Flüssiges Gold - Artikel in der Nido

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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kangaroo86
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Re: Flüssiges Gold - Artikel in der Nido

Beitrag von kangaroo86 »

Ich finde es gut, wenn es kontroliert wird. Von einer wildfremden Frau ohne überprüfung auf Krankheiten würde ich meinem Kind keine Milch geben.
Meine Oma konnte nicht stillen. Mein Onkel kam 8 Wochen zu früh auf die Welt und hat die künstliche Säuglingsmilch mitte der 60er Jahre nicht gut vertragen. Eine Freundin meiner Oma hatte zur selben Zeit ein Baby und genug Milch für 3 (hat zumindest meine Oma immer gesagt ;) ) Jeden Tag ist sie zu ihr gegangen und hat von ihrer Freundin Milch für meinen Onkel geholt. Die hat er viel besser vertragen, besonders ganz am Anfang als er noch sehr klein war. Sowas wurde also früher auch schon gemacht (also Mumi privat weitergeben) Im Zeitalter des INets geht das ganze halt etwas weiter. Dennoch, die Milch bei einer ONlineplattform ohne med. Kontrolle würde ich für mein Baby nicht kaufen (dann lieber pre) ansonsten hätte ich kein Problem, mein Kind mit der MuMi einer anderen Frau zu füttern.
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Jadzia
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Re: Flüssiges Gold - Artikel in der Nido

Beitrag von Jadzia »

letztes Jahr sind 2 Babies in Mainz an künstlicher Nahrung gestorben


obwohl alles kontrolliert wird


da nehm ich lieber die fremde Milch einer Frau.

Totale Sicherheit gibt es nicht.

Und was daran eklig sein soll, eine "andere Frau" erschließ sich mir zum Glück nicht. Meinem Baby wahrscheinlich auch nicht.
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bienenmeister
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Re: Flüssiges Gold - Artikel in der Nido

Beitrag von bienenmeister »

Ich finde es halt schwierig, wenn damit Kommerz getrieben wird (siehe Titel!). Ich habe halt so überlegt, was ist das für eine Frau, die Milch kaufen würde, von mir? Dann kann sie sicher nicht selbst stillen, will aber keine Pre geben. Vielleicht ist sie krank, muss Medikamente nehmen, ne Chemotherapie machen oder weiß der Geier was. Daran würde ich mich irgendwie nicht bereichern wollen. Ich könnte mir eher eine Stillpatenschaft vorstellen, also wenn ich vielleicht in der Krabbelgruppe oder per Hebamme eine Frau kennenlernen würde, die Milch braucht.

Frauen, die MuMi kaufen würden, weil sie selbst nicht stillen wollen, sondern das Laktieren lieber anderen überlassen, würde ich nicht unterstützen wollen bzw. käme ich mir selbst vorgeführt vor, würde ich mich auf einen lukrativen Deal einlassen: Da beißt sich die Katze in den Schwanz, wenn wir über die "Natürlichkeit" des Stillens sprechen. Dieses "flüssige Gold" widerspricht da meinen Ansichten über die natürlichste Sache der Welt "Stillen" ganz gewaltig. Natürlich wäre es für dieses Kind besser als Pre, jedoch würde ich so einem Trend nicht Vorschub leisten wollen.
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.... lost in translation ....
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Stefania
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Re: Flüssiges Gold - Artikel in der Nido

Beitrag von Stefania »

Lavenere hat geschrieben:Denkanstoß:

Ist es nicht erschreckend, dass wir jederzeit und fast bedenkenlos unseren Kindern gepanschte kunstmilch geben würden? Und die Frauen die nicht stillen können oder wollen es ja auch tun?
Gleichzeitig sehen wir das größere sicherheitsrisiko im dem was uns die Natur mitgibt.. Milch anderer Frauen... :shock:

Bin ich die einzige die das als verkehrte Welt und Sieg der Werbung ansieht?

schon, aber wenn ich die Person / Mutter "nur" kenne, aber nicht weiß, was in der Muttermilch alles drin ist, dann würde ich darauf verzichten.
HIV und Hepatitis C sind ja nur die schlimmsten aller übertragbaren Krankheiten...CMV, Medikamente etc. an die ein "Laie" ev. gar nicht denkt, gibt es ja auch noch...alles macht mein gesundes Kind krank und die Wahrscheinlichkeit, daß Kunstmilch gepanscht ist, ist doch (sag ich jetzt mal) wesentlich geringer, als nicht untersuchte Muttermilch...
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Re: Flüssiges Gold - Artikel in der Nido

Beitrag von Imkerin »

mayra hat geschrieben:Da stand drin, das eine Mutter einen männlichen Abnehmer hat. Wer weiß, was die damit machen und der braucht die Milch sicher nicht getestet...
Menschliche Muttermilch wird auch in Hinsicht auf Krebstherapien erforscht und manchmal bereits getrunken. Patienten, die viele Medikamente einnehmen müssen und kaum noch Nahrung vertragen bekommt Frauenmilch angeblich auch gut.
Dahinter muß also nichts perverses stecken. ;)


http://www.welt.de/gesundheit/article72 ... oeten.html
http://www.meinungsbildung.com/ausland/ ... empfen/322
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Re: Flüssiges Gold - Artikel in der Nido

Beitrag von Lizzy »

Jetzt kommt gleich auf RTL was über den Verkauf von MuMi..
Liebe Grüße,
Lizzy

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Re: Flüssiges Gold - Artikel in der Nido

Beitrag von Lavenere »

Lizzy hat geschrieben:Jetzt kommt gleich auf RTL was über den Verkauf von MuMi..
Berichte mal, wenn sie was neues/tolles zeigen... Ich schaffs nicht zu gucken...
Lg, kiki der Schreimutter
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Re: Flüssiges Gold - Artikel in der Nido

Beitrag von ehUrt2 »

Lavenere hat geschrieben:
Lizzy hat geschrieben:Jetzt kommt gleich auf RTL was über den Verkauf von MuMi..
Berichte mal, wenn sie was neues/tolles zeigen... Ich schaffs nicht zu gucken...
Habs grad gesehen. War nur ganz kurz. Es wurde gesagt, dass Muttermilch in den USA z.T über das Internet verkauft wird. Es wurden deutsche Mütter befragt, die alle meinten, dass es umsonst sein sollte und 2 Experten haben das Risiko der Infektion und Drogen-/Medikamenteneinnahme angesprochen. Das Frühchen pasteurisierte Milch bekommen wurde noch angesprochen.
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mayra
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Re: Flüssiges Gold - Artikel in der Nido

Beitrag von mayra »

Ich hatte versucht, mir die NIDO zu besorgen, aber unser Zeitschriftenladen im Dorf konnte sie nicht mehr ordern. Kann mir vielleicht jemand den Artikel netterweise scannen? *liebguck*
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parsimonia
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Re: Flüssiges Gold - Artikel in der Nido

Beitrag von parsimonia »

ich selbst scheine laut berichten zufolge mit mumispenden aus der apotheke gefüttert worden zu sein. daher war ich sehr überrascht, dass es sowas nicht mehr überall gibt.

für mich ist es ganz klar, dass ich meinem kind stille, oder meine mumi anders verfüttere. als nächstes würde ich am ehesten die mumi meiner lzs-schwester verabreichen. Dabei war es für mich fraglich, wie es mit dem kolostrum aussähe. Dann käme die Mumi einer bekannten frau in frage. wenn das nicht ginge, dann sogar einer fremden und erst zum schluss, wenn es keine möglichkeit mehr gäbe und das kind sonst verhungern müsste, wäre für mich formulamilch eine alternative.

so haben wir da auch in unserer familie schon in der schwangerschaft abgesprochen und mein mann weiss was zu tun ist, wenn ich ausfallen würde. fremde frauen zu finden ist schwierig, daher ärgere ich mich darüber, dass der westen seine spenderbanken geschlossen hat! ich würde sofort spenden. besonders am anfang hätte ich es auf der nicht stillenden seite nur auffangen brauchen.

ich dachte noch vor meiner schwangerschaft, die meisten frauen würden so denken. ich entdecke jetzt erst die anderen sichtweisen und bin sehr an den argumenten interessiert.

manja hat geschrieben:Meine Mutter erzählt immer, dass es im Osten Muttermilchbanken gab und dass das in den Kliniken für die Frühgeborenen verwendet wurde. Offenbar ist das über die Jahre abgeschafft worden, vielleicht auch, weil HIV und anderes aufkam.

in der apothenumschau für eltern gab es im feb 2012 einen artikel über die mumilchdatenbanken: http://www.baby-und-familie.de/gesundhe ... 51269.html
Frauenmilchsammelstellen in Deutschland:
[list]
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Chemnitz gGmbH
Fachabteilung Kindernahrung
Flemmingstr. 4
Postfach 948
9009 Chemnitz
Tel.: (0371) 333 24222

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Milchküche/Frauenmilchsammelstelle
Thiemstraße 111
3048 Cottbus
Tel.: (0355) 46 2797

Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus
Milchküche/Frauenmilchsammelstelle
Fetscherstraße 74
01307 Dresden
Tel.: (0351) 4582074

St. Georg-Klinikum Eisenach gGmbH
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
C 12 Milchküche/Frauenmilchsammelstelle
Mühlhäuser Str. 94
99817 Eisenach
Tel.: (03691) 698 2620/2621

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Milchküche/Frauenmilchsammelstelle
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Tel.: (0335) 548-2125/2883

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Städtischen Klinikum Görlitz gGmbH
Frauenmilchsammelstelle und Muttermilchbank
Girbigsdorfer Straße 1-3
02828 Görlitz
Tel.: (03581) 37 1457

Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche Leipzig
Frauenmilchbank
Liebigstr. 20a
04103 Leipzig
Tel.: (0341) 97 26354

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Jena
Milchküche
Kochstr. 2
07745 Jena
Tel.: (03641) 938255

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum
Frauenmilchsammelstelle
Allendestraße 30
17036 Neubrandenburg

Postfach 400135
17022 Neubrandenburg
Tel.: (0395) 7752958

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Ernst von Bergmann
Frauenmilchbank
Charlottenstr. 72
14467 Potsdam
Tel.: (0331) 2415927[/list][/i]


„Phantasie ist wichtiger als Wissen.“
(Albert Einstein)
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