kati88 hat geschrieben:Danke für eure Antworten!
Blueberrey, lt. meinem Hautarzt könnte aber der verzehr von. Ziegenmilch und Schafmilch kreuzallergien auslösen. Er hat auch gesagt warum,aber ich weiß es nicht mehr....
Bei DM habe ich veganes Nutella gefunden. Das schmeckt toll! Dann habe ich den reisdrink von DM mitgenommen. Den finde ich pur okay. Aber Milch ist es halt nicht.... Denke ich werde damit backen. Kann mir nicht vorstellen das an Müsli zu schütten oder gar als Kakao zu trinken.
Es ist vor allem emotional eine Herausforderung. Man denkt plötzlich an all die Sachen die man nicht mehr essen darf und das zieht einen unglaublich runter.... Käsekuchen, Sahnesosen, Buttermilchsuppe, Puddingbrezel und andere leckere Dinge vom Bäcker....
Vegane Schokolade habe ich derweil zu häufig entdeckt, aber der Preis ist beachtlich.
Hallo Kati,
wir haben hier ein Kind mit MIlcheiweißallergie, die Asthmaanfälle auslöst. Seit wir auf Milch weitgehend verzichten, haben wir keinen Hustenanfälle mehr. Schafmilch scheint hier nicht zu funktionieren. Wenn man auf Casein allergisch reagiert, fallen auch alle anderen Tierischen weg. Reagiert man nur auf MOlkenprotein, ist Ziegen/Schafmilch eine Alternative. Was hier übrigens sehr gut geht, ist Butter. Da ist praktisch kein Eiweiß drin. Angeblich geht Sahne auch ganz gut, evt. verdünnt zum Kochen/Backen. Das vermeiden wir allerdings, höchstens Sahneeis mal als Ausnahme funktioniert ohne Hustenanfall.
Zum Backen und für Müsli nehmen wir Getreidemilch (v. a. Hafer- und Reismilch). Ich selbst finde Hafer- und Reismilch mit Müsli wirklich lecker, nur Kaffee finde ich ohne Kuhmilch schwer erträglich. Daher mein Mitgefühl, wenn Du das nicht mehr darfst.
Beim Bäcker versuchen wir nicht dogmatisch zu sein: Käse-, Quark- und Puddingzeug gibt es nicht, aber wenn in irgendeinem Kuchen mal ein bisschen Milch drin ist, wird das bisher ganz gut vertragen. Vielleicht findest Du da auch einen Weg, mit dem Du gesundheitlich und genusstechnisch gut klar kommst. Schokolade gibt es dunkle ohne Milchpulver von Linst, die hier gut vertragen wird. Im Bioladen außerdem vegane.
Nach nun 3,5 Monaten finde ich, dass zu Hause die Einschränkungen sich im Rahmen halten. Wir haben unser Kochverhalten ein wenig umgestellt, Aufläufe gab es erst gar nicht und auch jetzt wenig, weil Béchamelsauce mit Hafermilch irgendwie nicht so funktioniert, wie ich will und der Käse uns fehlt. Aber das meiste andere kann man gut kochen / ersetzen. Pizza schmeckt z. B. auch gut ohne Mozzarella, wenn Sauce und Belag aromatisch sind. Nudeln gibt es halt nur noch ohne Käse. Wir kochen viel asiatisch und haben uns zwei vegane Kochbücher gekauft, um ein paar neue Ideen zu bekommen, zumal mein Mann weitgehend fleischlos isst und die typische vegetarische Küche doch sehr milch- und käselastig ist.
Die Lebensqualität, die wir mit heute gesundem, beschwerde- und medikamentenfreien Kind haben, wiegen die paar Einschränkungen alle mal auf - ich wünsche Dir das gleiche! Noch ein Hinweis - bei unserer Tochter tauchen die Beschwerden 24 bis 48 h nach dem Milchverzehr auf. Das ist zwar nicht so häufig, aber eben auch nicht sooo selten. Aber man muss es wissen, um einen Zusammenhang herstellen zu können, was man verträgt und was nicht.