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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 20.04.2017, 21:48
von conil
Hallo,
mein Sohn ist 5 Monate alt und hat eine kuhmilchallergie, ansonsten alles gut. Ich habe genug Milch, er trinkt alle 2-3 Stunden und ist danach ordentlich satt. Gewichtszunahme habe ich länger nicht kontrolliert, ist aber denke ich in Ordnung. Er leidet praktisch permanent unter Bronchitis.
Jetzt zu meiner Frage: er macht sehr wenig pipi. Wir kommen nachts mit einer totsbots bamboozle ohne Einlage locker aus (von ca 20.00-7.00uhr) und auch tagsüber Wechsel ich die Windel bei Stuhlgang oder weil ich denke man müsste ihn mal wickeln. Theoretisch kämen wir mit 2 mullwindeln locker über den Tag (heute aus versehen mal ausprobiert). Die waren beide nichtmal komplett nass.
Bevor wir die kuhmilchallergie festgestellt hatten, hatte er lange Durchfall und davor war er noch so klein...also kann ich nichts über Veränderungen sagen... ist das ok so?

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 21.04.2017, 09:04
von RedsMama
ynnetch hat geschrieben:RedsMama, sie beschwert sich nicht und will immer noch häufig an die Brust. Zu Beginn der Schwangerschaft hatten wir eine ganz schlimme Clusterphase in der Nacht über mehrere Wochen. Da habe ich mich schon gefragt, ob sie versucht zu bestellen. Geklappt hat es fürchte ich nicht. Aber momentan wirkt sie nicht unzufrieden auf mich, es gab auch nie Andocken-Abdocken-Weinen oder so.

Ich bin Ende Dezember schwanger geworden, Anfang Januar war ich eine Nacht allein weg. Da habe ich sowohl abends als auch morgens über 100 ml abgepumpt. Ende März war ich noch mal ne Nacht unterwegs, da kam beim Pumpen kaum was. Am zweiten Abend hatte ich einen fiesen Milchstau (es ist also noch was da!), aber viel war es nicht. Klar kriegt Schnuppsi mehr raus als jede Pumpe, aber trotzdem.

Jod würde mich auch interessieren, ich stille seit 21 Monaten und supplementiere nichts... außer jetzt wieder durch Folio in der Schwangerschaft.
Danke, ynnetch! Das macht mir Mut :)

Ich habe Jod auch nicht supplementiert (auf Rat der unfähige HÄ wegen Unterfunktion der Schilddrüse). Jetzt bekomme ich von Nuclearmediziner (auf Nachfrage wegen des Threads hier) der Hinweis, ich soll 200microgr pro tag einnehmen. Meine Fragen: ist es nicht zuviel? Und hätte das Kind unter der Nichtsupplementierung gelitten, kann man das merken? Wenn ja, wie?

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 21.04.2017, 09:25
von Zööö
Bei mir wurde das auch nicht angesprochen, dass ich was nehmen sollte, beide Hebammen meinten auch Folio wäre nicht nötig, als ich nachfragte

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 21.04.2017, 09:26
von Zööö
Also, wenn man stillt

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 21.04.2017, 09:28
von Mondenkind
Zööö hat geschrieben:Bei mir wurde das auch nicht angesprochen, dass ich was nehmen sollte, beide Hebammen meinten auch Folio wäre nicht nötig, als ich nachfragte

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Ob man Nahrungsergänzungsmittel nach dem Gießkannenprinzip verteilen sollte, ist ja auch diskutabel. Aber die offizielle Empfehlung lautet so, als Hebamme sollte man die kennen.

Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 21.04.2017, 09:33
von magicstella
So jetzt würde ich gerne mal wissen was ich als nahrungsergänzung auf alle Fälle nehmen sollte.
Ich Stille nun auch schon 15 Wochen und will nix falsch machen. Zu mir hat niemand überhaupt was wegen Ergänzungsmittel gesagt.

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 21.04.2017, 09:39
von Zööö
Nimmt man das dann echt die ganze Stillzeit? Dann hätte ich ja die letzten drei Jahre durchgängig was nehmen müssen...

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 21.04.2017, 09:47
von Reisende
Meine Frauenärztin hat gesagt, dass wenn man kein Jod einnimmt, man einen Kropf entwickeln kann, weil die Schilddrüse das kompensiert. Sie meinte, sie kenne viele Frauen, bei denen der Kropf von Kind zu Kind größer werde.
Von negativen Auswirkungen auf das Kind hat sie nichts gesagt. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Körper den Nährstoffspiegel so optimal es geht in der Muttermilch aufbaut.
Von Eisen habe ich das zum Beispiel schon gelesen. Auch wenn die Mutter schon ein Mangel hat, ist der Eisenwert in der Muttermilch noch ideal fürs Kind.
Ich habe zu Anfang Jodtabletten genommen, es aber in den letzten Wochen oder sogar Monaten schleifen lassen. Mein Sohn ist unheimlich schnell in seiner Entwicklung und ich kann keine negativen Auswirkungen erkennen. Ich werde jetzt aber wieder anfangen die Tabletten zu nehmen. Danke für die Erinnerung!

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 21.04.2017, 09:48
von Dorkas
Wahrscheinlich steht es schon irgendwo, aber ich finde es leider nicht:
Die Empfehlung der WHO lautet ja, 6 Monate voll zu stillen.
Mein Baby ist jetzt 5 Monate alt, und weder er noch ich haben derzeit das Bedürfnis, ihm Beikost zu geben.
Ich weiß, dass das in einem Monat schon anders aussehen kann, aber gibt es eine Empfehlung, ab wann _spätestens_ mit Beikost gestartet werden sollte? (Stichworte Nährstoffversorgung, Allergieprävention)

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 21.04.2017, 09:49
von Reisende
ps: hier kann man sich zu dem Thema noch informieren:
http://jodmangel.de