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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 08.11.2020, 17:05
von deidamaus
Das können gut Zähne sein. Du kannst (nach Rücksprache mit deinem Kinderarzt) einmalig Schmerzmittel geben. Wenn es dann deutlich besser wird mit dem Stillen, liegt es vielleicht wirklich nur daran.

Liebe Grüße
deidamaus

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 08.11.2020, 17:31
von amaryllis
Sie wirkt eigentlich nicht als habe sie Schmerzen, sondern eher, als sei sie unzufrieden, weil nicht schnell genug Milch kommt. Ich werde den Eindruck nicht los, dass es der Msr ist. Dafür liegen zu große Welten zwischen dem stillen gefühlt ohne Msr und jenem, wenn er denn mal einsetzt. Wenn der Msr wie gewohnt kommt läuft auch das Ausstreichen komplett anders. Dann ist es eine Leichtigkeit, da die Milch einfach fließt. Ohne muss ich die richtig heftig rauskneten. Ähnlich wird es beim Stillen sein, das Verhalten meiner Tochter spiegelt das ebenfalls wieder. Wir hatten heute auch erst drei feuchte Windeln.

Im Lauf der Woche bekomme ich Syntocinon-Spray. Auch wenn es in Kombination mit Domperidon nicht das gelbe vom Ei ist, muss ich das ausprobieren. So kann es nicht weitergehen. Die 3x2 scheinen auch keinen Unterschied zu machen, da das Problem wohl die fehlende, regelmäßige Entleerung ist. Ohne die bringt ja nun auch Dom nichts.

Anmerkung: Bitte nehmt euch kein Beispiel an mir.

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 08.11.2020, 17:41
von Amarantha
Vielleicht magst du dem Schmerzmittel doch einen Versuch geben?
Ich habe hier ein sehr geplagtes Kind, was Zähne angeht und das hat sich auch häufig bei uns aufs Stillen ausgewirkt.
Und bevor du dauerhaft ein weiteres Medikament einnimmst, wäre ja eine Einmalgabe eines Zäpfchens als Versuch vielleicht nicht unklug....

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 08.11.2020, 17:52
von amaryllis
Amarantha hat geschrieben: 08.11.2020, 17:41 Vielleicht magst du dem Schmerzmittel doch einen Versuch geben?
Ich habe hier ein sehr geplagtes Kind, was Zähne angeht und das hat sich auch häufig bei uns aufs Stillen ausgewirkt.
Und bevor du dauerhaft ein weiteres Medikament einnimmst, wäre ja eine Einmalgabe eines Zäpfchens als Versuch vielleicht nicht unklug....
Aber sie ist zwischendurch ja super drauf. Knataxhug wird sie eigentlich hauptsächlich beim Stillen, wenn nach den ersten Schlucken nichts mehr kommt. Komorimiere ich, schluckt sie ja kurz wieder, kommt dann nichts mehr, wird wieder gemault/losgelassen. Ich kann es versuchen, denke aber nicht dass es viel bringt. Sie wirkt wirklich nicht, als habe sie Schmerzen.

Außerdem hoffe ich, dass das Spray vielleicht nur einen Anstoß gibt und dann bald wieder alles normal läuft. Ich bekomme so halt auch die Milchproduktion nicht ordentlich angeregt. Es tut sich da wirklich nichts. Ich überlege auch dann parallel dazu das Dom wueder auf 3x1 zu reduzieren. Mal sehen.

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 08.11.2020, 18:06
von amaryllis
*Komprimiere

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 08.11.2020, 18:33
von Leominor
Meine beiden Kinder sind/ waren beim Zahnen insbesondere tagsüber „gut drauf“. Der Kleine war etwas anhänglicher tagsüber. Das Tigermädchen war tagsüber ganz normal drauf, wollte besonders nachts aber ständig an die Brust. Sie wirken nicht, als hätten sie Schmerzen.

Die Große hat gerade nochmal Backenzähne bekommen. Sie war tagsüber quietschfidel und ist nur mehrere Wochen lang 1x nachts verzweifelt brüllend und wimmernd aufgewacht. Auf Nachfrage hat sie gesagt, sie hätte keine Schmerzen! (Wenn sie sich irgendwo anhaut, kann sie definitiv sagen, dass ihr was weh tut und wo.) Dann waren die Zähne da und das brüllend aufwachen war vorbei. Waren also doch Schmerzen. 😞

Auf dem Bild links sieht es für mich tatsächlich nach Zahn aus der schiebt (aber noch ein paar Tage braucht bis er raus ist). Ich persönlich würde es bei meinem Kind mit einem Nurofen-Zäpfchen probieren (weil das neu und besser wirkt als Paracetamol). Zahnschmerzen sind echt mies...
Und ob es Schmerzen sind merkst du quasi sofort nach der Gabe des Zäpfchens.

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 08.11.2020, 18:34
von Leominor
weil das bei uns besser wirkt, sollte das heißen

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 08.11.2020, 19:02
von amaryllis
Mein Mann und ich hatten gerade einen Streit. Er meint, dass ich jetzt auch noch unser Kind in meine Wahnvorstellungen mit reinziehen wolle und sie kein Zäpfchen bekäme, weil sie lache, gut gelaunt sei und außerdem nicht hungrig wirke. Man müsse nicht grundlos Medikament verabreichen. Er sagt, ich solle aufhören, ihr Trinkverhalten beeeinflussen zu wollen. Er glaubt mir einfach kein Wort und ist mittlerweile sehr genervt von dem Thema.

Ohne sein Einverständnis möchte ich ihr nichts geben.

Gerade in der Badewanne war es super gemütlich und entspannt und die Brüste sind jetzt zwar nicht randvoll, aber ich fühle, dass Milch drin ist. Sie hat ein paar mal gesaugt, danach losgelassen und ganz normal umhergeschaut. Sie nimmt dann zwar nochmal die Brust, wenn ich sie erneut anbiete, macht dann aber wieder genau das gleiche. Hätte sie getrunken, würde ich sagen, sie war satt. Sie hat dann wieder auf ihren Flingern herumgekaut und gegrinst. Ausstreichen traue ich mich jetzt aber auch nicht, falls sie doch gleich noch trinken möchte.

Manchmal weiß ich einfach nicht mehr was ich glauben soll.

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 08.11.2020, 19:27
von Leominor
Oh nein, Streit deswegen muss jetzt echt nicht auch noch sein. (((Amaryllis))).
Ich würde definitiv auch kein Schmerzmittel geben, wenn mein Mann nicht einverstanden wäre.

So oder so werdet ihr bald wissen ob sie wirklich zahnt. Und falls ja, könnt ihr beim nächsten Zahn ja ggf. was geben. Behalte es einfach im Hinterkopf, dass die Kleinen trotz Schmerzen recht normal wirken können. Ich bin auch kein Freund von Schmerzmitteln oder allgemein Medikamenten, wenn es nicht sein muss. Aber Zahnschmerzen sind echt übel und wenn ich glaube, dass eines der Kinder welche hat, dann bekommen sie auch mal ein Zäpfchen. Ich würde in so einem Fall selbst nämlich auch was nehmen ( und ich kann an einer Hand abzählen wie oft ich in den letzten 10 Jahren Schmerzmittel genommen habe 😉).

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 08.11.2020, 19:52
von deidamaus
Zähne können sich definitiv auf das Stillen auswirken, da ja dabei der Kiefer beansprucht/benutzt wird. Was du auch mal probieren kannst, ist Gurke (wirkt schmerzstillend) oder Kälte bzw. Massage mit deinem Finger; jeweils vor dem Stillen. Vielleicht hilft es.

Probiere das Syntocinon Spray ruhig mal. Wenn es am mangelnden Oxytocin liegt, dann sollte es helfen.

Gehe mit dem Domperidon ruhig wieder runter, es bringt ja keine Änderung.

Liebe Grüße
deidamaus