Kinderärztin attestiert Untergewicht – nimmt meine Tochter wirklich nicht genug zu?

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pqr
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Re: Kinderärztin attestiert Untergewicht – nimmt meine Tochter wirklich nicht genug zu?

Beitrag von pqr »

Inhaltlich kann ich nichts beitragen, kann nur pragmatisch sagen, dass ich in der ähnlichen Situation dann bei der Apotheke nachgefragt hatte, und die Mietbetrag war so niedrig, dass ich mich entschloss, keine weitere Arztodyssee zu machen, sondern es selber zu übernehmen. Vielleicht könntest Du bei der Apotheke checken, wieviel Miete es tatsächlich ist?
Viele Grüße
pqr

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klecksauge
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Re: Kinderärztin attestiert Untergewicht – nimmt meine Tochter wirklich nicht genug zu?

Beitrag von klecksauge »

Bezüglich Milchpumpe auf Rezept:
Es gibt tatsächlich Krankenkassen, bei denen die Apotheke bei Kinder, die älter als 6 Monate sind, eine Genehmigung einholen müssen.
Da gibt es leider keine einheitlichen Regeln, sehr mühsam....

Du hast das aber ja schon geklärt mit deiner KK.
Das würde ich so nochmal deutlich beim Kinderarzt sagen. Tut mir leid, dass du so einen Kinderarzt hast, davon gibt es leider viel zu viele.
Liebe Grüße aus den Norden von
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Jana208
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Re: Kinderärztin attestiert Untergewicht – nimmt meine Tochter wirklich nicht genug zu?

Beitrag von Jana208 »

Supercool, vielen Dank für eure schnellen Antworten!
Hausarzt hatte ich schon gehört und überlegt. Aber die kennen mich quasi gar nicht, weil ich da nie hinmuss. Wäre ne Option, aber vorher würde ich es anders versuchen.
Die wollten mich jedenfalls vergangenen Mai, als ich vor der allgemeinen Impfempfehlung für Schwangere händeringend jmd gesucht habe, der mich gegen Corona impft, schön weggeschickt. Aber das muss ja nix heißen.

Ich weiß, dass die Pumpe 2,50€/Tag kostet, wenn man überzieht. Ob es günstiger ist, wenn man quasi mit Ansage "überzieht", weil kein Rezept mehr, müsste ich mal fragen. 2,50€ ist natürlich nicht die Welt, aber läppert sich halt auch, wenn man noch nicht weiß, wie lange man das Teil noch nutzen will.

Und ja, ich werde auf jeden Fall noch mal bei der KIÄ nachfragen. Vielleicht überrascht sie mich ja. Bisher habe ich ja nur unterschiedliche Aussagen von Sprechstundenhilfen.

Das Timing ist halt doof. Ich hab die Pumpe safe noch bis zum 4.4., die nächste U ist am 12.4. Da könnte man das Thema noch mal ansprechen. Und bis dahin klappt es ja vllt noch mal über die Gyn...

Nervig sowas, hat wirklich was von Odyssee. Kiä wäre einfach toll, die ist nämlich auch deutlich näher als die Gyn... Da hat man einmal ne KK, die entspannt ist und alles zahlt, da schießen die Ärzte (bzw deren Sprechstundenhilfen quer).

Ätzend!!! 🙄
Jana mit Tochter L, *14.09.2021
vam
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Re: Kinderärztin attestiert Untergewicht – nimmt meine Tochter wirklich nicht genug zu?

Beitrag von vam »

Ich hab dann eine gebrauchte Pumpe gekauft, das war preislich echt okay, und ein neues Doppelpumpset bestellt.
... mit dem kleinen Wilden (2019) und Pünktchen (2022)
vam
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Re: Kinderärztin attestiert Untergewicht – nimmt meine Tochter wirklich nicht genug zu?

Beitrag von vam »

Zu früh geschickt: Aber hoffentlich hast du Glück, dass du doch noch einen Arzt findest! Ich hatte auch kein Glück mit stillfreundlichem Kinderarzt und finde das einfach so schade!
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Re: Kinderärztin attestiert Untergewicht – nimmt meine Tochter wirklich nicht genug zu?

Beitrag von Jana208 »

Ich dachte, diese Pumpen von der Apo kann man gar nicht kaufen - dass die Modelle, die man kaufen kann, nicht so gut wie diese professionellen sind, die verschrieben werden...
Das würde ich glaube ich auch nicht unbedingt machen, L ist ja schon ein halbes Jahr alt und auch wenn ich sicher noch ne Weile stille, ist die Zeit, in der ich die Pumpe noch brauche, hoffentlich trotzdem absehbar...

Ich versuche es echt erstmal bei den Ärzten noch mal, zahle privat, wenn das nix bringt und geb dann das Teil ab, wenn ich einen ausreichend großen TK-Vorrat an MuMi für Abendveranstaltungen angelegt hab. Meinen Liter, den ich mal hatte, hab ich natürlich gerade aufgebraucht... 😑
Jana mit Tochter L, *14.09.2021
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Re: Kinderärztin attestiert Untergewicht – nimmt meine Tochter wirklich nicht genug zu?

Beitrag von Jana208 »

Noch mal ein Update zum Milchpumpen-Rezept:

Hab gestern noch mal sowohl bei der Gyn als auch bei der Kinderärztin angerufen und jeweils andere Sprechstundenhilfen am Telefon gehabt. Auf einmal würde ich von beiden Praxen ganz unkompliziert die Rezeptverlängerung bekommen. Bei der Kinderärztin, trotz dessen dass ich das Rezept zum 1. Mal von denen brauche, sogar OHNE die Ärztin zu sehen. What?!?!?

Muss ich nicht verstehen. Ich merke mir einfach, dass Donnerstag für mein Anliegen offenbar der bessere Tag ist. Und ich freue mich besser noch nicht zu früh, sondern erst, wenn ich das Rezept wirklich in der Hand halte. Aber ich bin mal positiv gestimmt, denn die Sprechstundenhilfe der Kinderärztin hat sogar eine schriftliche Notiz gemacht (hatte immerhin auch mit mir gesprochen und gefragt, warum ich das Teil brauche).
Schauen wir mal...
Jana mit Tochter L, *14.09.2021
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Re: Kinderärztin attestiert Untergewicht – nimmt meine Tochter wirklich nicht genug zu?

Beitrag von Jana208 »

Hallo zusammen,

nach unserer heutigen U5 möchte ich gern noch einmal ein Update von uns geben. Mein Mann hat den Termin wahrgenommen, da ich gern den Stress vermeiden wollte. Und nach allem, was er mir erzählt hat, war das glaube ich auch richtig so. Vorab: Eine Verlängerung des Milchpumpenrezepts hatte ich vor ein paar Wochen zum Glück ganz unkompliziert in der Kinderarzt-Praxis bekommen. Also habe ich weiterhin eine Pumpe am Start.

Zunächst die Gewichtsentwicklung
14.9. 21: 2.685g Geburt
17.9.21: 2.585g U2

18.9.21: 2.700g Hebamme (Tuchwaage, mit Pampers)
19.9.21: 2.750g Hebamme
21.9.21: 2.900g Hebamme
24.9.21: 2.950g Hebamme
27.9.21: 3.000g Hebamme
29.9.21: 3.050g Hebamme
3.10.21: 3.150g Hebamme
9.10.21: 3.250g Hebamme
17.10.21: 3.350g Hebamme
25.10.21: 3.600g Hebamme
1.11.21: 3.650g U3
11.11.21: 4.100g Hebamme
24.11.21: 4.500g Hebamme
7.1.22: 5.100g Hebamme
17.1.22: 5.235g U4
26.1.22: 5.330g selbst gewogen, nackt, Standwaage
2.2.22: 5.530g
9.2.22: 5.490g
16.2.22: 5.630g
23.2.22: 5.710g
2.3.22: 5.850g
9.3.22: 5.930g
16.3.22: 5.990g
23.3.22: 6.080g
30.3.22: 6.150g
6.4.22: 6.160g
13.4.22: 6.150g (heute Morgen zuhause gewogen, letzte Woche hatte L Schnupfen)
13.4.22 6.100g U5 (Größe 67cm, Kopf 43cm)

Grundsätzlich ist unsere Tochter top entwickelt. Aber eben das leidige Gewichtsthema.

Mein Mann hatte der Ärztin versucht zu spiegeln, dass die letzten Untersuchungstermine immer großen Stress bei uns ausgelöst haben. Da hat die Ärztin ihn im Prinzip sofort unterbrochen und ihm einen Vortrag gehalten. Dass unsere Tochter im Verhältnis Größe zu Gewicht zu leicht ist, also zu leicht für ihre Länge, dass sie, und das ist ein Zitat, "massiv gegen den Still-Fanatismus einiger Hebammen arbeiten", sie sei schon von Notaufnahmen angerufen worden, warum man nicht eher was gemacht hätte (bei zu leichten Babys), sie hätte schon Babys beerdigt, was nicht alles.

Es ist nun passiert, wir haben einen Wiegetermin am 2. Juni bekommen und bis dahin soll L jede Woche 150-200 g zunehmen. Sie wird morgen 7 Monate alt, mir ist völlig schleierhaft, wie sie das jemals schaffen soll. Und was passiert, wenn sie das eben nicht schafft.
Um einen Eisenmangel abzuklären, wurde der kleinen Maus zudem heute Blut abgenommen. Ich hoffe wirklich so sehr, dass da alles gut ist.

Aber ich bin nun, mal wieder, völlig verunsichert und verzweifelt. Leider funktioniert bei uns die Beikost noch nicht so toll und ich habe einfach das Gefühl, L ist noch nicht 100 Prozent soweit. Wir haben im Februar angefangen und seitdem die Menge, die sie an Brei nimmt, kaum steigern können. Sie schiebt immer mal etwas raus, mag nach wenigen Löffeln nicht mehr... Vorgestern hat sie recht gut Banane mit Kokosmus gegessen, über 30g. Das hat sie dann 2 Stunden später erbrochen.

Ich weiß nicht weiter, ich stehe jetzt bis Juni wieder voll unter Druck, weil ich die Verantwortung mit der Ernährung des quasi voll gestillten Kindes weiterhin komplett allein trage. Und ich mag einfach im 7. Monat nicht mit Pre zufüttern.

@Mondenkind: Dürfte ich dich noch einmal um eine Einschätzung der Gewichtsdaten und der Aussage der Ärztin bitten? Siehst du Zufütterbedarf? Und falls ja in welcher Höhe?
Generell ist die Situation bei uns nach wie vor so, dass ich 9-11mal in 24h anlege. L trinkt kurz, nach ihrer Woche Schnupfen plus 1 Tag Fieber jetzt sogar etwas besser, also länger. (während des Schnupfens war die Nase nie richtig dicht, aber etwas beeinträchtigt hat sie der Schnodder bestimmt). Mindestens 5-7 Minuten trinkt sie produktiv pro Stillmahlzeit. Ich mache Brustkompression und Wechselstillen, pumpe nach wie vor 2x täglich ab und lasse den Papa abends ein Fläschchen MuMi geben (100-120ml) sowie 2-4 Spritzen mit dem Rahm von je 10ml Muttermilch.

Natürlich will uns die Ärztin nichts Böses und eben abklären, dass unsere Tochter gesund ist. Das will ich auch. Und ich werde mich auch nicht gegen das Zufüttern wehren, wenn es bei unserem Kind angezeigt ist. Aber einer Ärztin, die von Stillfanatismus redet und natürlich, erneut, von Vitaminen, die das Kind über Brei aufnehmen soll, da sträubt sich in mir einfach alles. Ich bin inzwischen echt soweit, eine 2. Meinung einholen zu wollen, aber ein Arztwechsel wird garantiert so gut wie unmöglich werden...

:-(
Jana mit Tochter L, *14.09.2021
DerStoepsel
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Re: Kinderärztin attestiert Untergewicht – nimmt meine Tochter wirklich nicht genug zu?

Beitrag von DerStoepsel »

Gut, dass dein Mann mit deinem Kind dort war. Ich glaube, die Kinderärztin sollte mal das Buch von Gonzales lesen.
Dein Kind ist gesund, ist gut drauf, agil…
Und dann sagt sie was von Anrufen aus der Notaufnahme.. unglaublich.
💚🧡💙💜♥️
Sohn Nr. 1: 05/17
Sohn Nr. 2: 03/20
Lösche Benutzer 22277

Re: Kinderärztin attestiert Untergewicht – nimmt meine Tochter wirklich nicht genug zu?

Beitrag von Lösche Benutzer 22277 »

Huhu, ich wollte da lassen, dass ich das Verhalten der Ärztin unmöglich finde. Einen solchen Druck aufzubauen und von Kindern zu sprechen, die an Untergewicht gestorben seien, ist komplett unter der Gürtellinie. Dein Kind ist sicherlich weit davon entfernt, zu verhungern.

Meine Kinder haben alle im ersten Lebensjahr die Perzentile verlassen und entwickeln sich seither gesund entlang einer eher niedrigen Perzentile. Sie sind fit und agil, nur eben schmal im Vergleich zu vielen gleichaltrigen Kindern.

Ein Gewichtsziel vorzugeben, halte ich für sehr schwierig und es kann nur dazu führen, dass Du das Vertrauen in Dein Kind und in Deine Intuition als Elternteil verlierst. Es wird NICHT dazu führen, dass ihr Essen als etwas Freudvolles wahrnehmen könnt. Und Essen sollte Freude bereiten!

Warum könnt ihr die Kinderärztin nicht wechseln?
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