Es tut mir so leid, was für einen Stress ihr gerade habt (((Amaryllis))).
Ich habe beim lesen allerdings so ein bisschen das Gefühl, dass deine Vorstellungen, was beim Stillen „normal“ ist durch deine Erfahrungen mit dem Domperidon beeinflusst sind.
Hast du eine (oder mehrere) Freundinnen, mit Stillbaby? Oder gibt es in deiner Nähe eine Stillgruppe? Meine trifft sich zur Zeit online.

Ich glaube es würde helfen, wenn du andere Mutter-Kind-Paare sehen könntest bzw. auch andere Erfahrungen hören könntest.
Ich musste beim Tigermädchen anfangs zufüttern und hatte da auch ständig Angst, dass sie nicht genug trinkt. Ich verstehe dich deshalb wirklich gut. Die Sorgen die man sich macht sind schlimm. Das Tigermädchen hat sich auch quasi nie von selbst gemeldet. Im Nachhinein glaube ich, da lag aber auch daran, dass ich ihr sehr oft angeboten habe zu stillen. Damals dachte ich auch, sie sei halt einfach sehr genügsam. Spoiler: Sie ist jetzt fast 3 und ähm... recht deutlich im kommunizieren ihrer Wünsche.
Was mir bei deinen Beiträgen auffällt: Du gehst davon aus, dass sie keine MSR auslöst und nur die „Vormilch“ trinkt. Ohne dass ein MSR ausgelöst wird, bekommst du vielleicht 10-15ml aus der Brust. Das kann gar nicht sein, dass der MSR nicht ausgelöst wird. Da würde sie massiv abnehmen, wenn das der Fall wäre.
Und dass ein gesundes Kind (Neugeborene ausgenommen) einfach hungrig einschläft, halte ich für völlig ausgeschlossen. Da gäbe es vermutlich vorher eine halbe Stunde lang Gebrüll sondersgleichen. Meine Kinder haben auch beide nicht immer nur ruhig an der Brust getrunken und dann zufrieden losgelassen. Je älter sie wurden, umso mehr Gehampel gab es da.

Und die zwei sind/ waren Marke Michelinbaby.
Es ist auch völlig normal, dass die Brüste nicht mehr hart sind. Das ist so, ab dem Zeitpunkt, wenn keine Überproduktion mehr da ist und sich Angebot und Nachfrage eingespielt haben. Meine Brüste spannen nur noch ganz selten. Seit Beikosteinführung 2x, als der Kleine wegen Infekten erst ein paar Tage nahezu vollgestillt hat und dann einen Tag lang gefuttert hat wie ein Scheunendrescher. Da spannt es, ist aber auszuhalten.
Ich glaube, dass sich bei dir alles eingependelt hat, wie es auch ohne Medikamenteneinnahme wäre. Du bist aber verunsichert, weil du es anders gewohnt bist. Kann das sein?
Und auch mit den Schluckgeräuschen, das kann schon sehr leise sein. Ich habe nach der Geburt vom Kleinen relativ viel Tandemgestillt. Da wurde der Kleine mit Milch geflutet. Das hat sich definitiv anders angehört als später. Das war er größer und das Tigermädchen hat nicht mehr gar so viel gestillt, so dass sich die Produktion mehr auf seinen Bedarf eingespielt hat.
Ich hoffe du fühlst dich nicht von mir unverstanden. Ich möchte dir einfach ein bisschen Mut machen. Ich bin sicher ihr kriegt das hin!