ani81 hat geschrieben:Claudi hat geschrieben:ani81 hat geschrieben:
2. geholfen hat es noch niemanden, denn selbst wenn ein kind ein unerwünschtes verhalten durch gewalt (Klapps, schreien lassen....) lässt, hat es sich nicht weiterentwickelt, nicht verstanden, begriffen..........
Kannst du mir da mal einen weiteren Ansatz nennen..eine Quelle, oder so? Ich finde den Ansatz sehr interessant, kann das aber so für mich nicht weiterspinnen, was du mit nicht weiterentwickeln nicht verstehen meinst.
Ich meine das dann in die Richtung was es mit dem inneren Kind eines Erwachsenen macht...die Konsequenz sozusagen.

Der Ansatz komt aus mir sozusagen....
als Erzieherin habe ich (und sammle immer) fachwissen, erfahrungen und das wichtigste mein bauchgefühl. Mein erziehungsstil möchte kindern helfen sich weiterzuentwickeln und zwar aus ihrem selbst herraus das heißt
1. solange nur der "erwachsene" ein problem mit dem "verhalten" eines kindes hat und nicht, dass kind selbst erkennt das es andere bessere schönere leichtere wege( sicht erwaschsener, gesellschaft....) gibt. wird es ´sein verhalten auch nicht ändern können/wollen. was natürlich nicht heißt dass man mit dem kind nicht in kommunikation (welche art entwicklungsabhängig) treten kann um seinen standpunkt, wunsch, verbesserungsvorschlag näher zu bringen, an due hand nehmen könnte man dies nennen (im gegensatzt zu ich ziehe, zerre oder trage)
2.wenn das kind bereit ist sein verhalten zu verändern also bereit ist den nächsten entwicklungschritt zu gehen, eben sich weiterzuentwickeln macht man sich mit dem kind auf lösungssuche, "handelt" kompromisse aus...
denn passiert das nicht sondern wir zuehen, zerren und tragen dann passiert das andere was ich beschrieben habe man kan durch gewalt in ihren verschiedenbsten formen (ignorieren des Kindes und seine bédürfnisse, anschreien, liebesentzug, weiteres mag ich mir gar nicht ausmalen...)
eine Verhaltensänderrung bei kindern erzwingen. doch diese wird nie von daue´r sein und hat eben nicht mit weiterentwicklung zu tun im gegenteil bereits erlernte verhaltensweisen auf anderen gebieten können rückschritte gemacht werden, da das kind versucht sich dort ersatzbefriedigung ersatz liebe ersatzverständnis zu holen.
beispiel:
das kind hat seinen "akku" mit die mama liebt mich geht nie weg lässt mich nicht alleine noch nicht vollständig aufgeladen
erkennbar kann dies vor allem an trennungsschwierigkeiten sein
die mutter wünscht sich/ erwartet aber das sich das kind jetzt besser trennen kann
trennt es mit gewalt, druck, zwang...
ein akku der nicht vollständig geladen wurde entleert sich dementsprechend immer schneller!!!
die mutter verhält sich also kontraproduktiv, achtet auf ihre entwicklungsuhr ihren wunsch, doch ohne die bereitschaft des kindes ist eine entwicklung nicht möglich...
die veränderung schon: irgendwann wird das kind aufgeben und damit leben lernen das sein urvertrauen nicht oder nicht vollständig vorhanden ist
schläft dann alleine ein- aber nicht weil es sich sicher ist aufgehoben zu sein ohne die mutter zu sehen sondern weil es erafhren hat alles weinen, all die verzewiflung sind umsonst
es kommt keiner.......
@ claudi hoffe meine ergüsse nützen was

Der Geburtsbericht wurde hier glaub ich schon verlinkt ein paar Seiten vorher.
Deine Erklärung sind plausibel

allerdings habe ich für mich und das was ich wollte meinen roten Faden verloren, aber ich finde ihn schon wieder, da bin ich mir sicher.
Du hast noch mal schön beschrieben, wie wichtig es ist, nicht über Kinder zu bestimmen, sondern sie zu begleiten, ihnen Hilfestellungen zu geben.
Du schreibst das Kinder durch Erfahrungen lernen und sich weiterentwickeln, das ist ja auch ganz plausibel, jeder Mensch, jedes Kind wächst durch Erfahrungen, durch selbst getane Schritte, die ihm zugetraut werden.
Wird nur über das Kind bestimmt...dann wird es nicht ernst genommen, sondern einfach übergangen und hat nicht die Chance sich zu entwickeln weil es nicht selbst lernen darf.----Es blaibt irgendwo in der Entwicklung stehen, fühlt sich womöglich unsicher, verunsichert, und ja irgendwann dann auch mutlos und resigniert...es hat ja eh keinen Sinn

. Es hat kein Vertrauen in sich weil das Urvertrauen ihm nicht richtig mitgegeben wurde.
Ich habe deine Worte nun mal für mich nochmals zusammengefasst.
Nehmen wir an, du hast nun einen Erwachsenen vor dir, der als Kind diese Erfahrungen gemacht hat, das er nun antriebslos ist, sich ungeliebt fühlt, resigniert, weil er denkt, niemand hat mich gestützt wenn ich ihn brauchte.
Das scheinen ja Konsequenzen zu sein, die durch ferbern entstehen, weil es ja eine Art Missachtung ist.
Dieser Erwachsene hat dann vielleicht Verhaltensweisen die ich beschrieben habe.
Wie würdest du dann vorschlagen ihm zu helfen?
Ich finde das sehr interessant, und denke das es viele Möglichkeiten gibt in der Psychologie, stelle mir aber vor das es ein langer Weg ist, solche Urängste oder getriggerte Fehleinschätzungen des eigenen Ichs zu beheben.
Hoffe du hast mich jetzt auch verstanden
