Wie wirken wir auf andere Mütter?
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- Steff
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Re: Wie wirken wir auf andere Mütter?
Ich hab mein erstes Kind auch nach ein paar Wochen aufgrund widriger Umstände mit der Flasche füttern müssen, worunter ich sehr gelitten habe.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es schaffen würde Zwillinge ein halbes Jahr voll zu stillen.
Darum verurteile ich nicht pauschal.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es schaffen würde Zwillinge ein halbes Jahr voll zu stillen.
Darum verurteile ich nicht pauschal.
Sohn 01/05 - Tochter 08/07 - Tochter 08/09 - Sohn 08/11
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Petra40
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Re: Wie wirken wir auf andere Mütter?
Das wollte ich auch nicht unterstellen! VERurteile sollte man gar nicht, denke ich ... 
- Steff
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Wie wirken wir auf andere Mütter?
Och, da bin ich nicht immer so politisch korrekt und wenn Mütter, die ich in der Familie zur Genüge habe, die Bedürfnisse ihrer Babys hinter ihre eigenen egoistischen Wünsche stellen, dann verurteile ich auch gerne.
Sohn 01/05 - Tochter 08/07 - Tochter 08/09 - Sohn 08/11
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Petra40
- hat viel zu erzählen
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Re: Wie wirken wir auf andere Mütter?
Eigentlich hast du Recht - ich will halt nie jemandem zu nahe treten ... Ehrlich gesagt verurteile ich natürlich auch heimlich, sage das aber in der Regel nicht 
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VintageFairytale
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Re: Wie wirken wir auf andere Mütter?
Absolut. Ich sag immer ganz frech "Ach, wozu gibt es eine Küche? Und ein Wohnzimmer. Und andere Orte?".Steff hat geschrieben:Genau!
Meine Einstellung hat sich auch erst nach der Geburt geändert. Vorher hab ich geschworen, dass das Baby nicht mit im Schlafzimmer schlafen wird![]()
Und die sollen mich doch alle in Ruhe lassen. Ich tue doch niemandem damit weh!
Und um mein Sexualleben braucht sich auch niemand Gedanken machen - das ist immer das erste Problem des Gegenübers wenn man vom Familienbett erzählt - wir kriegen das 4. Kind... und Sex nur im Ehebett ist doch langweilig
Dann sind alle erstmal schockiert und sehen dann einfach ein dass man tatsächlich nicht nur im Bett Sex haben kann.
Mit einer (09/09) und einem (03/21) an der Hand und noch einem (10/25) im Arm.
- Steff
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Wie wirken wir auf andere Mütter?
Auf die Hänseleien, dass unser Sohn, als er noch bei uns im Familienbett schlief, ja nie ausziehen werde und dann später sicher noch seine Freundin mit dazu bringen werde, hatte ne Bekannte nen tollen Spruch "Spätestens wenn er das Onanieren entdeckt wird er sicher in sein eigenes Zimmer umziehen wollen!"
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- MelCel
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Re: Wie wirken wir auf andere Mütter?
Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:
Vieles hier im Forum hat am Anfang auf mich irgendwie... abgefahren gewirkt. Nicht weil ich Stillen, Tragen etc abgefahren finde sondern weil hier so eine Große Schar Mütter aufeinander trifft, die sich so einig und fachmännisch über Dinge unterhalten, von denen ich bis dato einfach noch nie gehört hatte.
Beispiele: "Fachbegriffe" wie ferbern, einschlafbegleitung, windelfrei, Mei Tai etc..
Ich kannte das Wort ferbern gar nicht. Schreien gelassen hab ich mein Baby trotzdem (oder deswegen??) nicht
Einschlafbegleitung kannte ich auch nicht (also das Wort), oder Familienbett, oder BLW...
Viele dieser Verhaltensweisen (jetzt mal abgesehen von ferbern) hab ich längst praktiziert, ohne dass mir bewusst gewesen wäre, dass da für manche eine Philosophie dahintersteckt, über die man im Internet diskutieren kann.
Also ich glaub wenn ich jetzt am Anfang auf eine SuT-Stillgruppe o.ä. getroffen wäre die genauso ausformuliert und überlegt im Stilltreff schwätzt wie hier im Forum hätte ich es ebenso "abgefahren" gefunden. Um dann irgendwann zu merken dass ich so anders gar nicht bin, nur eben ein wenig unbedarfter.
Vieles hier im Forum hat am Anfang auf mich irgendwie... abgefahren gewirkt. Nicht weil ich Stillen, Tragen etc abgefahren finde sondern weil hier so eine Große Schar Mütter aufeinander trifft, die sich so einig und fachmännisch über Dinge unterhalten, von denen ich bis dato einfach noch nie gehört hatte.
Beispiele: "Fachbegriffe" wie ferbern, einschlafbegleitung, windelfrei, Mei Tai etc..
Ich kannte das Wort ferbern gar nicht. Schreien gelassen hab ich mein Baby trotzdem (oder deswegen??) nicht
Einschlafbegleitung kannte ich auch nicht (also das Wort), oder Familienbett, oder BLW...
Viele dieser Verhaltensweisen (jetzt mal abgesehen von ferbern) hab ich längst praktiziert, ohne dass mir bewusst gewesen wäre, dass da für manche eine Philosophie dahintersteckt, über die man im Internet diskutieren kann.
Also ich glaub wenn ich jetzt am Anfang auf eine SuT-Stillgruppe o.ä. getroffen wäre die genauso ausformuliert und überlegt im Stilltreff schwätzt wie hier im Forum hätte ich es ebenso "abgefahren" gefunden. Um dann irgendwann zu merken dass ich so anders gar nicht bin, nur eben ein wenig unbedarfter.
Mel mit Schnupsi (12/09)
- bide6
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Re: Wie wirken wir auf andere Mütter?
Steff hat geschrieben:Och, da bin ich nicht immer so politisch korrekt und wenn Mütter, die ich in der Familie zur Genüge habe, die Bedürfnisse ihrer Babys hinter ihre eigenen egoistischen Wünsche stellen, dann verurteile ich auch gerne.
Ich handhabe das so dazwischen...ich denk mir vieles insgeheim, aber rege mich dann meist bei meinem Partner auf.Petra40 hat geschrieben:Eigentlich hast du Recht - ich will halt nie jemandem zu nahe treten ... Ehrlich gesagt verurteile ich natürlich auch heimlich, sage das aber in der Regel nicht
z.B. wenn meine Schwie-Mu (hat nach knapp einem Monat ihrem Kind Brei gegeben... !) zum 1000sten Mal sagt, das die Kleine doch endlich mal wo rumlutschen soll und nicht nur muttermilch bekommen soll, dann sag ich nur kurz und knapp was dazu, rege mich aber innerlich tierischst auf und dann muss es mein Freund ertragen.
Oder gestern, habe ich sie getroffen und hatte die Maus in der Manduca - meine Schwie-Mu : "Das arme Kind, so in einen Sack gesteckt (hatte das Tragecover drüber...)...das ist doch total ungemütlich...keine Luft...kann da nich schlafen...blablaBLA"
Ich war kurz vorm Platzen, hab aber fein meine Klappe gehalten (weil bringt bei ihr nichts, absolut resistent dagegen!) und mich meeega innerlich aufgeregt, den ganzen restlichen Tag und mich mal wieder bei meinem Freund beschwert.
Unendlich geliebt von einer (nicht mehr) alleinerziehenden Mami.
Gestillt wurde die Maus 2 Jahre, 3 Monate, 2 Wochen und 3 Tage.
Getragen und Familiengebettet.

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- bide6
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Re: Wie wirken wir auf andere Mütter?
Vergessen...
Sie sagt immer ich soll nich die Kleine über meine Bedürfnisse stellen...abstillen, damit ich mal weggehen kann und nich stündlich zur verfügung stehen muss...usw usw.
aber erstens bin ich so glücklich, zweitens geht sies nichts an und drittens ist so ein Kind so hilflos, wie kann man da als selbstständiger erwachsener mensch bitte seine bedürfnisse an oberste stelle stellen?????
aaaaaaargh, könnt mich da so aufregen.

Sie sagt immer ich soll nich die Kleine über meine Bedürfnisse stellen...abstillen, damit ich mal weggehen kann und nich stündlich zur verfügung stehen muss...usw usw.
aber erstens bin ich so glücklich, zweitens geht sies nichts an und drittens ist so ein Kind so hilflos, wie kann man da als selbstständiger erwachsener mensch bitte seine bedürfnisse an oberste stelle stellen?????
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Solenne
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- Registriert: 02.01.2011, 18:35
Re: Wie wirken wir auf andere Mütter?
An der Stelle frage mich oft, wieso es mir so ein dringendes Bedürfnis sein muss, abends mal alleine wegzugehen. Ist bei mir einfach nicht so! Zum einen war ich eh nie eine Partymaus oder permanent unterwegs. Zum anderen ist es mir wichtig, für mein Kind da zu sein. Wieso sollte das nun bedeuten, dass ich die Bedürfnisse meines Kindes über meine eigenen stelle??
Von manchen kam in dem Zusammenhang dann schon die Anmerkung, ich solle auch daran denken, dass meine Kinder irgendwann aus dem Haus sein werden, und da würde ich dann ganz schön doof darstehen, wenn mein Leben sich immer nur um meine Kinder dreht, und die das irgendwann nicht mehr wollen
Von manchen kam in dem Zusammenhang dann schon die Anmerkung, ich solle auch daran denken, dass meine Kinder irgendwann aus dem Haus sein werden, und da würde ich dann ganz schön doof darstehen, wenn mein Leben sich immer nur um meine Kinder dreht, und die das irgendwann nicht mehr wollen
Mama vom Großen [12/08], der Mittleren [07/11] und der Kleinen [04/14]..