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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 04.07.2012, 20:04
von klimaforscherin
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 04.07.2012, 20:33
von MamaFabienne
Super
Und nochmals meinen vollsten Respekt!!!
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 04.07.2012, 20:39
von saiidi
Soooooooooooooooooo schöööööööööööööööööööööööööööön !
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 13.07.2012, 17:50
von Nina
*seufz*
Jetzt habe ich so sehr fürs Vollstillen gekämpft. Und bin gerade am Verzweifeln. Die beiden wollen aaaandauernd stillen, vor allem Julian ist nur, wirklich NUR mit Brust im Mund zufrieden, tags wie nachts. Ablegen geht gar nicht, ins TT klappt meistens, aber heute zB kann ich nicht tragen weil ich gerade auch noch Brustentzündung kriege. Also ehrlich, er trinkt, nuckelt, schläft ein, wird nach kurzer Zeit wieder wach und schreit bis er wieder die Brust bekommt. Lilli lässt sich wenigstens nachts manchmal ablegen. Ich weiß gerade ehrlich nicht, wie ich das schaffen soll. Und jeder, der das mitbekommt, vernutet natürlich, daß er nicht satt wird. Würde ich wohl auch denken. Muß er so viel stillen, um satt zu werden? Oder ist das starkes Saugbedürfnis? Ich überlege ernsthaft, hier Schnuller einzuführen. Dabei wollte ich das NIE.
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 13.07.2012, 18:07
von Ursi99
Hallo Nina,
ich fühle mit Dir!! Meine beiden sind zwar oft relativ pflegeleicht, aber Phasen wo sie dauernd an die Brust wollen kenne ich auch - bei zweien ist das soooo anstrengend!!
Ich muss Dir ehrlich sagen, ich bin jetzt schon eingeknickt und ab und zu bekommen meine beiden den Schnuller - obwohl sie noch keine 3 Wochen alt sind, ich Schnuller so früh eigentlich auch ablehne und ich auch mindestens die 6 Wochen wegen evtl. Saugverwirrung ohne Schnuller durchhalten wollte (eine Saugverwirrung zeichnet sich zum Glück nicht ab - im Gegenteil, sie trinken sehr gut).
Ganz ehrlich, ich glaube, als Zwillingsmama muss man noch mehr schauen, wie man sich's leichter machen kann - zur Not eben auch mit Schnuller?!
Ich könnte mir vorstellen, dass es bei Julian Dauernuckel-Bedürfnis ist - haben meine Mäuse auch öfter....und wenn ich dann mal keine Kraft mehr habe zum Dauernuckel-zur-Verfügung-stehen, kommt der Schnulli zum Einsatz.
Hoffe Du findest die für Euch passende Lösung! *Daumendrück*
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 13.07.2012, 18:21
von Maja
Ist vielleicht grad Wachstumsschubzeit? Da ist man ja schon mit einem Baby immer ein paar Tage am Dauerstillen, bis die Brust sich angepasst hat, bei zwei Babys wird das dann doch bestimmt Dauer-Dauerstillen sein...
Wenn er einfach Hunger hat wird das mit den Schnuller dann wohl auch nur sehr begrenzten Nutzen zeigen. Aber dennoch: bei fünf Kindern, davon drei unter zwei Jahre, würde ich von außen betrachtet zu Pragmatismus mit jeder Art von pädagogisch vertretbaren Hilfsmitteln raten

(Obwohl hier ja auch ein schnullerfreier Haushalt ist und ich die Dinger auch nicht mag, aber ich hatte auch stets nur ein Stillkind an mir hängen, das ist jawohl um Welten anders!)
Vielleicht würde es mit dem Schnuller ja genauso laufen wie mit dem Zufüttern: eine hilfreiche Sache für eine begrenzte Übergangsphase, und dann geht es auch bald wieder ohne? Ein Schnuller ist doch keine Lebensentscheidung. Wenn er jetzt mal einen hätte (falls er ihn überhaupt akzeptiert) heißt das ja nicht, dass er in zwei Wochen, zwei Monaten oder zwei Jahren immer noch schnullert. Das ist ja auch Deine Entscheidung.
Alles Gute für euch!
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 14.07.2012, 18:00
von Nina
Ich denke ich werde es versuchen.
Daß sie im Moment so viel trinken liegt wohl auch am Milchstau. Ich glaube, aus der einen Brust bekommen sie nicht so viel raus. Was natürlich für mich tödlich ist, denn so kann ich mich nichtmal nachts einigermaßen bequem hinlegen und mal entspannen, geschweige denn tagsüber. Heute bin ich seit dem Aufstehen permanent am Stillen

und frage mich langsam ernsthaft, ob dieser Weg gangbar ist...
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 14.07.2012, 22:17
von dree
liebe nina,
ich war immer der überzeugung, "ein nach bedarf gestilltes kind braucht keinen schnuller". bei der großen habe ich diese erfahrung machen dürfen. (naja, sie schnullerte dann zwischen zwei und drei ausdauernd an einem lego-eisbären, kiefertechnisch natürlich optimal...

).
meine kleine hat mich dann gelehrt, dass man keinem dogma folgen soll. sie war unruhig, unleidlich, angespannt, wollte dauernd nuckeln, kam nicht zur ruhe. ich werde nie vergessen, wie sie vor einer autofahrt in der babyschale schrie, ich ihr den schnulli gab, und das kind schlief innerhalb von sekunden selig. wir sind dann lange beim schnullern geblieben, aber nach meinem empfinden hat sie keinen schaden davon getragen. es war nervenschonung für alle beteiligten, und in dem fall das eingehen auf ihre bedpürfnisse.
will sagen: einen versuch ist es wert. mach dir nicht so viel kopf. es geht für uns meistens nicht darum, das perfekte zu schaffen, sondern das, was gut genug ist. den gut genug IST gut genug. wo auch immer das hinführt.
lieben gruß, vor allem gute besserung!!!
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 14.07.2012, 22:38
von Maja
Autsch, ein Milchstau ist aber auch fies! Die üblichen Milchstau-Maßnahmen machst Du schon? Und hast Du Unterstützung für den Haushalt?
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Verfasst: 14.07.2012, 22:52
von Miracleine
Nina hat geschrieben:....Oder ist das starkes Saugbedürfnis? Ich überlege ernsthaft, hier Schnuller einzuführen. Dabei wollte ich das NIE.
So ging es mir auch. Ich finde Schnuller schrecklich. Mein Großer wollte keinen und ich war glücklich damit. Doch dann kam meine Kleine. Sie hat von Anfang an ein ungleich höheres Saugbedürfnis gehabt. Anfangs im Wochenbett habe ich ihr und mir die Ruhe gegönnt und viel, sehr viel, gestillt. Doch irgendwann, mit etwa sechs Wochen, wollte sie auch nur noch am liebsten den ganzen Tag saugen. Allerdings wollte sie nicht soviel Milch, wie meine Brust her gab, und ließ sie immer aus dem Mundwinkel laufen. Außerdem konnte ich meinem Großen nicht gerecht werden mit einem Baby, das etwa 20-22 Stunden am Tag nuckeln wollte. Und ich hatte nur ein großes Kind und einen Säugling. Schweren Herzens habe ich dann verschiedene Schnuller durchprobiert (Wir hatten noch das ungenutzte Arsenal vom Großen im Schrank), bis wir einen gefunden haben, der ihr gefiel. Anfangs fand ich es schrecklich, mein kleines Baby so zugestöpselt zu sehen, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, wohl auch, weil der Schnulli im Verhältnis zum Gesicht nicht mehr so riesig ist. Erst gab es den Schnuller immer nur tagsüber, weil ich keine Lust hatte, ihn im Bett zu suchen. Als ich dann einmal MD hatte, hat mein Mann sie mit Schnuller mit ins Bett genommen, damit ich alleine in Ruhe schlafen konnte. Seit dem hat sie auch nachts einen Schnuller. Seit sie mobiler ist, braucht sie ihn tagsüber aber eigentlich nicht mehr. Sie hat jetzt den Schnuller nur noch zum Einschlafen, beim Autofahren und teilweise im TT. Wenn sie aufsteht verbleibt der Schnuller im Bett und der für draußen an der Kette liegt in der Babyschale. Allerdings erobert sie ihren "Autoschnuller" gerne, wenn ich vergesse die Flurtür zuzumachen und sie zur Babyschale robbt.
Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich mich daher meinen Vorrednerinnen nur anschließen: Wenn ein Schnuller für Dich im Alltag momentan Erleichterung bringt, dann nutze ihn. Und wenn man kritisch damit umgeht, wird das Kind auch nicht irgendwann als Laufling den ganzen Tag mit Schnuller im Mund herum rennen.