Hilfe: Zu wenig Milch und Brustverweigerung

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Sommermama2017
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Re: Hilfe: Zu wenig Milch und Brustverweigerung

Beitrag von Sommermama2017 »

Schön, dass es wohl keine weiteren gesundheitlichen Einschränkungen gibt, die man noch behandeln müsste. :)

Was mir gerade noch so einfällt im Zusammenhang mit Rückführung an die Brust:
Flasche neben der nackten Brust geben, damit eine Assoziation zwischen Brust und Nahrung entsteht.
Nackt (Oberkörper) kuscheln.
Zusammen baden.
Also an den Körper (wieder) gewöhnen.


An der Brust und aus der Flasche trinken ist ja aber schon eine etwas andere Technik und das BES kann da unterstützend wirken, indem nämlich die Milch direkt fließt und das Baby nicht nuckelt und frustriert wird, wenn nicht sofort Milch kommt, weil der MSR ja erstmal ausgelöst werden muss.

Ein starker MSR kann Babys zwar irritieren, ja, aber die gewöhnen sich da auch dran und lernen, damit umzugehen.

Viel Erfolg euch. :)
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
Roka
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Re: Hilfe: Zu wenig Milch und Brustverweigerung

Beitrag von Roka »

Danke für die Tipps! Körperkontakt haben wir auch schon recht viel. Vom BES werde ich berichten.
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SchneFiMa
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Re: Hilfe: Zu wenig Milch und Brustverweigerung

Beitrag von SchneFiMa »

Hallo, wie läuft es bei euch?
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Roka
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Re: Hilfe: Zu wenig Milch und Brustverweigerung

Beitrag von Roka »

Liebe SchneFiMa,

danke für Deine Nachfrage. Leider gibt es noch nichts Neues. Wir waren alle erkältet und haben einen "Relatch-Break" gemacht. Ich stille ihn nach wie vor nachts und lege ihn tagsüber an. Nach spätestens 2-3 Minuten am Stück geht ihm aber die Puste aus und er wird ganz verkrampft und zappelig, weil es dann nicht mehr schnell bzw. einfach genug geht. Wir haben nun auch Avent-1er-Aufsätze probiert und er verhält sich ähnlich. Ich werd jetzt nochmal häufiger abpumpen und am Montag kommt nochmal eine Stillberaterin und dann probieren wir gemeinsam das BES aus. Ich melde mich dann wieder.

Liebe Grüße
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SchneFiMa
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Re: Hilfe: Zu wenig Milch und Brustverweigerung

Beitrag von SchneFiMa »

Hallo, wie war das Gespräch mit der Stillberaterin?
Wenn Sie dich jetzt weiter berät, würde ich mich hier zurückziehen.

Viele Grüße
SchneFiMa
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Roka
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Re: Hilfe: Zu wenig Milch und Brustverweigerung

Beitrag von Roka »

Hallo SchneFiMa,

das Gespräch war gut, aber leider gab es weiterhin keinen Durchbruch. Das BES hat bisher nicht geklappt, weil er entweder gar nicht andocken wollte, zu oft an- und abgedockt hat oder angefangen hat, den Schlauch interessant zu finden. Ich werde es noch ein paar Mal versuchen.

Leider kann ich mir die Stillberaterin auf Dauer auch nicht leisten, da wir schon sehr viel Geld für das Ganze ausgegeben haben. Also wenn Du noch eine Idee hättest, ich wäre Dir dankbar.

Liebe Grüße,

Roka
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Re: Hilfe: Zu wenig Milch und Brustverweigerung

Beitrag von Roka »

Hallo ihr Lieben,

anbei nochmal der aktuelle Stand: Der Kleine lässt sich noch stillen, wenn er nicht zu hungrig oder abgelenkt ist. Am besten funktioniert es kurz vorm bzw. während des Schlafs. ABER er trinkt immer nur 2-3 Minuten, dann geht ihm die Puste aus. Er ist meistens auch angespannt beim Trinken und oft funktioniert die Koordination zwischen Atmung und Schlucken nicht so gut. Irgendwann gibt er dann auf.

Mit dem BES komme ich weiterhin nicht zurecht (etwa fünf Vesuche). Ich muss es so verstecken, dass er es nicht sieht und dann braucht es auch noch den perfekten Moment, wo er tatsächlich an die Brust kommt. Ich werde es weiter versuchen.

Ich geb langsam die Hoffnung auf und glaube, dass es wirklich etwas Physisches bei ihm ist.

Ich würd mich sehr freuen, wenn ihr mich hier noch beraten könnt. Die Stillberaterin, die zuletzt hier war, wusste auch nicht mehr weiter und war auch etwas ratlos, was das BES angeht. Ich habe jetzt auch keine weitere Beratung mehr.

Würde mich auch über ähnliche Erfahrungen freuen.

Liebe Grüße

Roka
Sommermama2017
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Re: Hilfe: Zu wenig Milch und Brustverweigerung

Beitrag von Sommermama2017 »

Prinzipiell sind 2-3 Minuten voll in Ordnung, viele ältere Babys trinken nur noch "so kurz". Aber die Zunahme sollte natürlich trotzdem passen. Hast du da noch aktuelle Werte?
Das mit Atmung und Schlucken klingt ja irgendwie auch nicht so schön.
Kannst du Wechselstillen machen, wenn er unruhig wird?
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
Roka
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Re: Hilfe: Zu wenig Milch und Brustverweigerung

Beitrag von Roka »

Er trinkt momentan 600-1000 ml Pre und abgepumpte Milch und ist somit gut versorgt. Wenn wir das reduzieren, dann ist er direkt quängelig, ich denke er braucht das - ist ja auch nicht gerade wenig. Wir nehmen Avent 1er Sauger, weil er mit den 2ern so schlingt. Mit den 1ern habe ich nicht das Gefühl. Er wiegt jetzt 8 Kg - U5 alles super, nur das mit dem Stillen... Ich leg ihn halt immer an und geb dann das Fläschchen. Tagsüber verweigert er die Brust teilweise aber weiterhin komplett. Er fasst sich außerdem öfter mal ans Ohr, wenn ich ihn stille, hab mich schon gefragt, ob das eventuell unangenehm ist...
Sommermama2017
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Re: Hilfe: Zu wenig Milch und Brustverweigerung

Beitrag von Sommermama2017 »

Sind die 600-1000ml nur Pre oder Gesamtmenge aus Pre und Muttermilch?

Die Schluckmuster beim Stillen sind schon anders als an der Flasche, intensiver, mehr Muskeln beteiligt. Dass es bis ans Ohr geht, kann ich mir schon vorstellen, ist ja aber eigentlich normal für Babys. Ungewohnt bestimmt, aber dürfte eigentlich nicht schlimm sein.

Ich finde (Laienmeinung!) das klingt irgendwie so, als könnte es eine Saugverwirrung sein.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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