grosse Sorgen beim Stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Thinkpink
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Re: grosse Sorgen beim Stillen

Beitrag von Thinkpink »

@leila:
kann ich mal nachfragen, wegen dem zungenbändchen. es würde aber nicht erklären, warum es teilweise so gut gegangen ist.

@sabsi:
ok, dann gehe ich wohl doch noch zum osteopathen. wäre schon eher gegangen, wenn ich wüsste wo ich der grosse in der zeit unterbringen kann... kiss habe ich ja erwähnt bei der KIÄ (übrigens auch beim chiro), die tatsächlich nicht viel mehr als die augenbrauen hochzog... dachte halt zuviel machen sei auch nicht gut, denn bei der chiropraktikerin waren wir ja bereits und die meinte sie habe das mit der schiefen kopfhaltung wieder hinbekommen...
wegen dem öfteren ansetzen. ok, ich werde deinen rat befolgen und das nochmals versuchen. weisst du es ist nur so schwierig, weil er so oft schreit, dann schreit er an der brust noch mehr und verschluckt sich noch mehr, darum denke ich sei es kontraproduktiv. nicht nur das mehr im magen ist, auch das er noch mehr gelegenheit hat, sich zu verschlucken und sich so kaum erholen kann. ausserdem, wenn er so oft bricht nach dem stillen (bevor er bricht, weint er), dachte ich sei ihm wirklich nicht geholfen, ihn öfters anzulegen. es ist schwierig auch ein zufriedenes kind anzulegen, weil es kaum an der brust wieder losschreit. verstehst du?
aber nun mal eine pos. nachricht. heute in der früh um fünf habe ich ihn an die brust genommen und er hat sehr, sehr gut getrunken! da kam natürlich viel fliessende milch und die 2-3 mal, wo er sich löste und stöhnte hat er gleich daraufhin gefürzelt. also war das der grund für das bisschen unruhige trinken... er hat übrigens auch sofort losgetrunken, hatte also keinerlei anzeichen von saugverwirrung.
Leila
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Re: grosse Sorgen beim Stillen

Beitrag von Leila »

Hey, toll, dass du ein positives Erlebnis hattest! Ich hab noch ne idee wegen dem schreien! hast du ihn schon mal gepuckt? viele junge babies vermissen die begrenzung aus dem mutterleib... meine tochter spuckt auch häufig nach dem stillen, da hat sie einfach zu viel luft im bauch. teilweise rieche ich abends wie ein gut gereifter schweizer käse... *örks* :mrgreen: Ich weiß, wie schwierig das ist, ein schreiendes kind anzulegen. hast du schon mal die Stillposition gewechselt? fußballhaltung z.b. meine maus mag nicht immer in der selben position stillen. oder im liegen? vielleicht tuts ihm dann nicht so weh?

Lieben gruß

Anja
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jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel.
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und eine Zeit für das Sterben." Kohelet

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courage to change the things I can,
and wisdom to know the difference." Reinhold Niebuhr
rucola
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Re: grosse Sorgen beim Stillen

Beitrag von rucola »

Thinkpink hat geschrieben:@leila:
ach so. :lol: flatulex hab ich! nützt aber gar nichts... leider... ausserdem find ich es nicht so toll, dass die babys schon so viel süssstoffe in dem alter abbekommen... ok, wenns wenigsten nützen würde...

dann sind es keine blaehungen. entschaeumer wirken gegen zuviel luft im bauch - immer.

vielleicht hat er jetzt schon eine saugverwirrung. aber das ist ja nicht wirklich das hauptproblem. sonst hätte ich ja nicht mit pumpen angefangen.
und wie ich immer und immer wieder hier zu erklären versuche (sorry), einem baby mit koliken darf man nicht stündlich die brust anbieten.

das ist nicht richtig. "koliken" sind keine klar umrissene diagnose und kinder weinen aus den unterschiedlichsten gruenden - ein zuverlaessiger grund ist meistens das stillbeduerfnis. die alte geschichte mit der frischen und anverdauten milch kann man getrost auf den muellhaufen der geschichte werfen, da ist nichts wahres dran.

das ist ein teufelskreis aus dem er dann nicht mehr rauskommt. die koliken werden so immer schlimmer... darum hab ich mich fürs stündliche abpumpen entschieden. es geht ihm und seiner verdauung um ein vielfaches besser, wenn er nach einer mahlzeit ein paar stunden "ruhe" hat... er verweigerte die brust auch schon vor der flasche, wenn er keinen hunger hatte. nuckeln an der brust tut er einzig wenn er an der brust eingeschlafen ist, was leider durch unsere probleme kaum mehr vorkam.

ja ich weiss, bei meinem grösseren hielten die schmerzen leider auch länger an. eigentlich wurde es sorgar erst wirklich gut, nach dem ich abgestillt habe... :roll:
ich wuerde beinahe denken, das ihr in erster linie ein "kommunikationsproblem" habt. da waere emotionelle erste hilfe eine moeglichkeit: http://www.eeh-schweiz.ch/
evtl hat dein kind auch noch probleme, die sich mit einer osteopathischen oder cranio sakral behandlung loesen lassen.

es scheint mir, als waert ihr da in einen teufelskreis reingeraten, aus dem ihr ganz alleine einfach nicht mehr rauskommt.
"I think that a lot of women wean "early" simply because their doctor told them to, or told them all the health benefits were gone, or told them they were doing it only for their own pleasure. I have no problem with any decision any mother makes from a position of full and complete knowledge of what is normal and natural for humans and what the consequences may be of weaning at that age. I don't personally care if women breastfeed for any length of time. I do object to people making decisions based on faulty information, incomplete information, etc."
-Kathy Dettwyler-
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prinzesschenmama
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Re: grosse Sorgen beim Stillen

Beitrag von prinzesschenmama »

puh, hier wurde ja wieder ne menge geschrieben, leider komm ich grd nicvht dazu, alles zu lesen, daher falls ich jemandfe3n wieder hole- bitte überlesen :oops:
B ei sabsi kann ich mich and en ersten post anschließen...
hm.. was mir sonst noch einfallt- ich denke, Deine Milchmenge oder Milchfluss ist nicht das Problem, ich vermute viel eher, dass da durch evtl. eine Unsicherheit durch das schreien irgendwas falsch gelaufen ist bei eurer stillbeziehung. ich könnte mir eher vortsellen, dass dein Kleiner jetzt eine Saugverwirrung hat, weil er ja den schnuller bekam und nun die Flascfhe. Nein ich verteufel den Schnuller nicht, M. hat auch einen. das Problem ist aber, es gibt halt Kinder, die zwischen Schnluuer , Flasche,etc hin und her wechslen können und denen das nichts macht. aber es gibt eben auch welche, die damit die Saugtechnik an der Brust verlernen, das weiß man leider vorher nicht.
da kannst du auch noch so einen "freundlichen" sauger nehmen, es ist eben ein künsdtlicher Sauer. da gehts nicht in erster Linie um ein kleines trinkloch, damit die Milch langsam fließt, sonder vielmehr um die völlig andere Saugtechnik!

Und zu den Koliken- es mag sein,d ass Dein Kleiner wirklich bauchweh hat, aber die ansicht, dass "neue auf unverdaute " milch schädlich wäre, ist mittlerweile überholt :wink:
Meist schreien die kinder auch aus anderen Gründen (es sei denn sie haben wirklich eine Unverträglichkeit!), schlucken dabei luft und bekommen daraufhin Bauchweh, was natürlich zu weiterem schreien führt.

Wie ist es denn wenn du ihn im Halbschlaf anlegst? Wenn er sich noch nicht ganz in Rage geschrien hat? Viele Kinder können nicht andocken, solange sie noch so aufgeregt sind.
mit Mario 12.3.2000;*P.N.(2.`08) im Herzen; Clara Luna *13.12.2008 und Merlin Gabriel *18.7.2010- gestillt, getragen, Familienbett und seit 4/12 auch mit gebarftem Hund ;-)
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prinzesschenmama
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Re: grosse Sorgen beim Stillen

Beitrag von prinzesschenmama »

achja, noch vergessen- ich finde sabsis beitrag sachlich und überhaupt nicht unangebracht. scheint mir eher so, als wärst du jetzt schon so im stress, dass du das alles nicht hören magst.
und natürlich gibts mütter, die ein viel schreiendes kind "aushalten" müssen- Clara wollte z.b nie einen. :wink: also, wenns der sache dienlich ist, würd ich mir schon überlegen, ob ich nicht besser drauf verzichte.
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Thinkpink
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Re: grosse Sorgen beim Stillen

Beitrag von Thinkpink »

@prinzesschenmama:
auf was verzichte?
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Re: grosse Sorgen beim Stillen

Beitrag von Thinkpink »

@rucola:
natürlich sind es blähungen! man sieht ja die luft im bauch, das viele aufstossen und fürzeln. ich würde keine sekunde daran zweifeln, nur weil er auf ein medi halt nicht so reagiert wie vielleicht andere. aber ich könnte dir dutzende frauen nennen, die mir sagten, dass das bei ihnen auch nichts half. also warum sollte ich ihn mit künstl. süssstoffen und konservierungsstoffen vollstopfen...

@prinzessinenmama:
mir schein, dass ihr mich immer noch nicht genau verstanden zu haben. ich habe ihn wirklich stündlich angelegt. er war also oft nicht in rage und wollte dennoch nichts von der brust und weinte los, als ich ihn andocken wollte. auch wenn er zuvor zufrieden war. bot ich ihm den schnuller an, wurde er seelig. also für mich def. nicht das problem, dass er zuwenig gestillt werden darf. ich kann ihn ja nicht zwingen.
von wegen unangebrachten beiträgen. finde der forum soll ja dazu da sein jemanden zu ermuntern und nicht andersrum. verunsichert bin ich nun viel mehr als bevor ich den beitrag hier eröffnete.
kommunikationsschwierigkeiten ist auch so ein wort... komisch nur, dass mir gestern in meiner weiterbildung alle sagten, wir seien so ein gutes team...
und eine saugverwirrung hat er meines erachtens def. nicht. morgens dockt er sich immer problemlos an und saugt wie ein weltmeister und ist danach seelig. er dockt sich halt lieber erst an, wenn er wirklich hunger hat.
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Re: grosse Sorgen beim Stillen

Beitrag von jusl »

Liebe Thinkpink,

ich kann Dir Deine Sorgen um Dein Baby gut nachfühlen - und es ist wahrlich keine leichte Aufgabe, ein schreiendes Baby und die sonstigen Anforderungen des Alltags inklusive Geschwister unter einen Hut zu bringen.

Es kann sowohl hilfreich als auch verwirrend sein, in einem Thread wie diesem sooo viele unterschiedliche Infos, Hinweise und Tipps zu bekommen (und dazu noch Mutmaßungen und Ferndiagnosen, die man in der Tat recht leicht als unangemessene Kritik auffassen kann...). Jedenfalls scheinen mir jetzt v.a. allem zwei Dinge sinnvoll:

* Vertrau Deinem Gefühl. Wenn Du das Gefühl hast, die wahre Ursache des vielen Schreiens wurde noch nicht gefunden, dann zögere nicht, weiter danach zu suchen (Impulse dazu findest Du ja zahlreich in diesem Thread). Wenn Du das Gefühl hast, die Ursache bereits zu kennen (z.B. Blähungen durch häufiges Trinken), dann verlass Dich darauf.
* Setze Prioritäten. Wenn Du zu dem Schluss kommst, dass es Deinem Baby mit Flaschenfütterung alle vier Stunden besser geht, dann kann dies Grund genug sein, auch so weiterzumachen. Künstliche Sauger incl Schnuller wirken sich häufig negativ auf das Stillverhalten junger Babys aus, das weißt Du ja bereits, aber wenn Du keine Möglichkeit siehst, auf Schnuller und Flaschen zu verzichten bzw. gute Gründe siehst, sie weiterhin anzubieten, dann ist das eben so.

Kurz: Du brauchst Dich hier wirklich nicht zu rechtfertigen. Du bist die Mutter Deines Kindes, und damit Expertin und Instanz. Du hast in diesem Thread ja ausdrücklich um Tipps und Meinungen gebeten und auch sehr viel Input bekommen - wenn Du findest, dass einige der Ideen mancher Userinnen hier gar nicht auf Euch passen, dann reicht es doch, kurz zu schreiben: "Danke für Deine Idee/Hinweise/Info - aber das passt nicht zu unserer Situation." Und wenn Du irgendwann noch weitere Fragen hast, Info oder Ideen brauchst, wirst Du hier (wieder) Leute finden, die sich ernsthaft bemühen, Euch zu helfen. :wink:

LG und alles Gute!
Julia
Thinkpink
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Re: grosse Sorgen beim Stillen

Beitrag von Thinkpink »

Liebe Jusl

Herzlichen Dank für deinen Beitrag. Der hat mir wirklich Mut gemacht und mich bestärkt, mehr auf meine Instinkte zu vertrauen. Ich wollte wirklich nicht auf die Flasche umsteigen und habe dies erst getan, als ich keinen Ausweg mehr fand. Mit der Spritze oder dem Löffelchen schluckt er auch zuviel Luft, weil er da nicht wie mit der Flasche ein Vakum machen kann. Er hat def. um meilenweit viel weniger Krämpfe, seit er die Flasche nimmt. Ich bin zwar traurig, weil es damit besser geht aber glücklich, dass es IHM besser geht. Und wenn es ihm besser geht, geht es mir wiederum auch besser. Ich hatte einfach angst, dass durch das wehemente weinen an der Brust die Milch zurück geht, dem wollte ich mit dem pumpen und so füttern entgegenwirken.
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prinzesschenmama
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Re: grosse Sorgen beim Stillen

Beitrag von prinzesschenmama »

Thinkpink hat geschrieben:@prinzesschenmama:
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