Clarakind wird noch gestillt - manchmal nervt es mich aber, wie oft sie noch kommt.
Sie schläft im Familienbett - aber ich habe schon manches Mal gedacht, in ihrem Bettchen hätte sie mehr Platz (und ich auch).
Clarakind wird getragen - und im Kiwa spazieren gefahren.
Wir essen gesund - aber Kindelein hatte durchaus schon Kontakt zu Zucker.
Sie hat Bioklamotten - und welche vom Aldi.
Und so ist es in Ordnung für uns hier und wenn jemand seinem Kind noch keinen Zucker geben möchte oder nur Ökoklamotten verwenden möchte, dann finde ich das ebenso legitim wie dauerhaft den Kiwa zu benutzen oder die Flasche zu geben. Nix davon hat nämlich etwas damit zu tun, ob man sein Kind liebt oder nicht.
So, und zum Thema: Als ich das Clarakind mal außerhalb stillte, kam auch ein ca. Dreijähriger und wollte wissen, was wir da tun. Er war selbst gestillt worden bis er anderthalb war, hatte aber keine jüngeren Geschwister oder Babies im Bekanntenkreis und es war gerade erst Frühling geworden, d.h. zumindest im letzten halben Jahr hatte er draußen keine stillenden Frauen sehen können. Ich fand`s jetzt irgendwie nicht besonders, dass er das spannend fand. Zumal ich durchaus auch schon Kinder gesehen habe, die Fläschchengeben spannend fanden. Oder überhaupt irgendwas. Tatsächlich haben sich am Freitag im KiGa zwei Mädchen vor mir aufgebaut und fanden es höchst interessant und bemerkenswert, dass ich ein Buch lese. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die beiden Bücher kennen...



