Film Elternschule im Kino

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Springerle
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Springerle »

Ich habe gehört, dass es wohl noch nen anderen Trailer gibt? Ich habe auch nur einen angeschaut der nicht so schlimm war (lag vielleicht auch dran, dass ich wegen schlafendem Kind lautlos geschaut hab).
Kann jemand mal nen Link posten? Oder geht das nicht?
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EliseG
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von EliseG »

Einfach direkt bei youtube eingeben. Da gibts tatsächlich zwei vobei der von Renz-Polster gepostete nicht so arg ist. Der andere hats aber durchaus in sich muss ich sagen.
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Linda81
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Linda81 »

Ich finde nur noch den "sanfteren" Trailer online?
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Mera
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Mera »

Ich finde immer nur denselben bei YT. Mal paar Sekunden länger, mal kürzer...ein Link wäre vllt doch hilfreich
LG, Mera
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Seelentattoo »

Ich habe mir aufgrund dieses Threads hier auch den Trailer angeschaut. Ich finde ihn grausam und furchtbar. Daher habe ich den Inhalt auch so an YouTube gemeldet.
Die Petition habe ich ebenfalls unterschrieben.

Wie kann man das als Eltern seinen Kindern antun? Muss man da total verzweifelt und überfordert sein?
Auch die Mutter, die meinte, wenn ihre Tochter so bleibt, kommt sie in ein Heim. Wie kommt man zu solchen Aussagen? Was muss da alles schiefgegangen sein? Wo fehlt da die Unterstützung (nein, nicht das was an der Klinik abgeht, das ist GEWALT an Kindern).
Renz- Polster fand ich da wie gewohnt stark in seinen Aussagen.
Und jetzt geh ich gucken, wie ich auf YT kommentieren kann, um dort ein negatives Feedback zu lassen.
Den Psychologen fand ich extrem unsympathisch. Dem würde ich auch kein Tier zur Behandlung überlassen.
Der Titel müsste lauten „Elternschule: wie man es nicht macht“.
Mit Mann, drei Bonuskindern (*97, *04, *07) und drei Kindern (*12, *16, *18) sowie unserem Sternchen fest im Herzen (05/11)
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von EliseG »

Oh sorry, ich hatte da wohl beim ersteren die Werbung vom BR im Kopf, da ist auch der Trailer mit drinnen, aber eben nur Ausschnittsweise. Dafür umso gruseliger was da sonst so gesprochen wird. (und passend zum Thema unreflektiertes Wiedergeben *rotwerd*)

Aber ich muss gestehen, gestern als ich den Trailer zum ersten Mal ansah, fand ich es gar nicht ganz so arg. Jetzt, nachdem ich die Kommentare rundherum gelesen habe, seh ich das schon sehr viel differenzierter. Und ich persönlich bin sowieso beim Thema Essen und Zwang sehr, sehr sensibel. Diese Stigmatisierung von kindlichem Verhalten ist schon .... wow. Ein Kind in ein Gitterbett zu stecken und alleine zu lassen ist ja nix neues, aber dass das Festhalten der Hände zum Essen reinzwingen wieder kommt.....

Und ja, auch ich sehe da durchaus auch eine Paralelle zur Tagespolitik. Meine Hoffnung ist aber, dass die Jungwähler durchaus anders zu orientieren scheinen.
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pikpetit
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von pikpetit »

Ich persönlich kann den Trailer schon ertragen und finde da die Berichte, sowie die Website der Klinik (auf der von Kindern geschrieben wird, die beim schlafen/füttern/etc "Probleme machen" weitaus schlimmer/ aussagekräftiger.

Ich werd ihn mir auch ansehen, hauptsächlich weil der Psychologe anwesend sein wird und ich da neben elterlicher Empörung auch sehr viele fachliche Fragen hätte, auf deren Antwort ich sehr gespannt bin (im Sinne von: wie zur Hölle rechtfertigt er das). Dass da Geld fließt ist blöd, aber wenn es "gut" läuft, schüttelt es Kliniken, die so "arbeiten", vor allem die gezeigte, ordentlich durch und hoffentlich sieht dann jeder deren "Hilfe" als das, was sie ist und sie können so nicht weitermachen. Daher hoffe ich auf viele kritische Stimmen, nicht nur von Eltern, sondern auch von allen Berufsgruppen, die in irgend einer Form mit Kindern arbeiten. Deshalb habe und werde ich auch die Petition gegen den Film nicht unterschreiben

Hinschauen halte ich für etwas Gutes, wenn es auch nur ansatzweise Richtung Kindesmisshandlung geht. Wenn im Film das gezeigt wird, was überall diskutiert wird, unterschreiben ich allerdings gerne eine Klage/Petition/was auch immer gegen die Klinik und den Psychologen. Allein der Trailer ist für mich allerdings nicht sooo eindeutig (wobei ich auch immer nur den einen finde)
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Himbeere78 »

pikpetit hat geschrieben: 16.10.2018, 22:04 Ich persönlich kann den Trailer schon ertragen und finde da die Berichte, sowie die Website der Klinik (auf der von Kindern geschrieben wird, die beim schlafen/füttern/etc "Probleme machen" weitaus schlimmer/ aussagekräftiger.

Ich werd ihn mir auch ansehen, hauptsächlich weil der Psychologe anwesend sein wird und ich da neben elterlicher Empörung auch sehr viele fachliche Fragen hätte, auf deren Antwort ich sehr gespannt bin (im Sinne von: wie zur Hölle rechtfertigt er das). Dass da Geld fließt ist blöd, aber wenn es "gut" läuft, schüttelt es Kliniken, die so "arbeiten", vor allem die gezeigte, ordentlich durch und hoffentlich sieht dann jeder deren "Hilfe" als das, was sie ist und sie können so nicht weitermachen. Daher hoffe ich auf viele kritische Stimmen, nicht nur von Eltern, sondern auch von allen Berufsgruppen, die in irgend einer Form mit Kindern arbeiten. Deshalb habe und werde ich auch die Petition gegen den Film nicht unterschreiben

Hinschauen halte ich für etwas Gutes, wenn es auch nur ansatzweise Richtung Kindesmisshandlung geht. Wenn im Film das gezeigt wird, was überall diskutiert wird, unterschreiben ich allerdings gerne eine Klage/Petition/was auch immer gegen die Klinik und den Psychologen. Allein der Trailer ist für mich allerdings nicht sooo eindeutig (wobei ich auch immer nur den einen finde)
In welchem Kino/Stadt ist der Psychologe denn?
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Leila »

Ich habe jetzt auch nur den "harmloseren" Trailer gesehen. Was ich, neben den wenigen gezigten Ausschnitten aus dem Film, erschreckend fand, war an die Reaktionen der Zuschauer. Ist denen eigentlich bewusst, dass es da Eltern in Ausnahmesituationen gezeigt werden? Das diese Familien einen langen Weg hinter sich haben, bevor sie dort hin gehen? Das hat für mich etwas von zur Schau stellen von Kindern, die hilflos sind und nach Hilfe schreien, und diese werden als "allgemeine Erziehungstipps" verkauft. Warum haben die Jugendämter diesen Film zugelassen? In dem offenbar offensichtlich Gewalt an den Kindern ausgeübt wird?
Diese Kinder werden älter. Sie sind irgendwann Jugendliche und Erwachsene. Und haben dieses Stigma, in diesem Film vorgeführt worden zu sein. Das macht mich fassungslos.
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010

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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Leila »

Dort wird gezeigt, wie man Kinder bricht. Das macht mich so traurig und wütend. Ich würde am liebsten alle Angestellten das Personal in diesem Film einer ähnlichen Behandlung aussetzen. Einfach weil ich es kann. Was anderes ist das doch nicht. Ich habe den Kommentar von Renz-polster gelesen und fand das sehr treffend. Eine Magesonde legen ohne ausreichende Sedierung vergleicht er mit Waterboarding. Das finde ich sehr treffend. Ich bin sehr froh, dass dieser Film hier in der Stadt nirgendwo gezeigt wird.
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010

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