So, ich mag auch noch dazusenfen
Wir stillen jetzt ein Jahr und vier Tage. Meine Brüste sind in dee Schwangerschaft von 75B auf etwa 85D gewachsen. Heute kann ich beide Größen nicht mehr tragen, bin jetzt etwa bei 80C.
Den Milcheinschuß hab ich gemerkt, aber nicht besonders schmerzhaft, obwohl die Brüste dann ein paar Tage echt riesig waren. Ich hatte da vom Drogeriemarkt günstige StillBHs in 85D gekauft, das war ok.
Zu Beginn hat mir das Stillen, vor allem das Ansaugen sehr weh getan. Im KH hatte ich meist Tränen in den Augen und musste in ein Kissen beißen oder auf meinen Oberschenkel schlagen, um es auszuhalten. Leider hat mir dort aber niemand im (still- und babyfreundlichen) KH geholfen. Hier also eine deutliche Stimme für den Vorabkontakt zu einer guten Stillberaterin. Ohne meinen Dickkopf würd ich heute wahrscheinlich nicht mehr stillen - ich wollte es so sehr.
Nach einiger Zeit geht der Ansaugschmerz aber weg und heute (mit meinem SUT-Wissen) denke ich, dass Leos Technik einfach nicht so gut ist. Ich wusste „damals” aber auch nicht, worauf ich achten muss und die Hebi war da keine große Hilft, die hat nach ein paar Tagen einen Schnuller vorgeschlagen...
Auf jeden Fall war es bei uns so, dass sich nach etwa drei, vier Wochen alles eingespielt hatte. Ich konnte (und kann) mein Kind leicht beruhigen, hab seitdem keinerlei Schmerzen mehr und muss nicht mit Fläschchen und Zubehör hantieren (kenn mich da auch überhaupt nicht aus). Sind wir unterwegs, ist es egal wie lange wir bleiben, Leo ist immer versorgt.
Seit geraumer Zeit ist er auch gerne länger bei Papa, isst und trinkt bei ihm und freut sich, wenn ich wiederkomme

Zu Anfang wäre das undenkbar gewesen, aber dank einem Zahnarztmarathon als Leo 6Monate war, klappt das super.
Geclustert hat Leo abends die ersten drei Monate und dann immer zwei, drei Tage im Wachstumsschub. Aber ich hab mir dann immer gesagt, er hätte auch ein Schreibaby sein können, das rumgetragen werden muss. Ohne Clusterphase hab ich hier einen Schnelltrinker, der in höchstes 10 Minuten satt ist und lieber wieder die Welt entdecken möchte.
So viel zu uns, ich wünsch dir alles Gute

Probier das Stillen doch einfach aus, abstillen kannst du jederzeit. Wobei man sich schon klar machen muss, dass es zu Anfang am „schlimmsten” ist. Ich hab jetzt schon öfter von anderen Mamas gehört, wieso ich mir das immer noch „antue” und dann kam raus, dass sie nach ein, zwei Monaten abgestillt haben. Die wirklichen Vorteile was Bequemlichkeit, Unabhängigkeit und Kosten

angeht, kommen erst mit der Zeit.
Und wenn ich sehe, was manche alles mitschleppen müssen. Ich pack schon immer ne Windel und Feuchtrücher in die Handtasche und fertig. Früher war da noch ne Mullwindel und Stilleinlagen dabei, aber das brauch ich heute nicht mehr extra

Und du hast mit drei Kindern bestimmt jede Menge zu schleppen, oder?
Ich wünsch dir, dass du eine gute Entscheidung finden kannst, die zu dir und deiner Familie passt
