Das habe ich mich auch manchmal gefragt. Aber bei uns hat es sich echt bezahlt gemacht, so lange zu warten und auf seine signale zu hören. Unser großer wollte lange nicht zu anderen leuten, auch omas etc. Irgendwann, da war er schon über ein jahr, war es plötzlich kein problem mehr. Ganz ohne drängen und Versuche. Seitdem ist es super unkompliziert, omas, opas, tanten, onkels... wenn ich ihn frage, ob es ok ist, wenn er kurz bei xy bleibt oder xy mit ihm raus geht oder hn ins bett bringt - alles kein problem. Ich glaube, er hat einfach im ersten jahr so viel sicherheit und vertrauen getankt, dass er sich so sicher fühlt...Marlio hat geschrieben:Oder ob wir selber schuld dran sind, weil wir ihn Anfangs kaum aus der Hand gegeben haben, bei Geburtstagen usw. mit Tragehilfe ankamen und er so die Erfahrung nicht machen konnte... Wir haben an dem Punkt nach unserem GEfühl gehandelt und das war, dass das Baby die ersten 8 Wochen zu den Eltern gehört.
Von entspannten und unentspannten Babies
Moderator: Giraeffchen
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Traglingsmama
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Re: Von entspannten und unentspannten Babies
Mit der Kleinen (02/2020), der Mittleren (02/2013), dem Großen (03/2011) und * (2010)
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Re: Von entspannten und unentspannten Babies
also, wenn ich hier lese, dass manche babies bzw kinder mit zwei jahren immernoch viel herumgetragen werden möchten und so "anstrengend" sind wie jetzt, dann bekomme ich ja bammel. möchte nämlich auch ein zweites kind haben und das überlebe ich ja nicht *schmunzel*.
ich habe den verdacht, dass kleinmomo viel auf dem arm sein will, weil er sich alleine noch nicht wirklich gut fortbewegen kann. spätestens, wenn er laufen kann wird es hoffentlich besser. er ist nämlich leider nicht verschmust und will auf dem arm nur kucken oder wohin getragen werden um etwas anzufassen normalerweise.
ich habe den verdacht, dass kleinmomo viel auf dem arm sein will, weil er sich alleine noch nicht wirklich gut fortbewegen kann. spätestens, wenn er laufen kann wird es hoffentlich besser. er ist nämlich leider nicht verschmust und will auf dem arm nur kucken oder wohin getragen werden um etwas anzufassen normalerweise.
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ummyunus
Re: Von entspannten und unentspannten Babies
Gemein, oder? Da wollen sie die ganze Zeit auf den Arm, aber kuscheln - nö! Bei uns fängt das allerdings gerade an mit kuscheln wollen, und dafür krabbelt er dann auch ganz gern mal allein rum. Vielleicht macht dir das ja Hoffnung... 
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Re: Von entspannten und unentspannten Babies
also ich habe auch die hoffnung, dass es besser wird, wenn er krabbeln kann. aber es wird immer mehr was er will. früher war er mit sitzen auf dem schoß zufrieden, nun will er immer mehr stehen. ich will aber nicht, dass er das tut, weil er das ja noch nicht von alleine kann...will immer mehr als er kann.
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Re: Von entspannten und unentspannten Babies
Ich lese hier gespannt mit
.
Das faszinierende ist ja, dass Minibär sich am liebsten mit Sachen beschäftig, die eigentlich nicht so gut, bzw gar nicht für ihn geeignet sind (Fernbedienungen, Katzenstreu...) und wenn man ihn das dann abnimmt, wird er ungehalten. Ich hab dabei aber manchmal das Gefühl, die Babysachen interessieren ihn nicht wirklich. Oder ich hab noch nicht das richtige Spielzeug gefunden...
Hm, wegen extrem quengeligen Kind nicht in ne Spielgruppe zu gehen, kann ich leider irgendwie verstehen. Mir ging es beim RüBi-Kurs so. Wenn er zu Kursbeginn nicht ausgeschlafen war, war er richtig schlecht drauf und das hat mich tierisch unter Druck gesetzt. Er lies sich ja auch überhaupt nicht ablegen. Das war schon sehr stressig für mich. Jetzt, wo er älter ist und sowohl körperlich mehr kann, als auch länger wachbleiben kann, ist das viiiieel angenehmer! Allerdings, gebe ich ihn in ner Spielgruppe ja nicht ab, sondern bleibe bei ihm...(wobei das auch nicht viel geholfen hätte, wenn er müde ist.)
Ich verstehe auch nicht, warum Kinder immer funktionieren müssen. Gestern war Minibär nach nem Schläfen richtig gut drauf und Oma meinte, dass letztes mal Minibär so quängelig war. Ja, das lag aber daran, dass er da eben nicht geschlafen hatte
. Manche können sich einfach nicht in die Kinder hineinversetzen, bzw. versuchen gar nicht erst sie zu verstehen...
Das faszinierende ist ja, dass Minibär sich am liebsten mit Sachen beschäftig, die eigentlich nicht so gut, bzw gar nicht für ihn geeignet sind (Fernbedienungen, Katzenstreu...) und wenn man ihn das dann abnimmt, wird er ungehalten. Ich hab dabei aber manchmal das Gefühl, die Babysachen interessieren ihn nicht wirklich. Oder ich hab noch nicht das richtige Spielzeug gefunden...
Hm, wegen extrem quengeligen Kind nicht in ne Spielgruppe zu gehen, kann ich leider irgendwie verstehen. Mir ging es beim RüBi-Kurs so. Wenn er zu Kursbeginn nicht ausgeschlafen war, war er richtig schlecht drauf und das hat mich tierisch unter Druck gesetzt. Er lies sich ja auch überhaupt nicht ablegen. Das war schon sehr stressig für mich. Jetzt, wo er älter ist und sowohl körperlich mehr kann, als auch länger wachbleiben kann, ist das viiiieel angenehmer! Allerdings, gebe ich ihn in ner Spielgruppe ja nicht ab, sondern bleibe bei ihm...(wobei das auch nicht viel geholfen hätte, wenn er müde ist.)
Ich verstehe auch nicht, warum Kinder immer funktionieren müssen. Gestern war Minibär nach nem Schläfen richtig gut drauf und Oma meinte, dass letztes mal Minibär so quängelig war. Ja, das lag aber daran, dass er da eben nicht geschlafen hatte
- Sabbermäuschen
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Re: Von entspannten und unentspannten Babies
Zu früh abgeschickt
Minibär ist es ja gewohnt, dass ich bestmöglichst auf seine Bedürfnisse eingehe und wenn ich das dann eben mal nicht kann, versteht er nicht wieso und wird dann ungehalten. Das sehen dann eben viele als verwöhnt an, was mich wiederum ärgert. Wie gesagt, er versteht es eben nicht und kann daher keine "Rücksicht" auf mich nehmen und bleibt ruhig. Aber das sind einfach zwei verschiedene sichtweisen.
Minibär ist es ja gewohnt, dass ich bestmöglichst auf seine Bedürfnisse eingehe und wenn ich das dann eben mal nicht kann, versteht er nicht wieso und wird dann ungehalten. Das sehen dann eben viele als verwöhnt an, was mich wiederum ärgert. Wie gesagt, er versteht es eben nicht und kann daher keine "Rücksicht" auf mich nehmen und bleibt ruhig. Aber das sind einfach zwei verschiedene sichtweisen.
- Marlio
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Re: Von entspannten und unentspannten Babies
Sabbermäuschen, der Ansatz ist gut, ein Gedanke in die Richtung kam mir gestern auch. Vielleicht sind unsere Kinder wirklich deshalb so fordernd, weil sie es einfach kennen, dass wir auf sie eingehen. Andere Kinder haben vielleicht schon verinnerlicht, dass auf sie keine Rücksicht genommen wird und melden ihre Bedürfnisse daher einfach viel weniger an.
Unsere Variante ist da zwar anstrengender, aber für unsere Kinder sicherlich die angenehmerere (schreibt man das so
).
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Unser Blubberchen kam am 26.11.12 zur Welt - "Wir lieben Dich weit inniger, als Licht und Luft und Freiheit!"
Wenn ein Kind...
-kritisiert wird, lernt es zu verurteilen. -angefeindet wird, lernt es zu kämpfen. -verspottet wird, lernt es schüchtern zu sein. -beschämt wird, lernt es sich schuldig zu fühlen.
-verstanden und toleriert wird, lernt es geduldig zu sein. -ermutigt wird, lernt es sich selbst zu vertrauen. -gelobt wird, lernt es sich selbst zu schätzen. -gerecht behandelt wird, lernt es gerecht zu sein. -geborgen lebt, lernt es zu vertrauen. -anerkannt wird, lernt es sich selbst zu mögen. -in Freundschaft angenommen wird, lernt es in der Welt Liebe zu finden.
(Text über dem Eingang einer tibetischen Schule)
Wenn ein Kind...
-kritisiert wird, lernt es zu verurteilen. -angefeindet wird, lernt es zu kämpfen. -verspottet wird, lernt es schüchtern zu sein. -beschämt wird, lernt es sich schuldig zu fühlen.
-verstanden und toleriert wird, lernt es geduldig zu sein. -ermutigt wird, lernt es sich selbst zu vertrauen. -gelobt wird, lernt es sich selbst zu schätzen. -gerecht behandelt wird, lernt es gerecht zu sein. -geborgen lebt, lernt es zu vertrauen. -anerkannt wird, lernt es sich selbst zu mögen. -in Freundschaft angenommen wird, lernt es in der Welt Liebe zu finden.
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Re: Von entspannten und unentspannten Babies
also ich muss schon wieder sagen, das ist ja wie bei uns. kleinmomo spielt auch am liebsten mit dingen, die für ihn fast zu gefährlich sind oder nicht geeignet, wo ich also sehr aufpassen muss. bsp ein teil von der heizung, alles wo ein kabel dran ist, fensterhebel (da muss ich ihn dann die ganze zeit halten, anstrengend), duschkabel, wasserhahn, aber nicht das wasser....Sabbermäuschen hat geschrieben:Ich lese hier gespannt mit.
Das faszinierende ist ja, dass Minibär sich am liebsten mit Sachen beschäftig, die eigentlich nicht so gut, bzw gar nicht für ihn geeignet sind (Fernbedienungen, Katzenstreu...) und wenn man ihn das dann abnimmt, wird er ungehalten. Ich hab dabei aber manchmal das Gefühl, die Babysachen interessieren ihn nicht wirklich. Oder ich hab noch nicht das richtige Spielzeug gefunden...
Hm, wegen extrem quengeligen Kind nicht in ne Spielgruppe zu gehen, kann ich leider irgendwie verstehen. Mir ging es beim RüBi-Kurs so. Wenn er zu Kursbeginn nicht ausgeschlafen war, war er richtig schlecht drauf und das hat mich tierisch unter Druck gesetzt. Er lies sich ja auch überhaupt nicht ablegen. Das war schon sehr stressig für mich. Jetzt, wo er älter ist und sowohl körperlich mehr kann, als auch länger wachbleiben kann, ist das viiiieel angenehmer! Allerdings, gebe ich ihn in ner Spielgruppe ja nicht ab, sondern bleibe bei ihm...(wobei das auch nicht viel geholfen hätte, wenn er müde ist.)
Ich verstehe auch nicht, warum Kinder immer funktionieren müssen. Gestern war Minibär nach nem Schläfen richtig gut drauf und Oma meinte, dass letztes mal Minibär so quängelig war. Ja, das lag aber daran, dass er da eben nicht geschlafen hatte. Manche können sich einfach nicht in die Kinder hineinversetzen, bzw. versuchen gar nicht erst sie zu verstehen...
unsere offenen babygruppen sind auch immer zu seiner schlafenszeit und da lässt er sich auch nicht ablegen. ist sehr anstrengend für mich, für ihn sicher auch
wenn ich ihn unendlich tragen könnte, so von den 10 wachstunden 9 stunden, dann wäre es gut. ich trage ihn ja schon ca 5 stunden, aber ist immernoch nicht genug....oder wenn ich keinen schlaf bräuchte, weil er stündlich etwas braucht.
ich habe das gefühl, er wollte noch nie "baby" sein. sondern immer aufrecht gehalten werden, alles mitbekommen, alles anfassen...
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Re: Von entspannten und unentspannten Babies
also in letzter zeit waren wir abends unterwegs und kleinmomo hat ca eine stunde in der trage geschlafen, war dann um 20:30 wieder wach. und jedes mal, vielleicht ist das ja DIE lösung
, war er bis 23h putzmunter und hat alleine das zimmer erkundet. total abend/nachtaktiv und super drauf, wie sonst die ganzen tage nicht, nur die abende nach dem nickerchen.
wenn wir zu hause gewesen wären, hätte er ab 20h geschlafen.
wenn wir zu hause gewesen wären, hätte er ab 20h geschlafen.
- Sabbermäuschen
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Re: Von entspannten und unentspannten Babies
Ja, dass kenn ich! Wir sind gestern noch mal unten durch die Baustelle gelaufen und man hat richtig gemerkt, wie interessiert er war! Am liebsten hätte er alles angefasst und untersucht. Man konnte ihn kaum halten. Da hätte er bestimmt auch mal das krabbeln geübt! Er will partou nicht krabbeln üben, sondern setzt sich gleich hin und meckert wenn er nirgends drankommtMomoHerbstauge hat geschrieben: ich habe das gefühl, er wollte noch nie "baby" sein. sondern immer aufrecht gehalten werden, alles mitbekommen, alles anfassen...

