Ist Stillen so schwierig?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

Antworten
Lucccy
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1011
Registriert: 19.03.2012, 12:12

Re: Ist Stillen so schwierig?

Beitrag von Lucccy »

carrymehome hat geschrieben:Zum Thema Saugverwirrung empfehle ich aktuelle Literatur:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23673585

Und auch interessant:
http://neonatalie.wordpress.com/2011/10 ... erwirrung/
An dieser Stelle würde ich gerne einen Beitrag von jusl zitieren, aber vom Handy schaffe ich das nicht.

Und zu neonatalie nur die Anmerkung, dass die Auswirkungen der Saugverwirrung auch bei mir NICHT in der Klinik (d.h. Ihrem Wirkungsbereich) auftraten, sondern erst danach. Leider erfährt Klinikpersonal selten davon, wie es ihren Patienten zu Hause ergangen ist.

@TE: ich kann leider auf Grund der Umstände nicht von einem problemlosen Start berichten, möchte aber feststellen, dass mein Mann eine große Stütze war. Ich würde daher neben dem Aufsaugen von Infos übers Stillen jederzeit wieder meinen Mann mit Infos spicken, damit er helfen kann, wenn andere einen verunsichern wollen.

Gruß Lucccy
Lucccy
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1011
Registriert: 19.03.2012, 12:12

Re: Ist Stillen so schwierig?

Beitrag von Lucccy »

Hallo,
Lucccy hat geschrieben:An dieser Stelle würde ich gerne einen Beitrag von jusl zitieren, aber vom Handy schaffe ich das nicht.
das hole ich an dieser Stelle direkt nach: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 8#p3023978

Gruß Lucccy
Benutzeravatar
Nautilus
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1021
Registriert: 10.08.2012, 19:30

Re: AW: Ist Stillen so schwierig?

Beitrag von Nautilus »

Danke lucccy! Definitiv ist Vorsicht angebracht, das muss man aber erstmal wissen.

LG Nautilus mit Astronäutchen (7/12)
Liebe Grüße, Nautilus mit Sommersohn (7/12) Frühlingstochter :smilie_und_kind: :slürp* (3/17) und den zwei Herbststernen (09/11+ 11/15)
maxine
hat viel zu erzählen
Beiträge: 245
Registriert: 02.08.2012, 20:54
Wohnort: bei Mönchengladbach

Re: Ist Stillen so schwierig?

Beitrag von maxine »

@Ainoha:

Mir ging es letztes Jahr, bei der Schwangerschaft mit dem dritten Kind genauso. Bei den Großen hat das Stillen nicht so wirklich geklappt bzw. hatte ich keine helfende Hebamme zur Hand und auch keine Internetinfos. Und dann les ich hier und in anderen Foren über diese und jene Probleme, Saugverwirrung, Milchstaus, Entzündungen, zu leichte Babys etc.

Mich hat das tatsächlich erstmal verunsichert, aber ich habe mich dann hier durchgebissen und alles an Threads gelesen, was ich interessant und wissenwert fand und war mir letzendlich einfach sehr sicher, dass es klappen würde (und wenn nicht, hätte ich genug Infos zur Hand und hier kompetente Hilfe!).

Tja, abgesehen von ein paar Tagen mit leichten Schmerzen, weil ich nicht auf korrektes Anlegen geachtet habe (nach einigen Monaten aber erst) und einen Tag Stillstreik mit Milchrückgang hatten wir bisher einfach keine Probleme. Wir stillen also seit letztem November sehr zufrieden und an einigen Tage sogar immer noch ausschließlich :wink:
maxine (35) hat 3 Männer (38, 14, 11) und die Mummel, geb. 02.11.12
Benutzeravatar
MaareMum
Dipl.-SuT
Beiträge: 4462
Registriert: 24.01.2012, 22:10
Wohnort: Deutschland

Re: AW: Ist Stillen so schwierig?

Beitrag von MaareMum »

carrymehome hat geschrieben:Zum Thema Saugverwirrung empfehle ich aktuelle Literatur:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23673585

Und auch interessant:
http://neonatalie.wordpress.com/2011/10 ... erwirrung/
Sowas ist keine aktuelle Literatur, sowas sind Einzelmeinungen. Nicht alles, was bei PubMed steht, ist auch eine gute Studie.
Der Rest bezüglich Saugverwirrung wurde ja schon gesagt.

________________
vom Handy aus
Gruß, MaareMum
mit dem Großkind (2011) an der Hand und dem Kleinkind (2014) im Tuch
Benutzeravatar
MaareMum
Dipl.-SuT
Beiträge: 4462
Registriert: 24.01.2012, 22:10
Wohnort: Deutschland

Re: AW: Ist Stillen so schwierig?

Beitrag von MaareMum »

annikki hat geschrieben:
auch ein termin mit dem osteopathen ist sicher dienlich im vorhinein einzurichten.
Also man braucht wirklich keinen Osteopathie-Termin schon vor der Geburt ausmachen.
Es muss nicht jedes Neugeborene zum Osteopathen. Man kann auch einfach erstmal abwarten und sich sein Kind erstmal anschauen. Gucken, wie das Kind trinkt, sich bewegt usw. Es ist grad echt eine Mode, sofort zum Osteopathen zu rennen. Manchmal tut es aber auch mal gut, nicht von Anfang an alles zu pathologisieren.
________________
vom Handy aus
Gruß, MaareMum
mit dem Großkind (2011) an der Hand und dem Kleinkind (2014) im Tuch
Benutzeravatar
annikki
Dipl.-SuT
Beiträge: 4447
Registriert: 10.02.2011, 11:32
Wohnort: Sachsen

Re: AW: Ist Stillen so schwierig?

Beitrag von annikki »

MaareMum hat geschrieben:
annikki hat geschrieben:
auch ein termin mit dem osteopathen ist sicher dienlich im vorhinein einzurichten.
Also man braucht wirklich keinen Osteopathie-Termin schon vor der Geburt ausmachen.
Es muss nicht jedes Neugeborene zum Osteopathen. Man kann auch einfach erstmal abwarten und sich sein Kind erstmal anschauen. Gucken, wie das Kind trinkt, sich bewegt usw. Es ist grad echt eine Mode, sofort zum Osteopathen zu rennen. Manchmal tut es aber auch mal gut, nicht von Anfang an alles zu pathologisieren.
________________
vom Handy aus
da hast du sicher im allgemeinen recht! ich habe aber eben andere erfahrungen gemacht und möchte das bitte nicht als "pathologisieren" verstanden wissen. und auch nicht als modeerscheinung. :roll:

hätte ich bei meinem sohn gleich einen osteopathen besucht, dann hätte ich ihn stillen können....und er hätte heute weniger gesundhtl. probleme. so ist zwischen uns sehr viel bindung und beziehung kaputt gegangen, die wir uns erst sehr mühsam wieder erarbeiten mussten und das über jahre hinweg. das würde ich gern anderen müttern ersparen.
einen termin bei einem guten osteopathen zu bekommen ist leider nicht von jetzt auf gleich möglich, sondern dauert schon eine weile. und was ist schon dabei. sie schaut drüber und wenn alles gut ist schön. gibt es durch die geburt blockaden werden die gelöst und auch gut. da habe ich nix verloren bei.
im übrigen war mein kia auch der meinung, die probleme meines sohnes wachsen sich aus. neee, haben sie nicht und ich musste mich mühsam durch hinweise und ratschläge kämpfen, bis ich hilfe fand. warum nicht einen tipp einfach weitergeben??

ich finde deinen ton da irgendwie nicht angebracht! sorry! wenn bei dir das alles problemlos ohne geht, dann gratulation, aber oft ist es das auch eben nicht.
Liebe Grüße Anni

mit Sternentochter Lilly 10/05, mit Bärchen 04/07 und Fröschlein 03/11 und Knöpfchen 06/14
roda
möchten wir nicht mehr missen
Beiträge: 252
Registriert: 25.12.2008, 08:43

Re: Ist Stillen so schwierig?

Beitrag von roda »

Ich hatte mir auch vor dem ersten Kind eine spontane ambulante entbindung ausgemalt und dachte, dass stillen ja gar nicht so schwer sein kann.
Leider kam es anders: 36 Stunden wehen und Kind trotzdem nicht im Becken,kaiserschnitt, Kind auf der neointensiv.
Dank Hormonchaos, sorge ums Kind und frischem Bauchschnitt kann man da seine Interessen (kein Schnuller, keine Flasche) nur sehr begrenzt durchsetzen, da man ja nicht die ganze Zeit neben dem Bettchen stehen kann und darf.

Ich hab mich lange Zeit als Versager gefühlt, weil ich meinen Ansprüchen nicht gerecht werden konnte, aber zum Glück ist aus meinem Sohn trotzdem was geworden.

Beim zweiten wusste ich besser, was ich will und was nicht, aber ich war auch besser auf Probleme vorbereitet und nur mäßig enttäuscht, als ich wieder nicht spontan entbinden konnte.

Gesendet von meinem GT-I8190 mit Tapatalk
Benutzeravatar
Nana
ist mit Leidenschaft dabei
Beiträge: 890
Registriert: 25.11.2013, 20:49
Wohnort: Österreich

Re: Ist Stillen so schwierig?

Beitrag von Nana »

ich hätte den osteopathen-Termin auch lieber früher als als später gehabt! nicht unbedingt wegen dem stillen, sondern dem schreien

was ich noch anmerken möchte (ich hab ehrlich gesagt nicht den ganzen thread gelesen):
viel Erfahrung habe ich ja noch nicht, aber schon gemerkt, dass das stillen auch plötzlich wieder schwieriger werden KANN, obwohl man das Gefühl hat, dass es jetzt reibungslos läuft. in Leos kurzem leben hatten wir bisher schon gute und schwierige still-phasen. ich war schon mal kurz davor, abzustillen. durch gute Beratung und aufbauende Worte ab ich diese Phasen zum Glück durchgestaanden :)
Mit Löwenbär 7/2013
Und Pünktchen 8/2018
NicolemitSimon
Herzlich Willkommen
Beiträge: 9
Registriert: 05.02.2013, 22:05

Re: Ist Stillen so schwierig?

Beitrag von NicolemitSimon »

Wir waren auch beim Osteopathen und auch, wenn alles ok war, würde ich es wieder tun. Es war einfach ein gutes Gefühl, dass wir haben einen Grund mehr ausgeschlossen, warum es nicht so gut mit dem Stillen geklappt hat...

Ich hatte zwar Probleme, weil mein Sohn nicht so kräftig getrunken hat und wir nicht gut angelegt haben, aber ich hatte viel Glück und Unterstützung. Ich war in einem still- und babyfreundlichem Krankenhaus, hatte eine tolle Hebamme und Stillberaterin und eine große Portion Selbstvertrauen, dass wir Stillen können.

Ich habe mich vorher nicht informiert, sondern naiv geglaubt, dass das so klappt. Umgekehrt wußte ich auch nichts von all den möglichen Problemen und habe mich dadurch nicht verunsichern und ablenken lassen.
Mir hat geholfen, dass ich nur auf mich und mein Kind geschaut habe und nur auf das reagiert habe, was für uns passte. So hat mein Sohn nur sehr langsam zugenommen, aber war dabei gut drauf unddas Stillen klappte ja auch langsam besser und wir hatten eine entspannte Hebamme und Kinderärztin, die keinen Druck machten. So konnte ich auch entspannt bleiben. Die Hebamme hat mich mit Hilfsmitteln (Lansinoh, MamKompressen oder so?, Stillhütchen, Milchpumpe) versorgt, was enorm wichtig war, so konnten wir alles mal ausprobieren und gerade, weil ich so unvorbereitet war, war es toll, dass ich mich im Wochenbett nicht informieren musste. Ich konnte mich ganz auf mein Baby und unsere Bindung, Stillbeziehung und meine Erholung konzentrieren.

Als Vorbereitung würde ich daher: ein gutes Krankenhaus / Geburtshaus, eine gute Hebamme und die Telefonnummer einer Stillberaterin oder direkt den Kontakt zu einem Still-Treff empfehlen.

LG,
Nicole
Liebe Grüße von
Nicole mit Simon (*05/2012)
Bild Bild
Antworten

Zurück zu „Stillforum“