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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 20.05.2012, 22:15
von Ursi99
Kann nur von mir berichten - mein Sohn war nur leicht gelb, bekam auch diesen Boldotee durch die Mumi und zusätzlich Globuli von der Hebi, von denen ich aber nicht weiss, welche.
Drück Dir ganz fest die Daumen dass es besser wird!!
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 21.05.2012, 09:07
von jusl
Hallo Nina, wie war die Nacht? Berichte doch mal, auch von der U.
LG
Julia
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 21.05.2012, 21:21
von BEcKa
hi, ich habe gerade mit Nina gesprochen, gestern lief es recht gut mit dem BES. Leider wurde Lilli heute immer lethargischer, deswegen sind sie in die Kinderklinik gefahren (alle Werte ok, auch Billi unkritisch). Lilli lief dann jedoch leider dort beim trinken blau an. Nach etlichen Untersuchungen war die Diagnose Reflux. Fläschen mit angedickter Milch ging dann ohne Probleme.
Wer kann zu Thema Reflux etwas beitragen? Wie lange besteht eine solche Problematik?
Welche stillfreundlichen Methoden gibt es zum zufüttern?
????
Ich telefoniere die Antworten weiter!
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 22.05.2012, 11:05
von jusl
Hallo Becka,
hier sind die Grenzen der Internet-Stillberatung klar erreicht. Zyanose bzw. der damit einhergehende Sauerstoffmangel muss unbedingt ärztlich behandelt werden; das hat nichts mehr mit Stillberatung zu tun. Ob ein Reflux wirklich die Ursache(!) für die Zyanose ist, kann ebenfalls via Internet keinesfalls festgestellt werden - Fakt ist, dass die meisten Refluxkinder NICHT zyanotisch sind.
Wenn ich mal rein hellseherisch ins Blaue tippen sollte - ohne jede Gewähr: Ich könnte mir vorstellen, dass auch eine Flasche mit normaler Muttermilch "ohne Probleme gegangen wäre" - einfach weil's da vielleicht leichter rausfloss und Nina evtl. doch noch Probleme mit der Milchmenge bzw. mit dem MSR hat. Also dass es nicht am Andicken lang, sondern am Zufüttern itself. Keine Ahnung, das ist nicht zu beurteilen aus der Ferne.
Reflux "an sich" jedenfalls ist nichts schlimmes - praktisch alle Neugeborenen haben einen mehr oder weniger unreifen Magenschließmuskel, so dass immer wieder mal Nahrung aufsteigt. Der Ausprägungsgrad allerdings kann höchst unterschiedlich ausfallen, von harmlosen Spucken bis hin zur Beinahe-Unfähigkeit, Nahrung im Magen zu behalten incl. starker Schmerzen wegen einer chronisch entzündeten Speiseröhre usw (beim Neugeborenen praktisch ausgeschlossen) oder Gedeihstörungen.
Die Gabe von angedickter Milch ist allerdings umstritten, nicht nur wegen der negativen Auswirkungen auf die Stillbeziehung wg. Zufüttern und der Verwendung künstlicher Sauger, sondern auch wegen des fraglichen Nutzens hinsichtlich Gedeihen oder Sodbrennenproblematik.
Hier eine
Sammlung stillfreundlicher Zufüttermethoden - ob diese sich auch für angedickte Milch eignen, muss individuell ausprobiert werden; das hängt sicher vom Andickungsgrad ab. Bei dünnen Schläuchen wie BES, FF, Sonde dürfte es wohl schwierig damit werden... Ein Grund mehr, sehr streng abzuwägen, ob das Andicken WIRKLICH notwendig ist.
LG und alles Gute für Nina und ihre Familie,
Julia
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 22.05.2012, 12:37
von Jägerin
Nina, ich wünsche euch auch alles Gute!
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 22.05.2012, 15:00
von blueberry
Ich hab Dir die Artikel zum Thema "Reflux bei Stillkindern" aus der AFS-Stillzeit (2/2009) zugeschickt. Alles Gute und dass sich bald eine Ursache findet, warum die Kleine blau geworden ist!
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 22.05.2012, 15:21
von Tragling
Ich kann zwar nichts fachliches dazu beitragen - ich wünsche Dir und den Kleinen alles Liebe Nina u denke oft an Euch!
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 22.05.2012, 19:37
von klimaforscherin
Von mir auch alles erdenklich Gute!
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 22.05.2012, 20:35
von Stefania
jusl hat geschrieben:Hallo Becka,
hier sind die Grenzen der Internet-Stillberatung klar erreicht. Zyanose bzw. der damit einhergehende Sauerstoffmangel muss unbedingt ärztlich behandelt werden; das hat nichts mehr mit Stillberatung zu tun. Ob ein Reflux wirklich die Ursache(!) für die Zyanose ist, kann ebenfalls via Internet keinesfalls festgestellt werden - Fakt ist, dass die meisten Refluxkinder NICHT zyanotisch sind.
Wenn ich mal rein hellseherisch ins Blaue tippen sollte - ohne jede Gewähr: Ich könnte mir vorstellen, dass auch eine Flasche mit normaler Muttermilch "ohne Probleme gegangen wäre" - einfach weil's da vielleicht leichter rausfloss und Nina evtl. doch noch Probleme mit der Milchmenge bzw. mit dem MSR hat. Also dass es nicht am Andicken lang, sondern am Zufüttern itself. Keine Ahnung, das ist nicht zu beurteilen aus der Ferne.
das unterschreibe ich voll und ganz!
ich habe viele Kinder mit Reflux gesehen und kann mich so gut wie an keines mit Zyanose erinnern...ich würde spontan eher an das Herz denken...aber es sollte unbedingt ärztlich abgeklärt werden, und so eine "Reflux-Diagnose" wird normalerweise nicht innerhalb eines Tages gestellt ..
aber gut...alles hypothetisch, keiner von uns ist vor Ort ( als behandelnder Arzt

)
Ich wünsche Nina und den Kindern alles Gute!
LG Stefania
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 22.05.2012, 22:40
von mayra
Alles Gute an Nina auch von mir und der kleinen Maus gute Besserung! Hoffentlich ist es nichts ernstes.