Worum gehts es in "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück"

Buchempfehlungen und Buchbesprechungen
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Montanara
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Beitrag von Montanara »

Ich habe auch kritische Anmerkungen zu Liedloff.
Ich finde, sie stellt das Ganze zu idyllisch dar, zu unkritisch. Ich habe auch den Eindruck, es fehlt die kritische Distanz zu den Indianern, was aber absolut wichtig ist, wenn man objektiv eine Forschungsarbeit auf sozialwissenschaftlichem Gebiet schreiben will (bin selber auch eine von der Sorte...). Ich habe daher das Buch sehr mit Vorbehalten gelesen.
Es gab sogar mal eine wissenschaftliche Kritik zu dem Buch, wo in etwa dasselbe moniert wurde.
Es ist spannend, das Buch zu lesen, und sicher sind ihre Schlussfolgerungen grösstenteils nicht falsch - aber ich würde insgesamt vorsichtiger daraus zitieren.

Herzlich
Dorothea
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serap
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Beitrag von serap »

unterschreibe zu 100% bei dir dorothea :wink:
liebe grüße
serap



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Sylka
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Beitrag von Sylka »

Ich habe das Buch neulich auch gelesen, die ersten paar Seiten waren entsetzlich aber dann habe ich mich an den Stil gewöhnt :?

Manche Stellen haben mir wirklich das Herz zerissen, nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen :cry:

Ich kann es wirklich nur empfehlen, für mich ist es eine Lebensphilosophie geworden, auch wenn ich manche Stellen sehr übertrieben finde.

Die Kernaussage ist im wesentlichen, dass ein Kind (bis es anfängt zu krabbeln) auf einen Arm gehört, das Kind erwartet das auch, weil das schon immer so war.

Was mich noch im Kopf hängen geblieben ist, ist die Aussagen, dass jedes Tier seiner Mutter folgt (ausgenommen Nesthocker), nur wir Menschen haben es geschafft, dass uns unsere Kinder davon laufen.

Schau mal hier, da gibt es ein paar zusammenfassende Texte

http://www.continuum-concept.de/liedtext.htm
serap
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Beitrag von serap »

Sylvia29 hat geschrieben: Die Kernaussage ist im wesentlichen, dass ein Kind (bis es anfängt zu krabbeln) auf einen Arm gehört, das Kind erwartet das auch, weil das schon immer so war.
sorry, aber das ist doch selbstverständlich! dafür muss man doch liedloff nicht lesen. da kann man hier in europa bzw. asien bleiben die frauen auf den dörfern tragen ihre kinder doch auch :wink:
liebe grüße
serap



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Heroto
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Beitrag von Heroto »

Ich finde, die Kernaussage des Buches ist der respektvolle Umgang miteinander - und gerade auch mit seinen Kindern.
Wie häufig werden den Kindern Gefühle abgesprochen, ihre Forscherdrang ujnterdrückt und den Kindern nichts zugetraut. Das erlebe ich sooo häufig und finde es soooo traurig.
Liebe Grüße von
Heroto mit 3 Jungs (9, 7 und 3 J.)
Sylka
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Beitrag von Sylka »

[/quote] sorry, aber das ist doch selbstverständlich! dafür muss man doch liedloff nicht lesen[/quote]

Also ich denke nicht, dass es für viele selbstverständlich ist, mit einem Kind am Arm zu kochen, das Bad zu putzen, den Flur zu wischen....
Die Mütter, die ich kenne, machen das wenn das Baby allein in seinem Bettchen schläft oder beschäftigen es daweil mit einer Rassel oder dem Spielbogen oder sonstigem.
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shina
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Beitrag von shina »

So, ich habs jetzt etwas mehr als die Hälfte durch und fands eigentlich nicht soooo schwer zu lesen. Allerdings fühle ich mich je mehr ich lese einfach nur schlecht und unfähig. Ich habe das Gefühl so viel falsch gemacht zu haben dass meine Kinder ihr LEben lang unglücklein sein werden :cry: Ich hoffe dass in dem Rest des Buches auch noch was steht ob man später noch was gut machen kann.

Menno, wäre fast ein Grund für ein 3. Kind :oops:
LG Sandra mit 3 Kids
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Nimue1212
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Beitrag von Nimue1212 »

Hier ist eine ganz gute Zusammenfassung, um was es in dem Buch geht. Ist auch ziemlich leicht zu lesen.Zusammenfassung

Ich habe das Buch auch nicht in einem Rutsch lesen können. Halt immer so abschnittsweise. Aber gegeben hat es mir auch eine Menge.
Liebe Grüße
Anika mit Lisa (03/95), Livie (07/06), Nottie (03/08 ) und

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Tagsüber Zirkus, Abends Theater
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wunderpflanze
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Beitrag von wunderpflanze »

Die Zusammenfassung ist super! :lol:
Ich glaub, ich versuchs bei Gelegenheit nochmal mit dem Buch ...
Liebe Grüße
A. + C. (Juli '06) + M. (Juni '09)
Larissa26
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Beitrag von Larissa26 »

Also ich finde das Buch einfach nur Goldwert!

Die erwartungen des baby zu kennen und zu befolgen, das ist doch schön.
Sich nicht pausenlos mit dem Kind beschäftigen, sondern immer für das Kind da zu sein und ihm zeigen, was man den ganzen tag macht, ist toll.
Wie oft sehe ich die Kinder, die um aufmerksamkeit ringen, weil sie diese früher nicht bekamen und jetzt ein gestörtes verhältnis dazu haben.
Wie oft nerven mich die gluggenmütter, die ihr kind keine minute etwas allein machen lassen und ständig sagen MACH DAS NICHT! es könnte dir was passieren.
Aus dem buch habe ich gelernt meine Achtsamkeit dem Kind gegenüber anders darzubieten. Ich sag nicht mehr, "halt dich am geländer fest, du könntest sonst hinfallen", denn damit zeige ich dem Kind, dass ich von ihm erwarte, dass es hinfält(weswegen ich es ja davor warne) und weil das kind stets die erwartungen erfüllen will - fällt es hin.
Das Buch hat mir so viel gezeigt und nun verschlinge ich alle möglichen Bücher die damit kompatibel sind.

allerdings fand ich das kapitel mit den ganzen Suchtsachen etwas...naja...gaga. War nicht so meins, damit konnte sie mich nicht überzeugen.
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