manche von unseren Freunden tragen schwarze Klamotten oder Springerstiefel, es gab auch mal jemand der sich die Haare abrasiert hat.. Ich habe sie trotzdem als Nicht-rechts erkannt.)
Blicke sagen alles. Und bei meinem Freund wäre das erst recht so. Das würde nicht gut ausgehen. Ich möchte nicht täglich solchen Leuten begegnen und es wäre für mich ganz klar, dass wir den Kindergarten dann nicht mehr besuchen würden und uns etwas anderes für die Kinderbetreuung überlegen müssen. Mir liegt etwas an der körperlichen Unversehrtheit meines Partners und ich will nicht noch mal erleben wie ihm ein Nazi(dieser hatte mehrere Brandzeichen) einen Kampfhund (zum Glück mit Maulkorb) in die Knie drückt. Mit solchen Leuten ist nicht zu spaßen.