Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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posy
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von posy »

Sehr gut, dass Ihr diese Rückmeldung vom Kinderarzt habt.

Die Buchempfehlung würde ich ignorieren, die Schreiambulanz könnte man mal probieren - das ist allerdings sehr unterschiedlich, wie das gehandhabt wird.
Wann war der Termin im ZEPP? Schaffst du das bis dahin? Es ist ja doch alles sehr anstrengend für dich und das zehrt, auch wenn man die Liebe zu Deinem Baby und deinen Stolz auf Dein aufgewecktes Kerlchen spüren kann.

Alles Gute für Euch!
Liebe Grüße von Nina mit dem großen (05/07), dem mittleren (10/09) und dem kleinen Tragling (2/2013)
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Kuriburi
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von Kuriburi »

Posy, bei der Schreiambulanz waren wir schon. Das hat uns nichts gebracht, das habe ich dem Arzt auch gesagt. Wir sollen einmal am Tag versuchen ihn mit Schnuller hinzulegen und ihn unabhängig von unseren Einschlafhilfen machen. Wie soll das gehen bei einem Baby das keinen Schnuller nimmt und bei Ablegen wenn er müde ist sofort anfängt zu weinen? Da kann ich ja gleich das besagte Buch kaufen.... so ist zumindest mein Eindruck. ICH kann das einfach nicht.
Der Termin beim ZEPP ist Ende nöchster Woche. Heute hatten wir (nach einem schrecklichen Einsvhlafen mit 30 min bitterlichem Weinen :( ) eine richtig gute Nacht. Ich weiß nur nicht ob es richtig sein kann ihn abends soooo lange weinen zu lassen. Ich habe Angst sein Vertrauen in mich damit zu zerstören. Er möchte so gerne an meine Brust und ich lasse ihn nicht weil ich weiß dass er so nicht wirklich einschläft. Das tut mir sooooo weh aber ich weiß auch gerade keinen anderen Weg. Das macht mich gerade traurig und ich hoffe dass ich diesbezüglich vom ZEPP eine Einschätzung bekomme.
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
pqr
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von pqr »

Hi

Als ich Dein Post gelesen habe, dachte ich, Du könntest ja einen Kompromiss machen.
Also z. B. 2-3 h Clusterfeeding oder bis Uhrzeit xy und dann in den Arm nehmen und weinen lassen.
Viele Grüße
pqr

pqr mit Mini 04/2015
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von pqr »

Also zum abendlichen Einschlafen.
Alles Gute für Euch.
Viele Grüße
pqr

pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
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Kuriburi
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von Kuriburi »

So in der Art dachte ich das auch schonmal. Also ich lasse ihn ja an der Brust einschlafen. Nur wenn er dann mehrfach sofort wieder wach wird (bislang leider immer) lasse ich ihn im Arm ausweinen. Ne gute Stunde hat er dann immer gestillt. Ich frage mich nur was für so ein Baby leichter zu verstehen bzw. zu akzeptieren ist. An der Brust einschlafen gibt es nicht oder aber es ist für einige Stunden erlaubt, dann nicht mehr. Weißt was ich meine?
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
Herbstmenschin
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von Herbstmenschin »

Ich lass dir mal einen Drücker da. Diese nächte, in denen es ein einziges An-Abdock-Gemecker gibt sind verflucht anstrengend. Irgendwann wurde es besser. Entweder ich habe Gestillt, versucht den richtigen Moment abzupassen, wenn sie eingeschlafen ist, abgedockt, auf den Bauch gedreht und manchmal noch sie geschaukelt oder bin auf dem Bett rumgehüpft, damit sie weiterschläft und nicht aufwacht. An manchen Tagen habe ich einen versuch gebraucht, an manchden 10. alternativ bin ich mit ihr im Tragetuch umhergehüpft, habe Kniebeugen mit ihr gemacht, bin treppen gelaufen. Irgendwann musste der Ausfallschritt nicht mehr ganz so groß sein, ich konnte normal rumlaufen und dann irgendwann in den Schaukelstuhl und weiter schaukeln. Wenn dass geklappt habe, hab ich mich ins bett gelegt, mit ihr noch im Tragetuch drin, ohne den Knoten zu lösen. Manchmal musste ich aufstehen und von vorne anfangen. Sie war in der Zeit dann meist von 4-6 Nachts noch mal wach und wollte Aktion.

Alles kann ich dir nicht mehr sagen, in der Zeit war zusätzlich die Trennung von ihrem Vater, ich weiss nicht mehr viel.

Ich hatte das gefühl, dass ihr langweilig ist, wenn wir viel unterwegs waren ist sie ganz lange friedlich im Kinderwagen gewesen, ich hatte ihr einen Ausguck gebastelt. Auf dem Rücken ohne was zu sehen ging keine 2 Wochen nach der geburt gut. Tragetasche raus, fellsack rein: vorne bei manchen kinderwägen gibt es eine art Fliegennetz und man kann einen Teil des Verdecks entfernen. Davor habe ich ein zerschnittenes Regenverdeck mittels Klettband montiert. Sie hat sich aufgestützt, vorne rausgeguckt und wenn sie müde war vielen die augen zu, sie ist zusammengesackt und hat geschlafen, so lange ich weitergelaufen bin. Und manchmal ist sie wieder hochgeschreckt und hat weiter rausgeguckt. Aber: sie war friedlich! (Kann auch gerne ein foto davon schicken)

Ich war wohl auch so ein kind, schon als neugeborene habe ich nie mehr als 8-10h am Tag geschlafen. Nach dem was meine Mutter erzählt hat war das für mich dann schon irgendwie "normal".

Ihr werdet gewiss schon alles mögliche ausprobiert haben, vielleicht ist ja was für euch neu. Ihr schafft das!
(Und dass ich nachts manchmal immer noch mit Kinderwagen durch die Wohnung fahre, weil ich zu fertig bin ihn raus zu tragen und nichts hilft erzähle ich lieber nicht. Das ist aber nur noch alle 1-2 Monate mal notwendig.)
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nido56
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von nido56 »

Kuriburi hat geschrieben:So in der Art dachte ich das auch schonmal. Also ich lasse ihn ja an der Brust einschlafen. Nur wenn er dann mehrfach sofort wieder wach wird (bislang leider immer) lasse ich ihn im Arm ausweinen. Ne gute Stunde hat er dann immer gestillt. Ich frage mich nur was für so ein Baby leichter zu verstehen bzw. zu akzeptieren ist. An der Brust einschlafen gibt es nicht oder aber es ist für einige Stunden erlaubt, dann nicht mehr. Weißt was ich meine?
Ich verstehe deine Unsicherheit und weiss selber nicht, was besser ist. Ich glaube, das haengt auch sehr vom Kind ab. Uebrigens faellt mir gerade ein, dass die - ansonsten SEHR pflegeleichte - Tochter meiner Freundin mal eine Phase hatte, in der sie ausschliesslich weinend und heftig im Arm geschaukelt einschlief (danach konnte man sie dann sogar ablegen und sie pennte stundenlang durch - Neid...). Also, bei manchen Babys geht das Einschlafen wohl - zumindest phasenweise - nicht anders.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von EhMibima »

nido56 hat geschrieben:
Kuriburi hat geschrieben:So in der Art dachte ich das auch schonmal. Also ich lasse ihn ja an der Brust einschlafen. Nur wenn er dann mehrfach sofort wieder wach wird (bislang leider immer) lasse ich ihn im Arm ausweinen. Ne gute Stunde hat er dann immer gestillt. Ich frage mich nur was für so ein Baby leichter zu verstehen bzw. zu akzeptieren ist. An der Brust einschlafen gibt es nicht oder aber es ist für einige Stunden erlaubt, dann nicht mehr. Weißt was ich meine?
Ich verstehe deine Unsicherheit und weiss selber nicht, was besser ist. Ich glaube, das haengt auch sehr vom Kind ab. Uebrigens faellt mir gerade ein, dass die - ansonsten SEHR pflegeleichte - Tochter meiner Freundin mal eine Phase hatte, in der sie ausschliesslich weinend und heftig im Arm geschaukelt einschlief (danach konnte man sie dann sogar ablegen und sie pennte stundenlang durch - Neid...). Also, bei manchen Babys geht das Einschlafen wohl - zumindest phasenweise - nicht anders.
So ähnlich schlief meine Kleine bis in den 10.Monat hinein ein. Puh, wenn ich dran denke wie anstrengend sie war, daß ich mit ihr manchmal in dem Alter noch auf dem Ball gehopst habe..uff..
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Kuriburi
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von Kuriburi »

Danke für eure lieben Antworten und Ideen. Wir hatten nun tatsächlich 2 (für unsere Umstände) richtig gute Nächte. In der ersten Nacht hat das Weiterschlafen mit Stillen nicht geklappt. Ich habe ihn dann in den Arm genommen und er hat sehr geweint, eine halbe Stunde lang. Das war sehr sehr traurig. (Hier ist es so, dass er wirklich sehr müde ist und nicht noch spielen möchte. Wenn ich ihn Anlege sind binnen 5 min die Augen zu.) Aber er hat die Nacht mit ca. 5x Stillen gut und recht ruhig geschlafen. Gestern Abend war ich alleine zu Hause. Ich stehe es nicht alleine Durch ihn so weinen zu sehen. Ich habe ihn also sehr lange stillen lassen. Das ging sehr ruhig ab. Ich bin dann darüber eingeschlafen und zu meiner Überraschung nachts mit einem friedlich schlummerndem Baby im Arm aufgewacht. :shock: Ohne andock- andock- Spielchen die ganze Nacht. Klar, wir haben wieder so 5x gestillt die Nacht und gegen Morgen wurde sein Schlaf immer unruhiger. Aber das sind ja schon Welten Unterschied zu den Tagen davor!! :) Ob es tatsächlich an dem homöopathischen Mittel lag das mir der Arzt gegeben hat? Ich werde das jetzt eine Woche lang geben und dann absetzen undä sehen was passiert.
Liebe Grüße und ich habe wirklich großen Respekt vor euch Frauen, die solch ein anspruchsvolles Kind bereits so liebevoll groß gezogen haben. :sling:
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
Serafin
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von Serafin »

Kann es sein, dass wenn er an und abdockt entweder pieseln muss oder nuckeln will ohne Milch? Das kann unserer nicht, wir geben ihm dann den kleinen Finger zum einschlafen.
kleiner Maulwurf 12/15
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