Latascha hat geschrieben:
Kopf hoch, ihr werdet alle eine Lösung finden zu schlafintensiveren Nächten und irgendwann klappt es dann besser

Ja, das hoffe ich auch! Im Moment ist es nichtmal die Nähe und das im Armhalten, was mich stört, sondern noch vielmehr das stündliche Erwachen. Clara trinkt dann aber auch jedes Mal, insofern ist nix mit "anderweitig beruhigen" oder "dem Papa geben".

Für`s erste wär ich schon froh, wenn diese Phase vorbeigeht, alles andere kann man dann aushandeln. Über kurz oder lang wird das bei uns auch so klappen wie bei dir, die Hoffnung gebe ich nicht auf.
@minime und Kröte: Wie geht es euch?
Wir hatten ein schönes, eher ruhiges WE mit ganz viel Spazierengehen und einem Tagesablauf, der den Wochentagen nicht allzu unähnlich war. Ich dachte ja, dann wird bestimmt gut geschlafen, aber Pustekuchen... Weiterhin stündliches Wachwerden und gestillt-werden-wollen. Noch dazu hat sie es geschafft, gestern erst um 9 Uhr ins Bett zu gehen und heute um 6 Uhr aufzuwachen.

Ich behaupte also mal, hier ist keine Besserung in Sicht.

Vielleicht ist es ein Schub, Clara ist nämlich auch anhänglicher als sonst. Papa geht hier zum Glück gerade noch - aber wehe, sie ist hungrig oder müde und ich mache Anstalten, sie dem Papa zu geben, um z.B. (ganz verwegen!) auf Toilette zu gehen! Dem Gebrüll nach zu urteilen grenzt das an Hochverrat. Zum Glück strahlt sie den Papa, wenn sie wach ist und satt, dann wieder die ganze Zeit an und ist auch gerne bei ihm, sonst wäre er glaube ich schon traurig...
Übrigens hatten wir so eine "Clara ist beim Papa und schreit"-Situation auch schonmal, als ich einen Arzttermin in der Praxis nebenan hatte. Ich musste trotz Termin anderthalb Stunden warten und hatte mich schon gewundert, dass Clara so lange durchhält. Es stellte sich dann raus, dass mein altes Handy aufgrund eines Wackelkontakts ausgegangen war und in der Praxis niemand erreichbar war, so dass mein Mann mich einfahc nicht kontaktieren konnte. (Warum er nicht einfach rübergekommen ist, wird sein Geheimnis bleiben...) Im Endeffekt konnte er sie dann wohl aber sogar trösten. Und ich habe das als Anlass genommen, mir endlich mal ein Smartphone zu kaufen.
