Amelie hat geschrieben:Ich kannte Urinierhilfen bislang aus der Pflege und bat um Aufklärung. Die hab ich bekommen und nicht als schlecht dargestellt. Ich hab es schlicht nicht verstanden. Und vielleicht hätt ich es vielleicht früher eher verstanden, aber mir war echt nicht schlüssig, was ich daheim damit tun sollte. Naja, hätt ich zu Bess in den Shop schauen sollen. Mein Fehler.
Nun würde mich eher interessieren wer denn "WIR" ist? Die Stoffwindel-Mafia
LG
Amelie
Ach so, ich hatte den Beitrag leider nicht als Bitte um Aufklärung verstanden, sorry!
Von einer Stoffwindel-Mafia habe ich übrigens auch noch nichts gehört, das "wir" war einfach ganz allgemein gemeint.
nein, den Verschluß kannst Du frei wählen. Snaps sind eine Methode, aber viele nehmen Klett oder gar nichts (und schließen dann mit dem Snappi, der Windelklammer). Für die Snaps brauchst Du ein spezielles Werkzeug. Entweder eines von Prym oder aber die Snapzange (Snap Plier) die Kathrin von der Windeloase, oder fun-fabric oder ich im Programm haben. Und dann gibt es noch eine große Presse die DK-98 die musst Du Dir wirklich an einen Platz stellen und kannst dann diese Kunststoff-Druckknöpfe (Snaps) am laufenden Meter eindrücken. Die hat auch Kathrin oder halt ich. Du kannst diese Zangen und die großen Pressen auch in China bestellen oder in den USA.
Aber wie gesagt: viele nehmen Klett, da brauchen sie kein extra Werkzeug.
tania hat geschrieben:nochmal zurück zum thema *öhöm*
wollüberhose hält dicht, bei uns auch einmal pinkeln, ohne dass wir jemals gefettet hätten. ohne fetten bleiben die nämlich viel flexibler und das im stehen rein und rauswitschen der vollgepinkelten und der frischen windelwurst geht viel einfacher.
mit ordentlich fetten halten die dinger aber tatsächlich alles.
Sorry, hier wurde jetzt soviel dazwischengepostet, dass das eigentliche Thema etwas in den Hintergrund geriet...
Zum Thema Wollhosen: Ja, die halten dicht, manche sind allerdings dichter als andere. Und manche werden erst durch den Gebrauch und das regelmäßige Fetten richtig dicht, manche sind's von Anfang an.
Vom Nicht-Fetten würde ich auf lange Sicht allerdings dringend abraten, weil das auf Dauer der Wollhose nicht so recht bekommt.
LG, Tanja
Amelie hat geschrieben:Doch wir gehen schon in Urlaub. Aber wir fliegen meist und die Hotels waren auch so, das man ohne Probleme aufs Klo gehen konnte
Steht halt nicht jeder auf Pauschalurlaub.
Wer is´n die Stoffwindelmafia?
Ich mags durchaus, wenn ich vorher weiß, wieviel alles kostet. Was hat das damit zu tun?!
@Fetten, ich denke es tut der Wolle durchaus gut immer mal wieder ne Wollkur zu bekommen. Zumindest Wollwaschmittel mit etwas Lanolin oder eben Wollspülung. Ich dachte sonst wird die wolle erst recht spröde?
LG Amelie
mit Finn (09/06),Hannes (05/08),
Lenn (12/10) und Lola (05/2014)
Also, wenn ich das jetzt richtig verstehe, brauche ich Mullwindeln und Überhosen. Und da kann ich dann frei wählen. Also könnte ich mich jetzt hinsetzen und ein paar strickenwenn ich es schon könnte?
Gibt es bei den Mullwindeln auch wieder verschiedene Qualitäten. Die gibts ja bei k** für 1,-€ das Stück. oder taugen die dafür nicht?
Und der Aufbau wäre dann: Mullwindel, evtl. noch ne zweite und Überhose?
Huschi mit 3 Mädels (01,08,11) und nem Löwen (11/19)
tania hat geschrieben:nochmal zurück zum thema *öhöm*
wollüberhose hält dicht, bei uns auch einmal pinkeln, ohne dass wir jemals gefettet hätten. ohne fetten bleiben die nämlich viel flexibler und das im stehen rein und rauswitschen der vollgepinkelten und der frischen windelwurst geht viel einfacher.
mit ordentlich fetten halten die dinger aber tatsächlich alles.
Sorry, hier wurde jetzt soviel dazwischengepostet, dass das eigentliche Thema etwas in den Hintergrund geriet...
Zum Thema Wollhosen: Ja, die halten dicht, manche sind allerdings dichter als andere. Und manche werden erst durch den Gebrauch und das regelmäßige Fetten richtig dicht, manche sind's von Anfang an.
Vom Nicht-Fetten würde ich auf lange Sicht allerdings dringend abraten, weil das auf Dauer der Wollhose nicht so recht bekommt.
LG, Tanja
oh, wirklich? ich dachte bis jetzt immer, das fetten sei vor allem zum dichthalten und das brauchen wir nicht. was heißt "auf dauer"? und was heißt "nicht bekommen"?
Also beim Chinamann KiK würde ich jetzt nicht unbedingt kaufen - ansonsten musst du die halt vorher eht super, super gut waschen. Aber mir persönlich ginge es da ums Prinzip
Ich würde dann eher zu kbA tendieren, soll ja an das Allerheiligste Deines Babys
Sagittaria hat geschrieben:Also beim Chinamann KiK würde ich jetzt nicht unbedingt kaufen - ansonsten musst du die halt vorher eht super, super gut waschen. Aber mir persönlich ginge es da ums Prinzip
Ich würde dann eher zu kbA tendieren, soll ja an das Allerheiligste Deines Babys
So, mal der Reihe nach.
Zum Thema Mullis und Wickeln allgemein:
Ja, das hast Du völlig richtig verstanden: Du brauchst Mullis, und darüber eine Überhose. Oder eben allgemein ausgedrückt: Einen saugenden Windelkern (ob das nun eine gefaltete Mullwindel ist, eine selbstgenähte irgendwas, oder eine gekaufte Höschenwindel, spielt im Prinzip keine Rolle bzw. ist Geschmackssache) und darüber dann einen Nässeschutz, sprich eine Überhose. Sinn der Überhose ist ja nur, dass nicht die ganze Kleidung des Babys nass wird.
(Man kann's natürlich auch so machen wie ich: Ich habe meine ersten Stoffwickelversuche tatsächlich OHNE Überhose gestartet, durfte dann aber meinen Sohn entsprechend häufig komplett umziehen. Da kaufte ich mir dann lieber schnell eine Überhose. Und da ihm die nicht passte, musste schleunigst die nächste her. Und weil die so schön war, gleich nochmal eine. Und dann kam ich irgendwann drauf, dass Wolle ja viel schöner ist als Microfaser. Usw...!)
Eine recht einfach Art zu wickeln ist z.B. auch: Die Mulli einfach zum Rechteck falten und in eine geöffnete Wollkletthose einlegen. AAAAABER: Das ist natürlich nicht zu empfehlen bei flüssigem Mumi-Stuhl!!!
Bei den Mullwindeln gibt es sehr wohl Qualitätsunterschiede. Die herkömmlichen, die's in jeder Drogerie zu kaufen gibt, werden eigentlich hauptsächlich als Spucktücher verwendet. "Richtige" Mullwindeln gibt's in verschiedenen Stärken (Dicken), in verschiedenen Größen, in gebleicht und ungebleicht (saugt besser!), in kbA und nicht kbA.
So, dann zum Fetten.
Klar dient es in erster Linie dem "Imprägnieren" der Wollhose, damit sie dichthält. Aber eine Wollhose will auch gepflegt werden. Es ist ja ein Unterschied, ob man einen Wollpulli hat (da pinkelt normalerweise keiner rein) oder eben eine Windelüberhose, die ständig mit mehr oder weniger "agressivem" Urin in Berührung kommt. Grundsätzlich wirkt ja das enthaltene Lanolin schon selbstreinigend. Deshalb muss man z.B. eine Wollhose gar nicht so oft waschen (wie z.B. PUL oder Fleece), auslüften genügt. Irgendwann fängt sie dann aber doch an zu müffeln, und das ist es Zeit für eine Wäsche (bitte nur mit geeignetem Wollwaschmittel), und anschließend muss das verbrauchte und rausgewaschene Lanolin eben wieder zugeführt werden, mittels Wollkur (gute Wollshampoos enthalten zwar auch schon ein bisschen Lanolin, aber eben nicht so viel.).
Tut man das nicht, dann werden die Fasern mit der Zeit spröde, brüchig, die Hose geht kaputt. Wie lange das nun genau dauert, kann ich nicht so genau sagen, ich hab's nie ausprobiert!
So, ich hoffe, ich habe jetzt nichts Wichtiges vergessen, sonst frag ruhig weiter!
LG, Tanja
das war ja mal ausführlich. Dank dafür und ich glaube jetzt sind erst mal meine Fragen beantwortet. Wenn nicht, weiß ich ja wo ich mich hinwenden kann.
Huschi mit 3 Mädels (01,08,11) und nem Löwen (11/19)