Ich weiß jetzt überhaupt nicht, warum alle uns davon überzeugen wollen, dass das möglicherweise sowieso nicht so funktionieren wird. Was bringt das denn?
Und Beispiele wie "wertvolle Pferde" oder "Arbeitsteilung" sind doch etwas völlig anderes, als ein zweites Kind zu bekommen!
Wir sind uns da schon einig und meine Frau freut sich zwar auf das Stillen, ist aber genauso gerne schwanger und wünscht sich auch bald ein 2. Kind. Es ist ja keineswegs so, dass ich sie hier zur Gebärmaschine degradiere und ihr das aufzwinge! Im Gegenteil, wir hatten ursprünglich geplant, dass ich das 2. Kind bekomme und als ich dann nicht unbedingt schwanger werden wollte (wg. erhöhtem Fehlgeburts-Risiko aufgrund einer Schilddrüsenerkrankung, war zumindest der Hauptgrund), war meine Frau glücklich - weil sie unbedingt nochmal ein Kind austragen möchte. Und wir nicht wissen, ob wir mehr als zwei Kinder wollen. Und uns eben etwas die Zeit im Nacken sitzt, weil ich mein Kind nicht mit 12 Monaten Vollzeit in die Krippe geben möchte, damit wir uns um den Arbeitseinstieg nach dem Studium kümmern können. Darum ging es mit mit dem Satz "Warum sollte ich schwanger werden, "nur" damit meine Frau länger stillen kann". Und was sind schon ein paar Monate länger Stillen im Vergleich dazu, dass es anders für uns erstmal kein 2. Kind geben wird? Die Situation lässt sich komplett ohne Abstriche nicht lösen, also setzen wir da an, wo es uns am wenigsten "wehtut" und tun mit der induzierten Laktation alles dafür, dass es für unser Kind keinen Nachteil ergibt. Ich denke auch nicht, dass meine Frau nach der Geburt sagt: "Ich will lieber ein Jahr lang stillen und deshalb ist ein 2. Kind für die nächsten 5 Jahre für uns nicht drin, sorry Schatz". So toll und wichtig das Stillen auch ist, uns ist es das nicht wert.
@chipmunk: Um mit der Behandlung anzufangen, muss der Prolaktinspiegel wieder gesenkt sein. Wenn meine Frau bis Ende des Jahres stillt, wird das vermutlich länger dauern. Da wir aber so Ende November bis Mitte Dezember mal als groben Termin für einen Embryonentransfer angesetzt haben, würde meine Frau Mitte Oktober in etwa abstillen. Das geht ja auch nicht von heute auf morgen und die Hormone brauchen vermutlich ja auch ihre Zeit, bis sie wieder auf nicht-stillend umstellen. Tiefkühler versuchen wir eh zu füllen, mal sehen, wie gut das von der Menge her klappt. Und Beikost würden wir erst starten wollen, wenn es mit Fingerfood klappt - also nicht schon mit 4 Monaten oder so.
Ob Wartezeit gut wäre, um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen, weiß ich nicht. Aber es sind dann ja "immerhin" 6 Monate zwischen Geburt und dem 1. Versuch und dann muss es ja auch erstmal klappen...
Und Vertrauen haben wir schon, dass wir nach der Geburt eben noch genauso denken, wie jetzt. Geht schließlich nicht um "Schatz, wechsel du mal die Windeln"...
Lunali, les gerne mit - ich kann beizeiten ja nach der Geburt nochmal berichten, wie es sich so entwickelt.
Mondenkind, ich schau am Wochenende mal nach den Kapseln, das hört sich sehr sinnvoll an. Ahornsirup? Na meine Frau wird sich freuen, die hat eh solche Süßigkeitengelüste

Wie schon mal gesagt, wäre es absolut kein Drama, wenn wir zufüttern müssten. Wichtiger ist uns, dass meine Frau so Ende des Jahres wieder eine Chance auf nicht-stillende Hormonwerte hat. Aber wir informieren uns jetzt nochmal, ob man ggf. den Abstill-Vorgang bei ihr beschleunigen könnte, dann haben wir auch weniger "Zeitdruck". Oder was meinst du, wie lange die Hormone brauchen, um wieder halbwegs normal zu sein? Weißt du das vielleicht zufällig?