Betreuungsnotfallplan Kindergarten
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klecksauge
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Re: Betreuungsnotfallplan Kindergarten
Die Ausbildung ist in jedem Bundesland anders geregelt.
In Schleswig-Holstein wird nun regional versucht die Ausbildung klassisch laufen zu lassen:
2 Tage Berufsschule, 3 Tage Kita.
Meine Schwester hat erst SPA und dann Erzieherin gemacht. Ab 2004. Meine Eltern konnten das damals nur über einen Kredit finanzieren.
Dorkas, nee, Freitags kam schon eher häufiger vor gefühlt. Montags war auch eher unbeliebt, direkt nach dem WE. Unsere Leitung hat aber auch am SA/SO alle betroffenen vom Montag angemailt, wenn klar war, da sind schon Krankmeldungen.
Trotzdem beste Lösung, finde ich.
In Schleswig-Holstein wird nun regional versucht die Ausbildung klassisch laufen zu lassen:
2 Tage Berufsschule, 3 Tage Kita.
Meine Schwester hat erst SPA und dann Erzieherin gemacht. Ab 2004. Meine Eltern konnten das damals nur über einen Kredit finanzieren.
Dorkas, nee, Freitags kam schon eher häufiger vor gefühlt. Montags war auch eher unbeliebt, direkt nach dem WE. Unsere Leitung hat aber auch am SA/SO alle betroffenen vom Montag angemailt, wenn klar war, da sind schon Krankmeldungen.
Trotzdem beste Lösung, finde ich.
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)
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Rettet die Geburtshilfe!
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Re: Betreuungsnotfallplan Kindergarten
Hier gab es neulich auch einen Schrieb mit neuer Regelung. Jede Familie hat zwei Tage zugewiesen bekommen, an denen sie bei Personalengpass die Kinder bringen darf. Alle anderen müssen zuhause bleiben. Die I-Kinder sind davon ausgenommen und dürfen immer kommen. Geschwister haben die gleichen Tage. Für nächstes Jahr ist geplant, dass man Wünsche für die Tage äußern kann. Prinzipiell also schon einigermaßen gut durchdacht. Mich ärgert aber, dass Berufstätigkeit der Eltern gar keine Rolle spielt. Wir arbeiten zusammen ca. 160 % und haben keine Großeltern vor Ort. Als Lehrerin bin ich in meiner Zeiteinteilung auch nur wenig flexibel. Dass für uns die gleichen Konditionen gelten wie für Familien, in denen ein oder sogar zwei Elternteile zu Hause sind, empfinde ich als unfair.
Liebe Grüße von A. mit Knöpfchen (05/13), Pünktchen (11/16) und Flöhchen (03/19).
- Dorkas
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Re: Betreuungsnotfallplan Kindergarten
Die Regelung finde ich gut.
Dass du das als unfair empfindest, kann ich gut verstehen. Aber auf der anderen Seite haben nicht-berufstätige Eltern das gleiche Recht, dass die Kinder betreut werden und bezahlen dafür. Ob man jetzt zur Arbeit fährt, einen Arzttermin hat, sich um die pflegebedürftige Oma kümmert oder Schlaf nach einer durchwachten Nacht nachholt, darf eigentlich keine Rolle spielen. Es ist ja nicht so, dass man jederzeit die Möglichkeit hat, sich um die Kinder zu kümmern, nur weil man nicht arbeitet. Eine Einschränkung ist das für die meisten.
Meine Meinung ist, dass es nicht ausschließlich auf dem Rücken der nicht-Berufstätigen ausgebadet werden darf, wenn die Kita Personalprobleme hat.
Dass du das als unfair empfindest, kann ich gut verstehen. Aber auf der anderen Seite haben nicht-berufstätige Eltern das gleiche Recht, dass die Kinder betreut werden und bezahlen dafür. Ob man jetzt zur Arbeit fährt, einen Arzttermin hat, sich um die pflegebedürftige Oma kümmert oder Schlaf nach einer durchwachten Nacht nachholt, darf eigentlich keine Rolle spielen. Es ist ja nicht so, dass man jederzeit die Möglichkeit hat, sich um die Kinder zu kümmern, nur weil man nicht arbeitet. Eine Einschränkung ist das für die meisten.
Meine Meinung ist, dass es nicht ausschließlich auf dem Rücken der nicht-Berufstätigen ausgebadet werden darf, wenn die Kita Personalprobleme hat.
Dorkas mit dem Großen (11/2016) und der Kleinen (09/2019).
- Brianna
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Re: Betreuungsnotfallplan Kindergarten
Bedeutet im Zweifel dann aber auch, dass eine ganze Schulklasse nicht unterrichtet werden kann und gegebenenfalls sogar zu Hause bleiben muss. Dafür haben die Eltern dieser Kinder meist kein Verständnis.Dorkas hat geschrieben: 04.06.2023, 16:53 Die Regelung finde ich gut.
Dass du das als unfair empfindest, kann ich gut verstehen. Aber auf der anderen Seite haben nicht-berufstätige Eltern das gleiche Recht, dass die Kinder betreut werden und bezahlen dafür. Ob man jetzt zur Arbeit fährt, einen Arzttermin hat, sich um die pflegebedürftige Oma kümmert oder Schlaf nach einer durchwachten Nacht nachholt, darf eigentlich keine Rolle spielen. Es ist ja nicht so, dass man jederzeit die Möglichkeit hat, sich um die Kinder zu kümmern, nur weil man nicht arbeitet. Eine Einschränkung ist das für die meisten.
Meine Meinung ist, dass es nicht ausschließlich auf dem Rücken der nicht-Berufstätigen ausgebadet werden darf, wenn die Kita Personalprobleme hat.
Mal abgesehen davon, dass ich es in unserer Kita-Zeit total ungerecht fand, dass die Eltern der Ganztagskinder, die die Plätze nur mit Nachweis doppelter Erwerbstätigkeit, die sich mit einem Halbtagsplatz nicht abdecken ließ, oder arbeitende Alleinerziehende mit Nachweis usw bekommen haben, einen Großteil der Öffnungszeitkürzungen abdecken mussten, ohne dass die Halbtagskinder irgendwie betroffen waren. Wir hätten es ohne die über 75jährige Oma nie geschafft. Beide Kinder waren trotzdem schon mit beiden Elternteilen auf der Arbeit. In die Schule durften sie während Corona aber gar nicht mit.
J 05/13 L 12/15
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Feuerkind
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Re: Betreuungsnotfallplan Kindergarten
Am Ende haben alle den gleichen Vertrag, das gleiche Anrecht und zahlen den gleichen Betrag.
Ich fand das zu Corona Notbetreuungszeiten schon echt furchtbar dass nach der Erwerbstätigkeit der Eltern (und sogar den Berufen) entschieden wurde. So was darf im
„normalbetrieb“ meiner Meinung nach nicht nochmal passieren.
Am Ende ist es unfair wenn immer nur die Eltern deren (Erwerbs)Tätigkeit für irgendwen nicht wichtig genug erscheint Ausfälle abfangen müssen. Immerhin haben sie genauso einen Platz wie alle anderen.
Ich fand das zu Corona Notbetreuungszeiten schon echt furchtbar dass nach der Erwerbstätigkeit der Eltern (und sogar den Berufen) entschieden wurde. So was darf im
„normalbetrieb“ meiner Meinung nach nicht nochmal passieren.
Am Ende ist es unfair wenn immer nur die Eltern deren (Erwerbs)Tätigkeit für irgendwen nicht wichtig genug erscheint Ausfälle abfangen müssen. Immerhin haben sie genauso einen Platz wie alle anderen.
...Bist so wunderschön und ich kann kaum ertragen wenn du weinst. Und es kann niemals eine Macht auf dieser Welt so stark wie diese Liebe sein... [ASP- Duett]
Feuerkind mit Nachtdämonin (11/14) und der Starken(6/19)
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- Dorkas
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Re: Betreuungsnotfallplan Kindergarten
Ja, das verstehe ich, wirklich.Brianna hat geschrieben: 04.06.2023, 17:04 Bedeutet im Zweifel dann aber auch, dass eine ganze Schulklasse nicht unterrichtet werden kann und gegebenenfalls sogar zu Hause bleiben muss. Dafür haben die Eltern dieser Kinder meist kein Verständnis.
Aber es ist trotzdem so, dass das Problem der Kita zum Problem der Eltern gemacht wird. Ich als nicht-Berufstätige bekomme in deinem Fall die Verantwortung dafür, dass deine Klasse unterrichtet werden kann. Das kann doch nicht sein.
Man hat sich, aus welchen privaten (und damit nicht offenzulegenden) Gründen auch immer, dafür entschieden, nicht zu arbeiten, und das darf einfach keine Rolle spielen.
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- Brianna
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Re: Betreuungsnotfallplan Kindergarten
In unserer Kita tragen seit Jahren und tragen immer noch, die Eltern der Ganztagskinder, den Hauptteil der Ausfallzeiten. Das finde ich genauso ungerecht. Wir haben nie gefordert, dass nur die Halbtagskinder oder gar nur die Eltern ohne Erwerbstätigkeit den Ausfall tragen, sondern dass der Ausfall möglichst gleichmäßig auf alle verteilt wird. Das war und ist bei uns nicht der Fall. Da trifft es einige Familien durchgehend, da sie Öffnungszeiten monatelang eingeschränkt sind, diese Familien zuerst noch härter, wenn darüber hinaus gekürzt wird und dann so fünf bis sechsmal im Jahr alle Familien, wenn noch mehr gekürzt wird oder ein Tag ganz ausfällt. Das fand und finde ich immer noch genauso ungerecht.Dorkas hat geschrieben: 04.06.2023, 17:12Ja, das verstehe ich, wirklich.Brianna hat geschrieben: 04.06.2023, 17:04 Bedeutet im Zweifel dann aber auch, dass eine ganze Schulklasse nicht unterrichtet werden kann und gegebenenfalls sogar zu Hause bleiben muss. Dafür haben die Eltern dieser Kinder meist kein Verständnis.
Aber es ist trotzdem so, dass das Problem der Kita zum Problem der Eltern gemacht wird. Ich als nicht-Berufstätige bekomme in deinem Fall die Verantwortung dafür, dass deine Klasse unterrichtet werden kann. Das kann doch nicht sein.
Man hat sich, aus welchen privaten (und damit nicht offenzulegenden) Gründen auch immer, dafür entschieden, nicht zu arbeiten, und das darf einfach keine Rolle spielen.
Bezahlen müssen in meinem Bundesland übrigens alle Eltern gleich viel, sprich nichts für den Platz.
Zusätzlich habe ich keine Kindkranktage, sondern kann drei Tage im Jahr Sonderurlaub aus besonderem Anlass bekommen, wenn keine dienstlichen Grunde dagegen sprechen (Spoileralarm: In der Schule lassen sich immer dienstliche Gründe dagegen finden.) Immerhin hat mein Mann Kindkranktage, da J und L gesetzlich versichert sind.
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Re: Betreuungsnotfallplan Kindergarten
Dorkas hat geschrieben: 04.06.2023, 17:12Ja, das verstehe ich, wirklich.Brianna hat geschrieben: 04.06.2023, 17:04 Bedeutet im Zweifel dann aber auch, dass eine ganze Schulklasse nicht unterrichtet werden kann und gegebenenfalls sogar zu Hause bleiben muss. Dafür haben die Eltern dieser Kinder meist kein Verständnis.
Aber es ist trotzdem so, dass das Problem der Kita zum Problem der Eltern gemacht wird. Ich als nicht-Berufstätige bekomme in deinem Fall die Verantwortung dafür, dass deine Klasse unterrichtet werden kann. Das kann doch nicht sein.
Man hat sich, aus welchen privaten (und damit nicht offenzulegenden) Gründen auch immer, dafür entschieden, nicht zu arbeiten, und das darf einfach keine Rolle spielen.
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Re: Betreuungsnotfallplan Kindergarten
Vor allem haben ja nicht nur die Eltern ein Recht auf betreute Kinder, sondern auch die Kinder haben ein Recht auf Betreuung und das finde ich fast noch wichtiger. Es geht da auch um frühe Bildung und gleiche Schulstartchancen.
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Re: Betreuungsnotfallplan Kindergarten
Also wärt ihr alle der Meinung, bei Personalengpässen in allen Kitas sollte der staatlich verordnete Plan lauten:
1. Angebote reduzieren
2. Öffnungszeiten im Ganztagsbereich schrittweise reduzieren
3. Öffnungszeiten zu den Kernzeiten (betrifft auch Halbtagsplätze) reduzieren
4. Schließung der Einrichtung
oder vielleicht so, wie in den Grundschulen hier:
1. Auflösung von Förderunterricht
2. Kurzzeitvertretungskräfte (Studenten, Rentner) [Material für den Vertretungsunterricht wird von der zu vertretenden Lehrkraft, bei Erkrankung der Lehrkraft nach Protest der Lehrkräfte von den Stufenkollegen gestellt]
3. Mehrarbeit
4. Aufteilen von Klassen auf andere Klassen
5. Klasse oder Klassen haben unterrichtsfrei, wer zu Hause nicht betreut werden kann, der darf kommen und wird auf die anderen Klassen
Das ganze soll natürlich die Qualität des Unterrichts für alle Kinder nicht verringern. Das ist aber die Quadratur des Kreises und unmöglich.
Der Ganztagsschule darf übrigens nie ausfallen. Sollte da das Personal im GTS-Bereich ausfallen, müssen die Lehrkräfte dies auffangen ohne finanziellen oder zeitlichen Ausgleich.
1. Angebote reduzieren
2. Öffnungszeiten im Ganztagsbereich schrittweise reduzieren
3. Öffnungszeiten zu den Kernzeiten (betrifft auch Halbtagsplätze) reduzieren
4. Schließung der Einrichtung
oder vielleicht so, wie in den Grundschulen hier:
1. Auflösung von Förderunterricht
2. Kurzzeitvertretungskräfte (Studenten, Rentner) [Material für den Vertretungsunterricht wird von der zu vertretenden Lehrkraft, bei Erkrankung der Lehrkraft nach Protest der Lehrkräfte von den Stufenkollegen gestellt]
3. Mehrarbeit
4. Aufteilen von Klassen auf andere Klassen
5. Klasse oder Klassen haben unterrichtsfrei, wer zu Hause nicht betreut werden kann, der darf kommen und wird auf die anderen Klassen
Das ganze soll natürlich die Qualität des Unterrichts für alle Kinder nicht verringern. Das ist aber die Quadratur des Kreises und unmöglich.
Der Ganztagsschule darf übrigens nie ausfallen. Sollte da das Personal im GTS-Bereich ausfallen, müssen die Lehrkräfte dies auffangen ohne finanziellen oder zeitlichen Ausgleich.
J 05/13 L 12/15