Magic Cleaning / Marie Kondo

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Lösche Benutzer 9067

Re: Magic Cleaning / Marie Kondo

Beitrag von Lösche Benutzer 9067 »

windelmatz hat geschrieben:
Luzia hat geschrieben:Ja, "bei uns kommt nichts weg", habe ich auch schon zu oft gehört. Ebenso noch: "Bei uns verdirbt nichts." Und ja, das Zeug ist tatsächlich noch fast im Neuzustand, aber kein Mensch braucht's.
Irgendwer (windelmatz?) wollte nach der eigenen Wohnung bei Muttern ausmisten. Ich mag mir gar nicht ausmalen, welcher Sturm der Entrüstung mir entgegenpfeifen würde, würde ich auch nur ansatzweise einen solchen Gedanken äußern. Ich bringe meinen eigenen Haushalt in Ordnung und damit gut. Aber soviel Aufgeschlossenheit der eigenen Eltern gegenüber Entrümpelungsaktionen finde ich toll.

xD ja ich werde meiner Mutter helfen beim ausmisten aber hier ist auch der Unterschied! :D ich wurde darum gebeten ihr zu helfen! (sie ist chronisch krank und daher mehr eingeschränkt als normal), also wenn ich das so angebracht hätte %) da wäre ich auch abgeblitzt! (und die Entrüstung will ich mir auch nicht ausmalen *roffl*) :D und zudem handelt es sich bei vielen Dingen die da gehortet werden auch noch irgendwie um meine Dinge... "habe ich aufbehalten weil du könntest es ja mal gebrauchen Sachen aus meiner Kindheit" - xD ich bin ja schon froh habe ich die meisten Dinge aus meiner Kindheit schon irgendwie vernichten können oder eben weiter verwenden können und das was sie damals mit gezügelt hatte ist teilweise ja echt toll (Legos und so...) aber zum Beispiel das Babybett vom Junior das sie gekauft hatte für wenn er bei ihnen ist (5 Tage die Woche, Tagsüber) braucht sie ja nicht bei sich lagern für wenn es mal ein zweites gäbe... (ausserdem wer sagt dass ein zweites auch so oft bei ihnen wäre...)

Aber meine Mama weiss ja auch das ich auch massive Schwierigkeiten damit hatte mich von Dingen zu trennen weil man könnte es ja mal noch gebrauchen! und sie sieht auch wie leicht es mir mittlerweile fällt etwas weg zu geben. Ausserdem war sie entzückt wie schön unsere Wohnung aussieht! von daher ich werde teilweise sicherlich auf Granit beissen und das weiss ich jetzt schon (wir werden bestimmt auch anderer Meinung sein was das behalten angeht aber das ist ja auch egal es geht darum das meine Mum das los wird was ihr nicht am Herzen liegt! den Rest kann und soll sie behalten ob es mir gefällt oder nicht :D) aber ich hoffe wir schaffen es den unnötigen Ballast loszuwerden damit sie wieder Platz hat für die tollen Sachen! (die jetzt irgendwo zu hinterst im Schrank sind und man muss zuerst alles umräumen um rann zukommen...)
Ganz liebe Grüsse
Windelmatz, so ist toll. Meine Schwiegermutter hortet auch sehr sehr sehr viel. Sie ist vor einem Jahr von einer sehr grossen Wohnung in der die Kinder gross geworden sind in eine kleinere umgezogen. Obwohl sie über ein Jahr davor vom Umzug wusste hat sie es nicht geschafft, echt zu entrümpeln. Zuletzt hat sie einfach die Möbel die sie mitnehmen wollte einpacken lassen und eine Firma hat dann den Rest geräumt. Was dazu geführt hat, dass die neue Wohnung schon wieder praktisch zugestellt ist mit Enzyklopädien und einem Klavier das schon ewig niemand mehr gespielt hat.

Die Flylady hat dazu auch eine E-Mail, in der sie darüber schreibt "Clutter is our Legacy". Kommt bestimmt mal wieder ;-)
Lösche Benutzer 17612

Re: Magic Cleaning / Marie Kondo

Beitrag von Lösche Benutzer 17612 »

Ich bin gerade dabei mit dem Großen (9) sein Zimmer auszumisten. Da tun sich wirklich Abgründe auf *heul*. Wir haben heute früh angefangen und sind zu gut 50% durch...
Lösche Benutzer 4849

Re: Magic Cleaning / Marie Kondo

Beitrag von Lösche Benutzer 4849 »

oh, die schwiegereltern... die haben ein riesige haus, im prinzip 3 etagen und alles ist voll. da mag ich noch weniger drüber nachdenken, auch in anbetracht der tatsache, dass meine schwiegermama ein bisschen kaufsüchtig ist, und ihre beiden kindern sachen, die sie grad nicht brauchen können, dort einfach abstellen. ist ja genug platz.
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Sarasu
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Re: Magic Cleaning / Marie Kondo

Beitrag von Sarasu »

Meine Schwiegermutter entrümpelt seit dem Tod ihres Mannes vor zwei Jahren schon einiges. Allerdings gibt sie uns dann jedesmal was davon mit. Also sie fragt ob wir das brauchen können und wir sind beide schlecht im Nein sagen.

Wenn sie demnächst in eine kleine Wohnung zieht wird es nochmal spannend. Die Möbel will mein Mann dann einlagern bis wir irgendwann ein größeres Haus haben.
Sohn L. Juli 2010 und Tochter E. August 2014, Sommersternchen 2013

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In der Weite des Meeres sieht man die gesegelte Meile nicht. Aber sie ist gesegelt!
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Nema
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Re: Magic Cleaning / Marie Kondo

Beitrag von Nema »

Mein Vater wird auch demnächst von einem sehr großen Haus in eine kleinere Wohnung ziehen. Er kann teilweise recht gut weggeben, bei manchen Dingen tut er sich schwer. Da nehme ich auch ab und zu einen Karton mit, gebe ihn dann aber ins Sozialkaufhaus oder ähnliches. Ich sehe einfach, dass es für ihn einfacher ist, es mir zu geben als direkt weg.

Habt ihr keine "Angst", dass es in einem total minimalistischem Haus irgendwann ungemütlich aussieht?
Nema mit Tochter (2010) und Sohn (2013)
Ela10181
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Re: Magic Cleaning / Marie Kondo

Beitrag von Ela10181 »

Ich hab auch schon viel bei meinen Eltern ausgemistet, meine Mutter sammelt auch alles mögliche an. Mein Papa ist dann immer froh wenn ich mal wieder einen Rundgang mache, da er den Haushalt schmeissen muss hat er dann natürlich weniger Arbeit. Mir grault auch davor das später mal alles entsorgen zu müssen, deshalb lieber jetzt immer mal in Etappen. Den Keller und den Dachboden haben wir so schon recht gut leer bekommen. Ich würde davon trotzdem noch mehr als die Hälfte entsorgen, aber das ist ja nicht meins und bleibt es halt noch.
Eine Freundin hab ich auch schon angesteckt, da war es auch immer total chaotisch aber trotzdem noch gemütlich. Dann hab ich mal einen Vormittag mit ihr zusammen entrümpelt und seitdem macht sie fleißig alleine weiter.
Ungemütlich finde ich es hier nicht trotzdem schon so viel rausgeflogen ist. Ich finde es eher befreiend das nicht so viel rumsteht. Ich möchte gern wenn ich komplett rum bin mit aussortieren ein paar wenige schöne Dekostücke kaufen die uns dann wirklich richtig gut gefallen und lange bleiben dürfen. Und solange die Kinder hier ihr Spielzeug regelmäßig verteilen wird es wohl auch nie kahl oder leer aussehen. :lol:
Räuber 4/09,lange im Tuch getragen, unendlich geliebt
Sommermaus 8/13, gestillt, getragen, familiengebettet, teilzeitwindelfrei, unendlich geliebt
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beccarei
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Re: Magic Cleaning / Marie Kondo

Beitrag von beccarei »

Nema hat geschrieben:Mein Vater wird auch demnächst von einem sehr großen Haus in eine kleinere Wohnung ziehen. Er kann teilweise recht gut weggeben, bei manchen Dingen tut er sich schwer. Da nehme ich auch ab und zu einen Karton mit, gebe ihn dann aber ins Sozialkaufhaus oder ähnliches. Ich sehe einfach, dass es für ihn einfacher ist, es mir zu geben als direkt weg.

Habt ihr keine "Angst", dass es in einem total minimalistischem Haus irgendwann ungemütlich aussieht?
Ich glaube, minimalistisch ist ein sehr dehnbarer Begriff. :)
Ich möchte weniger besitzen, weil es für mich einfacher ist. Ich möchte aber nicht nur 100 Teile besitzen.
Liebe Grüße,
Becca
(Mit der Bari-Sax-Spielerin (2012), dem Posaunisten (2015) und dem Kämpfer im Herzen (2015)
Luzia
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Re: Magic Cleaning / Marie Kondo

Beitrag von Luzia »

Nema hat geschrieben:Habt ihr keine "Angst", dass es in einem total minimalistischem Haus irgendwann ungemütlich aussieht?
Nein.
Bei der Lektüre von Band 1 hatte ich auch diese Befürchtung. Dann habe ich angefangen mit Ausmisten (fertig bin ich bestimmt noch lange nicht, aber die Gedanken aus "Magic cleaning" haben mir schon ein gutes Stück weitergeholfen) und es war befreiend, als ich merkte, wie unwichtig mir mancher Kram ist und wie gut ich ohne das ganze Zeug leben kann. Ich merkte, dass es immer "kahler" wurde, habe dann aber für mich beschlossen, dass ich auf gar keinen Fall neuen Dekokram kaufen möchte, wenn ich fertig bin, sondern diese Leere als Raum für meine eigene Kreativität nutzen möchte. Wenn ich denn irgendwann mein ideales Leben führe, werde ich dafür Zeit haben, und vorher nehme ich sie mir einfach ab und zu. :wink: Wichtig ist für mich aber, dass ich kein Rumstehzeug anfertige, sondern Brauchbares wie z.B. Sofakissen, Decken. Mit den Kindern kann man regelmäßig neue Fensterdeko aus Papier basteln und an den Wänden dürfen sehr gerne Bilder hängen.
Mit diesen Zukunftsideen habe ich dann Band 2 gelesen. Und was schreibt Frau Kondo da? Dass man es sich trotz magischem Aufräumen in seinem Zuhause schön machen soll, z.B. durch selbstgemachtes Patchworkwasweißichwas. :D
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dunlaith
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Re: AW: Magic Cleaning / Marie Kondo

Beitrag von dunlaith »

Beim lesen bekomme ich große Lust, wieder weiter zu räumen.

Bisher habe ich meinen Kleiderschrank und das Bücherregal geschafft. Und wir haben im Wohnzimmer nun geschlossene Schränke. Das war vor einem Jahr.

Als nächstes werde ich die Küche angehen.
Freu mich schon auf den neuen Platz!


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meine Finger sind zu groß für die winzige handytastatur...
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Lösche Benutzer 5914

Re: Magic Cleaning / Marie Kondo

Beitrag von Lösche Benutzer 5914 »

Ich habe mal in einem Buch gelesen, dass alles Nützliche in unseren Häusern schön sein soll und alles Schöne nützlich sein soll. Das spricht dafür, radikal Deko-Nippes rauszuschmeißen, sich aber dennoch weiterhin mit schönen Dingen zu umgeben. Die sollen aber nicht zweck-frei sein. Seitdem schmeiße ich super viel weg, was eigentlich nur der bloßen Optik dient, achte aber auf der anderen Seite darauf, dass mir die Nutz-Gegenstände gefallen und dass sie für mich irgendwie von Bedeutung sind. Ich habe beispielsweise in meiner Küche ein "rotes Regal". Darauf steht ein Weckglas, in dem ich die roten Tafelkerzen aufbewahre, die wir täglich bei den Mahlzeiten anzünden. Daneben stehen (beim Trödel gekauft) große Gläser mit roten Deckeln, die unsere Keksvorräte beeinhalten. In einem roten Emaille-Sieb lagert unser Obst, daneben die rote Edelstahl-Thermoskanne, die mir meine Mama geschenkt hat und aus der wir am Wochenende unseren Schwarztee trinken. Diese Kanne steht neben der Keramik-Kanne, die ich von meiner Tante geschenkt bekam als ich zum ersten Mal eine eigene Wohnung einrichten musste - das ist die "Alltagsteekanne", die richte ich mir jeden Morgen, um auf mein "Trinkpensum" zu kommen. Dazu ein rotes Huhn vom Handwerker-Markt, das als Eierwärmer dient. Das Regal ist extrem dekorativ, stylisch und schön anzusehen. Es ist alles andere als streril und die Gegenstände haben irgendwie eine Bedeutung für mich, sind mit Erinnerungen verbunden. Aber jeder Gegenstand erfüllt auch einen praktischen Zweck und ist in ständigem Gebrauch. So führt das Reduzieren auf das WIRKLICH Nützliche und Geliebte auf keinen Fall dazu, dass es zwangsläufig steril, leer oder undekorativ ist. ;-)
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