Es ist deshalb wirklich wesentlich schlimmer, weil das Kind absolut in einen Spagat gedrückt wird und völlig überspreizt ist.Julena hat geschrieben:darf ich mal rein interessehalber mal fragen was da dann NOCH schlimmer ist?Siri Lehmann hat geschrieben:
Nach vorne mit runterhängenden Beinen ist eine Sache...aber nach vorne und dann auch noch total überspreizt....mir wird total übel wenn ich das sehen.
ich find ja dass nach vorne mit runterhängenden Beinchen schon unbeschreiblich ungesund ausschaut
BabyBjörn mit Blick nach vorn!
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Re: BabyBjörn mit Blick nach vorn!
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Re: BabyBjörn mit Blick nach vorn!
hier in diesem Forum hat jemand die Stellungname der ELTERN-Redaktion reingestellt: KLICK
Ich hoffe ich darf das posten.
Ohne Worte...
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und jeden 3. Mi. im Familienbildungswerk Eltern werden - Eltern sein e.V. in der MüGa Mülheim an der Ruhr
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Re: BabyBjörn mit Blick nach vorn!
Also wenn DAS die Antwort der Redaktion ist?!... Hut ab! Mutig!
Ich könnte noch mehr zitieren aus dem Text, aber dann würde er in seiner vollen "Pracht" hier stehen.
Geht gar nicht, was die sich dort zusammen gereimt haben. UNBELEHRBAR! Schade für die Kinder, deren Mütter DIESE "Trageweise" auf dem Coverbild dann bevorzugen.
Ich würde der Redaktion der "Eltern" empfehlen sich auch mal jeden Tag ne halbe Stunde so herumtragen zu lassen. Da bin ich mal gespannt, wer von denen als Erster vorm Amt steht mit dem Antrag auf 50% Schwerbehinderung in der Hand *ARGH*
Haben die von "Eltern" sich schonmal die Teenies angeschaut, wie krumm und schief die sind?...Wären BabyBjörn und ähnliche Tragehilfen tatsächlich so bedenklich, müssten in unserem Land hunderttausende Kinder mit Hüftschäden herumlaufen...
... und das Kind dadurch leider nen Hüftschaden bekommt!Aus dem Gespräch mit Frau Höwer haben wir als Redaktion eine wichtige Botschaft mitgenommen: Wir freuen uns für jedes Kind, das getragen wird, und für alle Eltern, die das Tragen genießen. Es ist besser, nicht missionarisch die eine „richtige“ Trageweise zu propagieren, sondern anzuerkennen, dass jede Familie ihren eigenen, für sie richtigen Weg zu Tragen finden muss.
Ich könnte noch mehr zitieren aus dem Text, aber dann würde er in seiner vollen "Pracht" hier stehen.
Geht gar nicht, was die sich dort zusammen gereimt haben. UNBELEHRBAR! Schade für die Kinder, deren Mütter DIESE "Trageweise" auf dem Coverbild dann bevorzugen.
Ich würde der Redaktion der "Eltern" empfehlen sich auch mal jeden Tag ne halbe Stunde so herumtragen zu lassen. Da bin ich mal gespannt, wer von denen als Erster vorm Amt steht mit dem Antrag auf 50% Schwerbehinderung in der Hand *ARGH*
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Re: BabyBjörn mit Blick nach vorn!
schiebt das Kind sich dann selbst mit dem eigenen Gewicht weiter in den Spagat?Siri Lehmann hat geschrieben:Es ist deshalb wirklich wesentlich schlimmer, weil das Kind absolut in einen Spagat gedrückt wird und völlig überspreizt ist.Julena hat geschrieben:darf ich mal rein interessehalber mal fragen was da dann NOCH schlimmer ist?Siri Lehmann hat geschrieben:
Nach vorne mit runterhängenden Beinen ist eine Sache...aber nach vorne und dann auch noch total überspreizt....mir wird total übel wenn ich das sehen.
ich find ja dass nach vorne mit runterhängenden Beinchen schon unbeschreiblich ungesund ausschaut
So stell ich mir das jetzt vor
LG
ju
mit großer Maus (12/06), kleinem Mann (09/09) und mini Maus (12/15)
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Re: BabyBjörn mit Blick nach vorn!
Hmm, ich spiel jetzt mal den Advocatus Diaboli und frage ganz blauäugig:
Gibt es irgendwo handfeste Belege, dass diese Trageweisen (also BB, nach vorne etc.) WIRKLICH Hüftschäden hervorrufen? Medizinische Studien etc.? Das wird hier und anderswo nämlich immer so felsenfest behauptet, aber ich als alter Skeptiker würde mir doch mal wünschen, richtige Argumente zu lesen. Diese hier von PapaSchlumpf sind, bei aller guter Absicht, nämlich leider keine:
und wieviel Prozent der heutigen Teenies wurden wohl als Babys im BB getragen?
Interessant finde ich auch folgende Passage aus der ELTERN-Antwort, die PapaSchlumpf NICHT zitiert hat:
Zur Erklärung: Ich trage selbst mit Tuch und Manduca, auch länger als eine halbe Stunde pro Tag, und finde auch (siehe mein früheres Posting in diesem Thread), dass der BB nach vorne sehr seltsam und irgendwie nicht richtig aussieht; und ich finde auch, dass die ELTERN eigentlich die Verantwortung hat, die "besseren" Trageoptionen zu vermitteln. Bin aber wie gesagt ein alter Skeptiker und möchte gerne vernünftige Argumente lesen, also nix von wegen 50% Schwerbehinderung etc. - da nimmt einen dann nämlich irgendwann keiner mehr Ernst!
So, und jetzt steinigt... ach nee das darf man ja nicht schreiben
Gibt es irgendwo handfeste Belege, dass diese Trageweisen (also BB, nach vorne etc.) WIRKLICH Hüftschäden hervorrufen? Medizinische Studien etc.? Das wird hier und anderswo nämlich immer so felsenfest behauptet, aber ich als alter Skeptiker würde mir doch mal wünschen, richtige Argumente zu lesen. Diese hier von PapaSchlumpf sind, bei aller guter Absicht, nämlich leider keine:
--- also ich hab damals in der Schule von meiner Biolehrerin immer gepredigt bekommen, dass daran die einseitig getragenen Schultaschen schuld sind, und dass man BLOSS einen richtigen Schulranzen tragen solle, sonst wird man garantiert krumm und schepp und bandscheibenvervorfallt...Haben die von "Eltern" sich schonmal die Teenies angeschaut, wie krumm und schief die sind?...Wären BabyBjörn und ähnliche Tragehilfen tatsächlich so bedenklich, müssten in unserem Land hunderttausende Kinder mit Hüftschäden herumlaufen...
--- Beleg? Beweis?... und das Kind dadurch leider nen Hüftschaden bekommt!Aus dem Gespräch mit Frau Höwer haben wir als Redaktion eine wichtige Botschaft mitgenommen: Wir freuen uns für jedes Kind, das getragen wird, und für alle Eltern, die das Tragen genießen. Es ist besser, nicht missionarisch die eine „richtige“ Trageweise zu propagieren, sondern anzuerkennen, dass jede Familie ihren eigenen, für sie richtigen Weg zu Tragen finden muss.
--- das ist natürlich polemisch zugespitzt und daher vollkommen unrealistisch, schon klar.Ich würde der Redaktion der "Eltern" empfehlen sich auch mal jeden Tag ne halbe Stunde so herumtragen zu lassen. Da bin ich mal gespannt, wer von denen als Erster vorm Amt steht mit dem Antrag auf 50% Schwerbehinderung in der Hand *ARGH*
Interessant finde ich auch folgende Passage aus der ELTERN-Antwort, die PapaSchlumpf NICHT zitiert hat:
Das klingt für mich eigentlich recht überzeugend... oder?Was nicht stimmt: Dass ein Baby stets in optimaler Hock-Spreiz-Haltung getragen werden muss, damit es keine Hüftschäden davonträgt. Diese optimale Haltung mag geboten sein, wenn man – wie in einigen Naturvölkern – sein Baby die meiste Zeit des Tages bei sich trägt und es dadurch relativ immobil hält. Bei uns, wo die überwiegende Mehrheit der Mütter und Väter das Baby durchschnittlich für eine halbe Stunde oder Stunde am Tag trägt, und wo es in der Regel viel Freiheit zum Rollen, Robben und Krabbeln hat, besteht die Gefahr von Hüftproblemen dagegen nicht.
Zur Erklärung: Ich trage selbst mit Tuch und Manduca, auch länger als eine halbe Stunde pro Tag, und finde auch (siehe mein früheres Posting in diesem Thread), dass der BB nach vorne sehr seltsam und irgendwie nicht richtig aussieht; und ich finde auch, dass die ELTERN eigentlich die Verantwortung hat, die "besseren" Trageoptionen zu vermitteln. Bin aber wie gesagt ein alter Skeptiker und möchte gerne vernünftige Argumente lesen, also nix von wegen 50% Schwerbehinderung etc. - da nimmt einen dann nämlich irgendwann keiner mehr Ernst!
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Re: BabyBjörn mit Blick nach vorn!
Nein es gibt noch keine Langzeitstudien.
Deshalb muss man als TB auch immer recht vorsichtig sein, was man sagt.
Aber...diese falsch angewendete Position ist definitiv nicht gut...ich finde diese extreme Überspreizung sehr bedenklich und werden mit meinem früheren Chef darüber reden. Er ist Orthopäde und macht auch Hüftsonos, legt Tübinger an etc. Bin auf sein Statement gespannt. (dauert aber noch....gehe erst Mitte Juli hin)
Deshalb muss man als TB auch immer recht vorsichtig sein, was man sagt.
Aber...diese falsch angewendete Position ist definitiv nicht gut...ich finde diese extreme Überspreizung sehr bedenklich und werden mit meinem früheren Chef darüber reden. Er ist Orthopäde und macht auch Hüftsonos, legt Tübinger an etc. Bin auf sein Statement gespannt. (dauert aber noch....gehe erst Mitte Juli hin)
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Re: BabyBjörn mit Blick nach vorn!
Hallo,
will mal sehen, daß ich deine Fragen in aller Kürze beantwortet bekomme
Dennoch schreibt Dr. Fettweis in seinem Buch "Sinnvolle Hilfen für Babyhüften", daß selbst aus einer gesunden Hüfte bei Fehlbelastung eine Problemhüfte werden kann. Es kann halt keiner sagen, welches Kind nach welcher Zeit wie stark geschädigt wird - oder eben auch gar nicht. Die Argumente contra liegen dennoch ganz klar auf der Hand: ausgehend von den Idealwerten für die kindliche Hüftreifung, die bei ca. 60°-90° Abspreizung und 110° Anhockung liegen, kann eine Haltung, die weder anhockt noch abspreizt nicht physiologisch sein. Dennoch: nach medizinischen Studien wird man hier vergeblich suchen. Zum Einen ist so etwas nicht finanzierbar. Zum anderen würden hierbei bewusst Hüftschäden in Kauf genommen - was ich für sehr bedenklich halten würde.
"Sitz gerade!" gehörte in die gleiche Kategorie (wovon man heute übrigens vollkommen weggekommen ist!). Es ist immer die Summe der Belastungen, zuzüglich der individuellen Disposition. Der Bandscheibenvorfall mit Mitte 30 wird eher nicht mehr allein auf den KiWa oder auf den BB zurückzuführen sein, auch nicht auf den schweren Schulranzen oder die verkehrte Schulbank. Aber gerade am Anfang des Lebens habe ich ziemlich leicht die Möglichkeit, ein gutes Fundament, einen gesunden Start zu ermöglichen. Nur weils im ersten Moment "nicht schadet" (was nämlich auch nicht bewiesen ist
), heißt das ja noch nicht, daß ich es unbedingt machen muss, wenn es wirklich gute und einfache Alternativen gibt. Hier sehe ich übrigens meine Aufgabe: Alternativen aufzeigen.
Dennoch würde ich mich der Aussage von Frau Höwer so, wie sie im oben verlinkten Thread zu lesen ist, nur ganz bedingt anschließen. Sicherlich ist es richtig, daß jede Familie ihren eigenen Weg gehen soll und muss. Die Entscheidung liegt immer bei den Eltern! Dennoch denke ich, daß unter Kenntnis von Alternativen eine Gesicht-nach-vorn-Trageweise vollkommen überflüssig ist, auch dann, wenn nur 30 Minuten am Tag getragen wird. Entscheiden die Eltern trotz dieser Kenntnis für eine Trageweise mit Gesicht nach vorn, so ist es selbstverständlich, daß ich mich nicht einmische.
Selbst Naturvölker die ausschließlich tragen, halten ihre Kinder nicht immobil. Im Gegenteil: das Bewegtwerden am menschlichen Körper ist für ein Kind im ersten Lebensjahr die natürlichste aller Körpererfahrungen. Ich muss mal Altraia fragen, sie hatte letztens einen interessanten Artikel entdeckt, in dem berichtet wurde, daß Kinder aus solchen Völkern keinesfalls später oder gar unsicherer laufen, als Kinder aus Industrieländern - im Gegenteil. Habe das leider nicht griffbereit. Also: der Wert des Krabbelns, Robbens und Drehens scheint dort, wo dem Kind die wichtige Erfahrung des überwiegend Getragenwerdens fehlt, enorm hoch zu sein. Wird ein Kind aber ständig getragen, scheint sich die WIchtigkeit dieser bei uns so hoch gehaltenen Bewegungsmuster ein wenig nach hinten zu verschieben. Aber Achtung: da mir hier gerade die Quellen fehlen, sage ich jetzt mal, das ist eine Theorie, die mir sehr schlüssig klingt, die ich aber wiederum nicht mit Studien beweisen kann 

Liebe Grüße Alex
PS. Im Manduca nehmen die Kinder übrigens eine sehr stark überspreizte Haltung ein, was sicherlich auch nicht optimal ist. Das ist der Grund, warum ClauWi den Einsatz solcher Tragehilfen frühestens ab dem Sitzalter empfiehlt und auch dann nur bedingt. Schreibe ich, obwohl ich den Manduca selbst leidenschaftlich gern nutze: super praktisch, schnell angelegt und keine Enden/Bändel schleifen im Dreck. Aber ich kann mir nicht vorstellen, wieso eine Überspreizung mit Gesicht nach vorn schlimmer sein sollte, als eine Überspreizung mit dem Gesicht zum Träger - rein auf die Überspreizung bezogen
will mal sehen, daß ich deine Fragen in aller Kürze beantwortet bekomme
Nein, die gibt es nicht. Daher sollte niemand so etwas "felsenfest" behaupten und ich denke auch, daß der Mensch recht anapssungsfähig ist und es eine Weile dauert, bis er "kaputt" gehtMohnblume hat geschrieben:
Gibt es irgendwo handfeste Belege, dass diese Trageweisen (also BB, nach vorne etc.) WIRKLICH Hüftschäden hervorrufen? Medizinische Studien etc.? Das wird hier und anderswo nämlich immer so felsenfest behauptet, aber ich als alter Skeptiker würde mir doch mal wünschen, richtige Argumente zu lesen. Diese hier von PapaSchlumpf sind, bei aller guter Absicht, nämlich leider keine:
Ja, ich erinnere michMohnblume hat geschrieben:--- also ich hab damals in der Schule von meiner Biolehrerin immer gepredigt bekommen, dass daran die einseitig getragenen Schultaschen schuld sind, und dass man BLOSS einen richtigen Schulranzen tragen solle, sonst wird man garantiert krumm und schepp und bandscheibenvervorfallt...Haben die von "Eltern" sich schonmal die Teenies angeschaut, wie krumm und schief die sind?...Wären BabyBjörn und ähnliche Tragehilfen tatsächlich so bedenklich, müssten in unserem Land hunderttausende Kinder mit Hüftschäden herumlaufen...und wieviel Prozent der heutigen Teenies wurden wohl als Babys im BB getragen?
Siehe obenMohnblume hat geschrieben:--- Beleg? Beweis?... und das Kind dadurch leider nen Hüftschaden bekommt!Aus dem Gespräch mit Frau Höwer haben wir als Redaktion eine wichtige Botschaft mitgenommen: Wir freuen uns für jedes Kind, das getragen wird, und für alle Eltern, die das Tragen genießen. Es ist besser, nicht missionarisch die eine „richtige“ Trageweise zu propagieren, sondern anzuerkennen, dass jede Familie ihren eigenen, für sie richtigen Weg zu Tragen finden muss.
Für mich nichtMohnblume hat geschrieben:--- das ist natürlich polemisch zugespitzt und daher vollkommen unrealistisch, schon klar.Ich würde der Redaktion der "Eltern" empfehlen sich auch mal jeden Tag ne halbe Stunde so herumtragen zu lassen. Da bin ich mal gespannt, wer von denen als Erster vorm Amt steht mit dem Antrag auf 50% Schwerbehinderung in der Hand *ARGH*
Interessant finde ich auch folgende Passage aus der ELTERN-Antwort, die PapaSchlumpf NICHT zitiert hat:Das klingt für mich eigentlich recht überzeugend... oder?Was nicht stimmt: Dass ein Baby stets in optimaler Hock-Spreiz-Haltung getragen werden muss, damit es keine Hüftschäden davonträgt. Diese optimale Haltung mag geboten sein, wenn man – wie in einigen Naturvölkern – sein Baby die meiste Zeit des Tages bei sich trägt und es dadurch relativ immobil hält. Bei uns, wo die überwiegende Mehrheit der Mütter und Väter das Baby durchschnittlich für eine halbe Stunde oder Stunde am Tag trägt, und wo es in der Regel viel Freiheit zum Rollen, Robben und Krabbeln hat, besteht die Gefahr von Hüftproblemen dagegen nicht.
Nein, deine Fragen sind absolut sinnvoll und wichtig, danke dafür!Mohnblume hat geschrieben:
So, und jetzt steinigt... ach nee das darf man ja nicht schreiben
Liebe Grüße Alex
PS. Im Manduca nehmen die Kinder übrigens eine sehr stark überspreizte Haltung ein, was sicherlich auch nicht optimal ist. Das ist der Grund, warum ClauWi den Einsatz solcher Tragehilfen frühestens ab dem Sitzalter empfiehlt und auch dann nur bedingt. Schreibe ich, obwohl ich den Manduca selbst leidenschaftlich gern nutze: super praktisch, schnell angelegt und keine Enden/Bändel schleifen im Dreck. Aber ich kann mir nicht vorstellen, wieso eine Überspreizung mit Gesicht nach vorn schlimmer sein sollte, als eine Überspreizung mit dem Gesicht zum Träger - rein auf die Überspreizung bezogen
Liebe Grüße von Alex mit dem ganz Großen 05/00, dem Großen 06/04, dem ziemlich Großen 01/08, der Pferdenärrin 11/13 an der Hand und Mondmädchen Luna Nicole (*+ 9/11) für immer im Herzen
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"Ich ehre das Leben... In tiefer Dankbarkeit..." alequito
Ließe der Mensch sich genügen, so hätte er Ruhe. Jakob Böhme
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Re: BabyBjörn mit Blick nach vorn!
komisch finde ich auch, dass die ELTERN manchen Lesern schreibt, jo, ihr habt recht, wir haben einen Fehler gemacht und in dieser Antwort sehen sie keine Fehler ein 
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Re: BabyBjörn mit Blick nach vorn!
DANKE, Alexandra, für diese ausführliche, abgewogene und vernünftige Antwort! DICH hätten die von der Eltern-Redaktion mal fragen sollen statt Fr. Höwer
Zum Manduca-Problem: Habe natürlich auch den Thread gelesen, ab wann man in der Manduca tragen soll. Anfangs habe ich Anton auch gar nicht da drin getragen, da mir das mit dem Neugeboreneneinsatz irgendwie spanisch vorkam und er es auch nicht sonderlich mochte. Als ich dann das erste Mal ein Tuch ausprobiert habe, hat er auf Anhieb 3 Stunden drin geschlafen, woraufhin klar war: Ein Tragetuch muss her! Damit hab ich dann auch bei unserem ersten "Heimatbesuch" an Ostern sämtliche Verwandten überzeugt.
Seit der ca. 3 Monate ist, passt er allerdings auch ohne Einsatz in die Manduca (er hat ziemlich lange Oberschenkel), und eine Zeitlang mochte er die plötzlich wieder lieber als das Tuch...
hat selig drin geschlafen, während im Tuch immer großes Gequengel angesagt war. Mittlerweile geht aber wieder beides - und am kommenden Freitag habe ich endlich meine Trageberatung (bei liahl
), wo ich hoffe, mein Känguru perfektionieren zu können. UND gestern hab ich mir aus einer Impulshaltung raus den MySol bestellt
bin mal echt gespannt auf den.
Ich habe mal die Beinhaltung von meinem Kleinen in der Manduca mit der im Tuch verglichen und fand ehrlich gesagt, dass der Unterschied nicht besonders groß ist. Ich bemüh mich auch immer, den Purzel in der Manduca ordentlich anzuhocken... also der Spreizungswinkel kommt mir nicht viel größer vor als im Tuch. Aber da werd ich Lisa am Freitag auf jeden Fall mal draufgucken lassen.
Zum Manduca-Problem: Habe natürlich auch den Thread gelesen, ab wann man in der Manduca tragen soll. Anfangs habe ich Anton auch gar nicht da drin getragen, da mir das mit dem Neugeboreneneinsatz irgendwie spanisch vorkam und er es auch nicht sonderlich mochte. Als ich dann das erste Mal ein Tuch ausprobiert habe, hat er auf Anhieb 3 Stunden drin geschlafen, woraufhin klar war: Ein Tragetuch muss her! Damit hab ich dann auch bei unserem ersten "Heimatbesuch" an Ostern sämtliche Verwandten überzeugt.
Seit der ca. 3 Monate ist, passt er allerdings auch ohne Einsatz in die Manduca (er hat ziemlich lange Oberschenkel), und eine Zeitlang mochte er die plötzlich wieder lieber als das Tuch...
Ich habe mal die Beinhaltung von meinem Kleinen in der Manduca mit der im Tuch verglichen und fand ehrlich gesagt, dass der Unterschied nicht besonders groß ist. Ich bemüh mich auch immer, den Purzel in der Manduca ordentlich anzuhocken... also der Spreizungswinkel kommt mir nicht viel größer vor als im Tuch. Aber da werd ich Lisa am Freitag auf jeden Fall mal draufgucken lassen.
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Re: BabyBjörn mit Blick nach vorn!
Liebe Caro,
danke
Aber ich muss mich auch entschuldigen: das mit dem Manduca war gar nicht an dich gerichtet. Ich habe aber eben selbst gesehen, daß das aus meinem Post nicht klar wurde
Das richtete sich eher an Siri Lehmann, die schrieb, daß das Kind auf dem besagten Bild in den Spagat gedrückt wird. Hierbei fragte ich mich einfach, warum dieser Spagat schlimmer sei, als derjenige, ens die Kinder (und je kleiner, desto heftiger) z.B. im Manduca einnehmen. Oder andersherum: wenn ich NUR die Überspreizung betrachte, wo liegt der Unterschied zwischen Manduca mit Gesicht zum Träger bzw. Manduca mit Gesicht weg vom Träger? Theoretisch wäre das ja möglich 
Ich habe aber selbst noch einmal nachgedacht darüber und bin, gemeinsam mit Petra von ClauWi, zu dem Schluss gekommen, daß bei der Gesicht-nach-vorn-Variante der Druck auf das Hüftgelenk, der von vorn ausgeübt ist, nochmals höher sein dürfte. Schließlich spricht sich Fettweis (und nicht nur er) bereits kritisch aus über das schon kurzzeitige (!) Liegen des Babys auf dem Bauch mit nach hinten gerichteten Beinchen. Schon das lässt die Oberschenkelköpfe eine sehr ungünstige Position im Hüfgelenk einnehmen, und das auch noch verstärkt durch den festen Untergrund.
Ein ähnliches Phänomen denken wir uns für die Überspreizung mit dem Gesicht nach vorn. Während eine Überspreizung mit Gesicht zum Träger doch noch ein wenig von der weichen Vorderfront des Trägers aufgefangen und abgemildert werden kann, so ist das, wenn das Kind nach vorn getragen wird, nicht mehr möglich. Im Gegenteil: da das Kind keinerlei Gegendruck mit seinen Beinen aufbauen kann, rutscht es immer weiter in dieses Spagat und hat dem nichts an aktiver Muskelarbeit entgegenzusetzen.
Frage also beantwortet

Viel Spaß am Freitag und grüße Lisa bitte ganz herzlich
Liebe Grüße Alex
danke
Aber ich muss mich auch entschuldigen: das mit dem Manduca war gar nicht an dich gerichtet. Ich habe aber eben selbst gesehen, daß das aus meinem Post nicht klar wurde
Ich habe aber selbst noch einmal nachgedacht darüber und bin, gemeinsam mit Petra von ClauWi, zu dem Schluss gekommen, daß bei der Gesicht-nach-vorn-Variante der Druck auf das Hüftgelenk, der von vorn ausgeübt ist, nochmals höher sein dürfte. Schließlich spricht sich Fettweis (und nicht nur er) bereits kritisch aus über das schon kurzzeitige (!) Liegen des Babys auf dem Bauch mit nach hinten gerichteten Beinchen. Schon das lässt die Oberschenkelköpfe eine sehr ungünstige Position im Hüfgelenk einnehmen, und das auch noch verstärkt durch den festen Untergrund.
Ein ähnliches Phänomen denken wir uns für die Überspreizung mit dem Gesicht nach vorn. Während eine Überspreizung mit Gesicht zum Träger doch noch ein wenig von der weichen Vorderfront des Trägers aufgefangen und abgemildert werden kann, so ist das, wenn das Kind nach vorn getragen wird, nicht mehr möglich. Im Gegenteil: da das Kind keinerlei Gegendruck mit seinen Beinen aufbauen kann, rutscht es immer weiter in dieses Spagat und hat dem nichts an aktiver Muskelarbeit entgegenzusetzen.
Frage also beantwortet
Viel Spaß am Freitag und grüße Lisa bitte ganz herzlich
Liebe Grüße Alex
Liebe Grüße von Alex mit dem ganz Großen 05/00, dem Großen 06/04, dem ziemlich Großen 01/08, der Pferdenärrin 11/13 an der Hand und Mondmädchen Luna Nicole (*+ 9/11) für immer im Herzen
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