Verunsichert zwecks Stillen + Beikost / Leichtes Kind

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CarpeDiem
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Re: Verunsichert zwecks Stillen + Beikost / Leichtes Kind

Beitrag von CarpeDiem »

Ich finde total doof wieviel Druck durch das wiegen entsteht.
Katharina war anfangs nur grammweise am zunehmen. Mit Beikost ist sie mir quasi explodiert und hatte Zunahmeraten, da war ich echt baff. Sie ist dazu aber ein Riese und irgendwann nahm sie langsamer zu. Annika ist da nun auch ganz ähnlich, nur dass sie nur mit Milch schon besser zunahm. Und im Altersvergleich finde ich beide oben wieder, bei der Größe eben auch. Ich finde oft das viel zu selten in Relation dazu geschaut wird, auch wie die Eltern sind.
Wir sind doch keine Maschinen.


Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert


K: unendlich geliebt, stolze große Schwester, wird groß
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Yashira
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Re: Verunsichert zwecks Stillen + Beikost / Leichtes Kind

Beitrag von Yashira »

Ich habe die Essensdoku ausgedruckt. Meine alten Werte als Kind (10. Perzentile mit 1 Jahr und klein) und meine Schwiema hat mir die Sachen von meinem Mann geschickt. Groß und schlank. 11cm größer als unser Mini mit einem Jahr.
Und noch die who listen mit Größe / Gewicht und Gewicht / Alter mit sauberen Haken angehangen.

Aber unsere KiA ist echt nicht mit Logik zu überzeugen.
Ich hoffe, das sie nachher gute Laune hat.
Bis zur U5 war ja auch alles in Ordnung.



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Meritra
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Re: Verunsichert zwecks Stillen + Beikost / Leichtes Kind

Beitrag von Meritra »

Wow, da hast du ja echt alles dabei.

Was hat sie gesagt?


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Yashira
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Re: Verunsichert zwecks Stillen + Beikost / Leichtes Kind

Beitrag von Yashira »

Heute war sie besser drauf.

Zunahme 0 :-) 7170 g
Sie empfand ihn als zu blass. Aber er war einfach nur müde. Nach dem Mittagsschlaf sah er wieder ganz anders aus.

Sie hat festgestellt das mein Mann groß und leicht war. Und ich war klein.
Sie hat festgestellt das wir uns ausgewogen gesund vegetarisch ernähren.

Sie meinte, da ja die letzten Blutabnahmen schon etwas her sind würde sie danach gerne schauen. Leberwerte, Stoffwechsel und Co.

Wir haben das abgelehnt. Ihm wurde in seinem Leben schon 16x Blut abgenommen. Davon x mal um rauszufinden, warum er so klein ist. Wenn es etwas Gravierendes wäre, dann hätten sie es schon gefunden.

Wir haben das abgelehnt.


In 8 Wochen ist der nächste Termin zum Wiegen. Sie möchte gerne schauen ob er zunimmt.

Die KiA hat meine ganze Doku in die Akte geheftet. Immerhin war sie besser drauf heute und wesentlich emphatischer.

Sie sagte uns nochmals das er vollkommen normal entwickelt ist. Es passt soweit alles. Darum
"geht sie das auch alles so ruhig an und wir können abwarten"

* Wieviel müssen denn Kinder in dem Alter durchschnittlich zunehmen pro Woche (die Liste, geht ja nur bis 12 Monate, die ich gefunden habe).
* Kann es auch noch 2 Monate stagnieren???
* Welche Wiegeintervalle sind jetzt überhaupt sinnvoll? Alle 4 Wochen?
* Wenn er nicht zunehmen würde, dann würde man es doch bemerken, oder?

(Sollte das langsam eher in einen anderen Forenbereich passen, dann könnt ihr es gerne verschieben. Ein Stillproblem liegt bei uns ja nicht vor. )


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Re: Verunsichert zwecks Stillen + Beikost / Leichtes Kind

Beitrag von jusl »

Hallo Yashira,

schön, dass der KiA-Besuch heute entspannter verlaufen ist. Zu Deinen Fragen:
* Wieviel müssen denn Kinder in dem Alter durchschnittlich zunehmen pro Woche (die Liste, geht ja nur bis 12 Monate, die ich gefunden habe).
Nach WHO nimmt ein Durchschnittsjunge (also alles zwischen P3 und P97) vom 1. bis zum 2. Geburtstag zwischen 2,0 und 3,3 kg zu, im Schnitt (auf P50) sind es 2,6 kg. (Quelle)
Das geteilt durch 52 Wochen ergibt als Normalbereich für die durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme einen Bereich von 38 - 63 g/Woche, im Schnitt also 50 g/Woche.
Welche Wiegeintervalle sind jetzt überhaupt sinnvoll? Alle 4 Wochen?
Die oben genannten 38 g/Woche sind ein Witz, wenn man das messen will - dass sind 2 Esslöffel voll Wasser. Eine Mahlzeit plus Getränk im Bäuchlein kann locker 500 g ausmachen - das entspricht einer Messungenauigkeit von 3 Monaten. :lol:
Heißt auf gut Deutsch: Deutlich geringere Zeiträume als Messintervalle ergeben kaum Sinn, wenn man nicht bloß messen will, ob das Kind zufällig gerade reichlich Schnitzel mit Soße im Bauch hat oder zufällig nicht. Von daher schließe ich mich dem Vorschlag der Ärztin mit ihren 8 Wochen gerne an - viel weniger ergibt einfach keinen Sinn. Und wohl gemerkt: Es braucht auf jeden Fall MEHRERE dieser 8-Wochen-Intervalle, um die Zunahme aus diesen Messwerten halbwegs aussagekräftig bestimmen zu können. Mindestens 4-5. Wir sprechen also über ein Dreivierteljahr Messdauer. ;-)
Kann es auch noch 2 Monate stagnieren???
Ja, klar. Mein Kind hat im 2. LJ mindestens ein halbes Jahr (genauer weiß ich's nicht) nicht nennenswert zugenommen. Interessierte absolut niemanden. ;-)
Wenn er nicht zunehmen würde, dann würde man es doch bemerken, oder?
Wie meinst Du das? Daran, dass die Kinderklamotten jahrelang passen oder wie?..

LG
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Yashira
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Re: Verunsichert zwecks Stillen + Beikost / Leichtes Kind

Beitrag von Yashira »

Danke für deine Antwort.

Ich meinte mit der letzten Frage, ob man es bemerken würde, wenn etwas nicht stimmt. Aber ja. Wahrscheinlich merkt man es an den Klamotten.

Ich glaube nicht das die Ärztin Messreihen durchführen möchte. Wir lassen uns überraschen.

Sie hätte es halt gerne, wenn er AUF einer Perzentile liegt (was ja totaler Quatsch ist). Ich habe darüber noch einmal versucht mit ihr zu sprechen. Er gehörte vorher zu den 3% die leichter sind und jetzt noch immer. Welchen Sinn und Vorteil dieses Ziel hat ist noch immer unbekannt.

Die Zunahmen sind wirklich winzig....

Liebe Grüße


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Re: Verunsichert zwecks Stillen + Beikost / Leichtes Kind

Beitrag von jusl »

Wahrscheinlich merkt man es an den Klamotten.
Ja, in 1,2 Jahren irgendwann. ;-) Nee, im Ernst, wenn es einen Anlass für Gewichtskontrollen außerhalb der U's gibt, dann sollten diese auch durchgeführt werden. Messtechnisch sinnvoll konzipiert und sauber durchgeführt. Auffällig geringe Gewichtszunahme - ohne bekannte Ursache - ist ja durchaus solch ein Anlass. Allerdings: Wenn alle sonstigen möglichen Ursachen bereits ausgeschlossen sind, Eisenmangel, Darmerkrankungen usw., UND Ihr sogar bereits ohne Befund in einer Wachstumsdiagnostik gewesen seid, dann GIBT es offenbar keine spezielle Ursache, sondern die geringe Gewichtszunahme ist Zufall. Wenn dies feststeht, kann man's wiederum auch lassen mit den Gewichtskontrollen.
Vielleicht besprichst Du insb. ZWECK und ZIEL weiterer Wiegemaßnahmen noch mal mit Eurer behandelnden Ärztin?

LG
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Re: Verunsichert zwecks Stillen + Beikost / Leichtes Kind

Beitrag von CarpeDiem »

Kleidung passt ab einem bestimmten Alter sehr viel länger, einfach weil sie anders wachsen. Selbst unser Riese Katharina, die in der Zeit (U6 77cm zur U7 90.5cm in gerade mal 9 Monaten) gewachsen ist, hat ewig die gleiche Kleidergröße gehabt, einfach weil sie anfangs minimal zu groß waren und irgendwann dann erst zu kurz. Ich hab jetzt nen ganzen Schwung in 104 aussortiert, die Sachen hat sie fast ein Jahr getragen. Dazu strecken sie sich und nehmen aber im Vergleich wenig zu, dadurch passt es dann auch länger.


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Re: Verunsichert zwecks Stillen + Beikost / Leichtes Kind

Beitrag von Morgaine47 »

Meine beiden Großen nehmen immer in Schüben zu. Erst Monatelang gar nicht und dann sind sie plötzlich ca. 500 g schwerer. Ich stell sie so alle paar Wochen mal auf die Personenwaage. Das war auch im 2. LJ schon so.
LG
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Yashira
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Re: Verunsichert zwecks Stillen + Beikost / Leichtes Kind

Beitrag von Yashira »

Ja. Wahrscheinlich muss da nochmal ein ruhiges Gespräch her.

Es gab ggü uns keine speziell benannte Wachstumsdiagnostik.
Nach der Entbindung wurde halt in den ersten 12 Tagen alles angeschaut und x mal Blut genommen, weil sie natürlich wissen wollten warum reif geboren so ein kleines Minibaby da war.
X Organultraschalls, Bluttests usw. Alles unauffällig und gesund. Wir haben keinerlei Darmproblematiken. Das hatte sie auch gestern abgefragt.
Entlassen wurden wir damals mit "Kind klein, da insertio velamentosa".
Auch vor der OP wurde noch einmal alles angeschaut bluttechnisch.
Ich mag ihm und uns den Stress der Blutabnahme sparen.

Aber vll sollte man es noch ein einziges Mal machen und es dann dabei belassen.
Aber wenn bisher nichts auffällig war, wo sollte es denn herkommen so plötzlich :-/ er hat ja jetzt nicht plötzlich aufgehört mit wachsen oder zunehmen. Er wächst ja und nimmt zu.

Ach menno :-(


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