Hallo nochmal
Das wird ja ein richtiger Aufklärungsthread hier
Nein ich lasse PRE natürlich NICHT weg. Ich muss auch sagen, diese Anmerkung, bzw. dieser Rat (so gut er auch gemeint war, das weiß ich ja) hat mich doch etwas verletzt. So als würde ich nicht schon alles versuchen und vor allem so, als würde die Milch (anderen) nicht schnell genug kommen (steigern, einschiessen - wie auch immer).
Wir sind auf dem richtigen Weg und haben alle Zeit der Welt, wir gehen nach Gefühl und weniger nach "Schema", auch wenn das vielleicht effektiver wäre, aber es würde sicherlich auch mehr Druck aufbauen und die natürliche Unbefangenheit würde verloren gehen.
Ich denk wenn ich streng nach "Programm" stillen/füttern würde, wäre das kein genüssliches Beisammensein, sondern ich würde unterschwellig Druck aufbauen...Druch an meine Brüste endlich und schneller mehr Milch zu produzieren und Druck an mein Kind besser zu trinken und mich bei der Milchproduktion zu unterstützen.
Selbst wenn es nie zum vollstillen kommen wird, ist es gerade gut so wie es ist.
Ich kann den Kleinen mit der Brust beruhigen, wenn wir unterwegs sind. Ich kann ihn teils stillen - es hat ihm gestern sogar schon gereicht OHNE PRE hinterher (wobei der Tag generell sehr durcheinander war mit Arztbesuchen und Physio usw).
Sagen wir's mal so - wir füttern UND stillen nach Bedarf. Es gibt auch mal Mahlzeiten, da lege ich ihn NICHT an (zB gestern Abend, als ich nach 20Std "Dauer-Mama-sein-Marathon" den Kleinen einfach an meinen Mann "abgeben" konnte. Das ist der Vorteil der Relaktion - NOCH geht das ja

(gut, danach gibt's halt aufgetaute Milch).
Ja so ist das momentan. Wir sind zufrieden, ich bin stolz auf meinen Körper - nachdem ja fast alles weg war kann ich meinen Sohn nun zum Teil "versorgen" und "beruhigen" und er genießt die Brust sooo sehr - er genießt es aber auch für sich zu sein und er braucht das manchmal auch, sich mit sich selbst zu beschäftigen.... also wäre ein "Dauerstillen+zufüttern" einfach nicht möglich.
LG
asu