Ich reihe mich hier auch mal ein.
Die ursprüngliche Frage, ob Brot selbst backen sich lohnt, ist ja schon über 10 Jahre her
Ich wäre bis vor kurzem nie auf die Idee gekommen, auch nur zu versuchen, Brot selbst zu backen.
Verschiedene Dinge haben mich nun dazu gebracht, es zu versuchen:
- die ARTE Doku "Gluten, der Freind in deinem Brot", in der erwähnt wird, dass das Gluten in modernen Getreidesorten sehr schwer verträglich ist und vielen Menschen Probleme macht.
Was mich dann aber vor allem dazu bewogen hat, mir mehr Gedanken über Brot (und alle Getreide-Produkte) zu machen, war der Teil der Doku über das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat - wie es heute beim Weizen-Anbau verwendet wird, um trotz ungünstigem Wetter die Ernte zu retten und dass es sich dann auch im Getreide anreichert und über die Nahrung aufgenommen wird.
Seit ich diese Doku gesehen habe, achte ich bei allen Getreide-Produkten (Brot, Müsli, Mehl) auf Bio-Qualität in der Hoffnung, dass dort weniger Schadstoffe drin sind.
Bio-Brot ist nicht leicht zu bekommen - unsere Bäckerei-Kette hat allerdings ein paar Bio-Brote im Angebot, die ich seitdem gekauft habe und in unserem tollen Bioladen gibt es auch gute Brötchen.
Dann kam noch eine Ernährungsumstellung bei meiner Frau dazu - sie sollte Gluten und diverse Nahrungsmittel vermeiden (darunter auch viele Getreidesorten, Milchprodukte, Hefe, ...).
Und es gab kein Brot zu kaufen, das all diesen Kriterien entsprach. (Nebenbei: bei den abgepackten glutenfreien Broten im Supermarkt fand ich auch die vielen Zusatzstoffe und den meist sehr hohen Zucker-Anteil echt abschreckend).
Nun backe ich für meine Frau seit einigen Monaten regelmäßig ein glutenfreies (und hefe- und Milchprodukte-freies) Brot nach diesem Rezept hier:
https://elavegan.com/de/glutenfreies-brot-vegan
Da sie nur relativ wenig pro Tag braucht, friere ich es dann nach dem Backen in Scheiben geschnitten ein und kann dann bei Bedarf jeweils eine Scheibe auftauen.
Vor einigen Monaten habe ich auch begonnen. das Fladenbrot für Döner selbst zu backen. Früher habe ich die abgepackten Fladenbrote im Supermarkt gekauft, aber da es die dort nicht in Bio-Qualität gibt (und da vermutlich auch diverse Zusatzstoffe drin sind), habe ich auch dafür nach Rezepten gesucht und mittlerweile Spaß daran - auch wenn es natürlich Zeit und Vorbereitung braucht.
https://veggie-einhorn.de/tuerkisches-fladenbrot/
(Das Fladenbrot ist dann aber mit Weizenmehl, also nicht glutenfrei.)