Stillen nach Abstilltablette, wollte nur Entlastung
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nido56
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Re: Stillen nach Abstilltablette, wollte nur Entlastung
Liebe Anki,
Gleich als erstes: Natuerlich kann jede Mutter entscheiden, ob und in welchem Rahmen sie stillen will. Und natuerlich ist es Dein gute Recht zu entscheiden, dass Du Dich mit dem Vollstillen nicht wohl fuehlst. Keiner wird Dich dafuer verurteilen. Dein Kind, Dein Leben, Deine Entscheidung. Dir soll es schliesslich gut gehen als Mutter.
Ich moechte Dir nur noch ein paar Gedanken mit auf den Weg geben:
1. Ihr habt gerade mal einen Tag vollgestillt. Fuer Dein Baby ist das natuerlich eine Umstellung. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich die Situation bei Euch innerhalb weniger Tage deutlich entspannen wuerde. Als ich von 60-90 ml Zufuetterung pro Tag zum Vollstillen uebergegangen bin, hatte ich 2-3 Tage ein Baby dauerhaft an der Brust kleben. Danach hatte es sich eingependelt und es gab wieder "normale" Stillpausen.
2. Die Vollstillzeit ist kurz. Dein Baby ist bereits knapp 3 Monate auf der Welt. Soweit ich weiss, geht man bei Fruehchen bei der Beikosteinfuehrung normalerweise vom tatsaechlichen und nicht vom korrigierten Alter aus. In etwa 3 Monaten kannst Du ihm also durchaus auch schon Brei anbieten. Mein Sohn hat mit 7-8 Monaten sogar schon 9 Stunden ohne mich, ohne stillen und ohne Flasche (die wollte er nicht) ausgehalten, wenn ich arbeiten war. In der Krippe und bei Papa gab es Brei. Wenn ich da war hat er gestillt.
3. Mein Sohn wurde auch, nachdem ich schon vollstillen konnte, noch hin und wieder mal sporadisch vom Papa mit der Flasche gefuettert. Ich war naemlich von Anfang an einmal woechentlich ein paar Stunden auf meiner Arbeitsstelle. Ich habe gestillt, bevor ich losgefahren bin. Oft hat der kleine Pirat durchgehalten, bis ich wieder da war. Manchmal auch nicht. Dann hat der Papa schnell ein Beutelchen Milch aufgetaut und verfuettert. Natuerlich besteht auch bei maximal einem Flaeschchen pro Woche eine gewissen Gefahr, dass das Baby eine Saugverwirrung entwickelt, aber die Wahrscheinlichkeit, dass vorzeitig abgestillt wird, ist sicher grundsaetzlich deutlich kleiner, als wenn man von Anfang an regelmaessig zu bestimmten Zeiten die Flasche gibt.
4. Ihr hattet eine echt schweren Start. Eigentlich bist Du ja noch mitten drin im Wochenbett, denn so richtig aneinander gewoehnen und Euch in Eurem Leben einrichten koennt Ihr ja erst seit ganz kurzem, seit Du Dein Baby zu Hause hast. Ich denke also, dass es ganz normal ist, dass Du jetzt diese typischen Stimmungsschwankungen hast, die die meisten Muetter sonst nach 1-2 Monaten hinter sich gelassen haben.
Also nochmal: Wenn Du lieber nur teilstillen willst, und es fuer Dich auch OK ist, wenn Eure Stillzeit dann bald zuende ist, dann mach das. Wichtig ist, dass Du voll hinter Deiner Entscheidung stehst, wie auch immer sie ausfaellt. Aber ich an deiner Stelle wuerde vielleicht nochmal ein paar Tage abwarten und schauen, wie es sich entwickelt. Nicht, dass Du jetzt nach einer aetzenden Nacht eine drastische Entscheidung triffst, die Du dann in 2 Wochen wieder bereust.
Gleich als erstes: Natuerlich kann jede Mutter entscheiden, ob und in welchem Rahmen sie stillen will. Und natuerlich ist es Dein gute Recht zu entscheiden, dass Du Dich mit dem Vollstillen nicht wohl fuehlst. Keiner wird Dich dafuer verurteilen. Dein Kind, Dein Leben, Deine Entscheidung. Dir soll es schliesslich gut gehen als Mutter.
Ich moechte Dir nur noch ein paar Gedanken mit auf den Weg geben:
1. Ihr habt gerade mal einen Tag vollgestillt. Fuer Dein Baby ist das natuerlich eine Umstellung. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich die Situation bei Euch innerhalb weniger Tage deutlich entspannen wuerde. Als ich von 60-90 ml Zufuetterung pro Tag zum Vollstillen uebergegangen bin, hatte ich 2-3 Tage ein Baby dauerhaft an der Brust kleben. Danach hatte es sich eingependelt und es gab wieder "normale" Stillpausen.
2. Die Vollstillzeit ist kurz. Dein Baby ist bereits knapp 3 Monate auf der Welt. Soweit ich weiss, geht man bei Fruehchen bei der Beikosteinfuehrung normalerweise vom tatsaechlichen und nicht vom korrigierten Alter aus. In etwa 3 Monaten kannst Du ihm also durchaus auch schon Brei anbieten. Mein Sohn hat mit 7-8 Monaten sogar schon 9 Stunden ohne mich, ohne stillen und ohne Flasche (die wollte er nicht) ausgehalten, wenn ich arbeiten war. In der Krippe und bei Papa gab es Brei. Wenn ich da war hat er gestillt.
3. Mein Sohn wurde auch, nachdem ich schon vollstillen konnte, noch hin und wieder mal sporadisch vom Papa mit der Flasche gefuettert. Ich war naemlich von Anfang an einmal woechentlich ein paar Stunden auf meiner Arbeitsstelle. Ich habe gestillt, bevor ich losgefahren bin. Oft hat der kleine Pirat durchgehalten, bis ich wieder da war. Manchmal auch nicht. Dann hat der Papa schnell ein Beutelchen Milch aufgetaut und verfuettert. Natuerlich besteht auch bei maximal einem Flaeschchen pro Woche eine gewissen Gefahr, dass das Baby eine Saugverwirrung entwickelt, aber die Wahrscheinlichkeit, dass vorzeitig abgestillt wird, ist sicher grundsaetzlich deutlich kleiner, als wenn man von Anfang an regelmaessig zu bestimmten Zeiten die Flasche gibt.
4. Ihr hattet eine echt schweren Start. Eigentlich bist Du ja noch mitten drin im Wochenbett, denn so richtig aneinander gewoehnen und Euch in Eurem Leben einrichten koennt Ihr ja erst seit ganz kurzem, seit Du Dein Baby zu Hause hast. Ich denke also, dass es ganz normal ist, dass Du jetzt diese typischen Stimmungsschwankungen hast, die die meisten Muetter sonst nach 1-2 Monaten hinter sich gelassen haben.
Also nochmal: Wenn Du lieber nur teilstillen willst, und es fuer Dich auch OK ist, wenn Eure Stillzeit dann bald zuende ist, dann mach das. Wichtig ist, dass Du voll hinter Deiner Entscheidung stehst, wie auch immer sie ausfaellt. Aber ich an deiner Stelle wuerde vielleicht nochmal ein paar Tage abwarten und schauen, wie es sich entwickelt. Nicht, dass Du jetzt nach einer aetzenden Nacht eine drastische Entscheidung triffst, die Du dann in 2 Wochen wieder bereust.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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dingsda
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- Registriert: 18.01.2016, 12:49
Re: Stillen nach Abstilltablette, wollte nur Entlastung
achja, bei uns war und ist immer eher seine müdigkeit der limitierende faktor, der vieles schwierig macht. das stillen hab ich noch nie als einschränkend empfunden aber das einschlafen ist bei meinem sohn immer wieder recht nervig. unterwegs schläft er nur sehr schwer und mit viel gequengel und schläft auch immer nur sehr kurz dann, weshalb ich versuche meine aktivititäten immer um seinen schlaf rum zu planen
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mit kleinem rabauken seit 2/2016
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Serafin
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Re: Stillen nach Abstilltablette, wollte nur Entlastung
Warte mal ab. Die ersten paar Wochen ist unserer auch noch beim Papa am Arm eingeschlafen. Mit drei Monaten durfte er ihn nicht Mal anschauen.Anki89 hat geschrieben:Nachts die Flasche ist umständlich, aber was du nicht wissen kannst.Serafin hat geschrieben:Öhm. Ich würde nachts never ever die Flasche geben. Das ist doch das umständlichste, was du machen kannst. Baby liegt neben dir, und in ein paar Wochen dockt das selbstständig im Liegen an. Ich merk das oft gar nicht mehr.
Und klar kannst du mit deinem Kind alles machen. Warum sollte dich das Stillen daran hindern? Dein Mann kann mit dem Becher füttern und manche Kinder warten auch einfach auf die Mutter. Oder du hast so eins wie meines, dass bei niemandem außer dir bleibt und in Sirenengeheul ausbricht, wenn es dem Papa gegeben wird. Und zwar mit aus der Nase schießenden Rotzpopeln und Tränen. Dann musst es eh mitnehmen. Oder dein Mann kommt mit, du stillst es vor dem Sport, die zwei gehen spazieren und holen dich nach dem Sport wieder ab. Aber das Leben mit Kind ist einfach anders als ohne.
Ich habe nie das Gefühl gehabt, dass mich Stillen einschränkt. Es gab immer eine Lösungsmöglichkeit. Im Gegenteil, ich bin eher freier dadurch als wenn ich immer auf Flasche/Brei angewiesen bin. Es wird später, ich hab immer genug zu essen dabei, kann einfach nochmal stillen und Kind schläft am Heimweg ein.
Aber, Stillen und Flasche werden auf die Dauern nicht parallel nebeneinander her laufen können. Das ist einfach Fakt. Stillen ist die natürliche Ernährungsform, das ist auch Fakt. Was du mit diesen Informationen machst, ist deine Entscheidung. Es gibt halt nicht die Eierlegende Wollmilchsau. Ich würd auch viel wollen, aber um das zu können, müsste ich massiv über mein Kind hinweg bügeln. Das ist mir dann als Preis zu hoch.
ZUdem ist es ja sowieso nur eine kurze Zeit in deinem Leben. Spätestens in neun Monaten wird es wohl so viel essen, dass du auch mal länger weg kannst. Unser Vielstiller geht seit er neun Monate ist 6 h in die Krippe. Und Wunder oh Wunder, da kann der junge Herr essen. Zu Hause stillt er am Wochenende sogar jetzt noch oft voll.
OH, und unterwegs waren wir mit usnerem Kind auch schon oft. Da ist das Stillen erst recht praktisch. Mit dem Zug und nur zwei Rucksäcken für 10 Tag nach Hamburg und oft zu Schwiegereltern oder Tagesausflüge. Und ich bin mit ihm auch oft zu Freunden oder in die Stadt.
Ich stehe auch nachts zum stillen auf, wir Bzw. Ich bin da noch nicht so flexibel. Der Schlafsack ist so dick, der muss aus um stillen zu können, sonst kommt er nicht an die Brustwarze ( ich hab es schon versucht)
Und wir haben ein Wasserbett, da ist Phil im Schleudergang wenn ich das im Liegen machen würde, und zum stillen fehlt mir noch die Stabilität im Bett.
Davon mal ganz abgesehen, schläft er auch in der Wiege neben meinem Bett, aber nicht in meinem Bett!
Bis jetzt ist Phil nicht an mir gebunden, wie auch!
Im Krankenhaus war Mama ja auch nicht 24 Stunden da, also macht er da keine Probleme.
Meine Trainingseinheiten sind jeweils um 19 Uhr und einmal um 20:30 Uhr da muss Papa nicht mit Kind und Kinderwagen noch in die Gegend rumschieben
Das dass Leben mit Kind anders ist, weiß ich auch, heißt für mich aber nicht automatisch das ich auf alles verzichten muss und nicht mal für 2 Stunden außer Haus gehen kann. Da ist eben jeder anders.
Das mit der kurzen Zeit stimmt, den Satz muss ich nochmal für mich verinnerlichen!!
Und das stillen was das unterwegs sein betrifft praktischer ist, sehe ich total ein..
Ich bin abends nicht Weg gegangen. Weil ich wusste, dass mein Kind dann leiden wird. Habe ich ja im Rückbildungskurs gesehen. Da hatte ich die zwei dabei und er sollte ihn mir nur zum Stillen bringen. Keine Chance. Und das war mir mein Vergnügen einfach nicht wert.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
kleiner Schildkröterich 05/19
- Brianna
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 13.11.2013, 12:33
Re: Stillen nach Abstilltablette, wollte nur Entlastung
Hier ist übrigens das Kind mit der Trennungserfahrung nach der Geburt das Kind, dass danach 24 Stunden nur an Mama klebte.
Wir haben übrigens auch ein Wasserbett und hier klappt im Liegen stillen mit Schlafsack gut, seitdem wir die Neugeborenenzeit hinter uns haben. Das alleine schlafen hat der Große schon verweigert.
Zum Wochenbett. Gib euch jetzt Zeit zum Ankommen. In der Klinik hat man sie nicht. Nimm sie dir jetzt. Ich habe, als der Große die Flasche verweigert hat, mit ihm stillend auf dem Sofa gekuschelt und gelesen. Es tat uns echt gut.
Wir haben übrigens auch ein Wasserbett und hier klappt im Liegen stillen mit Schlafsack gut, seitdem wir die Neugeborenenzeit hinter uns haben. Das alleine schlafen hat der Große schon verweigert.
Zum Wochenbett. Gib euch jetzt Zeit zum Ankommen. In der Klinik hat man sie nicht. Nimm sie dir jetzt. Ich habe, als der Große die Flasche verweigert hat, mit ihm stillend auf dem Sofa gekuschelt und gelesen. Es tat uns echt gut.
J 05/13 L 12/15
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Anki89
- hat viel zu erzählen
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Re: Stillen nach Abstilltablette, wollte nur Entlastung
SorrySerafin hat geschrieben:Warte mal ab. Die ersten paar Wochen ist unserer auch noch beim Papa am Arm eingeschlafen. Mit drei Monaten durfte er ihn nicht Mal anschauen.Anki89 hat geschrieben:Nachts die Flasche ist umständlich, aber was du nicht wissen kannst.Serafin hat geschrieben:Öhm. Ich würde nachts never ever die Flasche geben. Das ist doch das umständlichste, was du machen kannst. Baby liegt neben dir, und in ein paar Wochen dockt das selbstständig im Liegen an. Ich merk das oft gar nicht mehr.
Und klar kannst du mit deinem Kind alles machen. Warum sollte dich das Stillen daran hindern? Dein Mann kann mit dem Becher füttern und manche Kinder warten auch einfach auf die Mutter. Oder du hast so eins wie meines, dass bei niemandem außer dir bleibt und in Sirenengeheul ausbricht, wenn es dem Papa gegeben wird. Und zwar mit aus der Nase schießenden Rotzpopeln und Tränen. Dann musst es eh mitnehmen. Oder dein Mann kommt mit, du stillst es vor dem Sport, die zwei gehen spazieren und holen dich nach dem Sport wieder ab. Aber das Leben mit Kind ist einfach anders als ohne.
Ich habe nie das Gefühl gehabt, dass mich Stillen einschränkt. Es gab immer eine Lösungsmöglichkeit. Im Gegenteil, ich bin eher freier dadurch als wenn ich immer auf Flasche/Brei angewiesen bin. Es wird später, ich hab immer genug zu essen dabei, kann einfach nochmal stillen und Kind schläft am Heimweg ein.
Aber, Stillen und Flasche werden auf die Dauern nicht parallel nebeneinander her laufen können. Das ist einfach Fakt. Stillen ist die natürliche Ernährungsform, das ist auch Fakt. Was du mit diesen Informationen machst, ist deine Entscheidung. Es gibt halt nicht die Eierlegende Wollmilchsau. Ich würd auch viel wollen, aber um das zu können, müsste ich massiv über mein Kind hinweg bügeln. Das ist mir dann als Preis zu hoch.
ZUdem ist es ja sowieso nur eine kurze Zeit in deinem Leben. Spätestens in neun Monaten wird es wohl so viel essen, dass du auch mal länger weg kannst. Unser Vielstiller geht seit er neun Monate ist 6 h in die Krippe. Und Wunder oh Wunder, da kann der junge Herr essen. Zu Hause stillt er am Wochenende sogar jetzt noch oft voll.
OH, und unterwegs waren wir mit usnerem Kind auch schon oft. Da ist das Stillen erst recht praktisch. Mit dem Zug und nur zwei Rucksäcken für 10 Tag nach Hamburg und oft zu Schwiegereltern oder Tagesausflüge. Und ich bin mit ihm auch oft zu Freunden oder in die Stadt.
Ich stehe auch nachts zum stillen auf, wir Bzw. Ich bin da noch nicht so flexibel. Der Schlafsack ist so dick, der muss aus um stillen zu können, sonst kommt er nicht an die Brustwarze ( ich hab es schon versucht)
Und wir haben ein Wasserbett, da ist Phil im Schleudergang wenn ich das im Liegen machen würde, und zum stillen fehlt mir noch die Stabilität im Bett.
Davon mal ganz abgesehen, schläft er auch in der Wiege neben meinem Bett, aber nicht in meinem Bett!
Bis jetzt ist Phil nicht an mir gebunden, wie auch!
Im Krankenhaus war Mama ja auch nicht 24 Stunden da, also macht er da keine Probleme.
Meine Trainingseinheiten sind jeweils um 19 Uhr und einmal um 20:30 Uhr da muss Papa nicht mit Kind und Kinderwagen noch in die Gegend rumschieben
Das dass Leben mit Kind anders ist, weiß ich auch, heißt für mich aber nicht automatisch das ich auf alles verzichten muss und nicht mal für 2 Stunden außer Haus gehen kann. Da ist eben jeder anders.
Das mit der kurzen Zeit stimmt, den Satz muss ich nochmal für mich verinnerlichen!!
Und das stillen was das unterwegs sein betrifft praktischer ist, sehe ich total ein..
Ich bin abends nicht Weg gegangen. Weil ich wusste, dass mein Kind dann leiden wird. Habe ich ja im Rückbildungskurs gesehen. Da hatte ich die zwei dabei und er sollte ihn mir nur zum Stillen bringen. Keine Chance. Und das war mir mein Vergnügen einfach nicht wert.
Kinder sind so eigensinnig, der arme Papa!
Ich hoffe das uns dass nicht passieren wird!
Unter solchen Umständen würde ich auch nicht gehen, auf keinenfall.
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dingsda
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 293
- Registriert: 18.01.2016, 12:49
Re: Stillen nach Abstilltablette, wollte nur Entlastung
Ich hatte anfangs auch Probleme mit dem schlafsack beim stillen. Soviel dicker stoff für so wenig baby
. Aber es wird ja zum glück immer mehr baby und im Frühling auch langsam weniger stoff
mit kleinem rabauken seit 2/2016
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delfinstern
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14598
- Registriert: 13.01.2013, 09:20
- Wohnort: Nördliches Baden-Württemberg
Re: Stillen nach Abstilltablette, wollte nur Entlastung
mit Schlafsack kann ich auch nicht stillen, auch nicht im Liegen (klappt noch nicht immer), aber im Sitzen auf dem Bett. Und ganz wichtig: JEDE Nacht ist anders! Mal schläft der Zwerg 4h am Stück, mal nur 2h. Ich hab mit meinem Mann aktuell die Abmachung, dass ich gegen 19-20 Uhr ins Bett gehe, er den Zwerg nimmt und ich alleine schlafe, dann habe ich 2-3h wirklichen Shlaf, das hilft mir unheimlich. Jetzt nach gut 1,5 Wochen, hat es sich halbwegs eingespielt, geb dir Zeit! Vollstillen von jetzt auf gleich ist heftig.
Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)
KK-Bewertung
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Anki89
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 170
- Registriert: 30.11.2016, 07:54
Re: Stillen nach Abstilltablette, wollte nur Entlastung
Ich habe mich wieder etwas gefangen!
Liebe Teazer, du brauchst wahrscheinlich ewig dir alles durchzulesen!
Ich möchte es nochmal versuchen!
Magst du mir sagen wie ich das am besten mache auch mit der Zufütterrung??
Du sagtest 8x täglich 60 ml!
Wann? In welchen Abständen?
Wenn du überhaupt noch magst bei meinem ganzen durcheinander!
Liebe Teazer, du brauchst wahrscheinlich ewig dir alles durchzulesen!
Ich möchte es nochmal versuchen!
Magst du mir sagen wie ich das am besten mache auch mit der Zufütterrung??
Du sagtest 8x täglich 60 ml!
Wann? In welchen Abständen?
Wenn du überhaupt noch magst bei meinem ganzen durcheinander!
- Teazer
- Mod a.D.
- Beiträge: 18114
- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Stillen nach Abstilltablette, wollte nur Entlastung
Guten Abend! 
Die Userinnen haben Dir ja schon viele Einblicke gegeben in das Leben mit Stillkind und Tipps. Ich gehe jetzt mal nur auf Deine Fragen und eine Aussage ein.
Solche Turbulenzen sind völlig normal. Gib Dir einfach etwas Zeit.
Wir beobachten jetzt erst einmal. Kuschelt viel, gerne Du mit Oberkörper nackig und er nur in Windeln. Ihr habt so viel nachzuholen. Der Hautkontakt und das Stillen wird Euch beiden gut tun.

Hast Du einen bequemen Stillplatz in der Nähe des Bettes? Oder könntest Du in ein anderes Bett (ggf. einfach ein Matratzenlager) umziehen? Es entstresst die Nächte ungemein, wenn man sich zum Stillen einfach auf die Seite rollen muss. In ein paar Wochen wird Phil nämlich alleine andocken können und Du danach einfach wieder einschlummern, ohne richtig aufzuwachen.
Herzliche Grüße,
Teazer (StillModTeam)
Die Userinnen haben Dir ja schon viele Einblicke gegeben in das Leben mit Stillkind und Tipps. Ich gehe jetzt mal nur auf Deine Fragen und eine Aussage ein.
Schön.Anki89 hat geschrieben:Ich habe mich wieder etwas gefangen!
Ihr habt einen Tag Vollstillen geschafft. Nimm den Schwung mit und lass das Zufüttern ganz sein. Still regelmäßig alle 2 bzw. 3h und mach die Dokumentation. Du hast genügend Milch und Phil stillt wie ein Weltmeister. Das passt so.Magst du mir sagen wie ich das am besten mache auch mit der Zufütterrung??
Du sagtest 8x täglich 60 ml!
Wann? In welchen Abständen?
Wir beobachten jetzt erst einmal. Kuschelt viel, gerne Du mit Oberkörper nackig und er nur in Windeln. Ihr habt so viel nachzuholen. Der Hautkontakt und das Stillen wird Euch beiden gut tun.
Keine Sorge. Mich wirft so leicht nichts um.Wenn du überhaupt noch magst bei meinem ganzen durcheinander!
Vielleicht weiß Du es ja schon, ich möchte jedoch nicht versäumen darauf hinzuweisen: Ein Wasserbett ist für ein Baby kein sicherer Schlafort. Ausschließlich normale Betten (kein Sofa o.ä.) und Stillbetten/Babybalkone werden für das sichere Co-Sleeping empfohlen. Wie sieht denn Euer Schlafarrangement aus?Und wir haben ein Wasserbett, da ist Phil im Schleudergang wenn ich das im Liegen machen würde, und zum stillen fehlt mir noch die Stabilität im Bett.
Hast Du einen bequemen Stillplatz in der Nähe des Bettes? Oder könntest Du in ein anderes Bett (ggf. einfach ein Matratzenlager) umziehen? Es entstresst die Nächte ungemein, wenn man sich zum Stillen einfach auf die Seite rollen muss. In ein paar Wochen wird Phil nämlich alleine andocken können und Du danach einfach wieder einschlummern, ohne richtig aufzuwachen.
Herzliche Grüße,
Teazer (StillModTeam)
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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Anki89
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 170
- Registriert: 30.11.2016, 07:54
Re: Stillen nach Abstilltablette, wollte nur Entlastung
Okay! Mache ich so.Ihr habt einen Tag Vollstillen geschafft. Nimm den Schwung mit und lass das Zufüttern ganz sein. Still regelmäßig alle 2 bzw. 3h und mach die Dokumentation. Du hast genügend Milch und Phil stillt wie ein Weltmeister. Das passt so.
Ich schaffe es sogar ohne Waage und vertraue jetzt einfach darauf das er ausreichend trinkt.
Bin immer noch etwas unsicher aber das kommt schon noch denke ich.
Wenn er über Tag mal nur alle 3 Stunden gestillt wird ist das auch kein Drama?
Und Nachts lasse ich ihn dann von sich aus melden?
Da ich ohne hin nicht ruhig schlafen würde, wenn er direkt neben mir liegen würde, haben wir eine Wiege gekauft. Diese steht direkt an meiner Seite dran!Vielleicht weiß Du es ja schon, ich möchte jedoch nicht versäumen darauf hinzuweisen: Ein Wasserbett ist für ein Baby kein sicherer Schlafort. Ausschließlich normale Betten (kein Sofa o.ä.) und Stillbetten/Babybalkone werden für das sichere Co-Sleeping empfohlen. Wie sieht denn Euer Schlafarrangement aus?
Sxhön wäre es irgendwann wenn ich das stillen sitzend im Bett hinkriegen würde.
Ich gehe zum Stillen ins Wohnzimmer!Hast Du einen bequemen Stillplatz in der Nähe des Bettes? Oder könntest Du in ein anderes Bett (ggf. einfach ein Matratzenlager) umziehen? Es entstresst die Nächte ungemein, wenn man sich zum Stillen einfach auf die Seite rollen muss. In ein paar Wochen wird Phil nämlich alleine andocken können und Du danach einfach wieder einschlummern, ohne richtig aufzuwachen.
Ein "Umzug" wäre nicht möglich
Werde bestimmt auch lernen im sitzen ein Nickerchen machen zu können.
Wie sieht das aus mit Windeln wechseln nachts?
Ich hab immer das Gefühl das Phil sehr viel Urin ausscheidet.