ist es ohne stillen leichter?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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mamoto
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von mamoto »

Mein Flaschenkind schläft noch bei uns und wird das auch noch einige Zeit (Jahre) tun. Allerdings haben wir eine Riesenliegefläche, er hat einen Meter für sich alleine zum kullern ;-)
EhMiwL

Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von EhMiwL »

Ja, hier liegen wir zu viert auf etwa 2,40x2m und wir hoffen ja, dass die Kinder bis zur Pupertät dann irgendwann ausziehen... :lol:
mamoto
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von mamoto »

Oh je. Wir haben jetzt 3m für drei und fürs Baby noch ein Bett dran... Kleiner dürfte es nicht sein. Mein Großer zog freiwillig aus als er großer Bruder wurde, war da aber ja auch schon 5.
luna24
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von luna24 »

Mein Sohn hat (ohne Schnuller) schon lange durchgeschlafen als er sich abgestillt hat. So genau weiß ich's gar nicht mehr, weil ich beim nächtlichen Stillen nie wirklich wach geworden bin (das war eher Selbstbedienung an der Milchtheke) und mich das nächtliche Stillen so auch nie gestört hat. Aber ich schätze so ca. mit einem Jahr hat er meistens nur noch einmal gestillt, wenn ich ins Bett gekommen bin und irgendwann dann nur noch zum Einschlafen und Aufwachen. Insofern war es bei uns definitiv mit Stillen leichter. Im Familienbett schläft er jetzt mit 6,5 immer noch - zu zweit auf 1,20m, wobei das halbe Bett leer ist - er rückt immer noch sofort auf... Aber mich stört das nicht - außer dass es beim Einschlafen manchmal schwierig ist die langen Beine so zu sortieren, dass für meine auch noch Platz bleibt...
suri
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von suri »

Ich habe drei Kinder zu bieten, die allesamt ab dem ersten Tag der Umstellung auf Flasche nahezu durchgeschlafen bzw sich so relevant weniger nachts gemeldet haben, dass meine Lebensqualität enorm gestiegen ist. Kind 1 und 2 habe ich gute 7 bzw 8 Monate gestillt, Kind 3 gute 19 Monate.
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Pupu
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von Pupu »

Lollo hat geschrieben:Liebe Eva,
warum sollten Flaschenkinder eher ausquartiert werden, den Zusammenhang verstehe ich nicht ganz?
Ich bin zwar nicht Eva, denke mir aber, dass das Schlafen im eigenen Zimmer im eigenen Bettchen in Deutschland wohl als Norm gilt, oder als Idealzustand, oder wie man es nun nennen will. Da man beim Flasche geben ohnehin aufstehen muss, um die Flasche zu richten, ists vielleicht eher egal, wo man sie gibt... also kann man das Baby auch gleich ins eigene Bett legen, damit es sich dran gewöhnt. Beim Stillen jedoch ist es so, dass man nur dann aufstehen muss, wenn das Baby woanders schläft... da ist also vielleicht einfach die Verlockung größer, das Baby einfach mit ins Bett zu nehmen / in der Nähe zu haben. Klar gibt es auch Mütter, die dann in der Nacht aufstehen und ins Kinderzimmer tapern, um dann dort auf einem Stuhl zu stillen und das Baby danach wieder in sein Bettchen zu legen, und klar gibt es auch Flaschenkinder im Familienbett. Aber so allgemein denke ich schon, dass es da einen gewissen Zusammenhang gibt.

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EhMiwL

Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von EhMiwL »

Dann falle ich wohl aus der Norm :wink: Ich bin nie wirklich aufgestanden zum Fläschchenrichten. Ich hab das alles neben dem Bett stehen, schon mit Pulver befüllte Fläschchen in die ich nur noch aus der Thermoskanne heisses Wasser einfüllen muss und wenns zu heiss ist mit kaltem nachfülle. Mit der Routine geht das alles dann auch so zügig, dass mein Grosser davon überhaupt nix mitbekommt. :D
Ich hätte so gerne gestillt, vielleicht fühle ich mich von solchen Sätzen einfach nur schnell zu persönlich angegriffen, das kann schon sein. Ich habe meinen Kindern ( und tu es heute noch) immer versucht trotzdem soviel Nähe und Körperwärme zu geben wie möglich. Vielleicht brauchen ja "Flaschenkinder" davon grade mehr, weil sie es sonst nicht so oft haben, durch das Stillen?
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von Yadela »

Stillkind 1 hat nach schwierigen ersten 3 Monaten plötzlich 6-7 Stunden durchgeschlafen und davon ganz selten mal eine Ausnahme gemacht.
Stillkind 2 hat die ersten 3/4 Monate 5-7 Stunden am Stück geschlafen und schläft und stillt seit dem 16 Wochenschub im Stundentakt. Bei ihm ist die Ausnahme wenn er mal 3 Stunden am Stück schläft.
Ich bin sooo müde, dass wir jetzt auch entschieden haben ihn abends in den Schlaf zu tragen statt zu stillen, in der Hoffnung er schläft wenigstens einmal 4 Stunden....
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eva85
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von eva85 »

Pupu hat geschrieben: Ich bin zwar nicht Eva, denke mir aber, dass das Schlafen im eigenen Zimmer im eigenen Bettchen in Deutschland wohl als Norm gilt, oder als Idealzustand, oder wie man es nun nennen will. Da man beim Flasche geben ohnehin aufstehen muss, um die Flasche zu richten, ists vielleicht eher egal, wo man sie gibt... also kann man das Baby auch gleich ins eigene Bett legen, damit es sich dran gewöhnt. Beim Stillen jedoch ist es so, dass man nur dann aufstehen muss, wenn das Baby woanders schläft... da ist also vielleicht einfach die Verlockung größer, das Baby einfach mit ins Bett zu nehmen / in der Nähe zu haben. Klar gibt es auch Mütter, die dann in der Nacht aufstehen und ins Kinderzimmer tapern, um dann dort auf einem Stuhl zu stillen und das Baby danach wieder in sein Bettchen zu legen, und klar gibt es auch Flaschenkinder im Familienbett. Aber so allgemein denke ich schon, dass es da einen gewissen Zusammenhang gibt.
Danke Pupu, so habe ich das gemeint, kam vielleicht nicht so direkt rüber.
Ich denke, pauschalieren kann man da gar nichts. Jedes Kind braucht etwas anderes um gut zu schlafen, unabhängig von Stillen oder Flasche. Und das ist es, was die Eltern halt rausfinden müssen. :) Das eigene Bett im eigenen Zimmer kann da vielleicht eine Möglichkeit sein, aber egal was es ist, denke ich, dass es sich in der kindlichen Entwicklung auch immer wieder ändert. Und wenn man das im Hinterkopf behält hat man am meisten gewonnen und ist auch bereit Dinge wieder zu verändern. Wer weiß, vielleicht kommt schon demnächst wieder eine Phase, da möchte sie wieder lieber bei uns im Bett schlafen. Dann ist das auch ok, wenn es so für alle besser ist.
LG
Eva mit Mausi (3/2015)
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tania
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von tania »

aber selbst wenn wir zusammen fassen sollten, dass "beduefnisorientierte babybegleitung" anstrengender sei als 08/15 ferbern usw - ich bin mir da nicht so sicher. ferbern kostet kraft, konsequent bleiben kostet kraft, ich finde es kann gut sein, dass fehlende naehe nachts tagsueber kompensiert werden muss - wie auch immer sich das aeussert.
tania mit sohn *09 und sohn *12
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