ich habs in einem anderen forum gepostet und es kamen tatsächlich einige antworten, wo die mütter sich bedankten dafür, schrieben, sie hätten nun ein weniger schlechtes gewissen (sowas macht man ja eigentlich nicht... ), ihr kind bei sich schlafen zu lassen oder dass ihnen das dadurch noch mal wieder mehr bewußt geworden ist.
das hat mich soo gefreut, dass dadurch vielleicht wenigstens ein paar mütter jetzt anders handeln und denken. und vielleicht auf einen anderen weg kommen.
der artikel hat da wohl einiges bewegt, ich glaube, ich werde ihn in noch ein paar anderen foren posten.
es ist wirklich traurig, wie viele eltern einfach nicht wissen, wie man babies und kinder behandelt. ich krieg da immer einen anfall. ich lebe in den usa und hier ist es auch ganz krass. es faengt ja schon im krankenhaus an. ich war anscheinend die grosse ausnahme (und bin es noch immer), die stillt, traegt, bei den kinder zu hause ist, selbst kocht, spielt, einkauft, reinigt und sich halt um alles moegliche kuemmert und weiss der kuckuck, ich bin gluecklich.
meine aerzte sind uebergluecklich mit mir, da ich diese einstellung habe, ich hatte allerdings glueck, ich kenne einige, die nicht diese aerzte haben, oder die andere ratschlaege erhalten.
es ist auch traurig, dass viele muetter keinen natuerlichen "muetterinstinkt" zu haben glauben und dann ist das so hart zuzuschauen, wie die mit ihrem "wonneproppen" umgehen.
naja, sorry, musst das mal loswerden, koennte noch ewig schreiben und dann tun mir soooooooooooooooooooooo viele babies leid.
danke für den tollen Artikel, Nicole. Auch wenn die Diskussion darüber schon ein Weilchen her ist, möchte ich noch folgendes sagen:
erstmal an Ulrike; deine Gedanken zu dem Thema finde ich schon bemerkenswert, ich denke auch so in die Richtung, auch wenn ich nicht grundsätzlich oder immer danach handeln kann.
Was ich einbringen wollte: die Mütter, die nicht gut auf ihren Instikt zu hören vermögen, ihre Kinder schreien lassen und die Bedürfnisse nicht gut erfüllen, leiden oft selbst unter ihren nicht erfüllten Bedürfnissen. Sie können nicht gut auf ihre Kinder eingehen, weil sie selbst mit sich beschäftigt sind. Und es spuken in vielen Köpfen die Weisheiten von Ärzten herum, z.B. nicht öfter als alle vier Std. zu stillen, weil die Milch sonst nicht gut verdaut würde. Der einzige Weg, etwas zu ändern, ist also immer wieder die Aufklärung und natürlich, selbst voran zu gehen und damit das öffentliche Bild zu prägen.
Das mit dem Mitleid kann ich sehr gut nachvollziehen: bei der Passage in Liedloffs Buch über das Baby, das alleine im Bett liegt und nach seiner Mutter weint habe ich Rotz und Wasser geheult. In solchen Momenten ist schwer, sich dann das, was Ulrike sagte, vor Augen zu führen.
das ist ein Bericht, der Wirklich unter die Haut geht
Ich hoffe nur ich gebe meiner Maus alles was sie braucht!
Am ergreifensten fand ich jenen Satz
ZITAT
"Wenn ich hier meine Not signalisiere und niemand kommt, dann bin ich also verlassen worden. Um jetzt nicht zu sterben, muss ich Energie sparen. Schreien kostet mich aber Energie. Also muss ich, um zu überleben, mit dem Schreien aufhören und still sein". Um also mit dem Schreien auf zu hören, muss das Baby sich mit dem Gedanken abgefunden haben, dass es verlassen worden ist.
Danke für diesen Artikel!
Es bestärkt mich mehr, nach meinem Instinkt und nicht irgendwelchen "klugen" Ratschlägen zu folgen!
ZITAT
"Wenn ich hier meine Not signalisiere und niemand kommt, dann bin ich also verlassen worden. Um jetzt nicht zu sterben, muss ich Energie sparen. Schreien kostet mich aber Energie. Also muss ich, um zu überleben, mit dem Schreien aufhören und still sein". Um also mit dem Schreien auf zu hören, muss das Baby sich mit dem Gedanken abgefunden haben, dass es verlassen worden ist.
Dieser Part ist für mich auch der bewegenste
Kind 1 11/2007
Kind 2 02/2011
Kind 3 07/2014 Alles passiert aus einem bestimmten Grund, auch wenn wir ihn manchmal nicht gleich sehen.
oh man das is furchtbar,wenn man überlegt das viele eltern immer noch diese ratschläge bekommen sei es von ärzten oder von hebammen oder von eltern oder bekannten.
meine schwiemu meinte auch das ich die nachtmahlzeit doh einfach mal weglassen sollte ja klar und dann lass ich ihn weinen und hungern und verweiger ihm die nähe.ich kann es nicht verstehen...
[quote="pisces"]Danke für diesen Artikel!
Es bestärkt mich mehr, nach meinem Instinkt und nicht irgendwelchen "klugen" Ratschlägen zu folgen!
ZITAT
"Wenn ich hier meine Not signalisiere und niemand kommt, dann bin ich also verlassen worden. Um jetzt nicht zu sterben, muss ich Energie sparen. Schreien kostet mich aber Energie. Also muss ich, um zu überleben, mit dem Schreien aufhören und still sein". Um also mit dem Schreien auf zu hören, muss das Baby sich mit dem Gedanken abgefunden haben, dass es verlassen worden ist.
Schließe mich voll und ganz an und werde denn Artikel ausdrucken und zum Lesen weitergeben....