ihren "einfallsreichtum" was die wortwahl betrifft, finde ich auch nicht gerade berauschend. mich hat auch schon angefangen zu nerven, daß die zähne ständig "entblöst" werden, dabei kann man sie doch z bsp auch einfach nur zeigen oder blitzen lassen oder von mir aus blecken.
was ich am schreibstil mag, ist der humor und diese frische, die einem das lesen leicht machen. leider muß ich mich dir anschließen, was das lesen anspruchsvoller bücher betrifft. seit mein sohn auf der welt ist, bekomme ich sowas nicht mehr auf die reihe. ich hab letztens sogar "das stille mädchen" von peter hoeg zur seite gelegt, weil ich irgendwann draufgekommen bin, daß es nicht reicht, die sprache schön zu finden, sondern daß man auch ein klein wenig was von der handlung verstehen sollte. das problem hab ich bei s. meyer immerhin nicht.
ich hab auch keinen vergleich mit anderen vampirromanen, denn ich hab nicht einmal dracula gelesen, das thema (fantasy überhaupt) ist normalerweise überhaupt nicht mein ding, aber ich bin sehr froh, daß ich mich hier habe mitreißen lassen, denn ich hab mich echt schon lange nicht mehr so von einem buch fesseln lassen.
ich liebe und leide, fühle mich jung und lebendig, da mach ich mir wegen dem stil keine großen sorgen. es ist ein teeniebuch und mir reicht es, wenn ich mich inmitten meines alltags wieder so fühlen darf.