blauelagune hat geschrieben: 30.12.2020, 09:45
Auditive Wahrnehmungsstörung und Orchester bzw. Ensemblespiel stelle ich mir auch nicht einfach vor.
Vielleicht genau das Training, das sie braucht?
Auch nur Streicher zusammen sind ziemlich laut. Die Anweisungen werdenvauch mal während des Spielens reingerufen. Klar, Versuch macht klug. Aber ich denke schon, dass man in dem speziellen Fall einen Plan B zumindest in der Tasche haben sollte.
Am Gymnasium hast Du u.U. motiviertere Kids, die damit nicht ganz so laut sind.
Natürlich kann das niemand vorab sagen. Bei meiner Großen hätte das nicht gestimmt. In der Klasse meiner Kleinen stimmt dieses Klischee.
Mein Bauch würde ihr diesen Wunsch erfüllen wollen - wohl angesprochen, dass es nicht schlimm ist, wenn sie feststellt, dass es doch nicht das Richtige für sie ist.
Liebe Grüße
davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
Auch nur Streicher zusammen sind ziemlich laut. Die Anweisungen werdenvauch mal während des Spielens reingerufen. Klar, Versuch macht klug. Aber ich denke schon, dass man in dem speziellen Fall einen Plan B zumindest in der Tasche haben sollte.
Am Gymnasium hast Du u.U. motiviertere Kids, die damit nicht ganz so laut sind.
Natürlich kann das niemand vorab sagen. Bei meiner Großen hätte das nicht gestimmt. In der Klasse meiner Kleinen stimmt dieses Klischee.
Mein Bauch würde ihr diesen Wunsch erfüllen wollen - wohl angesprochen, dass es nicht schlimm ist, wenn sie feststellt, dass es doch nicht das Richtige für sie ist.
Wie meinst Du das jetzt mit motivierte Kinder? In der Musikschule dürfen nur die guten ins Orchester. Aber eine Stelle, bei der ff steht, die ist nun mal laut. Und wenn Dan gleichzeitig noch Aufstrich u.ä. reingerufen wird, dann muss man das a) mitkriegen und b ) umsetzen.
Kontrabass fände ich in dem speziellen Fall übrigens ganz gut. Die zupfen vor allem am Anfang.
mit den drei Jungs (08/09) und (06/12) und (06/16)
Auch nur Streicher zusammen sind ziemlich laut. Die Anweisungen werdenvauch mal während des Spielens reingerufen. Klar, Versuch macht klug. Aber ich denke schon, dass man in dem speziellen Fall einen Plan B zumindest in der Tasche haben sollte.
Am Gymnasium hast Du u.U. motiviertere Kids, die damit nicht ganz so laut sind.
Natürlich kann das niemand vorab sagen. Bei meiner Großen hätte das nicht gestimmt. In der Klasse meiner Kleinen stimmt dieses Klischee.
Mein Bauch würde ihr diesen Wunsch erfüllen wollen - wohl angesprochen, dass es nicht schlimm ist, wenn sie feststellt, dass es doch nicht das Richtige für sie ist.
Wie meinst Du das jetzt mit motivierte Kinder? In der Musikschule dürfen nur die guten ins Orchester. Aber eine Stelle, bei der ff steht, die ist nun mal laut. Und wenn Dan gleichzeitig noch Aufstrich u.ä. reingerufen wird, dann muss man das a) mitkriegen und b ) umsetzen.
Kontrabass fände ich in dem speziellen Fall übrigens ganz gut. Die zupfen vor allem am Anfang.
Ach so. Ich meinte: ein Gymnasium mit Musikzweig. Hier bei uns gehen da halt tendenziell die motivierteren Kinder hin als zur Gesamtschule.
Und ff - Musik! - ist foch was anderes als Lärm z.B. von störenden Kindern in der Klasse.
Mein Kind findet Zupfen auf der Geige doof.
Liebe Grüße
davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
Am Gymnasium hast Du u.U. motiviertere Kids, die damit nicht ganz so laut sind.
Natürlich kann das niemand vorab sagen. Bei meiner Großen hätte das nicht gestimmt. In der Klasse meiner Kleinen stimmt dieses Klischee.
Mein Bauch würde ihr diesen Wunsch erfüllen wollen - wohl angesprochen, dass es nicht schlimm ist, wenn sie feststellt, dass es doch nicht das Richtige für sie ist.
Wie meinst Du das jetzt mit motivierte Kinder? In der Musikschule dürfen nur die guten ins Orchester. Aber eine Stelle, bei der ff steht, die ist nun mal laut. Und wenn Dan gleichzeitig noch Aufstrich u.ä. reingerufen wird, dann muss man das a) mitkriegen und b ) umsetzen.
Kontrabass fände ich in dem speziellen Fall übrigens ganz gut. Die zupfen vor allem am Anfang.
Ach so. Ich meinte: ein Gymnasium mit Musikzweig. Hier bei uns gehen da halt tendenziell die motivierteren Kinder hin als zur Gesamtschule.
Und ff - Musik! - ist foch was anderes als Lärm z.B. von störenden Kindern in der Klasse.
Mein Kind findet Zupfen auf der Geige doof.
FF ist laut. Auch bei Streichern, die fast alle auf halben Instrumenten spielen. Ich bin da jedes Mal erstaunt, wenn ich sie proben höre. Das unterschätzen viele.
Inwiefern die Klasse selbst laut ist, weiß man vorher nicht. Die Klasse meines Sohnes am Gymnasium ist wohl sehr unruhig, was ihn extrem nervt.
Klar, zupfen ist nicht spannend. Aber erstmal einfacher, als such noch die Bogenhaltung im Blick zu haben.
mit den drei Jungs (08/09) und (06/12) und (06/16)
Die Empfehlung mit Streichinstrument und Klavierunterricht haben wir in der Reha von der Ärztin und der Musiktherapeutin bekommen. Sie hat dort wohl die Violine ausprobiert und ganz instinktiv war die Haltung, Körperspannung korrekt und sie hat wohl auch sehr ausdauernd die Positionen halten können (soweit die Musiktherapeutin, die wirklich sehr überrascht war). Die Klinik hat uns sogar extra einen zweiseitigen Bericht geschrieben, wo sie dann ausdrücklich empfohlen haben, dass das Stadtkind ein Streichinstrument und/oder Klavier lernt. Und auch der HNO hatte damals gemeint, sie solle ein Musikinstrument lernen und mehr Sport machen (aber damals war sie 2 x die Woche zum Sport und bekam Blockflötenunterricht - war also schon gut ausgelastet). Sie kann jetzt erstmal mit privaten Klavierunterricht anfangen. Musikschule ist halt in der Stadt, wenn sie ab Sommer hier in die Oberschule geht, wird das zeitlich ganz schön knapp.
Mit laut - ist hier die Problematik des Störschalls gemeint. Laute Kinder sind genauso laut wie die Stimme des Lehrers. Das vorbei fahrende Auto beim offenen Fenster manchmal auch. Bei Hausaufgaben ist der zwei Häuser weiter rasenmähende Nachbar schon mal nervig und ablenkend. Immer etwas Tagesform abhängig. Kann man aber trainieren/schulen (angeblich auch durch eine musikalische Ausbildung, lt. der Reha-Ärztin).
Mehrere Seiten haben gesagt, sie sei "talentiert" oder sehr musisch/künstlerisch interessiert. Ich mag das gar nicht so beurteilen, ob das tatsächlich der Fall ist. Für mich ist entscheidender, sie hat da wirklich Freude dran (und ich hab sowas gar nicht, was mich so innerlich begeistert und ich finde das toll und möchte das unterstützen). Und ich denke, sie braucht etwas, was sie an der Schule durchgehend zum dran bleiben motiviert. Und da ist es doch eigentlich gut, wenn es bestimmte Bereiche gibt, die ihren Talenten und ihren Interessen entsprechen. Auch wenn es mal in einigen Fächern schwierig wird. Oder? Besser als wenn alles an Schule irgendwie nur doof ist. Versteht ihr was ich meine?
Daher wäre ich da auch eher bei davisalo und würde sie das gerne probieren lassen. Und nein, es ist gar nicht schlimm, wenn sie vorher oder nachher feststellt: Das passt nicht.
Aber, auch wenn es vielleicht sehr pro Gymnasium klingt: Es ist wirklich noch überhaupt keine Entscheidung getroffen. Wir sind da noch im regen Austausch. Wir Eltern untereinander mit den Lehrern, aber auch mit dem Stadtkind.
Ich bin irgendwie so zwiegespalten. Lesen muss sie überall. Es ist halt nun mal eine Störung und wird sie ihr Leben lang begleiten. Ich wünsche mir, dass ihr trotzdem alle/viele Möglichkeiten ihren Fähigkeiten entsprechend offen stehen. Natürlich möchte ich nicht, dass sie überfordert wird und scheitert und ihr Selbstwertgefühl ernsthaft Schaden nimmt. Das Gymnasium ist schwer. Da muss man lernen, immer dran bleiben, regelmäßig wiederholen und trainieren (eben wie auch ein Instrument, oder schwimmen). Und es bleibt dann nicht viel Zeit für Freizeit. Das haben mein Mann und ich ihr auch so gesagt.
Aber ich finde "Oberschule = leichter = mehr Erfolgserlebnisse = glücklicheres Kind = bessere Noten/besserer Abschluss" ist ein vollkommen falsches Bild, dass ich ihr nicht vermitteln möchte. Das ist trügerisch. Auch auf einer Oberschule oder IGS wird es nicht "leicht", auch wenn es vielleicht anders oder langsamer vermittelt wird oder vielleicht weniger in die Tiefe/Breite geht. Beides wird erstmal sehr schwer sein. Und dann hängt es einfach von vielen verschiedenen Faktoren ab, wo es besser für sie passt.
Ich hätte ja gerne eine Schule hier direkt vor Ort, wo sie musikalisch und künstlerisch gefördert werden könnte und ihren Weg / ihre Schullaufbahn nicht vor Klasse 8 entscheiden müsste und dann einfach so an der gleichen Schule weiter machen könnte... so wie es passt.
Musikalische Ausbildung ist gut, aber denk daran, dass im Einzelunterricht die Kinder viel intensiver und individueller betreut werden können als in der Gruppe oder gar nur im Klassenverband. Das ist vom Streicherklassenkonzept abhängig: Rolland-Methode, "ohne class ohne teacher", was auch immer.
Bei dem, was du über deine Tocher schreibst, würde ich ihr Einzelunterricht suchen.
Niedrigere zeitliche Belastung durch Oberschule, dafür Zeit für individuelle musische Entfaltung und Förderung.
Meine Meinung aus dem Bauch heraus.
Das mit den motivierteren Kindern am Gym kann ich so bei uns nicht bestätigen. Da werden viele, dort überforderte Kinder angemeldet, weil die Eltern sie nicht auf die Realschule plus geben wollen und keinen Platz an der IGS bekommen.
Sorry, vielleicht bin ich gerade durch solche Umstände und erschwerte Bedingungen durch Corona zu ernüchtert.
Abi von Gymi und IGS sind am Ende gleich viel wert. Ich habe schon mehrere Eltern und Abiturienten mit der Meinung erlebt, auf der IGS sei's doch leichter und bei der Studienplatzvergabe zählt nur der Schnitt und nicht das Niveau der Oberstufenschuljahre.
Ja, soll es sein. Viele kombinieren mit Kleingruppenunterricht, manche nicht. Einzelunterricht gibt's in den wenigsten Fällen im Rahmen einer Instrumentalklasse.
Es ist in jedem Fall ein deutlicher Unterschied zum klassischen Instrumentalunterricht einzeln oder in Kleingruppen, wie wir es wahrscheinlich aus unserer Kindheit von Musikschulen und teilweise auch Musikvereinen kennen.
Ich denke auch der Schulwege ist zweitrangig, und das was du schreibst ist ja alles nicht so weit.
Was mich irritiert, dein Kind kann kein Instrument und soll es in der weiterführenden Schule lernen?
Ich kenne es eher so, dass man erst mal die Schulform anhand der Noten und des Kindes entscheidet und dann schaut, wenn Gymnasium welche Form. Ich würde ein Kind, welches keinen musikalischen Hintergrund hat nicht auf ein musisches Gymnasium schicken.
Wir haben uns damals gemeinsam mit dem Kind (auch auditive und Wahrnehmungsstörung) für die Realschule entschieden, obwohl er von den Noten auf das Gymnasium gekonnt hätte. Allerdings sind die Noten nicht alles und das andere (Motivation ect) hat meiner Meinung nach nicht gepasst, Kind schwimmt gut mit, mit wenig lernen, fühlt sich wohl und hat noch Zeit für seine sonstigen Interessen.