Hallo zusammen,
nach unserer heutigen U5 möchte ich gern noch einmal ein Update von uns geben. Mein Mann hat den Termin wahrgenommen, da ich gern den Stress vermeiden wollte. Und nach allem, was er mir erzählt hat, war das glaube ich auch richtig so. Vorab: Eine Verlängerung des Milchpumpenrezepts hatte ich vor ein paar Wochen zum Glück ganz unkompliziert in der Kinderarzt-Praxis bekommen. Also habe ich weiterhin eine Pumpe am Start.
Zunächst die Gewichtsentwicklung
14.9. 21: 2.685g Geburt
17.9.21: 2.585g U2
18.9.21: 2.700g Hebamme (Tuchwaage, mit Pampers)
19.9.21: 2.750g Hebamme
21.9.21: 2.900g Hebamme
24.9.21: 2.950g Hebamme
27.9.21: 3.000g Hebamme
29.9.21: 3.050g Hebamme
3.10.21: 3.150g Hebamme
9.10.21: 3.250g Hebamme
17.10.21: 3.350g Hebamme
25.10.21: 3.600g Hebamme
1.11.21: 3.650g U3
11.11.21: 4.100g Hebamme
24.11.21: 4.500g Hebamme
7.1.22: 5.100g Hebamme
17.1.22: 5.235g U4
26.1.22: 5.330g selbst gewogen, nackt, Standwaage
2.2.22: 5.530g
9.2.22: 5.490g
16.2.22: 5.630g
23.2.22: 5.710g
2.3.22: 5.850g
9.3.22: 5.930g
16.3.22: 5.990g
23.3.22: 6.080g
30.3.22: 6.150g
6.4.22: 6.160g
13.4.22: 6.150g (heute Morgen zuhause gewogen, letzte Woche hatte L Schnupfen)
13.4.22 6.100g U5 (Größe 67cm, Kopf 43cm)
Grundsätzlich ist unsere Tochter top entwickelt. Aber eben das leidige Gewichtsthema.
Mein Mann hatte der Ärztin versucht zu spiegeln, dass die letzten Untersuchungstermine immer großen Stress bei uns ausgelöst haben. Da hat die Ärztin ihn im Prinzip sofort unterbrochen und ihm einen Vortrag gehalten. Dass unsere Tochter im Verhältnis Größe zu Gewicht zu leicht ist, also zu leicht für ihre Länge, dass sie, und das ist ein Zitat, "massiv gegen den Still-Fanatismus einiger Hebammen arbeiten", sie sei schon von Notaufnahmen angerufen worden, warum man nicht eher was gemacht hätte (bei zu leichten Babys), sie hätte schon Babys beerdigt, was nicht alles.
Es ist nun passiert, wir haben einen Wiegetermin am 2. Juni bekommen und bis dahin soll L jede Woche 150-200 g zunehmen. Sie wird morgen 7 Monate alt, mir ist völlig schleierhaft, wie sie das jemals schaffen soll. Und was passiert, wenn sie das eben nicht schafft.
Um einen Eisenmangel abzuklären, wurde der kleinen Maus zudem heute Blut abgenommen. Ich hoffe wirklich so sehr, dass da alles gut ist.
Aber ich bin nun, mal wieder, völlig verunsichert und verzweifelt. Leider funktioniert bei uns die Beikost noch nicht so toll und ich habe einfach das Gefühl, L ist noch nicht 100 Prozent soweit. Wir haben im Februar angefangen und seitdem die Menge, die sie an Brei nimmt, kaum steigern können. Sie schiebt immer mal etwas raus, mag nach wenigen Löffeln nicht mehr... Vorgestern hat sie recht gut Banane mit Kokosmus gegessen, über 30g. Das hat sie dann 2 Stunden später erbrochen.
Ich weiß nicht weiter, ich stehe jetzt bis Juni wieder voll unter Druck, weil ich die Verantwortung mit der Ernährung des quasi voll gestillten Kindes weiterhin komplett allein trage. Und ich mag einfach im 7. Monat nicht mit Pre zufüttern.
@Mondenkind: Dürfte ich dich noch einmal um eine Einschätzung der Gewichtsdaten und der Aussage der Ärztin bitten? Siehst du Zufütterbedarf? Und falls ja in welcher Höhe?
Generell ist die Situation bei uns nach wie vor so, dass ich 9-11mal in 24h anlege. L trinkt kurz, nach ihrer Woche Schnupfen plus 1 Tag Fieber jetzt sogar etwas besser, also länger. (während des Schnupfens war die Nase nie richtig dicht, aber etwas beeinträchtigt hat sie der Schnodder bestimmt). Mindestens 5-7 Minuten trinkt sie produktiv pro Stillmahlzeit. Ich mache Brustkompression und Wechselstillen, pumpe nach wie vor 2x täglich ab und lasse den Papa abends ein Fläschchen MuMi geben (100-120ml) sowie 2-4 Spritzen mit dem Rahm von je 10ml Muttermilch.
Natürlich will uns die Ärztin nichts Böses und eben abklären, dass unsere Tochter gesund ist. Das will ich auch. Und ich werde mich auch nicht gegen das Zufüttern wehren, wenn es bei unserem Kind angezeigt ist. Aber einer Ärztin, die von Stillfanatismus redet und natürlich, erneut, von Vitaminen, die das Kind über Brei aufnehmen soll, da sträubt sich in mir einfach alles. Ich bin inzwischen echt soweit, eine 2. Meinung einholen zu wollen, aber ein Arztwechsel wird garantiert so gut wie unmöglich werden...
