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Vom zu füttern wieder weg kommen?

Verfasst: 07.06.2012, 10:03
von CarpeDiem
Läuft weiterhin super. Katharina arbeitet sich an die 6kg ran. Ich habe gestern nur 2 Tabletten genommen, merke das es gut läuft.

Habe mir angewöhnt, Katharina einfach zwischendrin mal anzulegen, auch wenn sie nicht zwingend Hunger anmeldet, trinkt dann durchaus ein paar Schluck oder mehr. Dass scheint die Produktion gut angeregt zu haben :)


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Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Verfasst: 07.06.2012, 10:43
von daisy
Hallo,

toll, dass es bei euch so gut läuft. Das freut mich sehr und ist mir auch Ermutigung für unsere Situation -:)

Liebe Grüsse

Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Verfasst: 08.06.2012, 12:57
von CarpeDiem
Danke. Ja ich bin jeden Tag aufs neue froh drüber. Nehm seit einigen Tagen nun schon nur noch 2 Tabletten am Tag und das geht weiterhin gut. Ich drück Dir die Daumen, dass es bei Dir mit Domperidon auch auf Dauer einen ähnlichen Erfolg bringt, wie bei uns.

Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Verfasst: 10.06.2012, 11:19
von CarpeDiem
Ich schleiche nun das Domperidon aus. Ab heute nur noch eine Tablette. Mir wird die Gefahr des Milchstaus aktuell zu groß. Die Brust läuft Nachts öfters aus und fühlt sich knotig an. Außerdem wollen wir evtl. bald schon schauen in Richtung zweites Baby und ich möchte in der Schwangerschaft kein Domperidon nehmen.

Denk ich kann nun bald auch ohne Hilfsmittel Domperidon stillen und es war die richtige Entscheidung es damit zu versuchen, dass der Erfolg so schnell und gut eintritt, hab ich vorher nicht mal zu hoffen gewagt.

Nächstes WE geht es für 2 Wochen nach Berlin und ich bin so froh, dass ich da einfach normal unterwegs stillen kann und nicht mehr meinen halben Haushalt mit schleppen muss.

Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Verfasst: 13.06.2012, 20:23
von CarpeDiem
Da war ich bis vorhin noch so stolz und nun das :cry: :cry:

Ich musste vorhin was nachgeben wieder, nicht arg viel, aber immerhin etwas. Da das auftauen von MuMi zu lange gedauert hätte, gab es Industriemilch.

Ursachen vermute ich in:

* meinem grippalen Infekt (ist zum Glück wieder am abklingen)
* Reduzierung von Domperidon (wir wollen wieder anfangen zu hibbeln und ich möchte das vorher ausgeschlichen haben, außerdem spannt die Brust und in der Nacht hab ich teilweise knotige Stellen in der Brust)
* anstehende Mens (merke schon die Vorboten), müsste innerhalb der nächsten Tage auftauchen
* Katharina hat sich bei mir wohl angesteckt und kann daher nicht so gut trinken, weil das Vakuum fehlt beim trinken bzw. sie schlecht durch die Nase atmen kann. Versuche schon alles um die Nase frei zu kriegen

Nun meine Frage, kann ich mit der Beikost auch unkonventionell anfangen? Klassisch ist ja der Mittagsbrei. Bei mir ist ja eher so gewesen, dass gegen Abend die Milch nicht mehr so reichte. Daher würde ich eher mit dem GOB anfangen wollen. Sie wird morgen 4. Monate alt. Lieber würde ich ihr Beikost als Industriemilch geben. Meiner Meinung nach ist sie reif für Beikost.

* Sie kann gestützt sitzen, sowohl auf dem Arm, als in der Wippe, wenn diese hochgestellt ist
* sie macht Kaubewegungen, wenn sie uns beim Essen beobachtet
* jeder Bissen wird uns in den Mund gestarrt
* hab ihr mal nen Salatblatt gegeben und sie hat es direkt zum Mund geführt (nur der Schnuller war im Weg)
* ab morgen ist sie 4. Monate alt und kommt in den 5. Monat (Dienstag war sie 17. Wochen alt)

Danke Julia schon mal im voraus

Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Verfasst: 13.06.2012, 20:37
von jusl
Ach, das ist doch kein Beinbruch. Infekte bei Dir und beim Baby - dass da das Stillen etwas leidet, ist gaaanz normal. (Normalerweise hat dies halt keine besonderen Folgen; bei Eurer speziellen Vorgeschichte ist es aber überhaupt gar nicht verwunderlich, dass Ihr dann vorübergehend wieder etwas zufüttern musstet.)

Es ist möglich, einem Baby ab 4 Monaten spezielle Baby-Schonkost anzubieten. Allerdings ist es wirklich sinnvoll, damit zu warten, bis das Baby beikostreif ist. Beikostreife erkennst Du letztlich daran, dass Dein Baby das Stück Kartoffel oder Banane, das Du ihm in den Mund oder in die Hand gibst, ISST. Einfach aufisst. Wenn das Essen allerdings gleich retour kommen sollte, dann ist es eigentlich noch zu früh, und künstliche Säuglingsmilch wäre dann besser geeignet. (Wenn Du demnächst wieder schwanger wirst, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem starken Rückgang der Milchbildung zu rechnen. In diesem Fall wäre Dein Baby ohnehin noch bzw. wieder auf künstliche Säuglingsmilch angewiesen.)
Am besten liest Du Dich selbst ein - schau mal in unsere Grundinfo Beikosteinführung; da findest Du alles Wichtige auf einen Blick.

LG und gute Besserung,
Julia

Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Verfasst: 13.06.2012, 20:50
von CarpeDiem
Danke für die schnelle Antwort. Also einfach weiter machen wie bisher und wenn wir beide wieder fit sind, spielt es sich hoffentlich wieder ein. Bis dahin muss ich eben was zu geben. Nützt ja nichts. Und wie die Milch reagieren wird, wenn ich schwanger bin, werde ich dann ja sehen.

AW: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Verfasst: 09.07.2012, 22:44
von Mia81
Huhu, na wie läuft es mittlerweile? Bin grad über den Thread gestolpert und hoffe euch gehts gut :-)

Fehler sind der Worterkennung und Autokorrektur zu verdanken, sorry! Send from mobile :-)

Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Verfasst: 12.07.2012, 19:34
von CarpeDiem
Leider habe ich mittlerweile abgestillt, damit aber meinen Frieden geschlossen. Durch das Domperidon war meine Milchproduktion quasi rund um die Uhr. Was dazu geführt hat, dass ich morgens mit extrem schmerzenden Brüsten mit harten Stellen wach geworden bin. Katharina hat Nachts nur einmal was gewollt, auch öfters durchgeschlafen. Dann hab ich das Domperidon reduziert um das Problem in der Nacht in den Griff zu bekommen. Dabei hab ich gemerkt, dass mich das stillen schlichtweg auffrisst. Ich hab Unmengen gegessen, war total kaputt.

Ich hatte hier ja geschrieben und bereits einen Tag später mussten wir wieder mal eben 500ml zu füttern. Ich denk einfach, meine Brust hat es auf Dauer einfach nicht geschafft. Ich hab innerhalb weniger Tage abgestillt ohne Milchstau oä es wirkte eher so, als sei mein Körper froh drüber. Die 2 Wochen des voll stillen dank Domperidon war für mich eine Art Abschied.

Wir haben auch mit Beikost angefangen und sie isst mit totaler Begeisterung, verträgt es auch super.