danke für deine Rückmeldung. Manchmal fällt es mir schwer Geduld zu haben und Vertrauen in den Prozess
Die letzten drei Abende war mein Kleiner immer sehr unruhig beim Stillen, die Brüste gefühlt leer getrunken und ich kurz davor ihm noch eine große Portion Pre anzurühren, will ich denke er hat noch Hunger.
Der erste Gedanke ist immer, für Milch reicht nicht, mein Baby muss hungern.
Bisher bin ich aber standhaft geblieben. Auch die Waage bleibt im Schrank wenn nicht gerade Wiegetag ist.
Rechts habe ich zumindest weniger Milch würde ich vermuten. Die Brust ist auch oft kleiner als die linke, fühlt sich nie so prall an und wenn ich beide Brüste massiere, kommt dort weniger Milch raus und ich habe mein Baby dort auch noch nie so deutlich schlucken gehört wie links. Manchmal nutze ich die rechte Brust auch, wenn ich den Eindruck habe er will nur nuckeln ohne Milch und schimpft an der linken Brust, weil dort noch zu viel läuft.
Bei Baby Nummer 1 habe ich die letzten 1,5 Jahre auch nur mit links gestillt, weil es rechts immer schwierig war.
Die 100 ml Pre kommen in mindestens drei Stilleinheiten ins Kind, meist zwischen 10 und 17 Uhr (weil ich dann etwas mehr Ruhe habe, wenn sie Große im Kindergarten oder beschäftigt ist).
Zuletzt gab es auch viele Tage an denen ich 5 bis 6 Versuche gebraucht habe, um auf die Menge zu kommen (dann auch später am Abend). Daher hab ich das BES zuletzt auch mal früher zugeschaltet, manchmal noch vor der linken Brust. Macht aber ja auch nicht so richtig Sinn
An Tagen an denen es schon beim ersten BES Versuch schlecht läuft, mache ich manchmal auch 70 ml Pre ins BES in der Hoffnung, dass wir die vorherigen Versuche kompensieren können. Manchmal trinkt er dann auch 40-50 ml am Stück, aber sehr selten. Meist schütte ich dann doch wieder den Großteil weg.
Deswegen verstehe ich nicht so richtig, warum die Zunahme nicht größer ist.
Bei meiner Großen war es ähnlich, ich bin das Zufüttern bis zur Beikost nicht los geworden. Dachte immer ich bekomme sie nicht satt, weil ihre Gewichtszunahme ohne Pre immer zu wenig war. Mit Einführung der Beikost über ich dann das Domperidon und die Pre ausgeschlichen. Sie hat dann wirklich gut gegessen und ich habe noch 1,5 Jahre links gestillt, aber ihre Gewichtszunahme hat sich nicht verändert. Sie isst auch heute noch sehr gut und ist trotzdem schlank.
Ich bin froh, wenn ich mit meinem Kleinen ins Beikostalter komme. Mit dem Stillen als Hauptnahrungsquelle verbindet mich eine Hassliebe. Ich will das unbedingt, aber entspannt ist das auch nicht
VG
VG