Tja, Nähe zum Vater ist eben nicht so hoch angesehen oder wird nicht als gleichwertig oder zumindest als wichtig anerkannt. Leider.Maren hat geschrieben:Und was glaubst Du, wie wir Frauen, die wir arbeiten, uns fühlen, wenn uns zuviel Emanzipation oder falsch verstandene Emanzipation unterstellt wird?
Übrigens hab ich angefangen zu arbeiten, als Felix 7 Monate alt war, danach hatte mein Mann 7 Monate Elternzeit. Und ich habe abgepumpt - gerne - und dann gestillt, wenn ich zuhause war. Das tu ich jetzt seit 2 1/2 Jahren und ein Ende ist erst einmal nicht in Sicht.
Ich fühl mich auch nicht besonders gut dabei, wenn man mir unterstellt, dass ich meinem Baby etwas Wichtiges (nämlich die Nähe zu mir als Mutter) vorenthalte, wenn ich arbeiten gehe, mir dabei den Hintern aufreiße, um abzupumpen, zuhause zu Stillen und jede freie Minute mit meinem Kind zu verbringen.
Komisch, ich hab mich so gut wie nie vor Männern für mein Lebensmodell verteidigen müssen, immer nur vor Frauen... Irgendwie ist die Emanzipation bei manchen Männern eher angekommen...
Bleibt man zuhause, ist man "Heimchen am Herd", "abhängig", geht man arbeiten, ist man "Rabenmutter".
Irgendwie macht man immer alles falsch....

